Was ist mit meiner Koralle los?

  • Hallo miteinander,

    kann mir jemand helfen und erklären, was mit meiner Koralle los ist?

    Sie ist jetzt schon seit zwei Monaten nicht mehr aufgegangen - und ich habe den Eindruck, als zerschmölze sie regelrecht.

    Zuerst dachte ich an einen Parasiten - konnte aber bislang nichts feststellen - auch bei Dunkelheit nicht.

    Dann habe ich einige Wasserwechsel (insgesamt 25 %) gemacht - keine Besserung!

    Wasserwerte habe ich auch gemessen - und soweit das die Tests in Sachen Genauigkeit zulassen - weder einen auffälligen Nitrat/Nitrit/Phosphatwert gemessen. Nitrit und Phosphat waren nicht nachweisbar - Nitrat ca. 5 mg/l

    Vor meinem Urlaub habe ich dann mal mit Easy-Life gearbeitet (auf Anraten meines Händlers).
    Ich dachte auch, dass es vielleicht an der Anemone läge, die sich langsam verabschiedete (war aber eine sehr kleine Macrodactyla doreensis).

    Nach meinem Urlaub stellte ich fest, dass ich eine Alkalinität von ca. 3 °dH hatte - deshalb habe ich nochmals Wasserwechsel gemacht und auch eine Dosieranlage eingestellt. Zusätzlich das Wasser mit Natriumcarbonat aufgehärtet.

    Bislang hat sich aber keinerlei Veränderung eingestellt - die anderen Korallen stehen insgesamt ganz gut da!

    Ich hoffe, meine Angaben waren etwas hilfreich - für weitere Rückfragen, die zur Lösung meines Problems hilfreich sind, stehe ich natürlich jederzeit bereit! :smiling_face:

    Anbei auch mal ein Bild der Koralle:

    Vielen Dank für eure Hilfe - es wäre so schön, wenn ich die Koralle retten könnte, sie war wirklich sehr schön!

    Beste Grüße

    Flo

  • mmh,

    ich guck grad mal auf deine Signatur.....
    viel Licht, null Nährstoffe....... (Sonnenbrand und nix zu futtern :winking_face:

    Meiner Meinung nach, sind das die Ursachen.
    Im übrigen solltest Du mal mit anderen Test's nachmessen. Womit misst Du dH? Sicher meinst Du KH. Nichts gegen Dich, aber gegen JBL. Investiere lieber etwas mehr in die Test's und Weichkorallen können und müssen mehr Nährstoffe haben.


    Gruss Mario

    4 Mal editiert, zuletzt von crashboy (11. Juli 2007 um 02:17)

  • Hallo!

    Ja - also die Signatur müsste ich allerdings mal ändern! Ich gebe Nährstoffe mit der Grohtech Dosieranlage (aber erst seit ca. 10 Tagen)

    Ja - ich meinte KH!

    Nein - die JBL-Tests sollte/verwende ich nicht mehr (lediglich KH) - der scheint mir ja auch einigermaßen korrekt zu sein!

    Von daher gesehen, hoffe, ich, dass es noch eine andere Erklärung für das ganze gibt!

    Gruß

    Flo

  • Hi Flo,
    also für mich sieht das aus wie abgekaut.
    Bei uns fehlt auch fast jeden morgen ein Büchel Zenien oder es sind die Arme ab.
    Da unsere Wollkrabe vor kurzem mit ca.8 cm.wohl an altersschwäche gestorben ist,
    tippe ich bei uns beiden auf einen Kieferwurm.
    Kann mich auch irren, weiß ja nich was du sonst so pflegst.

    Gruß Jens

    >''`,°> . . . <°,"'<

  • meine wachsen so stark, das ich sie alle paar Monate beschneiden muß. Als ich mal ein paar Wochen keine Spurenelemente zugegeben hab und auch noch der KH auf 6 gefallen war, hat sie sich hängen lassen. Nach zwei Wochen guter Pflege, Kalkreaktor nachgefüllt ( Kohlensäure war alle geworden) stand sie wieder wie ne 1. Zu betrachten auf meiner HP.

