LED - das könnte was werden!

  • Hallo Matthias,

    wir wollen hier festhalten das unsere Ausagen nur für unsere Leuchten stehen.
    Die Preisgestaltung ist natürlich der Knackpunkt bei einer neuen Technik, aber sehn wir das doch mal aus der Sicht des Herstellers, der kann hier nicht wie bei anderen Techniken einen Katalog aufschlagen und ein Vorschaltgerät bestellen verkabeln und sich hinstellen als hätte er das Rad neu erfunden. Sondern man sucht sich mehrere LED`s raus und testet dann erst mal was die den wirklich so drauf haben. Nach dem Testen der LED´s geht die Arbeit aber erst richtig los Denn man mus sich jetzt mit der Ansteuerung beschäftigen bei der man natürlich dann auch noch mehr bieten will als nur schnödes ein aus und vieleicht noch auf und abdimmen, sondern die soll ja sämtliche Spektren machen wie Mondlicht ,Gewitter, Wolken u.s.w.
    Und wenn man das alles selbst entwickelt hat, was andere dann schon Aquacomputer schimpfen ja dann stehst du wieder vor dem nächsten Problem die Hitze wohin nur damit und kosten solls auch nichts grübel grübel ... so man könnte natürlich einen Lüfter nehmen, die Kosten nicht viel, aber man mus dann natürlich bedenken das der die Gesunde Seeluft an der Elektronik vorbeiführt, denn die soll er ja auch kühlen und da kommen dann die nächsten Hindernisse. Lüfter wird laut, wird immer langsamer, da die Lager natürlich ständig unsere gute Seeluft zum Futtern kriegen ja wo hin nur mit der Wärme grübel...
    Dann gibt es den anderen Weg. Man könnte die Hitze natürlich auch über die Oberfläche weg bekommen, das heißt dann ja auch nur ein bißchen rechnen, teste und wieder rechnen und dann soll das Ganze natürlich noch nach was ausschauen, denn ich zahle doch nicht mehrere tausend Euro in meine Aquariensparkasse ein und hänge dann ein häsliches etwas drüber.
    Das was da raus kam ist dann halt wieder mal nicht billig, macht dafür keinen Lärm und geht auch nicht kaputt, da wir ja auf bewegliche Teile verzichtet haben.
    So und wenn ich jetzt sage, das wir für das ganze entwickeln und nachdenken den gleichen Aufschlag haben wie ein anderer auf einem 0815 Leuchtbalken, dann zeigt dir jeder den Vogel und meint das sei teuer.
    Und wen man dan noch bedenkt das bis auf die LED`s alles in Deutschland, Österreich und der Schweiz produziert wird, dann finde ich den Preis doch noch human.
    Jetzt kommen die Einsparmöglichkeiten gegenüber anderen Techniken die so eine Leuchte dann nach spätestens 5 Jahren zur Nullnummer machen.
    Aber der Markt wirds zeigen und auch regeln auch wenn ich mir sicher bin das der Strom nur teurer werden kann.

    Viele Grüße
    Michi

  • Hallo Leute,

    eigentlich wollte ich schon seit Wochen etwas zu dem Thema schreiben. Denn ich habe einen Korallenversuch mit LED-Beleuchtung von Dezember bis Mai am laufen gehabt. Leider hatte ich kaum Zeit um die Ergebnisse zusammenzufassen. Nun habe ich das nachgeholt, das Ergebnis könnt Ihr unter -LED-Versuch- nachlesen. Mein Ziel war es nachzuweisen, dass die Korallen unter LED-Licht besonders gut wachsen können. Das Ergebnis hat mich ernüchtert.
    Die Lichtausbeute der LED´s entspricht ungefähr T5-Leuchten. Die Lichtfarbe ist durch Mischen von weißen und blauen Dioden in weiten Bereichen einstellbar. Das Spektrum allerdings nicht. Und ich glaube genau darin besteht das Problem. Einige Bereiche fehlen darin und es gibt keine LED´s die diese Lücken vernünftig schliessen. Wenn man die Spektren der weißen LED´s übereinandergelegt, sieht man, dass sie alle fast identisch sind und sich nur in der Höhe der Peaks unterscheiden.
    Für meinen Versuch habe einen der neuesten Typen verwendet, im Watt zu Lumen Verhältnis z.Z. ungeschlagen und auf dem Weltmarkt im Moment völlig ausverkauft. Genau dort ist das Preisproblem zu suchen. Warum sollte man etwas preiswert verkaufen, wenn man es für mehr Geld reißend los wird.
    Ein Problem für Leuchtenhersteller ist neben den LED-Kosten, die unglaublich schnelle Entwicklung der LED´s. Bis eine Leuchte die Marktreife erlangt, ist sie praktisch schon veraltet.

