Hallo,
habe heute an einem meiner beiden Ocellaris festgestellt, das dieser nicht sehr gut aussieht ![]()
Was könnte das sein?
Die Haut löst sich teilweise, er hat wie so Blasen daran und die Farbe ist etwas blässer ![]()
Hallo,
habe heute an einem meiner beiden Ocellaris festgestellt, das dieser nicht sehr gut aussieht ![]()
Was könnte das sein?
Die Haut löst sich teilweise, er hat wie so Blasen daran und die Farbe ist etwas blässer ![]()
Hallo Michael,
könnten Pünktchen oder Hauttrüber sein. Vielleicht hilft Ektozon...und Malachitgrün.
Gibt immo mehrere Threads zu...
Grüße Markus
Hallo MichaelS
haben deine Ocellaris eine Annemone ?Oder hällst du sie mit einen Ersatzpartner?
Bei der Haltung ohne Anemone habe ich die Erfahrung gemacht das sie ständig irgendwelche
Probleme mit der Haut haben.Deshalb habe ich ihnen eine spendiert und die Hautprobleme waren
seitdem verschwunden.
Mit salzigen Gruß ![]()
Danke für Deine Antwort.
Was ich noch hinzufügen möchte: Er hat wie Blasen auf der Haut ie mittlerweile aufgegangen sind, und die Haut jetzt dort "rumhängt".
Gruß Michael
Edit: Ne Anemone haben Sie nicht. Aber sie haben sich in einen Euphylia einquartiert.
Hallo Michael,
dann würde ich als Sofortmaßnahme doch Ektozon ins Becken geben....dass soll bei (Schleim-)hautverletzungen helfen...
Hast du UVC und Ozon?
Grüße Markus
P.S.: schick doch Michael Kuhn mal eine PN, der ist da echt fit!
Ne, Ozon und UVC hab ich nicht im Becken ![]()
Hab mittlerweile mit meinem Händler telefoniert. Er meint, dies sei ne vernesselung....
Gruß Michael
Vernesselung bei Anemonenfischen?!?
![]()
Gruß,
Adrian
Anscheinend ist es so, das Anemonenfische, die längere Zeit mehr in keiner Anemone mehr waren, nicht mehr diesen Schutz vor dem Nesselgift haben. Dies dauert wohl seine Zeit. Hab ich auch mal irgendwo gelesen....
Gruß Michael
Hallo Michael!
Löst sich nur die Schleimhaut bei deinem Fisch?? Frisst der Fisch noch normal??
Sind das auf der Schwanzflosse, die von dir beschriebenen Blasen, oder gröbere Punkte??
Wenn der Fisch normal frisst, und normal schwimmt, dann solltest du schon am besten, etwas zum Schleimhautschutz zugeben, sicher ist sicher.
Sollte sich dein Fisch scheuern, oder abnormal verhalten, dann ist hier auch eine Mischinfektion mit Pünktchenerregern nicht auszuschliessen.
Gruss!
Hallo @All,
habe leider gerade eine Beerdigung gehabt ![]()
Ich bin vom arbeiten nach Hause gekommen und der kleine lag tot am Grund ![]()
Kann das eine Vernesselung gewesen sein? Mein Händler meinte, das die Euphyllia den kleinen umgebracht hat.
Kann das sein????
Der Andere schwimmt auch gefährlich nahe an dieser herum ![]()
Ich muss allerdings sagen, das die beiden wohl seit 10 Wochen beim Händler waren und dort echt gut aussahen....
Von dem her denke ich nicht an eine Vorbelastung...
Gruß Michael
ZitatOriginal von Adrian Golumbovici
Vernesselung bei Anemonenfischen?!?![]()
![]()
![]()
Gruß,
Adrian
Und ob das geht - leider schon selber ausprobiert.
Man nehme:
1. Einge große fette Glasrosen
2. Eine Pinzette
3. Strömung nicht auscchalten
4, Nun einfach munter Glasrose anreißen und auf die hellen Fäden warten die sich im Wasser verteilen
5. Nun zusehen wie die "Fäden" einen Fisch berühren
Damit habe uch schon Fische umgebracht ( kleiner, schon schwächelnder Falterfisch, Krabbenaugengrundel) und auch meine schwarzen ocellaris wurden vernesselt
ZitatOriginal von MichaelS
Anscheinend ist es so, das Anemonenfische, die längere Zeit mehr in keiner Anemone mehr waren, nicht mehr diesen Schutz vor dem Nesselgift haben. Dies dauert wohl seine Zeit. Hab ich auch mal irgendwo gelesen....
