Frage zum Refraktometereinsatz

  • Hallo zusammen,

    ich habe mal eine allgemeine Frage zum Refraktometereinsatz:

    Die Geräte sind ja für eine bestimmte Temperatur bestimmt.

    Was muß denn eigentlich diese Temperatur haben - das zu messende Wasser oder das Refraktometer?

    Das das Wasser die Temp. haben muß kann ich fast nicht glauben. Denn von dem Wasser wird ja, wie ich mitbekommen habe, nur ein Tropfen in das Gerät gegeben (ist das richtig?). Meiner Meinung nach kühlt doch diese geringe Wassermenge so schnell aus, daß man nie einen richtigen Meßwert hinbekommen dürfte.

    Was meint Ihr zu dem Thema???

    MfG, Frank


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    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

  • Zitat

    Original von iXware
    Was muß denn eigentlich diese Temperatur haben - das zu messende Wasser oder das Refraktometer?

    Weder - noch. Sofern es ein Gerät mit ATC ist. Ein dort eingebautes optisches Element korrigiert den Messwert auf die vorgesehene Standard-Temperatur von meist 20°C.

    Ein Refraktometer ohne ATC sollte bei Raumtemperatur kalibriert, gelagert und benutzt werden, der gemessene Wert muss dann auf die Standard-Temperatur umgerechnet werden - meist liegt eine Tabelle bei.

    Die Salinität, also der Salzgehalt, ist ein Messwert, der von der Temperatur nicht abhängig ist.

  • Zitat

    Original von Thomas Chronz

    Weder - noch. Sofern es ein Gerät mit ATC ist. Ein dort eingebautes optisches Element korrigiert den Messwert auf die vorgesehene Standard-Temperatur von meist 20°C.

    Ein Refraktometer ohne ATC sollte bei Raumtemperatur kalibriert, gelagert und benutzt werden, der gemessene Wert muss dann auf die Standard-Temperatur umgerechnet werden - meist liegt eine Tabelle bei.

    Die Salinität, also der Salzgehalt, ist ein Messwert, der von der Temperatur nicht abhängig ist.

    HAllo Thomas,

    das Thema war glaub schon mal mit der ersten Refr. Bestellung, leider habe ich es wieder vergessen ie das mit der Temp. war.

    Frage:

    muss ich von dem Refr. mit ATC beim Ablesen was beachten bzw. umrechnen bezüglich der Temp. bei Salinität und oder Dichte ?

  • Zitat

    Original von Resa
    muss ich von dem Refr. mit ATC beim Ablesen was beachten bzw. umrechnen bezüglich der Temp. bei Salinität und oder Dichte ?


    Ja.
    Wie es scheint, sind die Refraktometer mit ATC, um die es sich hier dreht, auf 20°C eingestellt. Das heißt, daß der abgelesene Dichtewert von 20° auf 25°C umgerechnet werden muß, egal bei welcher Temperatur jetzt der Salzgehalt gemessen wurde. Nur dann ist er mit den Werten von Aräometern vergleichbar.

    Dichte ist meßwertmäßig dunkles Mittelalter, in der Wissenschaft nutzt man nur Salinität. Dies hat den echten Vorteil, daß man nicht zwei Werte vergleicht, die unter undiskutierten Voraussetzungen ermittelt wurden. Wenn ich sage, mein Wasser hat eine Dichte von 1.023 und nenne keine Temperatur, so kann das irgendeine Salinität zwischen 34 und 36 sein, ein gar nicht so kleiner Unterschied.

    Um es noch mal deutlich zu sagen: 35 Gramm Salz in 1 kg Wasser sind immer 35 Gramm, egal wie warm oder kalt das Wasser ist. Das ist eine ganz klare und überprüfbare Angabe zu einer physikalischen Eigenschaft des Wassers.


    Der vermehrte Einsatz von Refraktometern wäre ein gegebener Anlass, endlich die temperaturabhängige Dichte zu vergessen und nur noch von Salinität zu reden.

  • >>> Thomas,

    da letzendlich über die Lichtbrechung der Salzgehalt angezeigt wird spielt es doch für uns keine Rolle was auf der Anzeige steht , ob Dichte oder Salinität wie du schreibst sind 35g auch bei einer Temp. von 20°C oder 25°C vorhanden , ob jetzt eine Umrechnung erfolgen muss da das Gerät bei 20°C geeicht wird un eine Spindel bei 25°C kann ich nicht nachvollziehen .

