Niveau-Regelung Problem

  • Hallo zusammen,
    ich habe seit kurzem ein Problem mit dem Wasserausgleich. Hierfür nutze ich einen
    Pegeslsensor von IKS. Als Förderpumpe ist noch eine Ocean Runner 3500 im Einsatz die
    ohne Drosselung das Wasser ca. 1,20m in Hauptbecken pumpt. Sie steht im TB in einer
    ca. 20cm breiten Kammer. Der Zulauf kann mit Kugelhahn und der Ablauf mit Membranventil gesteuert werden.
    Soweit so gut.
    Nun das Problem:
    Der Wasserstand im TB bleibt seit geraumer Zeit nicht konstant, so dass der Sensor
    ständig Luft anzeigt und dann den Nachfüllkanister leerpumpt. Alles Einstellen hat nichts gebracht.
    Kann die Pumpe so unterschiedlich Wasser fördern, das mal mehr oder weniger nach oben gefördert wird?
    Weiß jemand,woran das liegen kann?
    Danke

  • Hallo Daniel!
    Ich kann dir nicht wirklich helfen,würde aber,wie ich es auch mache,die Nachfüllpumpe zumindest über eine Zeituhr steuern.

  • Generell soll dieses Problem (warum auch immer) bei Kugelhähnen stärker auftreten als bei Membranventilen. Es gibt daher Leute die auf den Einsatz eines Membranventils schwören.

    Ich habe das gleiche Problem gerade mit einer Deltec Pumpe. Ich habe mir als erstes ein Membranventil gekauft. Ich hoffe es wird heute geliefert und dann geht es wieder.

    Scheinbar reagieren die Pumpen auf Schwankungen in der Spannungsversorgung. So ist es zumindest bei mir wohl. Mein Tip daher: Messe einmal nach, ob sich die Netzspannung bei euch verändert. Bei uns geht sie teilweise bis auf 210V runter hat an manchen Tagen aber auch 230V.

    Falls es so ist, dann solltest du überlegen, ob du dir eine Pumpe anschaffst, die elektronisch auf eine bestimmte Drehzahl regelt. Ich z.B. werde mir wohl eine RedDragon mini 5000 zulegen als Ersatz für meine Deltec Pumpe, falls das Membranventil nicht den gewünschten Erfolg bringt. Ich glaube Tunze bietet mit den Master electronic auch solche Pumpen mit elektronisch konstantgeregelter Drehzahl an, bin mir da aber nicht sicher.

  • Hallo Stefan,
    wenn bei dir die Spannung bis auf 210 V abfällt solltest du erst mal bei Klaus Jansen fragen bevor du dir ne Red Dragon kaufen willst. Er hat mir erzählt als ich mit meiner Probleme hatte das die Dragons bei unter 220V abschalten.

    Allerdings bezog sich die Aussage nicht auf die Mini Red Dragons.

    Gruß Ralf

  • Hallo Daniel

    Mit der Förderleistung kann dies ja nicht wirklich zusammenhängen, denn was hochgepumpt wird sollte ja auch wieder runterkommen. Klar, wenn mehr hochgepumpt wird, wird die Staumenge am Ablufkamm etwas grösser und es könnte sein, dass etwas nachgespiesen werden muss, aber soviel, dass dein Pegelsensor immer Luft anzeigt kanns ja nicht sein!

    Fragen:
    Ist der Pegelsensor wirklich in der Luft, oder zeigt er nur Luft an und ist im Wasser? Wenn ja -> Defekt oder verkalkt! (Ich hatte die schwarze Dose entfernt)
    Wie gross ist denn das Nachfüllbecken? Und wo geht das Wasser denn hin, denn das ganze Nachfüllbecken hat ja sicherlich nicht Platz im Becken, wenn dies schon voll ist. -> Bist du sicher, dass du nirgends Wasserverlust hast?

    Hinweis: Am IKS kannst du eine maximale Nachspeisezeit einstellen, nach welcher die Nachspeisung gestoppt und Alarm ausgegeben wird. Dies hat zwei Vorteile: 1. Trockenlaufschutz der Nachspeisepumpe und 2. Überfüllung (Wasserschaden) wird verhindert.

