Seestern löst sich auf

  • Hallo!
    Ich habe vor einer Woche einen kleinen,roten Seestern eingesetzt. Ich denke,es ist ein Nardoa galatheae.
    Seit 2 Tagen beobachte ich,das sich zwei seiner "Arme" von den Spitzen her aufzulösen scheinen. Bissverletzungen kann ich ausschliessen. Anpassung lief über Tröpfchenmethode zusammen mit 2 Grundeln über 2 Stunden. Habe ich was falsch gemacht?

  • Danke Joe!
    Vieleicht hätte ich meine Frage präziser stellen sollen. Woran liegt es sonst?

  • Hallo Horst,

    - Becken zu frisch,
    - findet kein Futter
    - Osmotischer Druck (also zu schnell eingesetzt)
    ....

    es gibt viele Ursachen. Die allermeisten Seesterne sind außerdem sehr schwer zu halten. Man kann auch nicht immer ganz genau bestimmen aus welchen Grund ein Tier nach dem Einsetzen verstorben ist. Mir sind letztens zB 3 Brunnenbauer in der Nacht nach dem Einsetzen gestorben. Alle anderen Tiere, die ich gleichzeitig eingetropft und eingesetzt habe, sind wohl auf. Beim Händler standen die Brunnenbauer sehr gut...

    MfG, Frank


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  • Zitat

    Original von Horst-J.
    Danke Joe!
    Vieleicht hätte ich meine Frage präziser stellen sollen. Woran liegt es sonst?


    Hallo Horst,
    die meisten Seesterne sind äußerst empfindlich gegenüber Infektionen, die schließlich zur allmählichen (manchmal auch schnellen) Auflösung der Tiere führt. Ich habe es schon vor vielen Jahren aufgegeben Seesterne zu halten, sieht man mal von den im Boden lebenden Kammsternen ab.
    Grüße, Rainer

  • Hallo Horst,
    es muss ja nicht an dir liegen. Wer weiss, wie der Seestern vorher behandelt wurde.

  • Hallo Horst,

    ich hatte mal einen roten Linkia bei mir eingesetzt, der zuvor schon 3 Monate im Händlerbecken war und topfit aussah. Nach langem Überlegen habe ich ihn mitgekommen und..... nach ca. 6 Monaten fing es an, das erste Bein löste sich langsam auf, dann das zweite usw. Wenn es einmal anfängt ist es in den meisten Fällen auch nicht mehr zu stoppen.
    Mir kommt keiner mehr ins Becken, sehr schwer dauerhaft zu halten.

    Gruß
    Andy

  • Hallo und danke für die zahlreichen Antworten. Ich schliesse daraus,das es wirklich kein Fehler von meiner Seite war/ist.Nur schade um das Tier. :loudly_crying_face:

  • Hallo Horst, ich glaube nicht, dass Du einen Fehler gemacht hast. Hier geht es um Lebewesen und da reagiert halt jedes sehr individuell und verschieden. Damit meine ich es kann klappen oder aber auch nicht. Ein bischen Glück ist auh immer dabei!

  • Hallo Horst,

    ich habe in meinem Becken einen Grabenden Seestern. Nach circa 3 Monaten fingen 4 seiner 5 Arme an auszufransen. Zu dem Zeitpunkt war er mehr und mehr oben an der Scheibe zu finden (entspricht nicht unbedingt seiner Natur). Das war vor 2 Wochen.

    Zur gleichen Zeit hatte ich eine Mysis-Plage im Becken. Sobald der Stern im Boden war und an der Scheibe entlang gewandert ist, habe ich gesehen, wie die Mysis scheinbar in der "offenen" Wunde bohren. Später haben die Mysis ihn sogar oben an der Scheibe belästigt. Ganz frech an jedem Arm einer.

    Zur Abwehr habe ich mir einen Zwerg-Spitzkopfkugelfisch (Canthigaster pygmaea) ins Becken geholt. Sehr putziges Tier. Von den Mysis war 3 Tage später nichts mehr zu sehen. In der letzten Wochen konnte ich beobachten, dass der Stern wieder länger im Boden verschwand und seine Arme sich nicht mehr dezimierten.

    Mal sehen ob die ursprüngliche Länge der Arme wieder zurück wächst oder das Problem gar ein anderes ist.

    Gruß, Ron

  • Hy,

    wie sahen die Angreifer aus? Oder warens gar die hier schon angesprochenen Killerasseln?

    Gruß
    Roger

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