    Warum nehmen wir immer Bezug auf die 25°C ?
    liegt das einfachhalber am Ablesen da die Temp. im Aq. meist bei 25 °C liegt und ich weniger umrechnen muss oder mit dem Refract. bei 20°C wobei der Tropfen gleich Zimmertemperatur annimmt und somit am genauesten an der Eichmarke gemessen wird ?

    Den Zusammenhang verstehe ich nicht oder habe ich irgendwo ein Denkfehler.

  • Hi Rene,
    jetzt stehe ich irgendwie auf dem Schlauch und verstehe dein Problem nicht.

    Beim Refraktometer mit ATC entsteht kein besserer Messwert, wenn du bei 20°C anstatt bei 25° mißt.

    Salinität muß nicht umgerechnet werden.

    Um Dichten vergleichen zu können, müssen sie sich auf die gleiche Temperatur beziehen.

    Ob nun das Aräometer auf 20° oder das Refraktometer auf 25° umgerechnet wird, ist doch nebensächlich. Leider wird in der (Amateur-)Literatur oft von Dichtewerten geschrieben, die beziehen sich meistens auf 25°C.


    PS
    wenn deine Wahrheit bei 20° liegt und meine bei 25°, vielleicht sollten wir uns bei 22,5° treffen ? :winking_face:

    Einmal editiert, zuletzt von Riffbarsch (28. Januar 2003 um 01:38)

  • >>>> Thomas,

    ich habe noch in den alten Threads rumgestöbert wo es um die genauigkeit der Refr. ging wo du auch geschrieben hast das mann mit einem Multiplikator X den genauen Wert des Refrackt. ermitteln kann mit dem Bezug auf 25°C und das war für mich nicht nachvollziehbar .

    Sorry , hatte da eine Frage gestellt ohne sie sichtbar zu machen.

    Wo liegt nun die Wahrheit ? :winking_face:

  • Zitat

    Original von Resa
    Wo liegt nun die Wahrheit ? :winking_face:


    Überall. Niedergetrampelt durch die Temperatur. Überall liegt sie herum. Laß sie endlich in Form der Salinität aufstehen und im hellen Lichte deiner Refraktometerbeleuchtung als Solitär glänzen.

  • Zitat

    Original von Thomas Chronz


    Überall. Niedergetrampelt durch die Temperatur. Überall liegt sie herum. Laß sie endlich in Form der Salinität aufstehen und im hellen Lichte deiner Refraktometerbeleuchtung als Solitär glänzen.

    Was trinkst du gerade? ...... will ich auch . :grinning_squinting_face:

  • Hallo Leute,

    da ja jetzt im Forum die Refraktometer-Euphorie ausgebrochen ist, muß ich doch mal fragen:

    Was ist mit dem guten, alten Leitwertmessgerät? Da muß ich nicht Temperaturen umrechnen etc.
    Wo liegt der Vorteil beim Refraktometer?? Oder ist es nur der Preis.

    Klärt mich mal bitte auf.
    Gruß
    Steffen

  • Hallo Steffen.

    vor einiger Zeit waren die Refraktometer sehr teuer. Deshalb kammen diese bei unserem Hobby eben nicht zum Zuge. Mittlerweile sieht es mit den China-Importen ja etwas anders aus.

    Für eine Dauermessung ist ein Leitwertmeßgerät sicher immer noch die einzigste Lösung. Und keine schlechte.

    Die Funktionsweise eines Refraktometers haben wir nun schon ellenlang durchgekaut. Es ist ein optisches System. Auch diese haben Nachteile. In der Diskussion vor Kurzem sind wir ja nicht zum Schluß gekommen.:smiling_face_with_horns:

    Ich selber bleibe bei meinem Leitwertmeßgerät. Das muß zwar regelmäßig kalibriert werden, dafür muß ich mir aber keine Natriumdampflampe an die Decke hängen, gelle.
    'tschuldigung, mußte jetzt sein. :grinning_squinting_face:

    Nun es ist wohl alles eine Glaubensache. (wie eigentlich alles bei Meßungen und Analytik) Welche Methode nun die bessere ist, darüber kann man Glaubenskriege führen. Deshalb habe ich damals die Diskussion beendet.

