Hallo,
ich fahre seit Beginn mein Becken ausschließlich mit Leitungswasser, habe aber auch keine sonderlich empfindlichen Korallen (Weiche, Lederne, Gorgonien, Scheiben, Krusten und ein paar LPS).
Mein Becken lief bzw. läuft soweit auch zufriedenstellend. Kieselalgen hatte ich immer ein bischen, aber wenig. Jetzt habe ich seit längerer Zeit mal wieder einen Wasserwechsel gemacht. Darauf kamen recht heftige Kieselalgenbeläge. Bis jetzt aber nur auf dem Sand. Meine 2 Euphyllia öffen sich nicht mehr und meine Tubastrea hat sich in ca 20 std (Nacht und darauffolgender Tag, war halt auf der Arbeit) nahezu komplett aufgelöst ![]()
Also habe ich mal die Wasserwerte gemessen, nicht gerade gut, aber auch nicht anders als sonst die letzten 2 Jahre.
Nitrat 25
Phosphat 0,5
Ca 420
Mg 1400 (alles mit Salifert getestet)
Salzgehalt 35 Promille
Da soweit nichts auffälliges, naja nicht auffälliger als sonst auch
habe ich erstmal neue Kohle und PO4-Adsorber eingebracht, was auch schon eine Besserung bei den Euphyllias brachte und unser Wasserwerk nach aktuellen Werten gefragt.
Die Antwort kam heute...Messwerte sind vom 20.06.07
wie von mir Vermutet ist Silikat mit 18,4 mg/l heftig aber ob's nur daran liegt, das einige Korallen so Probleme bekommen haben... wie gesagt, sonst hatte mein Becken keine sonderlichen Probleme mit Kieselalgen
Der Rest ist eigentlich ganz ok bis gut
GH 11°dH
KH 7,1°dH
PO4 0,033 mg/l
NO3 1,8 mg/l
Ca 74,0 mg/l
Mg 2,9 mg/l
Kalium 1,9 mg/l
Damit mir so eine Überraschung nicht noch mal passiert und da ich nicht weiß obs wirklich das Silikat ist oder irgendwas anderes, werde ich jetzt doch lieber auf eine Wasseraufbereitung zurückgreifen.
Die Frage ist, ob ein 2 Säulen Vollentsalzer bei dem Silikatwert ratsam ist?
Oder ob eine Umkehrosmoseanlage + Silikatfilter her muss...
Vielleicht kann mir da einer von euch weiterhelfen, was wohl wirtschaftlicher ist.
LG Tjark