Gruß Michael
Auch wenn man es immer wieder liest, so bleibt es nach meinen Beobachtung doch eine Märchen ![]()
Michael,
Anemonenfische sind leider sehr empfindliche Burschen die schnell eine Erkrankung bekommen wenn sie in eine neues Becken gesetzt werden. Der Stress keine Anemonen gehabt zu haben hat das ggf noch gefördert. Als ich eben das Bild gesehen habe, war mir leider klar das der Fisch nicht überleben wird.
Du musste bei dem anderen nun darauf achten das er frisst, keinen hellen Kot hat und auch keine hellen Stellen auf dem Körper.
Hallo Peter,
danke für Deine Antwort.
Der Andere frisst mittlerweile ganz gut - wobei er immer die zu großen Artemien wieder ausspuckt.
Werd das aber weiter beobachten!!!
Gruß Michael
P.S. Kann das mit der Euphyllia stimmen?
ZitatOriginal von MichaelS
P.S. Kann das mit der Euphyllia stimmen?
Nein, das ist Unsinn. Aber du solltest ihm schon eine Anemone gönnen!
Naja, da wurde mir immer davon abgeraten da diese unkontrolliert durch das Becken pflügt.
Gibts da evtl. empfehlenswerte und vor allem pflegeleichte Arten?
Michael,
auch das ist Unsinn, denn es bezieht sich nur auf eine Art.
Die natürlichen Wirtsanemonen für Ocellaris sind Anemonen der Gattung Stichodactyla zum Beispiel Stichodactyla gigantea. Diese werden aber miest ziemlich groß, können schon mal Nachts einen erschreckten Fisch fressen und leider auch relativ schwer zu pflegen.
Am meisten verbreitet in den Hobby Aquarien und eigentlich immer zu bekommen ist Entacmaea quadricolor. Auch wenn diese Anemonen im Meer kein Wirt für ocellaris ist, so gehen sie doch früher oder später in diese Anemone. (Bei mir ohne Probleme 2 Paare Ocellaris, 2 Paare Ocellaris Black und auch 2 Paare Percula)
Hallo Peter,
auf welche Art bezieht es sich?
Wie ist es mit der Entacmaea quadricolor?
Ist diese Standortgefestigt oder eher ein wanderer? Frisst diese auch andere Fische? Wäre diese für meine Becken (200 Liter mit SPS,LPS und Weichkorallen und anderen Fischen) geeignet?
Gruß Michael
Hallo,
das mit den Euphyllia ist ein Ammenmärchen, mein Paar lebt seit vielen Monaten in einer großen divisa und laicht auch regelmässig daran ab!
Dein Fisch schaut eher nach einem WF aus da solltest du das Problem suchen!
Wenn der 2 auch die Flossen klemmt schaut es schlecht für Ihn aus.
Hallo Iris,
was meinst Du mit WF? WF=Wildfang? Wo wäre das Problem? Kenn mich da jetzt nicht so aus.
Wie meinst Du das mit der Flosse?
Gruß Micha
Hallo Michael,
das ist typisch für Anemonenfische die Wildfänge sind! Leider kommt das die letzte Zeit sehr häufig vor! ![]()
Der Fisch auf deinem Bild klemmt die Flossen d.h. er hat sie nicht wie es sein sollte abstehen sondern angelegt das ist ein Zeichen das sich der Fisch unwohl fühlt und krank ist.
Und was könnte ich machen damit sich mein kleiner wohl fühlt?
MAnchmal klemmt er seine Flosse und manchmal ist sie oben.
Was mich auch noch wundert: Er frisst nicht richtig - d.h. er schwimmt schnell an die Artemien hin, pickt daran und spuckt den Rest wieder aus. So geht es die ganze Zeit. Manchmal schwimmt er auch nur schnell hin und dreht kurz davor ab ![]()
WARUM.... ![]()
Gruß Micha
P.S. Bei Ihm beginnt es jetzt auch gaaaanz langsam mit der Haut (so wie bei dem Anderen auf Seite 1 - der das leider nicht überlebt hat). Was soll ich machen? Ektozon?