    Gruss Ruedi

    Seit 23.2.2007 / Seit August 2017 stillgelegt
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    Einmal editiert, zuletzt von Ruedi (18. Juli 2007 um 08:28)

  • Hallo Stefan,

    Zitat

    Original von Stefan Flöring
    Generell soll dieses Problem (warum auch immer) bei Kugelhähnen stärker auftreten als bei Membranventilen.

    Ich habe im neuen Becken ein Membranventil installiert. Vielleicht liegt es ja auch daran, denn
    es ist nur minimal geöffnet.
    Auf der anderen Seite müsste ja das Wasser im TB steigen wenn die Pumpe weniger fördert.
    Vielleicht ist es ja so, dass dann bei mehr Spannung
    wieder mehr Wasser nach oben gepumpt wird? Ich weiß auch nicht....

  • Klar bei mehr Spannung wird mehr Wasser nach oben befördert. Insgesamt ist das System Verrohrung/Schacht/Förderpumpe ein recht empfindliches hydropneumatisches Gebilde. Die Höhe des Wasserstandes im Schacht selber hat ja z.B. auch Einfluss darauf wie schnell das Wasser herunterfließt (wegen dem Druck). Es ist wohl auch nicht auszuschließen, dass der Luftdruck einen Einfluss hat.

    Nun dann wird mein Membranventil alleine wohl nicht ausreichen um die Probleme zu lösen :frowning_face:
    Beim Membranventil hast du immerhin den Vorteil, dass du schnell mal nachregulieren kannst. Während es beim Kugelhahn ja so gut wie unmöglich ist.

  • Hallo Ruedi

  • Hallo Stefan

  • Hallo Daniel

    Kannst du mal ein Foto von deinem Technikbecken einstellen?

    Der Pegelschalter hast du ja schon im letzten Abteil montiert wo die Rückförderpumpe sitzt, oder?

    Reichen denn die 20 Sekunden aus um die Schaltdifferenz des Pegelschalters zu befriedigen. Ich hatte 60 Sekunden eingestellt, dies kommt aber auf die Förderleistung der Nachspeisepumpe an.
    Wenn 20 Sekunden nicht reichen hast du natürlich nach einer gewissen Zeit einen erheblichen Nachholbedarf. Ich glaube aber nicht, dass du 5 Tage wartest, dann wären die 80 Liter durchaus denkbar. Vorher würde aber sicher die Rückförderpumpe Luft ziehen.

    Wenn 80 Liter in ein System mit ca 600 Liter auf einmal nachgefüllt werden, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Pegelsensor noch immer in der Luft hängt. Es seid denn das Wasser geht irgendwo verloren ;).

    Was macht eigentlich die Salinität? Das sind ja doch immerhin 13% Osmosewasser die da nachgefüllt werden, wenn das ganze Nachspeisebecken nachgepumpt wird.

    Gruss Ruedi

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  • Hallo Ruedi,
    nein er pumpt nicht 80 ltr. Wasser nach oben.
    Das Nachfüllwasser steht in einem Kanister neben dem Becken.
    Ich fülle zur Zeit nur 2 ltr. nach damit mir die Dichte nicht zu sehr absinkt.
    Muss halt jeden Abend aufs neue Messen und einstellen.
    Schau dir mal die Rückförderkammer an, ist diese eventuell zu klein?

  • Zitat

    Original von Stefan Flöring
    Klar bei mehr Spannung wird mehr Wasser nach oben befördert. .

    Das stimmt so nicht. Diese Pumpen laufen nur abhänging von der Wechselspannungsfrequenz. Die Spannung spielt da keine Rolle. Wenn die Spannung unter einem Mindestwert fällt, lauft die Pumpe unrund, wird laut oder bleibt einfach stehen. 10 % Spannungsschwankungen machen da aber nichts aus.
    Ich denke das Volumen , indem die Pumpe steht ist einfach zu klein. Der Wasserstand über der Pumpe hat nämlich schon einen Einfluss auf die geförderte Wassermenge. Je höher das Wasser über der Pumpe steht, desto mehr Wasser pumpt sie pro Zeiteinheit.
    Bei deinem kleinen Volumen kann sich da wohl nur schwer ein stabiler Zustand einstellen. Ich würde die Rückförderkammer mindestens doppelt so gross machen.

