Ich habe bei Knop gelesen, dass das Ansetzen von WW-Wasser mit normalem Leitungswassersogar den positiven Effekt haben soll, dass Spurenelemente in´s Wasser kommen, die sonst nachdosiert werden müssen. Das langamige Ansetzen von Osmosewasser würde sich dann ja auf die autom. Nachfüllung beschränken.
Hat jemand in Berlin das schon mal probiert? Das Berliner Wasser ist ja eigentlich qualitativ sehr gut.
Osmosewasser oder Leitungswasser
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gomoll -
8. Juli 2007 um 08:54
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Hallo Gomol
An sich hat Daniel da auch recht, zumindest wenn man die eine Seite betrachtet. Man entfernt über Umkehrosmose ja nicht nicht das schlecht (Nitrat, Phosphat etc) sondern auch das gute was man gerne haben möchte...

Dennoch, es ist auf Dauer der wohl bessere Weg eine Umkehrosmose zu verwenden, und meist sogar noch einen Reinstwasserfilter da meist zuviel Silicat im Wasser.
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Hallo!
Ich denke,das ich beim Wasserwechsel,mit gutem Salz,genug Spuris einbringe.Somit mache ich meinen WW mit Osmose. -
Hallo gomoll,
aus ökologischer Sicht ist es auf jeden Fall einen Versuch wert, Leitungswasser zu verwenden. Du solltest allerdings
Nitrat, Phosphat und Silicat im Auge behalten. -
Ich würde sofort auf Leitungswasser umschwenken wenn unser Wasser nicht komplett ungeeignet wäre.
Nitrat, Phosphat und Silikat - alles in Bereichen vorhanden die man im Aquarium nciht haben will.Nitrat übrigens nicht immer, es kann also durchaus nicht reichen das Wasser ein mal zu messen und danach sicher zu sein dass die Qualität stimmt!
Gruß
Steffen -
In welchen Bereichen sind denn die drei Stoffe zulässig? Gibt es da Erfahrungen?
Welche der nachfolgen angegebenen Stoffe entfernt eine Umkehrosmoseanlage denn eigentlich?
Diese Werte geben die Wasserwerke an:Elektrische Leitfähigkeit µS/cm 20°C 630
pH-Wert 7,4
Färbung (SAK 436nm) 0,27
Trübung NTU <0,20
Gesamthärte °dH - 15,0
Karbonathärte °dH - 10,8
Härtebereich - 3
Organisch gebundener Kohlenstoff (TOC) mg/l 0hne anormale Veränderung 3,2
Sauerstoff mg/l - 5,9Kationen
Ammonium mg/l <0,05
Calcium mg/l - 94
Eisen mg/ <0,03
Kalium mg/l - 3,4
Magnesium mg/l - 8,0
Mangan mg/l <0,01
Natrium mg/l 40Anionen
Bromat mg/l <0,005
Chlorid mg/l 52
Cyanid mg/l <0,003
Fluorid mg/l 0,21
Nitrat mg/l 3,7
Nitrit mg/l <0,03
Sulfat mg/l 85Anorganische Spurenelemente
Aluminium mg/l <0,01
Antimon mg/l <0,001
Arsen mg/l<0,002
Blei mg/l<0,005
Bor mg/l 1 0,075
Cadmium mg/l 0,005 <0,0005
Chrom mg/l 0,05 <0,002
Kupfer mg/l 2 <0,01
Nickel mg/l 0,02 <0,004
Quecksilber mg/l 0,001 <0,0002
Selen mg/l 0,01 <0,002Organische Spurenelemente
Benzo-(a)-pyren mg/l 0,00001 <0,000005
Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe mg/l 0,0001 <0,00001
Benzol mg/l 0,001 <0,0001
1,2 Dichlorethan mg/l 0,003 <0,0005
Tetrachlorethen und Trichlorethen mg/l 0,01 <0,0005
Trihalogenmethane Summe mg/l 0,01 <0,0005Pflanzenschutzmittel insgesamt mg/l 0,0005 <0,00005
Mikrobiologische Parameter
Clostridium perfringens /100ml 0 0
Coliforme Bakterien/100ml 0 0
Enterokokken /100ml 0 0
Escherichia coli /100ml 0 0
Koloniezahl bei 20°C /ml 100 4
Koloniezahl bei 36°C /ml 100 0
Wasserwerk Beelitzhof -
Hallo gomoll,
Nitrat sieht oK aus.