  • :winking_face_with_tongue: :winking_face_with_tongue: :winking_face_with_tongue: :winking_face_with_tongue: :winking_face_with_tongue:
    KIEFERWURM

    :uzi: :devil2: :afish: :hopfire: :mauer:

    Na klasse! Und wie kann ich das rausfinden - muss ich mich da die ganze Nacht auf die Lauer legen - wohl oder übel!
    Aber warum geht er nur an diese Koralle?

    Als ich heute morgen aufgestanden bin, war die Briareum (immerhin 30 cm lang und 10 cm breit) auch auf die andere Seite gezogen - genau unterhalb wo die oben angesprochene Weichkoralle ihr dasein fristet!

    Gruß
    Flo

  • seit wann wandert Briareum denn? Sie überzieht bei mir mittlerweile einen Riesenstein und läßt sich durch nichts aufhalten. In 6 Jahren von damals 5 Markstück groß auf heute gut 30 mal 30 cm gewachsen.

  • Ich meinte nicht, dass sie aktiv gewandert ist, sondern vielmehr dorthin gezogen wurde!

    Ich habe aber eigentlich die Amblygobius phalaena im Verdacht, weil die dort ihre Schlafhöhle hat. Vor einiger Zeit wurde dort auch mal ein Euphyllia-Stock unter den Aufbau "gezogen" - weil durch die Strömung alleine gerät er dort sicherlich nicht hin!

    Kann ein Kieferwurm auch derartiges?

  • Ok - also eine Wollkrabbe!

    Nun - also so ein Subjekt wie auf dem Foto sichtbar habe ich noch nicht entdecken können - aber wie könnte ich dieses Tier denn evtl. "fangen" - ich meine, wenn ich die Glasmethode anwende - wo könnte ich das denn aufstellen - und vor allem: soll da ein Köder - in Form einer Koralle rein?

    Danke schonmal für den Tipp!!

    Kann auf jeden Fall hinhauen - weil mir vor einigen Monaten mal aufgefallen war, dass ein kleines Ästchen quasi frei im Becken trieb - zuerst dache ich an eine Art natürliche Vermehrung - aber jetzt! Hm!

    Einmal editiert, zuletzt von flexistone (12. Juli 2007 um 01:07)

  • Hab jetzt gerade mal - da es ja schon schön dunkel ist - eine kleine Nachtsafari im Becken gemacht, um evtl. Plagegeister und Störenfriede ausfindig zu machen.

    Habe eine Krabbe entdeckt, die ich aber schon öfters gesehen habe - Größe etwa 5 cm - sie war aber am anderen Ende des Riffaufbaus in ihrem Revier unterwegs und hat dort Algen abgegrast - außerdem ist sie völlig unbehaart und braun mit roten Augen! Ich habe sie schon öfters gesehen und bislang nichts unternommen, da ich davon ausging, dass sie harmlos ist.

    ABER:

    In dem Teil wo die beiden Kolonien stehen, die von diesem Phänomen betroffen sind, habe ich auch schon, ganz selten zwar, einen Wurm - für mich ein Borstenwurm (weiß) gesehen - er war relativ flach und vielleicht 5 mm breit - Länge kann ich nicht genau sagen, da er nicht ganz rauskam - ABER heute: in etwa dort wo sonst der Wurm zu sehen ist sehe ich etwas, was aussieht wie eine große Raupe: runder Querschnitt - ca 1 cm oder etwas mehr im Durchmesser - Farbe dunkel - könnte braun gewesen sein und einen rot oder orangen Streifen auf der Seite - ob er jetzt Borsten oder was an der Außenseite seines Rumpfes hatte, konnte ich auf die Schnelle nicht erkennen!
    Kann das ein KIEFERWURM sein - oder könnte dieses Subjekt evtl. auch für die Schäden verantwortlich sein - gibt es eigentlich einen Fressfeind der Borstenwürmer dieser Größe erfasst?