    Für eine schnelle Kontrollmessung hat ein Refraktometer sicher seine Berechtigung. Mit ATC im brauchbaren Bereich wird dann auch die Temperatur vernünftig kompensiert.

    Eigentlich ist es wie bei allen Sachen. Was will ich damit erreichen und wieviel bin ich bereit dafür einzusetzen..

  • Ja leider wurde die Diskusion nicht mehr weitergeführt , schade .
    Das ist wie gekaut ohne zu schlucken. :grinning_squinting_face:

  • Hi zusammen
    Eins frag ich mich bei der ganzen Sache. Das ist ja jetzt der 20te Thread über Refraktometer und der einzige der wirklich durchblickt is Thomas. :winking_face:
    Auch frag ich mich ob ihr alle vorher Scheißbecken gehabt habt. Weil Jahrzehnte lang wird die Dichte mit Ärometer gemessen und plötzlich soll das alles Mist gewesen sein? Standen eure Tiere da schlechter? :confused_face: Naja vieleicht ist das der Lauf der Zeit. :frowning_face:
    Übrigens find ichs echt Klasse wie ihr die Wirtschaft in diesem Land unterstützt, weil das Ding ist ja scheinbar Chinabilligkram. Sorry das ist wie wenn man eine Taiwan Bohrmaschine im Praktiker kauft. Die bohrt zwar, aber wie? Wie wollt ihr wissen was das Ding euch für Werte liefert? Oder wie lang es exarkt funktioniert (wenn es funktioniert)
    Ihr könnt mich jetzt wieder zerreißen aber denkt mal drüber nach. :face_with_tongue:
    Gruß Frank
    P.S. ich messe mit Tropic-Marin Ärometer und bin zufrieden. :))

  • Hallo,
    ich hab eins von Greiner
    folgendes Szenario
    Spindel im Aqua mit Wasser füllen,
    pendelt sich irgendwo ein - stimmt der Wert ?
    nochmal mit Wasser füllen - ganz anderer Wert
    also ein 3. mal messen - wieder was anderes angezeigt.

    Refraktometer - mit Pipette Tropfen Wasser drauf reinkucken ablesen fertig
    Kontrollmessung - mit Pipette Tropfen Wasser drauf reinkucken ablesen fertig --> gleiches Ergebnis

    Also: sehr einfache und schnelle Messung

    Gruß Dietmar

  • Hallo Jetzt hab ich mal eine Dumme Frage.
    Wir haben in der Firma zwei Refratometer mit einer BRIX Scala von 0 bis 20.
    Mit beiden hab ich schon Salzwasser getestet immer mit dem fast selben Werten.Mein Beckenwasser schwankt zwischen 4,2 bis 4,4 auf der Scala.
    Die Refratometer haben beide eine ATC auf 20 C.
    Was für einer Salinität entspricht der Wert.
    Gruß Werner

    Becken 130*90*55 +120*50*50
    Bel. 10*54W T54 *54W T5
    Red Dragon 6000 Tunze Stream 6000 Tunze Stream 7000 ltr.
    Kalki eigenbau
    Abschäumer Sander

    Gruß Werner



  • Hallo Werner,

    ob es eine Umrechnugstabelle für Brix zur Salinität vom Salzwasser gibt kann ich mir nicht vorstellen , sonst würde es nur ein Refraktometer geben mit zig Tabellen um alles zu messen .

    Ob du mit Zuckergehalt und Öchsle weiterkommst ?

  • Hi Resa
    Hab ich mir auch schon gedacht.
    Währe aber auch zu Schön,dann werd ich weiter mit einer Spindel spindeln zu Groß sind die Unterschiede auch nicht.
    Gruß Werner

    Becken 130*90*55 +120*50*50
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    Gruß Werner

  • Hallo Frank,

    wie Dieter schon geschrieben hatt bring das Refractometer viele Vorteile gegenüber der Spindel.
    Als ersten Vorteil sehe ich das mein Weizenglas wieder mit Bier gefüllt werden kann :)) sowie das ich keine Sauerei machen muss um die Dichte zu erfahren und die Temperatur muss ich auch nicht beachten bzw. Umrechnen somit ist es für mich die erste Wahl .
    MAcht auch nicht so schnell knack.