Hallo,
kann man statt des Ektozon auch das Ektol cristal verwenden?
Ein Händler in der Nähe hat nur das Ektol cristal vorrätig.
Kann das meinen Korallen und anderen Fischen schaden?
Muss ich meinem Patient aus dem Becken holen oder dosier ich das direkt ins Becken?
Gruß Micha
Ich würde Dir dringend davon abraten wegen einem Fisch irgendwelche Mittel ins Becken zu kippen. Ich habe in meiner Anfangszeit auch mal Probleme mit meinen Ocellaris gehabt und mir mit angeblich ungefährlichen Mitteln ganz schönen Schaden angerichtet. Wundert mich ehrlich gesagt, dass hier noch keiner was dazu gesagt hat, dass hier direkt zu Medikamenten geraten wurde.
Das mit Vernesselung halte ich auch für Quatsch. Das sieht mir viel ehr danach aus, als ob der Fisch seine Schleimhaut abwerfen würde, so wie es bei verstärktem Oodiniumbefall vorkommt. Dagegen hilft vor allem ein gutes Immunsystem und dem kann man mit vitaminisiertem Futter helfen.
Geh am besten mal auf korallenriff.de und guck mal nach Oodinium. Da steht eigentlich alles...
Jetzt solltest Du vor allem nicht überreagieren und möglichst wenig am Becken machen. Wenn Du jetzt Mittel einsetzt und viel rummachst, wirst Du die Gesamtsituation im Becken wohl mehr verschlechtern als verbessern.
Und nun? Soll ich Ihn etwas sterben lassen?
Können meine anderen Fische sich auch damit anstecken?????? ![]()
Gruß Micha
P.S. Woher kann das kommen? Ich hab die 2 Ocellaris frisch vom Händler bekommen. Dort waren Sie mittlerweile 10 (!) Wochen im Laden OHNE diese Anzeichen.
Im Zweifelsfall isolieren und getrennt behandeln oder im Becken lassen und Daumen drücken. Ich würde wirklich nie wieder eine Behandlung mit Medikamenten in einem Meerwasserbecken mit niederen Tieren machen.
Ob das Rausfangen + Einzelhaft + Wieder Rausfangen und Zurücksetzen nicht wieder so viel Stress für den Fisch ist, dass er im Becken dann wieder krank wird, kann ich nur spekulieren. Ich habs mal bei zwei Ocellaris gemacht und nach erfolgreicher Quarantäne waren sie nach wenigen Tagen im Hauptbecken wieder ähnlich krank wie vorher. An den suboptimalen Bedingungen im Hauptbecken hatte sich ja auch nix geändert.
Entweder waren Deine Tiere von Transport und Zwischenhälterung schon angeschlagen oder die Situation in Deinem Becken hat das ausgelöst. Die Erreger sind in jedem Becken vorhanden und werden bei stressfreien, gesunden Fischen nicht zum Problem. Ziel sollte also weniger die Beseitigung der Krankheitssymptome als mehr die Verbesserung der Lebensbedingungen und Vitalität der Fische sein. Das erreichst Du zum einen durch Stärkung der Abwehrkräfte (Stichwort Vitamine/Knoblauch) und zum anderen durch eine Verringerung der Erregerdichte (UV bzw Ozon).
Ich persönlich habe sehr gute Erfahrung mit Ozon gemacht. Bei Ebay bekommste auch für 50€ schon Ozonisatoren aus China, die auch funktionieren. Wenn Du das immer in geringer Dosierung im Einsatz hast, beseitigt es zudem den gelbstich im Wasser. Meiner Meinung nach ist Ozon bei geringer Dosierung sehr ungefährlich, kostet wenig und braucht so gut wie keinen Strom. Die empfohlene Dosierung der Hersteller von 10mg/100 Liter ist allerdings viel zu hoch. Ich nutze etwa 15mg auf 700 Liter.
So.
Habe jetzt nach Rücksprache mit meinem Händler ein Süßwasserbad vollzogen.
