Wie oft reinigt Ihr euren Topf ?

  • Hi,
    ich denke, ein Spritzkopf wäre besser. sowas wie hier.

    Die Reinigungswirkung der laminaren strömung ist bei weitem nicht so gut wie die eines auftreffenden Wasserstrahls.

    Die Leitung von oben und ein 180° Spritzkopf, i nganz keiner Dimmension wäre eine wirkliche Überlegung wert.

    Gruß

    Konrad

  • Hi Konrad,

    stellt sich nur die Frage, mit welcher Pumpe der zu betreiben wäre. Bei den vielen Löchern und > 1 bar muss die Wassermenge wahrscheinlich höher sein, als die der Kaffee-Pumpe.

    Viele Grüße,

    Wolfgang

  • Hallo Konrad,

    diese Sprühkugeln sind sehr gut und speziell für solche oder ähnliche Anwendungen konstruiert. Das würde sicherlich sehr gut funktionieren. Es gibt diese Köpfe auch in PTFE :thup

    Ich habe sehr viel in der Lebendsmittel / Getränkeindustrie zu tun und weis das diese und ähnliche Systeme für CIP (Cleaning in Place) Anlagen angewendet werden. Wenn dort ein Produktwechsel gemacht also "gecipt" wird, müssen sämtliche Leitungen, Behälter, Ventile u.s.w. gereingt werden. Dazu wird Dampf, Wasser, oder Chemie eingesetzt und duch verschiedene Reinigungsköpfe geschickt. Diese Dinger gibt es auch rotierend mit seitlicher Abstrahldüse.

    Problem ist allerdings wie Wolfgang schon mitteilte das dafür ausreichend Druck verhanden sein muss. Das bedeutet die Gesamtzusammenstellung eines Reinigunssystems wird das vielfache eines guten Abschäumers kosten :frowning_face:

    Aber tolle Sachen gibt es da schon z.B. das hier ( für die Aquaristik allerdings etwas übertrieben und eigentlich unbrauchbar)

    http://www.tuchenhagen.com/ndk_website/tu…names/633d.pdf/$file/633d.pdf

    Hi Wolfgang,

    bei den Kaffeemaschinenpumpen denke ich an Schlauchpumpen. Der Vorteil ist das sie

    - klein sind
    - Druck (aber leider keine Menge) aufbauen können
    - und bezahlbar wären

    mal sehen vielleicht machen wir da mal einen Versuch ?!

    Weitere Vorschläge ??

    Viele Grüße
    Carsten

    Grüße aus der Ideenschmiede

    AQUADRIVER®
    Meisterbetrieb für Feinwerkmechanik

  • Hallo Carsten,

    mein Gehirn arbeitet...

    Ah, jetzt ja

    Also:

    1. Eine Druckerhöhungspumpe - wie für die Osmoseanlage - erzeugt den benötigten Druck
    2. Ein Drucktank - wie für eine Heizungsanlage - gewährleistet die Literleistung bei hohem Druck
    3. Der Verdunstungsausgleich wird durch den Sprühkopf im Abschäumer durchgeführt

    Viele Grüße,

    Wolfgang

  • Hi Joe,

    das ist das Problem bei allen Reinigungssystemen mit Ausnahme von Schuran. Evtl. macht eine Kombination Sinn. Ist zwar alles sehr aufwändig, aber mein letzter Vorschlag ist sowieso nichts für die Serie.

    Viele Grüße,

    Wolfgang

  • Grüß Dich Joe..

    Nun...das sehe ich etwas anders.

    Aufgabe einer Renigungsvorrichtung sollte es sein den Dreck im Schaumrohr est gar nicht anwachsen zu lassen sondern dieses stets sauber zu halten. Dieses sollte dann mit einer Zeitschaltung individuell, abhängig von der "Verschmutzungsgeschwindigkeit" einstellbar sein. (z.B. 3xtäglich 20 sec)

    Hallo Wolfgang,

    dazu käme dann noch

    - ein Magnetventil
    - Druckregelventil für den Tank
    - Zeitschaltung
    - Kleinkram
    - Arbeit

    Die Spühköpfe sind auch nicht unter 60 EUR zu haben. :winking_face_with_tongue: Die ganze Sache wird dann schon etwas abstrakt


    Ich mache mir mir auch mal weiter Gedanken, wie steht es noch im guten alten Dubble (Ing-Bibel) ?Konstuktoinen sollen einfach, eindeutig und kostengünstig sein.