    Gruß
    Bernd

    Einmal editiert, zuletzt von Bernd Piernitzki (11. Juli 2008 um 20:31)

  • Hallo Bernd,

    das hört sich ja interessant an, danke für deinen Bericht.

    Grüße Matthias

  • Hallo Leute

    Hallo Bernd

    ich bin froh, das du deinen Bericht eingestellt hast, auch wenn mir es um die Tiere und um den Versuchsverlauf leid tut ehrlich!!

    Zu deinem Versuch :
    1. Solltest du um mit verschieden LED`s Licht für Korallen zu mischen unbedingt einen Quantummeter benutzen um den PAR-Wert zu ermitteln, denn nur so wird das mit dem Wachstum klappen.
    2. Um einigermaßen mit den Werten hinzukommen muß man die verschiedenen Spektren von dem Hersteller sortieren lassen, denn die LED´S haben eine sehr große Streuung. So haben vermeintliche 6500 K LED`s einen Wirkungsgrat zwischen 4000K und 9000K und die leider nicht breit ausgelegt, so das ohne Sortierung kein genauer
    Output stattfindet und so auch keine Photosynthese.
    Um sortieren zu lassen muß man aber selber erst in der Lage sein genaue Messungen zu machen und dazu kommt noch, das sich der Hersteller das natürlich durch Abnahmemenge in Euro versilbern läßt.
    3. Muß es andere Faktoren geben, sonst hätten alle Korallen sofort mit dem Abbau begonnen und nicht über mehrere Wochen Wachstum gezeigt.
    Ein Anhaltspunkt gibt dir das frühe ausscheiden der grünen Tiere, das eindeutig auf Punkt 1 & 2 hinweist.

    Sorry, das ich nicht noch näher darauf eingehe, aber ich möchte natürlich auch nicht allzu viel aus dem Nähkästchen plaudern, den die Anderen sollen sich ja selbst den kopf zerbrechen.
    Dein Versuch zeigt aber was ich Gestern mit testen und aufwendig gemeint habe, wenn's einfach wäre würde ja jeder eine funktionstüchtige LED auf den Markt bringen. Aber nur Mut den Tüchtigen geht immer wieder ein Licht auf.
    Auf die Bemerkung mit der Weiterentwicklung der LED kann ich nur antworten ... was meint Ihr warum wir die gesamte Ansteuerung mit den LED`s auf ein Patsch-Pannel packen, nur aus dem Grund, um immer mit der Weiterentwicklung mithalten zu können.
    Dazu noch eins, so lange die Konkurrenz auf dem LED Markt so klein ist, werden die Hersteller nicht alle Naselang ihre Produktion umstellen und ihre Weiterentwicklungen auf den Markt bringen. Warum was ändern, wenn der Markt, wie du schon erwähnt hast, mehr kaufen will wie verfügbar ist.

    Last euch in euren Versuche nicht allzu schnell entmutigen, den euer Engagement hier im Forum hat uns immer wieder auf neue Ideen gebracht und Ansporn gegeben.

    Grüße Michi

  • Hallo Michi,

    mit dem Quantummeter hast Du natürlich recht. Leider brauche ich ansonsten so ein Teil nicht, sonst hätte ich es schon da. Vorselektierte LED´s wären ideal, nur von den wirklich neuen Typen ist an die, unterhalb einer Abnahme von 10.000 Stück, kaum heranzukommen. Für andere Projekte, wo es nur auf die Lichfarbe und -stärke ankommt, benutze ich diese, nur da bekomme ich sie auch schon ab 1000 Losgrösse. Andererseits, kann ich ganz gut die Spektralverteilung bewerten und die stimmte mit den Datenblättern weitgehend überein und damit hätte ich bei der Spektralanforderung der Korallen ein besseres Ergebnis erwartet. Ich bin gespannt, was bei Euren Versuchen herauskommen wird.