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas Labuske (18. Juli 2007 um 10:26)

  • Hallo Daniel

    OK, Missverständnis! oben habe ich nach der Grösse des Nachfüllbeckens gefragt und du hast das Mass des TB's angegeben. Fotos sind halt immer aussagekräftiger :winking_face:

    Das Fass hat aber sicher auch 60 Liter Inhalt, oder?

    Du schreibst, dass das ganze Nachfüllwasser auf einmal abgepumpt wird, ist das richtig?

    Also wenn das stimmt, dann kann doch wirklich der Pegelsensor nicht mehr in der Luft hängen. Denn dann müssten ja im TB theoretisch 80+60=140 Liter sein, also fast zu 90% gefüllt (vorausgesetzt das AQ ist voll ;)). Sorry aber das kann nichts mit Förderschwankungen der Rückförderpumpe zu tun haben!

    Sag mal, hast du ein Loch im Nachspeiseschlauch, damit nach Abschalten der Nachspeisepumpe die Nachspeisung auch wirklich stoppt? Oder syffoniert dann frischfröhlich weiter, bis die beiden Wasserstände im TB und Nachspeisetank gleich hoch sind?

    Wenn die Grösse der Pumpenkammer ein Problem sein soll (zugegeben etwas klein geraten) kannst du ja die Pumpe und den Pegelsensor zum testen einfach mal in die grosse Kammer montieren, falls die noch frei ist. Wenn es dann geht und du die Kammer nicht für DSB, sondern allenfalls für Kalkreaktor nutzen willst, nimmst die letzte Scheibe einfach raus, dann ist die Kammer sicher gross genug.

    Gruss Ruedi

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  • Hallo Ruedi

    Danke

  • Hallo Ruedi

    Danke

  • Hy,

    hab mich mal da durchgelesen.

    In meinen Augen bringt ein groesseres Volumen in der Pumpenkammer nix. Nochmal zu Ruedis Ansatz:

    Der Nachfuellschlauch kommt aus dem Kanister und endet wo in Deinem TB? Hoffentlich doch weit über dem Wasserspiegel, oder?

    Gruß
    Roger

  • Nochmals

    Wie gross ist denn der Nachfüllkanister??? Und was heisst kurze Zeit zwischen den einzelnen Nachfüllzyklen, dies hat mit der Grösse der Kammer zu tun ! Wieviel Nachfüllwasser geht so pro Tag ins Becken?

    Scheint aber alles richtig zu funktionieren, denn sonst hättest du wirklich irgendwann Wasser neben dem Aquarium.

    Gruss Ruedi

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  • Hallo Roger

    Zitat

    Original von RHT
    Der Nachfuellschlauch kommt aus dem Kanister und endet wo in Deinem TB? Hoffentlich doch weit über dem Wasserspiegel, oder?
    Ja, er ist am oberen Rand vom TB festgemacht. Hat also keinen Kontakt mit dem Wasser im TB
    Gruß
    Roger

  • Zitat

    Original von Stefan Flöring
    Eine andere Frage am Rande: Woher hast du diesen weißen biegsamen Schlauch der auf dem Foto zu erkennen ist und wie schließt man den an?

    Hi Stefan
    Das ist ein ganz normaler Syphonschlauch, den ich mit einer Klemme festgemacht habe.
    Ist aber geändert worden. Jetzt ist ein Silikonschlauch dran

  • Hallo Ruedi

  • Du kühlst dein Becken WIE? Lüfter nehm ich an!

    Ganz am Anfang schreibst du du hättest das "Problem" seit einiger Zeit. Lass mich raten: seit es draussen so warm ist! Richtig?

    Also ich bleibe dabei: Es funktioniert alles richtig!

    1. Ist 10 Liter pro Tag durchaus normal, denn sonst hättest du ein Temperaturproblem (Kühlung durch Verdunstung)!
    2. Dein Nachfüllbehälter ist sehr klein, was ein tägliches nachfüllung des Behälters erfordert.
    3. Die Pumpkammer ist sehr klein, was ein kurzer Nachspeiszyklus bewirkt, aber sonst nichts.

    Also nimm einfach einen grösseren Kanister, damit du diesen nicht täglich nachfüllen musst.

    ps.: wenn du den Pegelschalter so tief stellst saugt die Pumpe sicher schon längst Luft, das kanns ja auch nicht sein. Aber, selbst dann funkioniert die Nachspeisung noch korrekt, obwohl die Pumpe nur noch einen Bruchteil der normalen Wassermenge fördert.