  • Hi Rene
    Ein Schwabe der Weisbier trinkt? Coooool :grinning_squinting_face: :winking_face: ,
    klar kann ja jeder machen wie er will. Meinte halt das das Ding nicht ein absolutes "muß" ist. Geht halt auch einfacher.
    Grüßle Frank :]

  • Zitat

    Original von Frank Mohr
    Hi Rene
    Ein Schwabe der Weisbier trinkt? Coooool :grinning_squinting_face: :winking_face: ,
    klar kann ja jeder machen wie er will. Meinte halt das das Ding nicht ein absolutes "muß" ist. Geht halt auch einfacher.
    Grüßle Frank :]

    Hallo Frank,

    eben nicht einfacher,aber bitte jeder wie er möchte :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Gruß Jürgen

    Panoramabecken 200x70x60, Photon Plus 2x400W Megachrome Coral 14K E40 + 4x54W T5 Aqua Science Special 15K, 2x Tunze Stream 12000 l/h,ATK Abschäumer150cm mit The Pump 40

    Die Summe der auf der Erde vorhandenen Intelligenz bleibt ewig gleich. Nur die Bevölkerung wächst ständig...

  • Hallo Dietmar,
    anderes Szenario:

    Pumpen aus. Aräometer (TropicMarin) rein ins Becken, ablesen. Etwas am Aräometer wackeln, neu ablesen. Das ganze noch ein- oder zweimal wiederholen und immer den selben Wert ablese.

    Oder (so mache ich es und mein Tropic-Aräometer) ist rund 2,5 Jahre alt):

    Etwas Wasser in den Meßzylinder, Aräometer rein und ablesen.

    Wie Frank schon sagte: Wer garantiert bei diesen Billiggeräten denn die Meßgenauigkeit. Paßt man nicht auf und es bleiben Salzreste zurück, stimmt die nächste Messung auch nicht mehr.
    Es ist schon verblüffend wenn auf einmal in Aquarien, deren Besitzer vorher zufrieden waren, plötzlich die ganze Zeit der Salzgehalt viel zu hoch gewesen sein soll. Hier dürfte der Grund doch in Ablese- und Umrechnungsfehlern zu suchen sein.
    Ich erinnere mich an die ersten entsetzten Beiträge über den zu hohen Salzgehalt in versch. Becken nach dem ersten Einsatz des Greiner Refraktometers. Dann stellten sich aber doch Umrechnungsfehler heraus und die Dichte war gar nicht zu hoch.

    Warten wir mal ab wieviele Becken jetzt mit zu hohem oder niedrigen Salzgehalt gefahren werden.

    Ein Wundergerät sind die China-Refraktometer sicherlich auch nicht und die Gesundheit und Entwicklung des Besatzes hängt ja von vielen weiteren Faktoren ab.

  • Hallo Klaus,

    meines ist zwar von Greiner,denke aber der Herstellungsort ist nicht allzuweit von den jetzt angebotenen entfernt

    Gruß Jürgen

    Panoramabecken 200x70x60, Photon Plus 2x400W Megachrome Coral 14K E40 + 4x54W T5 Aqua Science Special 15K, 2x Tunze Stream 12000 l/h,ATK Abschäumer150cm mit The Pump 40

    Die Summe der auf der Erde vorhandenen Intelligenz bleibt ewig gleich. Nur die Bevölkerung wächst ständig...


  • Ich find es nur erschreckend wie kritiklos die neu gemessenen und oft sehr abweichenden Werte übernommen werden.

  • Hallo Klaus,

    da gebe ich dir Recht. Aber dazu müßte man sich mit einer Meßmethode vertraut machen um die Stärken und Schwächen der einzelnen Verfahren kennenzulernen.

    Ich habe damals versucht, auch die Schwächen eines Refraktometers darzustellen. Kam mir zum Schluß aber ein wenig blöd dabei vor. Als wenn man einigen Benutzern ihr neues Spielzeug schlecht redet.

    Aber wenn man optische Meßmittel die für D-Kennlinien ausgelegt sind unter HQI Lampen einsetzt, wird der Wert schon stimmen, oder so ähnlich.

    Und den einen, mit Handhabungsproblemen kenne ich auch.

  • Zitat

    Original von Frank D
    Hallo Klaus,

    da gebe ich dir Recht. Aber dazu müßte man sich mit einer Meßmethode vertraut machen um die Stärken und Schwächen der einzelnen Verfahren kennenzulernen.