    Grüße

    Flo

    PS: Mir sitzt der Schreck noch in den Knochen! Und das zur Geisterstunde! :smiling_face:

  • Zitat

    Original von crashboy
    Weichkorallen können und müssen mehr Nährstoffe haben.


    Kannst du diese Behauptung belegen :confused_face:

  • Hallo!

    Also ich habe gestern Nacht nochmals eine Taschenlampen-Safari gemacht und mich kurzerhand dazu entschlossen diesen Wurm zu entfernen - da ich recht schnell feststellen konnte, in welchen Stein er sich eingenistet hat - es war natürlich einer der unteren - habe ich diesen aus dem Becken geholt und in einen Eimer gelegt. Mit ein wenig Süßwasser konnte ich das Tier aus der Reserve locken und dann vorsichtig mit einer kleinen Aquarien-Zange aus der Höhle luxieren!

    Länge ca. 20 cm - werde nachher noch ein Foto machen! Heute Nacht war es mir einfach zu spät!

    Die Frage: Soll ich den Stein überhaupt wieder ins Becken geben - könnten da noch mehr Würmer drinsitzen oder hat er vielleicht "Streß-Larven" gelegt - gibt´s sowas bei Borstenwürmer überhaupt?

    Vielen Dank für Tipps und Ratschläge!

    Gruß

    Flo

  • Oh mein Gott! Ich bin FERTIG!!!

    Jetzt habe ich geschlagene 3 Stunden im Becken rumhantiert, bis ich einen einigermaßen zufriedenstellenden Aufbau aus meinem Geröll erzeugt habe - es gefällt mir gar nicht, weil irgendwie alles eine recht wackelige Angelegenheit ist! Wie macht ihr das eigentlich, wenn ihr euren Aufbau "umbaut"? Ich finds katastrophal!

    UND DAS "ALLERBESTE": Den Stein, wo ich gestern meinte, den kompletten Wurm von ca. 20 cm länge herausgeangelt zu haben war über Nacht im Technikbecken (zum Glück). Denn als ich den Stein nochmals genau untersuchte - was musste ich sehen: In der Höhle, wo ich gestern den Wurm herausgelockt und gezogen habe - wieder/immer noch diese schuppige Haut! Nach einer ersten eiskalten Schauer-Attacke und einigen Süßwasserspülungen, die der Wurm ignorierte, habe ich dann die "rabiate" Methode gewählt: Hammer aus dem Keller und einmal feste draufgehauen: In der Mitte entzwei - und wie schön - nur noch durch Wurm in dreifacher Lage verbunden!

    Werde jetzt gleich mal die Bilder hochladen!

    Anschliessend noch ein paar Schilderungen dieses Schreckenseventes! :smiling_face:

  • Hier die beiden Wurmteile.

    Oben das Teil, welches ich gestern Nacht entfernt hatte, in der Annahme, es sei alles! Es ist ca. 20 cm lang.

    Draunter bzw. daneben liegt das andere Teil, welches ich heute Abend aus dem Stein geholt habe - da es noch lebt, und sich immer wieder zusammen zieht, kann man keine exakte Länge angeben - es ist aber mindestens 6-7 mal so lang, wie das kleine Bruchstück oben!


    Bäähh!

  • Gut, das mit dem "MÜSSEN mehr Nährstoffe haben", relativiere ich mal. Zumindest wachsen Sie dann bei mir besser. Das sie mehr als Steinis abkönnen, laß ich aber ungeachtet im Raum stehen. :winking_face:

  • Hallo?!

    Das soll hier keine Grundsatzdebatte über Nährstoffbedarf von Korallen werden! :smiling_face:

    Schaut euch lieber mal den Wurm an! Ich hoffe, er war der Übeltäter!

  • wenn ich nachts schonmal mit der Lampe auf Jagd gehe, habe ich aber schon öfter solch lange Biester in meinen Steinen bzw. darunter gesehen, bei mir haben sie noch keinen Schaden angerichtet. Im Übrigen sorgt mein Halichores für ein geregeltes Gleichgewicht ( hoffe ich wenigsten)

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