Er hats überstanden ![]()
In dem Behälter waren dann auch die Hautfetzen zu finden. Der kleine sieht im moment wieder richt ig gut aus.
Die Fetzen sind vollständig verschwunden ![]()
Was meint Ihr - war das ne richtige Aktion?
Hab jetzt auch Vitamine ins Wasser UND Futter gegeben.
Gruß Micha
News:
Hab jetzt nochmals gefüttert. Und siehe da: kein vergleich zu heute mittag.
Er frisst wie ein Großer ![]()
Ich hoffe, das ist nicht nur vorrübergehend so.
Hier mal 2 Bilder vom Patienten:
Freut mich, dass es dem kleinen besser geht. Mit Süßwasserbädern würde ich aufpassen, denn das stresst den Fisch noch zusätzlich und kann auch schnell nach hinten losgehen, wenn man nicht auf PH-Wert und Temperatur des Süßwassers achtet.
Nils,
gerade bei Anemonenfischen habe ich sehr gute Erfahrungen mit dem SW Bad gemacht! Teilweise bis zu 45 Minuten!
Hallo zusammen.
da gebe ich Peter Recht, hat bei mir auch sehr gut funktioniert. Bei Anemonenfischen gibt es keine Probleme mit dem Süßwasserbad, sie schwimmen ja auch in Brackwasser-Regionen rein. Man könnte meinen, eine sogenannte Selbstheilung.
Du könntest den Fisch alle 2 Tage in Süßwasser baden, bei mir waren es aber immer nur 10 min.
Soll ich Ihn einfach mal beobachten und dann bei Bedarf ins Süßwasserbad geben?
Waren die 8 Minuten evtl. zu wenig?
Mir war ehrlich gesagt nicht sehr wohl bei der Sache!!!!
Gruß Micha
Hi Michael,
ja kein Problem, kannste machen. Aber wie gesagt, nur bei Bedarf!!
Es bedeutet ja immer zusätzlichen Streß für den Fisch!
8 bis 10 Minuten halte ich für ausreichend und unwohl braucht dir nicht sein, die Anemonenfische vertragen das ohne weiteres, schwimmen ja auch wie erwähnt in Brackwasser rein....
O,k, beruhigt mich doch sehr ![]()
Warum hilft eigentlich so ein Süßwasserbad?
Weil Parasiten aufgrund des sich plötzlich ändernden osmotischen Druckes absterben.
Hallo Michael
Du solltest aber darauf achten das,daß Süßwasserbad die selbe Temperatur und den selben PH-Wert wie dein Aqarium hat.Dadurch wird´s nicht so stressig für Deinen Patienten.
Hallo,
ich kann das ebenfalls bestätigen. Erst vorgestern hatte ich genau wie auf dem ersten Fotos
weiße Flächen mit teilw. Ablösung entdeckt. Der kleine Ocellaris (4cm) ist erst eine Woche im Becken
und zeigte auch zudem angeklappte Bauchflossen. Ich habe ihm also ein Süßwasserbad mit
der selben Temperatur gemacht und mit Tripple Buffer das Leitungswasser auf pH-Niveau wie im Becken
gebracht. Wichtig es sollte nicht zuviel Licht im Bad sein. Ich habe ihn dann ganz vorsichtig gefangen, bitte
nicht mit einem Kescher, das beschädigt die Schleimhaut, ich habe hierzu einfach eine transparente
Schale genommen und ihn damit ganz vorsichtig herausgefangen und vorsichtig mit der Hand in
das Süßwasserbad gesetzt. Man sollte nicht erschrecken er muß sich die ersten 10-20 Sekunden an
das Wasser gewöhnen. Danach schwamm er für genau 10 min im Bad. Anschließen habe ich ihn
direkt vom Bad wieder ins Becken gesetzt. Und siehe da alle Hauttrübungen waren verschwunden
und bis heute keine Rückbildung. Wichtig, er bekommt noch über Pipette eine Einzelfüterng
mit vitaminreichem Futter für die Abwehr. Seit heute fängt er auch witzigerweise an mit der Anemone
zu kuscheln. Hoffe mein kleiner Bericht kann zu einer möglichen Lösung beitragen. Garant ist dies
sicher nicht, aber wenn der Fisch noch einen recht guten Allgemeinzustand ist, sollte es funktionieren...