    Ich habe damals versucht, auch die Schwächen eines Refraktometers darzustellen. Kam mir zum Schluß aber ein wenig blöd dabei vor. Als wenn man einigen Benutzern ihr neues Spielzeug schlecht redet.

    Aber wenn man optische Meßmittel die für D-Kennlinien ausgelegt sind unter HQI Lampen einsetzt, wird der Wert schon stimmen, oder so ähnlich.

    Und den einen, mit Handhabungsproblemen kenne ich auch.

    Ich würde gerne mehr hören bezüglich deiner Darstellung der Schwächen.
    Das Thema wurde in den alten Threads nicht mehr weiterdiskutiert und im Augenblick scheint es niemanden zu interesieren .

  • Zum Thema passend habe ich eine PN erhalten, die ich hiermit mal öffentlich beantworten will.


    Also, eine der beiden Angaben kann nicht stimmen:
    Dichte 1,027 bei 27°C = 40,7 ‰
    36 ‰ = Dichte 1,0235 bei 27°C = 1,0241 bei 25°C = 1,0255 bei 20°C = 1,0286 bei 4°C

    Trauen wir dem chinesischen Teil mal zu, es könne den Salzgehalt auf eine halbe Stelle genau angeben, dann läge sie also zwischen 35,5 und 36,5.
    Ich setze voraus, die dazugehörige Dichteskale ist für 20°C bestimmt. Dank ATC braucht man sich um die Temperatur des Refraktometers nicht zu kümmern. Die Temperatur des Wassertropfens ist auch irrelevant, da sie sich in wenigen Sekunden an die Temperatur des Refraktometers angeglichen hat. Dem Salzgehalt entsprechend müßte der abgelesene Dichtewert zwischen 1,025 und 1,026 liegen.
    Bei 27°C entsprächen diese Dichten 1,023 bis 1,024.

    Unter Berücksichtigung der Meß- und Ablesegenauigkeit der beteiligten Instrumente entspricht der Dichte-Wert vom SeaTest dem Promillewert des RHS10-ATC.

  • Hallo,

    ok ok,macht eure Dichte weiterhin an einem dimensionslosen Wert (1.023 oderso) fest,war immer so und gut ist :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Gruß Jürgen

    Panoramabecken 200x70x60, Photon Plus 2x400W Megachrome Coral 14K E40 + 4x54W T5 Aqua Science Special 15K, 2x Tunze Stream 12000 l/h,ATK Abschäumer150cm mit The Pump 40

    Die Summe der auf der Erde vorhandenen Intelligenz bleibt ewig gleich. Nur die Bevölkerung wächst ständig...

  • Wird der Flüßigkeits- und Salzhaushalt unserer Tiere eigentlich durch die Dichte oder den Salzgehalt des Beckenwassers beeinflußt ???

  • Zitat

    Original von Thomas Chronz
    Wird der Flüßigkeits- und Salzhaushalt unserer Tiere eigentlich durch die Dichte oder den Salzgehalt des Beckenwassers beeinflußt ???

    hallo thomas,

    nicht unbedingt.

    da salzwasserfische ständig aufgenommenes salz
    ausscheiden, bleibt der direkte körperhaushalt konstant.

    was korallen aber dazu sagen?

  • Gute Frage Thomas,

    meiner Meinung nach ist aber vor allem die Salzkonzentration für die Physiologie der Tiere entscheidend, da diese in die osmotischen Druckpotentiale eingeht. Dichte spielt wohl eher nur als sekundäre (weil leicht messbare) Größen eine Rolle. Höchstens für Fische und andere freischwimmende Organismen wichtig, da die ihre Schwimmblase auf die Dichte einstellen müssen zwecks Auftrieb.... :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Grüße aus dem sonnigen Süden :winking_face:

    Thomas Bahr 

    120x90x70cm (750l) / 640 w LED (China) / Bubblemagus C7 / 3xTunze Stream mit Multicontroller / RD3 5 m² Förderpumpe / Vliesfilter im Unterschrank (MC 5000)

  • Hi Joe,
    da habe ich meine (eigentlich rhetorische) Frage nicht exakt genug gestellt.
    Ist eher die Dichte ausschlaggebend oder mehr der Salzgehalt? z.B. bei der Eingewöhnung von Garnelen.

