Hallo,
kann man die Phosphatbelastung von Futtermitteln einfach messen, indem man Futter in frischem Salzwasser auflöst und dann dieses Wasser mit einem Phosphattest testet ?
Oder geht es nicht so einfach ? So könnte man dann verschiedene Futtermittel vergleichen.
Phosphatbelastung durch Futter messen
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LuckyResonance2179 -
17. Oktober 2007 um 15:31
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Hy Thomas,
generell kann man damit freies Phosphat testen. Aber nicht das Phosphat welches noch in den nicht verwerteten Zellen und Zellresten enthalten ist.
Mir faellt aber grade keine Versuchsanordnung ein wie man das Gesamtphosphat messen koennte.
Gruß
Roger -
und bei Flockenfutter und Granulat ? Da gibt es doch keine Zellen.
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Hallo Thomas!
Wichtig wäre wie viel Phosphat beim Fisch hinten wieder raus kommt und nicht wie viel vorne rein geht.
Ein entsprechender Versuchsaufbau ist wohl nur für große Firmen realisierbar. -
Zitat
Original von Reinhard Seidl
Hallo Thomas!Wichtig wäre wie viel Phosphat beim Fisch hinten wieder raus kommt und nicht wie viel vorne rein geht.
Ein entsprechender Versuchsaufbau ist wohl nur für große Firmen realisierbar.Wenn ich die Phosphatwerte von verschiedene Futtermarken kennen würde, dann würde ich mir einfach das Futter aussuchen, welches den geringsten Wert hat. Gehe dann mal davon aus, dass dann auch am wenigsten "hinten" raus kommt.
Es kommt mir ja nicht darauf an, dass ich genau weiss, wie viel mg PO4 pro kG Futter ins Wasser gelangt.
Es reicht mir zu wissen, welches Futter am wenigsten PO4 ins Becken bringt. -
Zitat
Original von Thomas Labuske
Es kommt mir ja nicht darauf an, dass ich genau weiss, wie viel mg PO4 pro kG Futter ins Wasser gelangt.
Es reicht mir zu wissen, welches Futter am wenigsten PO4 ins Becken bringt.Hallo Thomas!
Das ist aber nicht aussagekräftig.
Wichtig ist ob es der Fisch auch verwerten kann oder ob es ein "Durchlaufposten" ist. -
Hallo Thomas,
um Phosphat im Futter zu messen musst du es erst aufschließen,
das heißt die meist organischen Phosphorverbindungen in Phosphat umwandeln.
Dazu musst du Säure und starke Oxidationsmittel anwenden.Du bekommst zwar dadurch keine Aussage wie gut das Futter verwertbar ist,
aber wieviel Phosphat spätestens nach Verdauung und/oder bakterieller Zersetzung im Wasser landet. -
Zitat
Original von Armin Glaser
Hallo Thomas,um Phosphat im Futter zu messen musst du es erst aufschließen,
das heißt die meist organischen Phosphorverbindungen in Phosphat umwandeln.
Dazu musst du Säure und starke Oxidationsmittel anwenden.Du bekommst zwar dadurch keine Aussage wie gut das Futter verwertbar ist,
aber wieviel Phosphat spätestens nach Verdauung und/oder bakterieller Zersetzung im Wasser landet.und wie macht man das genau ? Wird der Phosphattest durch diese Mittel nicht beeinflusst ?
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Hallo Thomas,
Auflösen in HCl, erwärmen und rühren.
Anschließend Oxidation mit Kaliumperoxodisulfat oder Wasserstoffperoxid.
Der Phosphattest wird dadurch nicht beeinflusst. -
Gibt es in der Literatur Informationen / Untersuchungen darüber:
1. mit welchem Futter
1.1 gefrostete Artemien od.
1.2 gefrostete Mysisdas Wasser stärker mit Phosphat belastet wird?
Natürlich gleiche Futtermengen unterstellt.2. In welchem Umfang gute Aschäumer das Wasser entlasten können.
Knut
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