    Gruss Ruedi

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  • Hi Ruedi,
    ja ich kühle mit einem Lüfter, auch über IKS. Der Kanister wird normalerweise nur alle zwei/drei Tage befüllt. Ich hatte das Problem auch schon bevor es warm wurde.
    Ich würde dem ja zustimmen, ehrlich gesagt hatte ich auch schon mal den gleichen Gedanken. Nur:
    [list=1][*]Das Wasser steigt im Überlauf zu hoch
    [*]Das Wasser im Hauptbecken steigt ebenfalls in eine gefährliche Höhe
    [*]Die Dichte nimmt zusehends ab
    [/list=1] Wie gesagt, ich werde heute Abend mal den Wasserstand in der ersten Kammer höherstellen um zu testen ob es dann besser geht. Danke nochmal für deine Hilfe

    Einmal editiert, zuletzt von Daniel K (18. Juli 2007 um 13:23)

  • Hallo Daniel

    öffne mal dein Membranventil komplett, auch wenn es dann nervt und rauscht. So ist gewährleistet du das wirklich das runterkommt was hochgepumpt wird. So mit kannst du den Fehler schon mal einengen.

    Weil so wie Ruedi es beschrieb kann es nicht sein, von wegen zu kleines Pumpenabteil. Bei mir im TB hängt als Förderpumpe eine Aquabee 2000/1 und das Pumpenabteil ist nur so breit wie die Pumpe.( War auch im alten Becken so gewesen (600l).

    Weil ja sonst alles nach meinem dafürhalten richtig Installiert ist, bleibt in meinen Augen nur ein zu doller Rückstau vom Aq zum Tb übrig. Und dort sitz das Ventil .

    Einmal editiert, zuletzt von Uwe Demann (18. Juli 2007 um 13:47)

  • Zitat

    Original von Stefan Flöring
    Wenn das Wasser im Überlauf steigt, dann kann nicht soviel Wasser zurück fließen, wie nach oben gepumpt wird. Da muss also der Hahn weiter auf.

    Genau! Oder eine schwächere/kleinere Pumpe einsetzen, das ganze System wäre dann auch nicht so heikel.

    Ist ja klar, dass der Salzgehalt sinkt, wenn das Becken überfüllt wird. Damit habe ich gemeint, dass das nachgespiesene Wasser irgendwo sein muss. Ich hatte am alten Becken (welches jetzt ja von MarkusK betrieben wird) die Rückförderpumpe über den IKS in Abhängigkeit eines Pegelsensors im Becken (Funktion Fachfüllen) betrieben um Ablaufstörungen zu erfassen und gegebenfalls die RF-Pumpe abzuschalten.

    Gruss Ruedi

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  • Zitat

    Original von Stefan Flöring
    Wenn das Wasser im Überlauf steigt, dann kann nicht soviel Wasser zurück fließen, wie nach oben gepumpt wird. Da muss also der Hahn weiter auf.

    Hallo zusammen,
    ich weiß nicht...
    Das Wasser steigt natürlich im Überlauf, wenn viel Nachfüllwasser ins TB reingepumpt wird.

    Es ging ja vorher auch und im alten Becken hatte ich keine Probleme, allerdings war die Förderpumpe da auch gedrosselt.
    Jetzt ist der Kugelhahn ganz offen, weil sonst oben zu wenig ankommt.
    Mit dem Membranventil hab ich die Höhe des Wasserstandes so eingestellt, das es oben nicht plätschert. Die ersten Tage war der auch immer konstant. Nun eben nicht mehr.
    Mal folgende Idee: Entweder hat die Pumpe einen Schlag oder aber das Membranventil ist so feinfühlig, dass wenn etwas ins Ablaufrohr gespült wird
    (Schnecke, kleiner Seestern etc.) sofort weniger Wasser von oben nachläuft.
    Dadurch sinkt dann natürlich in der Förderkammer abrupt der Wassertstand und der Sensor zeigt Luft an und pumpt Nachfüllwasser ins TB....
    Ich werde mal den Hahn etwas weiter öffnen, wird dann aber laut...
    Ich versteh das nicht, das Ding lief über ein Jahr ohne Probleme...