    Einmal editiert, zuletzt von Riffbarsch (28. Januar 2003 um 23:22)

  • Ich würde das auch für die Fische so nicht ganz so stehen lassen, da Meerwasserfische ein relativ meerwasserähnliches Körpermilieu haben. Eine veränderung der Umgebung hat durchaus starken Einfluß auf den Körperhaushalt der Fische, da sich schon bei geringen Konzentrationsänderungen die osmotischen Druckverhältnisse deutlich ändern können. Richtig ist aber sicher, dass Fische aufgrund ihres stabileren Körpermilieus und vorhandener Ausgleichsmechanismen meist tolleranter sind als niedere Tiere...

    Grüße aus dem sonnigen Süden :winking_face:

    Thomas Bahr 

    120x90x70cm (750l) / 640 w LED (China) / Bubblemagus C7 / 3xTunze Stream mit Multicontroller / RD3 5 m² Förderpumpe / Vliesfilter im Unterschrank (MC 5000)

  • Zitat

    Original von Resa
    [Ich würde gerne mehr hören bezüglich deiner Darstellung der Schwächen.
    Das Thema wurde in den alten Threads nicht mehr weiterdiskutiert und im Augenblick scheint es niemanden zu interesieren .

    Hallo Resa,

    nur ganz kurz einige Punkte, die es zumindest zu bedenken gilt.Denn ich möchte das Thema aus verschiedenen Gründen nicht wieder aufwärmen.

    Alle einfachen Refraktometer sind auf die D Line der Natriumdampflampe getrimmt. (2 Wellenlängen). Die komplette Optik ist darauf ausgelegt. Unter anderer Beleuchtung gibt es ein vielfaches an Wellenlängen, die natürlich auch im Prisma umgelenkt werden.
    Eigentlich wird das Refraktometer damit schon außerhalb seiner Spezifikation betrieben.


    Die ATC funktioniert bei vielen einfachen Refraktometern nicht richtig.Das bedeutet wenn man das Gerät zu lange ( oder falsch )in der Hand hält, wird es zu warm und das ATC kann nicht funktionieren.

    Jeder in der Flüssigkeit enthaltene Stoff ruft einen anderen Brechungswinkel hervor. deshalb kann es bei Stoffgemischen zu diffusen Ablenkungen kommen.

    In wie weit dieses für die Messung der Salinität eine Rolle spielt, habe ich nicht untersucht. Ich persönlich halte diese Messung auf Grund der obigen Punkte auch nicht für besser geeignet als z.B ein Leitwertmeßgerät.

    Von der Dichte sollten wir uns generell verabschieden, weil es einfach zu viele Variablen gibt und kaum jemand in der Lage ist, das richtig umzusetzen. Siehe Posting von Thomas.

    Bei Leitwertmeßgeräten sollte man die mV Angabe benutzen, da die Salinität auch nur wieder eine Umrechnung ist.

    Und bei Leitwertelektroden gibt es einen Untesrschied zwischen 2 und 4 Punkt Elektroden

    Alles nicht so einfach.

    Was auf den Refraktometern allerdings die doppelte 20 aussagen soll, habe ich immer noch nicht raus bekommen. Vielleicht darf der Benutzer auch nur 20 Grad Celsius warm sein????

  • Hallo Thomas,

    durch deine Ausführund denke ich ist dem guten Mann nicht geholfen da ich selbs schwierigkeiten hatte diesem Beispiel zu folgen und ohne eine Tabelle wäre es mir schwer gefallen dies nachzuvollziehen.

    Ich denke eine einfachere Variante wäre besser zur verständniss.

  • Zitat

    Original von Thomas Chronz

    ich habe was besseres: Online-Umrechnung Salinität zu Dichte.


    Bildschirmfoto © Thomas Chronz

    Logisch , wenn wir den Thomas nicht hätten :grinning_squinting_face: .

    Nun ist die Frage welche Temp. ich angebe :

    - die Beckentemperatur
    -25 °C
    -20 °C

  • Zitat

    Original von Resa
    Nun ist die Frage welche Temp. ich angebe


    Nein, die Frage ist:
    mit welchem Dichtewert möchte ich die Salinität vergleichen ?
    Welcher Temperatur ist dieser Dichtewert zugeordnet ?


    ich muß jetzt langsam mal aufhören, der Espresso läuft zu schnell aus, da das Loch im Bauch zu groß wird.  :winking_face:

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