    Gruß
    Bernd

  • Hm ...
    das mit dem Spektrum kann ich so nicht nachvollziehen :

    Meines Wissens beruht die Funktion LED's auf quantenmechanischen Effekten, es werden Atome angeregt. Die fallen auf ein niedereres Energienivaeu und dabei werden Photonen emmitiert. Diese haben ein ganz genau bestimmtes Energieniveau, was der Wellenlänge und damit der Farbe entspricht.

    Diese Effekte liefern monochromatisches Licht, d.h. Licht mit ganz genau einer Wellenlänge. Ja nach Halbleitermaterial werden Photonen "unterschiedlicher Farbe" emmitiert. Das Weiss entsteht, indem man einfach rot, grün und blau mischt. Eigentlich sind da also 3 LED's auf dem Die. Aber es ist monochromatisch rot, monochromatisch blau und monochromatisch grün. Nur das menschliche Auge macht weiss daraus, es ist jedoch kein gleichmäßiges Spektrum, wie es aus einer HQI oder einer Leuchtstoffröhre kommt.

    Das Altern der LED's beruht auf der nachlassenden Fähigkeit, angeregt zu werden. Es kommt je Energieeintrag mehr zu Wärme, als zu Anregung. Also wird nur die Helligkeit der ( immer noch monochromatischen ) Farbanteile verändert, was eben nur für das Auge, aber nicht im Spektrum eine Änderung der Lichtfarbe bewirkt.

    Anbei das Spektrum einer weissen Luxeon V portable ..
    Der Peek bei 430nm wäre also ein extrem starker bei Lila, der Rest ist eher schwach ...
    Was würden Aquarianer zu einen solchen Spektrum bei einer T5 oder HQi sagen ?

    Gruß

    Konrad

  • Hallo Konrad,

    es gibt zwei Methoden weißes Licht zu erzeugen. Die eine ist die mit den drei Leuchtdioden Rot/Grün/Blau. Das ergibt zusammen weiß, würde als Spektrum aber nur drei Spitzen zeigen. Die zweite funktioniert wie bei Leuchtstoffröhren. Man nimmt die höchstenergetischste Farbe, also Blau, als LED-Farbe und deckt sie mit einem Fluoreszenzstoff ab der das Licht wandelt. Das Spektrum in Deinem Bild zeigt genau dieses Verfahren. Und ich vermute, das es auch den Grund zeigt, warum mein Versuch gescheitert ist. Es ist das typische Spektrum aller weißen Hochleistungs-LED´s. Wenn ich es mit dem Wunschspektrum von Korallen überlagere, zeigen sich doch deutliche Abweichungen. Ich hätte allerdings geglaubt, die Korallen stecken die Toleranzen locker weg.

    Hier ein Bild mit der Überlagerung der Chlorophyllabsorbtion und der Q5 LED von Cree.

    Unter "Betrachtung der Spektren" habe ich die Geschichte noch etwas ausführlicher dargestellt.

    Gruß
    Bernd

  • hi bernd,

    habe gerade deinen bericht gelesen.

    ganz gut soweit, allerdings war es nicht weise, das becken nicht am gesamtkreislauf anzuschliessen.

    die auftretenden probleme der nährstoffknappheit, ggfls. mit der gleichzeitigen veränderung der beleuchtung, die frage der biologischen stabilität in dem minibecken u. äh. mögen (auch?) zum misslingen geführt haben.

    die spectrumskurve der leds erinnert an die der hqi-daylightbrenner vergangener tage und das korallenwachstum war damit schon recht ordentlich. wobei wir allerdings blaue und weisse osrams zur erzeugung einer optisch einwandfreien lichtfarbe dazugeschaltet hatten.

    gibts hier ggfls. jemanden, der vor 15 jahren schon sps nur mit den osram daylights gepflegt hat?

    hatte stüber nur die daylights drüber?

  • hm, früher (=1995) hiess es immer, die "D-Brenner" sind das beste für das Wachstum nicht aber für die Farben, irgendwann kamen dann die 10 000er und kein Mensch hat mehr die Daylight verwendet. War aber vielleicht mehr eine Frage des persönlichen Geschmacks der Aquarianer. Scheint also funktioniert zu haben, auch wenn ich es nie selbst probiert habe.

