Vorstellung

  • Hallo,
    ich wollte mich mal vorstellen. Angefangen habe ich 2000 mit diversen Mitbringsel aus Italien von einem Sandstrand. Unteranderem Sandeinsiedlerkrebse, Sandgarnelen, große Felsgarnelen, diverse Schnecken Seemannsliebchen, ganz kleine Blutstriemenbleniden und ebenfalls ganz winzige Meeräschen.
    Die Sandeinsiedlerkrebse und Sandgarnelen lebten max. 3 Monate. Die Meeräschen sind inzwischen wieder im Meer. Die Blutstriemenbleniden leben heute noch im 200 l Becken.
    Jahr für Jahr kamen immer wieder neue Tiere dazu, so daß ich heute mehrere Anemonengrundeln, Schildfische, Brassen, Meerjunker, einen Springkrebs, Seespinne, Borstenkrabben, Wachsrosen, Erdbeerrosen, Gürtelrosen, Weisspitzenseegurke, Röhrenseegurke, verschieden Schlangensterne, ein gepunkteter Seehase und noch vieles ungenannte in meinen Becken tummeln.
    Am liebsten habe ich die kleinen Lebewesen, die man oft auf den ersten Blick übersieht wie z.B verschiedene Arten von Flohkrebsen. Daher werde ich meine Anlage hauptsächlich mit kleinen Becken erweitern, damit sich nicht alles gegenseitig frisst.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dieter

  • Hallo Dieter!

    Super Vorstellung! Ich freue mich, mit Dir wieder einen mehr kennengelernt zu haben, der sich zur seltenen Gruppe der Mittelmeeraquarianer zählt.

    Den Blutstriemen - Schleimfisch Parablennius sanguinolentus habe ich auch einige Zeit gepflegt. Allerdings konnte ich ihn die ganze Zeit nicht dazu bringen, sein Verhalten, das er auch in der Natur zeigt (große Fluchtdistanz, sehr vorsichtig ...), im Aquarium zu verändern. Andere Schleimfischarten zeigten sich da wesentlich "kommunikationsbereiter". Wie verhalten sie sich bei Dir?

    Lieben Gruß

    Harold

    Vivaristik seit 1968 - und ich lerne immer noch dazu.

  • Hatte früher auch immer versucht die Glasgarnelen zu halten ohne Erfolg seitdem ich sie bei 18-19C und 1.030. halte sie schon länger schaun recht fit aus so seit 2 jahren. Schwimmen auch oft larven rum, die ich noch nicht klar einer Art zuordnen konnte denke sie sind von meinen Palaemon serratus

    Wer von euch hat noch alles mittelmeer hab im sommer vor mal in frankreich zu schaun was da so alles lebt, bisher nur in italien gewesen.

  • Hallo S. Besler (es ist schwierig, Dich anzusprechen ... soll ich sagen: Herr Besler?)!

    Ich bin einigermaßen verwundert über die Hälterungsprobleme mit Deinen Garnelen. Davon abgesehen ... bist Du sicher, dass es sich bei Deinen Tieren tatsächlich um Palaemon serratus handelt. Oder nicht doch etwa um Palaemon elegans? Noch nie habe ich gehört - und auch meine eigenen Erfahrungen gehen nicht in diese Richtung - dass diese Garnele schwierig zu halten wäre. Sie toleriert (nahezu) jede Temperatur und auch bezüglich Salinität zeigt sie sich sehr anpassungsfähig.

    Lieben Gruß

    Harold

    EDIT: Habe mir jetzt die Mühe gemacht, Deine vergangenen Beiträge durchzusehen ... und siehe da: Ich fand heraus, dass Du Sebastian heißt.

    Vivaristik seit 1968 - und ich lerne immer noch dazu.

    Einmal editiert, zuletzt von Harold Weiss (8. Februar 2008 um 15:28)

  • Hallo,

    Fotos gibts noch nicht, aber ich arbeite daran. Meine Becken sehen sehr natürlich aus! Wie im Hafen!

    Das die Blutstriemen bei mir nicht scheu sind, führe ich darauf zurück, dass ich sie als winzige Jungfische mitbrachte. Sie sind natürlich nicht zu zutraulich wie die Schildfische, die bei jedem Hantieren im Becken versuchen an meinen Fingern nach Fressbarem zu suchen, obwohl sie schon groß waren, als ich sie mir dieses Jahr von Pag mitbrachte. Da es vor Weihnachten sehr kalt war und meine Beckentemperatur auf 8°C sank, steckte ich einen Heizer rein ( die Siebanemonen sahen schon fröstelnd aus ) und bei einer jetzigen Temperatur von 11°C balzen sie wie verrückt und putzen Steine. Ich glaube ja nicht, dass, wenn sie Ableichen sollten, die Larven eine Spur der Chance haben zu überleben.

    Wie ist es eigentlich mit den Bohrmuscheln? Sind sie schädlich für das Wasser durch ihre Aussonderungen um die Steine zu bohren? Ich habe nämlich einen Stein, der ist voller Muscheln.

    Mit freundlichem Gruß
    Dieter

  • Hallo Dieter!

    Mir ist nichts bekannt, dass Bohrmuscheln (so sie im Aquarium weiterleben) in irgendeiner Form schädlich wären.

    Lieben Gruß

    Harold

    Vivaristik seit 1968 - und ich lerne immer noch dazu.

  • Zitat


    Mir ist nichts bekannt, dass Bohrmuscheln in irgendeiner Form schädlich wären.

    nun,

    sie zerstören die felsen...das ergibt einen erdrutsch ins meer....der löst wiederum eine zunamiwelle aus .....(duck weg)

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