  • Hi Stefan,
    genau, das ist ja das Problem. Nur das ich das bis vor einiger Zeit nicht hatte.
    Es wurde eben nur so wenig Wasser ins TB gepumpt, das der Sensor nass war.
    Das hast du im Überlauf nicht gemerkt.
    Naja, mal sehen ob es was mit der Pumpe zu hat

  • Hallo Daniel

    Mit dem Zurückhalten dieser Informationen hast du uns aber schön lange in die Irre geführt! Absicht? :grinning_squinting_face:

    Na, zum Glück waren wir so hartnäckig ;).

    Nun ist ja die Lösung raus, wenn sich oben zuviel Wasser anstaut wird unten zuviel nachgefüllt ---> Irgendwas stimmt mit dem Ablauf nicht! Je nach Konstruktion kanns eine andere Ursache sein:

    - Verstopft
    - Zu klein dimensioniert
    - Zu stark gedrosselt
    - Notablauf a) ZU oderb) nicht vorhanden

    Hast du eigentlich keinen Notablauf, der vollständig offen ist?

    Gruss Ruedi

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  • Hallo Ruedi,
    sorry, dass ich mich so missverständlich ausgedrückt habe, dass war keine Absicht :loudly_crying_face:

    Also der Durchgang ist ein 40 er Rohr nach unten, undr ein 50 er nach oben (im Überlauf).
    Der Notüberlauf ist ein 40er Rohr, vollkommen offen. Überlaufen kann das Becken nicht.
    Nur wenn ich nicht aufpasse haut es mir zuviel Süsswasser ins Becken.

    Ja, ich denke mittlerweile auch, das das Membranventil zu wenig Durchfluß hat.
    Ich hab´s gerade ein wenig mehr geöffnet, ist zwar etwas lauter, aber naja.

  • Hallo,

    irgendwie musste ich beim Lesen des Threads lachen. Habe nämlich das gleiche Problem. Nur, mit dem Unterschied, dass es bei mir nicht 1 Jahr problemlos funktionierte.

    Der Verursacher ist/war das Membranventil.

    Habe dieses hier eingebaut: http://www.kwerk.de/PVC_U/index.ht…utzen,_epdm.htm

    um den Wasserstand im Überlaufschacht einzustellen. Wenn ich es richtig eingestellt habe, funktioniert es einige Tage, doch irgendwann gerät vermutlich irgend was kleines (stück Alge, Dreck, was auch immer) in das Membranventil und verringert minimal den Durchfluss.

    Darauf steigt der Stand im Überlaufschacht langsam an, folglich sinkt der Stand im Technikbecken und der Osmolator pumpt über eine Nacht verteilt die 30 Liter Osmose aus dem Kanister ins TB. Das kann so weit gehen, bis das Becken so voll ist, dass es über das Notüberlaufrohr zurückfließt.

    Drehe ich das Membranventil weiter auf, wird es lauter und das obige Problem verschwindet.

    So bleibt hier eigentlich nur eine Frage: Wie kann man auch ohne Membranventil und vollem Durchfluss im Abfluss diesen fast geräuschlos gestalten? Durso ist glaube ich eine Möglichkeit. Aber was gibt es noch für weitere?

    Gruss
    Artur

  • Hallo Zusammen

    Im grossen Becken habe ich zur besseren Regelbarkeit in den 50er Hauptablauf ein reduziertes Membranventil DN40 eingebaut. Dies darf/muss dann etwas mehr geöffnet sein und somit arbeitet es in einem besseren Betriebspunkt (Hinweis Ventilautorität, wenn dies jemandem was sagt). Daneben ist im Schacht auch der Notablauf DN50, welcher oben 45° angeschrägt ist und etwa 3cm unter der Überlaufkante endet. Ich stelle nun das Membranventil so ein, dass gerade ein kleines Rinnsal durch den Notablauf abfliesst. Dies ist dann sehr geräuscharm und kleine Wassermengendifferenzen werden problemlos aufgefangen. Da brauchts kein Durso ;). Das System erholt sich auch ohne Nachregulierung wieder, wenn einmal zu spät nachgefüllt wird, sodass die Rückförderpumpe Luft saugt und der Schacht somit ziemlich leergelaufen ist. Ich fülle noch von "Hand" nach (der Stecker wird bei Bedarf noch von Hand eingesteckt).