    Viele Grüße

    Carsten

    Grüße aus der Ideenschmiede

    AQUADRIVER®
    Meisterbetrieb für Feinwerkmechanik

  • Zitat

    Original von Carsten P
    Aufgabe einer Renigungsvorrichtung sollte es sein den Dreck im Schaumrohr est gar nicht anwachsen zu lassen sondern dieses stets sauber zu halten. Dieses sollte dann mit einer Zeitschaltung individuell, abhängig von der "Verschmutzungsgeschwindigkeit" einstellbar sein. (z.B. 3xtäglich 20 sec)

    moin carsten,

    an eine solche möglichkeit hab ich gar nicht gedacht.... :face_with_rolling_eyes:

    wenn diese reinigungsabstände so klein sind, gibt es auch keine re-belastung des wassers und das ganze hat sinn.

  • Hi Carsten P,
    dann sind wir in der ähnlichen Branche ... bin "in der Bierbranche tätig" ... also "auf deutsch" CIPen wir in Zukunft die Abschäumer :rofl:

    Aber im Ernst ... bei mir ( ich putze so alle 4-6 Wochen ) funktioniert alles auch mit einem deutlichen Belag.

    Gruß

    Konrad

  • Hallo Konrad,

    CIP... also Cleaning in Place bedeutet ja nichts anderes als Reinigung direkt "vor Ort" ohne irgentwelche Demontagen ..... vollautomatisch. Das wird in der Indusrie schon immer so praktiziert.

    Sowas wäre doch auch was für unsere Zwecke.... nur ein sinnvoller Weg muss halt noch gefunden werden..
    Zugegeben..... das ist nicht ganz so einfach !!

    Eine Reinigung in einem 6 Wochen Rytmus finde ich allerdings viel zu lang !


    Grüße
    Carsten

    Grüße aus der Ideenschmiede

    AQUADRIVER®
    Meisterbetrieb für Feinwerkmechanik

  • Hallo Carsten,

    im Schuran Abschäumer hat ja der Aquakat das Steigrohr irgendwie ständig mit Aquarienwasser dünn berieselt (wenn ich das richtig verstanden habe). Aber selbst da war nach einiger Zeit einfach ein kleiner Film auf dem Plexiglas.
    Das Außenrohr im Topf konnte mit den Sprühköpfen schon ziemlich sauber gehalten werden - aber es mußte entweder jemand regelmäßig immer wieder aufdrehen oder man mußte ihn dauernd mit einer leichten Mindeststärke laufen lassen (viel Wasserverbrauch). Nur oben im Topf, wo der Schaum "umgelenkt" wurde, da sammelte sich jede Menge dicker Schmodder, den bekam man nur durch Demontage und händische Reinigung sauber.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hallo Markus,

    das mit der dauernden Berieselung ist, so denke ich, ist leider auch keine Patentlösung. Da ständig Wasser an dem Steigrohr innen herunterrieselt bilden sich sicherlich zumindestens Algen und eventuell noch ein anderer Schmierfilm. Ich denke ohne eine regelmäßige "mechanische" Reinigung kommt man nicht völlig aus.

    Der Schmodder in der Schaumumleitung (im Deckel) behindert den Abschäumvorgang nicht zwangsläufig, wichtig ist ein sauberes Steigrohr damit die Proteinablagerungen den aufsteigenden "Protein/Eiweissabschaum" nicht bremsen können.

    Meiner Meinung nach sollte eine automatische Reinigungsvorrichtung dieses Steigrohr immer sauber halten und den Reinigunsintervall, ohne den man langfristig wohl nicht auskommt, stark verlängern.

    Wenn alle 5-7 Wochen eine Generalreinigung gemacht wird sollte es dann ausreichen.

    Mir qualmt in dieser Angelegenheit schon mächtig der Kopf, denn es kamen auch schon viele gute Anregungen hier aus dem Forum. :thup

    Eine Idee werde ich in den kommenden Wochen in die Tat umsetzen..... bin mal gespannt wie es funktioniert.

    Viele Grüße
    Carsten

    Grüße aus der Ideenschmiede

    AQUADRIVER®
    Meisterbetrieb für Feinwerkmechanik

  • Hallo ich reinige meinen AquaMedic Turboflotor SL 1000 so alle 2-3 Tage sonst wird es mit dem Geruch immer schlimmer im Zimmer. Da ich den Abschäumer an der Seite vom AQ hängen habe muss ich auch den Rest des auch alle 2 Monate reinigen. Mir ist aufgefallen das sich die Düse zum Luftansaugen sehr schnell mit kalk zusetzt. Ist das normal?

  • ... vergesst das, mit dem automatischem, Topfreinigungssystemen. Ich habe viel Zeit und Geld verplempert und wenn eine solche Reinigungsautomatik den Wert des restlichen Abchcäumers übertrifft, könnte es vielleicht gehen. Aber auch nur vielleicht, denn kein noch so gutes Reinigungsverfahren, kommt auch in die letzten Ritzen und Ecken.
    Fleißge Handarbeit ist durch nichts zu ersetzen... oder Schäumer nehmen, die halt nicht so empfindlich auf Schmutzstoffe reagieren. Ein guter Schäumer arbeitet auch selbst im dicksten Dreck...


    Grüße ... Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

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