Das Problem ist, dass wie immer Phosphat und silicat nicht angegeben werden.
Das musst du selbst messen. -
Zum Thema Phosphat und Silikat habe ich die Wasserbetriebe angeschrieben... mal sehen ob und wann die reagieren. Ich werde dann nochmal Euer gesammeltes Wissen in Anspruch nehmen.
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Hi gomoll
Ich wohne ja auch in Berlin und würde hier auch normales Leitungswasser nehmen, aber das Wasser hat eine KH von 11 und fast 100 mg/l Calzium. Da mein Becken noch einläuft, und daher wenig Kalkverbraucher drin hat, dazu aber viel Verdunstung (ca. 40 bis 50 L pro Woche bei 500 L netto) schoss meine KH und der Ca Wert im Becken steil nach oben. Inzwschen benutze ich einen Ionenaustauscher. Sollte ich erstmal einen ordentlichen Verbrauch an Kalk haben werde ich wohl wieder auf Leitungswasser umsteigen.
Grüße
Jens
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Das ist interessant; ich denke, wenn von den BWB nichts beunruhigendes bzgl. Phosphat und Silikat kommt, werde ich das einfach mal mit Leitungswasser probieren; da ich ein altes Becken auflöse und mich auf ca. 550 l vergrößern habe ich eingefahrenes Wasser und ich denke, dass die Einfahrophase selbst nur kurz sein wird - hoffentlich...
Die Verdunstungsnachfüllung werde ich dann wie gehabt mit Osmosewasser machen, aber den WW und den Erstansatz mit Leitungswasser.Ein wöchentliche Nachfüllung von 40-50 Liter ist ein recht hoher Wert, oder? Mein jetziges Becken braucht ca. 10 Liter/Woche mit einer Verdunstungsfläche von ca. 0,6 m² und einer Übertemperatur von 6-7°C.
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Zitat
Original von Armin Glaser
Hallo gomoll,Nitrat sieht oK aus.
Das Problem ist, dass wie immer Phosphat und silicat nicht angegeben werden.
Das musst du selbst messen.So, hat zwar etwas gedauert, aber in der Urlaubszeit ...

Nun habe ich die Werte für Silicat und Phosphat mal selber gemessen:
Phosphat < 0,04 mg/l Testergebnis ROWA
Silikat < 0,5 Testergebnis SalifertIst das gut genug oder heißt das jetzt wieder Osmose...
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Hallo gomoll,
wenn du diene Messungen mindestens 3 mal mit dem gleichen Ergebnis durchgeführt hast,
würde ich es riskieren. Halte aber vorsichtshalber einen Silicatadsorber bereit. -
Ok, das werde ich dann noch zweimal machen;
Ich hielt mich einfach für perfekt....
Muss man den Silikat absorbieren? Die letzen 10 Jahre lief mein kleines Becken ohne einen solchen Absorebr, allerdings mit Osmosewasser.
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Hallo gomoll,
das ist genau der Unterschied: eine gute UO-Anlage hält über 95% des silicats zurück.
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Na denn, ich habe jetzt alles drei mal gemessen mit den selben guten Messergebnissen.
Ichwerde dann mal den Test mit dem guten BerlinerWasser machen und Deinem Tipp
folgen... Silicarbon immer in der Hand... -
Hallo gomoll
Eventuell kommst Du auch ohne Silicat Absorber aus, aber einen auf Vorrat zu haben kann bestimmt nicht schaden.
Grüße
Jens
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