Phytoplanton....Ergänzt bitte die Aussage

  • Das Wachstum von Phytoplanton im Becken wird begünstigt/gefördert durch:

    - eure Antwort


    p.s. mich interessiert das "warum und woher" und das "ist besser oder nicht". derzeit teste ich ja ein neues salz und muß viel viel öfter die scheibe sauber machen :loudly_crying_face:
    ich denke, ein gutes oder stärkeres wachstum ist gut fürs zooplanton, von dem sich ja auch meine korallies ernähren....
    aber: evtl. ist es ja auch ein zuviel des guten. Hmmmmmm? was löst es aus, wovon ernährt es sich? was bewirkt es, etc...
    bin auf eure meinungen gespannt!!!
    viele grüße
    norman

    Einmal editiert, zuletzt von norman_r (23. Juni 2007 um 10:58)

  • ...ja aber auch Nitrat und Kalium als die Wichtigsten, sowie Spurenelemente Molybdän und weitere.

    Mit einer Spuri-Mischung die auch Kalium & Eisen enthält läßt sie die Vermehrungsrate von Phytoplankton beeinflussen! Der Verbrauch von NO3 und PO4 ist dabei ja das Ziel!
    Wichtig ist aber, das der Abschäumer das Plankon auch abschäumen kann!

    Ich betreibe mein Becken auf diese Weise. Mit dieser Methode gibt es reichlich Futter im Becken und eine Überschußentfernung/Nährstoffaustrag!

    Lästig ist das Scheibenputzen! Steine & Bodengrund bleiben sauber weil es von dort gefressen wird.

    An den Scheiben gibt es nur "Muster" die die Fische machen. Für Schnecken sind Steine interessanter.


    Gruß Sven

  • @ sven b.
    daran kann es gut liegen.... gute idee, denn das TM soll ja so gegen 320-350 kalium haben. bei dem bluewater stehen wenn ich das richtig in erinnerung habe, knapp 400 kalium zur verfügung. wenn ich denn, wie gewohnt kaliumjodid und k+ von kz dosiere(wenig wenig), schieße ich wohl übers kalium-ziel hinaus.... mein kaliumtest ist leider zu ungenau... da komme ich mit würfeln weiter :winking_face:

    Eisen dosiere ich schon lange nicht mehr zu (außer der t.pohl hat da irgendwas reingemischt :winking_face: )

    @Stefan
    phosphat ist bei 0,03 (salifert) und verändert sich dank absorber nicht. in der testphase habe ich auch um 2 docs reduziert....> weniger futter

    viele grüße
    norman

  • Zitat

    Original von norman_r
    denn das TM soll ja so gegen 320-350 kalium haben.

    TM steht für Tropic Marin? Wo kommt denn so ein Quatsch wieder her? Richtig ist: ca. 415 mg/l K bei 35 %o Salinität. Das ist schon eher reichlich. Da will scheinbar jemand mit falschen Angaben sein Salz besser verkaufen.

    Gruß

    Hans-Werner

  • Zitat

    Original von Hans-Werner

    TM steht für Tropic Marin? Wo kommt denn so ein Quatsch wieder her? Richtig ist: ca. 415 mg/l K bei 35 %o Salinität. Das ist schon eher reichlich. Da will scheinbar jemand mit falschen Angaben sein Salz besser verkaufen.

    Gruß

    Hans-Werner


    Hallo Hans Werner!
    schade, du hast jetzt meine ganze abfolgekette im kopf kaputt gemacht!!! mist, schien alles jetzte so einfach zu sein. die angaben habe ich nicht vom salzhersteller sondern aussm kopf :winking_face_with_tongue: vom alten kalium-thread...
    aber jatzt weiß ich das ja ganz genau! Danke :thup

  • In den allermeisten Fällen dürfte das Vorhandensein von Phytoplankton bzw. ständig wieder grün werdenden Scheiben auf ein - wenn auch leichtes - Phosphatproblem hinweisen. Eine stärkere Abschäumung sowie der Einstaz von PO[t]4[/t]-Adsorbern ist hier angesagt.

  • Es kann sein das sich das Phosphat aus dem Kalkgestein löst und immer nachgeliefert wird. Das hatte ich auch bei meinen Steinen, das hört aber irgendwann auf, bei mir wars nach ein paar Wochen.

    Mein Abschäumer hat das Algensüppchen erfolgreich entfernt.

    Gruß

    Henrik

  • Eine Erhöhung der Alkanlinität über die 7-9° kH, die man heute üblicherweise fährt, hat sich bei mir auch positiv ausgewirkt. Das heißt zu einer Verlangsamung des Algenwachstums geführt. Ich versuche in meinem Becken immer möglichst konstant 12° kH zu fahren. Dies erreiche ich durch einen relativ hohen Mg-Wert von ca. 1500mg/l und durch die Gabe von NaHCO[t]3[/t] nach Balling.
    Das funktioniert sogar so gut, dass man schon fast an der Veralgung der Scheiben erkennen kann, ob die kH zu niedrig ist.

  • Zitat

    Original von Stefan Flöring
    In den allermeisten Fällen dürfte das Vorhandensein von Phytoplankton bzw. ständig wieder grün werdenden Scheiben auf ein - wenn auch leichtes - Phosphatproblem hinweisen. Eine stärkere Abschäumung sowie der Einstaz von PO[t]4[/t]-Adsorbern ist hier angesagt.

    Hy,

    das wage ich zu bezweifeln. Als ich mein Becken angefahren habe war darin nur etwa 150 kg Riffkeramik, 25 LS und 200kg sauberer neuer Sand. Das ganze auf 5500 Liter Osmosewasser.
    Das Becken war nach etwa einer Woche eine komplette Phytoplanktonzucht, knallgrün. Man konnte keine 20cm weit sehen. Phosphat und Nitrat waren absolut 0!8o

    Grüßle Jochen

    „I want to know God's thoughts - the rest are details.“ Albert Einstein

  • Ja,

    in der Einfahrphase kommt vieles zusammen, Nährstoffe und "Zuchtansätze" für Phytoplankton aus dem Lebendgestein, Spurenelemente aus dem Salz und keine stabilen Filtriererpopulationen, die das Phytoplankton wegfressen würden. Da sind dann schon minimale Phosphatkonzentrationen ausreichend für eine Planktonblüte.

    Grüße

    Hans-Werner

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