    Einmal editiert, zuletzt von Matthias Kapaun (15. Juli 2008 um 20:02)

  • ich habe von 1991 bis 95 mein becken nur mit nem 400 w hqi daylight brenner betrieben.
    der war in ner industrieleuchte ähnlich sill. korallenwachstum war jedenfalls kein problem.
    Und lichtfarbe , ich würde sagen wie in der flachwasserzone auf den riffdach

  • ...

    also wäre es naheliegend, dass die leds mit daylightähnlichem spectrum nicht für das schlechte ergebnis
    in bernds "versuchsbecken" verantwortlich waren.

    und nur die nicht heutzutage gewünschte farb-"verfälschung" :winking_face: durch daylights sind ja nicht gleichbedeutend mit untauglich.

    erst die mischung macht die farbe... :grinning_squinting_face:

    was allerdings eine herstellung von blauen hochleistungs leds voraussetzt.

  • Hallo Joe,

    interessant die Sache mit den Daylightbrennern. Ich werde mal versuchen so ein Spektrum aufzutun. Blaue HochleistungsLED´s gibt es, sie sind die Grundlage der Weißen. Allerdings kaum oberhalb 430-440 nm.
    Dass das Minibecken andere Instabilitäten mit sich bringen kann war mir klar. Leider ging es nicht anders. Darum besagt das Ergebnis ja leider auch nicht eindeutig ob es an der Beleuchtung liegt. Umgekehrt wäre es natürlich der Beweis gewesen, das es klaglos funktioniert. Am besten wäre es natürlich, in einen funktionieren Korallenbecken partiell die Beleuchtung zu ersetzen und dann das Wachstum zu vergleichen.

    Gruß
    Bernd

    Einmal editiert, zuletzt von Bernd Piernitzki (15. Juli 2008 um 22:21)

  • hi bernd,

    es ist schon schwierig, bei becken, die im gleichen wasserkreislauf sind, annähernd gleiche verhältnisse herzustellen....

    also los und blaue hochleistungs leds 1 : 1 oder auch 1 : 2 druntermixen.

    dann wirds auch mit der farbpalette.

  • Interessante finde ich, dass fast alle Anbieter/Forschungen von/zu LED Lampen auf reine LED lampen fokusieren. Mir scheint, dass dies die Zukunft ist und das tolle Funktionen damit möglich werden (Dimmen, Wolken, etc).
    Allerdings ist dieser Schritt auch enorm groß.
    Wißt ihr von Anbietern, die hier zunächst auch eine Lampe auf den Markt bringen wollen, die HQI mit blauen LEDs anstelle blauer Röhren kombiniert? Spricht auf Grund der Spektren der blauen LEDs etwas dagegen?

    Viele Grüße
    Christian

  • Hallo Christian

    schau mal bei Arcadia/Red Sea rein, die haben auf der Interzoo eine Mischleuchte T5/LED vorgestellt.
    Die Mischung zwischen HQI und LED kann ich mir in einer Leuchte nicht vorstellen, da dies mit der punktuellen Wärme sicher Probleme gibt.


    Grüsse
    Micha

  • Zitat

    Original von Riff-Systems
    Die Mischung zwischen HQI und LED kann ich mir in einer Leuchte nicht vorstellen, da dies mit der punktuellen Wärme sicher Probleme gibt.

    Hallo,
    aber die Amerikaner verwenden schon solche Lampen für die 24 Gallonen Tanks.

    http://www.current-usa.com/sunpod.html

    Gruss
    (noch ein) Christian

  • Hallo Joe,

    >also los und blaue hochleistungs leds 1 : 1 oder auch 1 : 2 druntermixen.

    in der zweiten Leuchte habe ich genau dies im Verhältnis 4:5 getan. Das Ergebnis war, das die Korallen in dem Bereich der neuen Lampe tagelang ihre Polypen in Lichtrichtung nicht mehr geöffnet haben. Das hat sich erst wieder gebessert, als ich den Blau-Anteil reduziert habe (Was dank der LED-Ansteuermöglichkeiten einfach und beinahe stufenlos möglich ist). Rein optisch macht das Blau natürlich viel her.