    Durch diesen Ablauf gehen immerhin etwa 6000 liter/std.

    Gruss Ruedi

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  • Hallo Artur,

    du hast exakt das Problem geschildert.:D
    Ich habe übrigens das gleiche Ventil, nur eben für ein 40er Rohr.
    Gestern habe ich den Hahn etwas mehr aufgedreht. Erst hat es eine Zeit lang geklappt, aber heute morgen war der Alarm wieder an und der Kanister leer....

    Ich habe schon mal überlegt ein Schrägsitzventil von
    +GF+ zu kaufen, in der Hoffnung, dass das nicht so penibel reagiert.

    Vielleicht hat ja jemand solch ein Ventil und kann mal etwas dazu schreiben.

    2 Mal editiert, zuletzt von Daniel K (19. Juli 2007 um 08:44)

  • Hy,

    ihr habt mit jedem Ventil das Problem.

    Wenns zuweit zugeregelt ist, kann sich sehr leicht etwas verfangen. D.h. der Ablauf sollte immer mit mind. 60-80% offen betrieben werden und zudem vom Zufluss groesserer Teile durch ein Gitter gesichert werden.

    Auch würde ich das nur so betreiben wie Ruedi beschrieben hat. D.h. Notablauf im Schacht, Wasserstand knapp unter Notablauf eingepegelt. Sollte nun wirklich mal was verstopfen, so fliesst der Rest halt den Notablauf runter. Aber dadurch kann der Wasserspiegel im TB nicht weit absinken - das Wasser staut sich ja oben nicht an.

    Schraegsitzventil entschaerft das Problem etwas, da Dreck besser durchflutscht - aber auch dort kanns passieren.

    Gruß
    Roger

  • @Daniel:

    Also ich habe auch ein 40er Rohr als Hauptablauf und Notablauf jeweils. Im Hauptablauf dann das Membranventil für 40er Rohr. Evtl. würde es was bringen, ein Membranventil für 32er Rohr zu verbauen. Aber das ganze wieder auseinanderbauen und neu einkleben? :winking_face_with_tongue:

    Gruss
    Artur

  • Hallo Artur,
    ich habe gestern Abend das Notablaufrohr nach dem "Ruedischen Prinzip" :grinning_squinting_face: gekürzt.
    Es sieht so aus, als wenn es nun funktionieren würde. Jedenfalls war heute morgen
    der Kanister das erstemal nicht leer.

    Danke nochmal an Ruedi und die anderen für eure Hilfe.

  • Hallo Daniel

    Da bin ich ja froh, dass es nicht nur bei mir so funktioniert :winking_face: und danke für die Rückmeldung!

    Das "Ruedische Prinzip" will ich euch dann noch fototechnisch versuchen näher zu bringen, denn da gehört auch die Ausbildung des Hauptablaufrohres dazu. Im Gegesatz zu den untergetauchten Ansaugkörben, -rohren usw. ist dies ein oben offenes, über die ganze Höhe geschlitztes PVC-Rohr und endet ca auf der Höhe des Wasserstandes des Aquariums. So stellt dies einen zusätzlichen Notablauf dar, sollten einmal die Schlitze am Hauptablauf zu sein und gleichzeitig auch der erste Notablauf versagen.

    Nach dem gleichen Prinzip werden übrigens auch meine Ansaugrohre der ClosedLoop-Systeme gemacht, welche über der Wasseroberfläche enden, denn sollte mal ein Tier (z.B. Anemone) auf die Ansaugschlitze sitzen und diese grossflächig abdecken, wird nicht der Sog an den restlichen Öffnungen entsprechend grösser, sondern es sinkt einfach der Wasserstand im Ansaugrohr bis im schlimmsten Fall die Pumpe Luft ansaugt. Tiere werden so praktisch nicht verletzt!

    Kostengünstig ist das ganze auch noch, denn ein PVC-Rohr schlitzen kann man selbst, wenn eine Kreissäge zur Verfügung steht.

    Gruss Ruedi

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  • Hallo Ruedi,

    also ich verstehe nicht ganz, wie Dein Überlauf funktioniert? Geht das dann komplett ohne Hahn, mit dem man den Ablauf reguliert? Reguliert sich die ablaufende Menge von alleine? (So viel runter, wie hoch) Und das ganze ohne Geräusch?

    Gruss
    Artur

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