Viele Grüße,
Christian
Hallo,
irgendwie habe ich diesen Thread bisher übersehen - dabei suche ich gerade dringend nach Bildern genau von dieser Krankheit.
.
Foto: Copyright Espen Lindholm / http://www.saltvannsakvariet.no
Es handelt sich hier um die sogenannte Anemonenfischkrankheit mit dem Erreger Brooklynella hostilis. An ihm versterben wahrscheinlich sehr viele Anemonenfische, da er nicht über weiße Pünktchen auffällig wird und oft sehr spät erkannt wird. Ein Süßwasserbad ist als Notfalltherapie genau richtig - allerdings wird man damit nicht alle Erreger abtöten.
Die optimale Therapie beginnt mit einem SW-Bad und schließt dann im Quarantänebecken eine Weiterbehandlung mit Medikamenten gegen Ektoparasiten (Costapur, Contra Ick, usw.) über mind. 2-3 Wochen ein. Dann sollte der Fisch parasitenfrei sein. Leider beginnt die Infektion häufig auf den Kiemen und die sich großflächig ablösende Schelimhaut stellt fast schon das Endstadium der Krankheit dar. Brooklynella kann innerhalb weniger Tage Fische töten, wenn sie unbehandelt bleibt. Der Errger vermehrt sich direkt auf dem Fisch (ohne Zwischenstadien) und ist deshalb viel gefährlicher als die Weißpünktchenkrankheit. Beide können aber auch zusammen vorkommen und dann wird Brooklynella oft übersehen.
Demnächst gibt es im Forum eine genaue Beschreibung über diese Krankheit (und auch noch andere) und auch über die Durchführung eines Süßwasserbades.
Hi Torsten,
mir wäre neu das die genanten Ektoparasiten gegen Brooklynella helfen? Bisher habe ich die Info das diese alle Wirkungslos sind ? Einzig Formalin Bäder sollen helfen.
Persönlich hatten wir in unsere Anlage erste einen leichten Fall (frisch gekaufte A.allardi) und das mit einem SW Bad sofort lösen können.
Hallo Peter,
tatsächlich ist ein Formalin-Kurzbad bzw. eine Langzeitbehandlung mit Formalin bei einer Brooklynella-Infektion sehr effektiv bzw. die effektivste Therapiemethode. In der iinternationalen Literatur findet man immer wieder Empfehlungen für reine Formalinbäder oder Kombinationen aus Formalin und Malachitgrünoxalatbädern. Alternativ zum Formalin wird ebenfalls das Süßwasserbad empfohlen. Aufgrund der Lebensweise von Brooklynella ist das Malachitgrünoxalat wahrscheinlich hauptsächlich beim Befall der dünnen Kiemenblättchen wirksam und weniger bei tief in der Schleimhaut eingebetteten Parasiten.
Nun ist es etwas kritisch dem normalen Aquarianer den Kauf von 37%igen Formalin in der Apotheke zu empfehlen und ihm dann noch zuzumuten sehr exakte Mengen des Formalins abzumessen und den genauen Beckeninhalt dagegen zu stellen. Bereits geringe Überdosierungen wirken hier schnell tödlich.
Daher habe ich als Alternative Mittel ausgewählt, die Formalin zur Konservierung des Malachitgrünoxalats bereits verdünnt enthalten und so den Effekt von Malachitgrünoxalat deutlich verstärken. Dabei enthält das Tetra Contra Ick ca. 3% Formalin, das Costapur ca. 6 % Formalin und als Alternative das Tetra Teichmedikament MediFin 7,5% Formalin. Die kritische Größe liegt bei 1 ml / 100 Liter berechnet auf 37%iges Formalin. Das ist die Maximaldosierung für Formalin. Wobei sehr deutlich darauf hingewiesen werden muss, dass es Fischarten gibt, die sehr empfindlich auf Formalin reagieren und daher sollte man deutlich niedriger beginnen.
Im Meerwasser wird das Malchitgrünoxalat allerdings recht schnell inaktiviert und muss deshalb nach dem 3., 5. und 7. Tag nachdosiert werden. Dabei bietet die teilweise geringe Menge an Formalin in den Fertigmischungen ein hohes Maß an Sicherheit gegen Überdosierungen.
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