    Christian: Der Preis spricht zur Zeit dagegen. Eine Lampe zu bauen, die erheblich teurer ist und die trotzdem regelmäßig "gewartet" werden muß, ist vermutlich eher schwer verkäuflich. Außerdem ist es bei LED´s technisch das größte Problem die Wärme loszuwerden. Wenn dann die HQI von der Abstrahlungsseite zusätzlich heizt, ist das nicht gerade vorteilhaft.

    Gruß
    Bernd

  • Hey Joe,

    ich habe damals ein 140 Becken mit 250 W D-Brenner nach dem Stüber-Prinzip betrieben. War allerdings größtenteils mit LPS und Weichen besetzt. Acros waren damals noch nicht so im Fokus. Es waren jedoch auch einige Acropora drin und die sind genauso gewachsen wie alle anderen: Schön braun und nicht so superschnell wie heute. Das wird aber wohl an den damaligen Wasserwerten gelegen haben: Nitrat >10 mg und Phosphat irgendwo bei 0,5 - 1. Ich habe leider die alten Protokolle vor Jahren weggeschmissen.

    Die D-Brenner sahen aber sehr schön aus. Die Aquarien waren für unsere Augen sehr hell. Allerdings haben wir natürlich reichlich blaue Röhren dazugemischt. 1. um die Farbtemperatur zu erhöhen und 2. um das interessante Leuchten der Tiere zu bekommen :-). Ich denke, ein 6.500 Kelvin Brenner mit 4 blauen Röhren dürfte nachher auch Licht mit einer Temperatur von 12.000 oder mehr gebracht haben.

    mit salzigen Grüßen von der Elbe

    Michael RS

  • hallo michael,

    habe gerade mal das buch von stüber herausgezogen...er hatte tatsächlich neben seinen beiden 250w daylightbrennern auf 200x70x60 cm nur eine röhre phillipps tld 18.

    die farbigkeit war zwar nicht besonders ausgeprägt aber die korallen sind auch gut gewachsen.

    hatte selbst auch das von dir beschriebene mischlicht und war bestens zufrieden.

    also scheint das tageslichtspectrum von leds nicht der grund des gescheiterten versuchs von bernd zu sein...

  • Hallo Joe,

    hast Du zufällig noch irgendwo solch eine Spektraldarstellung eines Daylightbrenners ? Alles was ich gefunden habe, sieht den LED-Spektrum nur ganz entfernt ähnlich. Der Bereich 400-440 ist dort immer recht stark vertreten. Den gibt es bei LED´s fast gar nicht, weil die LED-Grundfarbe Blau ist und nicht UV. Und die Kerbe bei 490 nm, die genau ein Maximum von Chlorophyll B wäre, ist auf meinen Osram Diagrammen auch nicht drauf.
    Wenn das Spektrum der alten Brenner den LED´s wirklich ähnlich ist, werde ich nach den Sommerferien einen neuen Versuch starten. Aber bis dahin hat Riff-Systems vielleicht auch schon neue Erkenntnisse.

    Gruß
    Bernd

  • Hallo Bernd,

    bei mir war kürzlich die Pumpe für die Spurenelemente-Versorgung ausgefallen und die Korallen sahen dann so ähnlich aus. Auch Geweberückgang wie auf Seite 4 war schon bei einigen Acroporas zu sehen. Nachdem ich den Defekt an der Pumpe bemerkt hatte, führe ich bislang die Spurenelemente von Hand zu, was zu einer raschen Besserung geführt hat, es ist also bei mir ziemlich eindeutig.
    Hast Du diesen Versuch irgendwie mit Spurenelementen versorgt? Wie war die Calcium-Versorgung? Gab es eine sonstige Nährstoffzufuhr? Fütterung? Wasserwechsel?
    Das sind Probleme, an die Riffaquarianer u. U. nicht denken, wenn es zu Problemen kommt. Meiner Meinung nach werden in den letzten Jahren insbesondere die Spurenelemente ziemlich vernachlässigt und als Geldmache abgestempelt, dann sollte man aber sehr auf regelmäßige und ausreichende Wasserwechsel bedacht sein.

    Grüße

    Hans-Werner

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