Ergriff

  • So habe mich dann doch entschlossen dafür nen eignes Topic zu eröffnen.

    Also unterm schnitt Ergriff Vorteile ohne ende und halt mal was anders.

    Becken:
    70x70x60, kein TB (Im abgetrennten Bereich (welcher auch über einen Überlauf verfügt) Kleiner Abschäumer.

    so in etwa stelle ich mir das vor.

  • Hallo Maquard (Andreas?)
    Find ich gut das du zu diesem Thema Threat aufgemacht hast. Erst die Bemerkung von Hergo "Hab halt ein Ergriff" dann die bescheidene Anfrage des Newbie Jörg, ich denke auch noch an Tippfehler und dann der link von Tjark...
    Ja das ist doch wirklich mal ein superschönes Konzept für tiefe Becken. Ich habe tatsächlich noch nie davon gehört....
    So jetzt spinnen wir mal an deiner Planung rum...
    Ich denke der kleinste Pfeiler (Nr3) sollte noch etwas weiter links stehen, also nicht komplett auf Lücke, sondern nur etwas. Aber insgesamt ist das schon echt schön.
    Lars

  • Zitat

    Original von Maquard

    Also unterm schnitt Ergriff Vorteile ohne ende und halt mal was anders.

    Becken:
    70x70x60, kein TB (Im abgetrennten Bereich (welcher auch über einen Überlauf verfügt) Kleiner Abschäumer.

    so in etwa stelle ich mir das vor.

    Hi,
    irgendwie verstehe ich nicht so ganz worum es überhaupt geht in diesem Thread? :confused_face:

  • irgendwie verstehe ich nicht so ganz worum es überhaupt geht in diesem Thread?

    Da schließe ich mich mal an! Welche Art "Planung" soll das sein???

    Wenn die Maßangaben stimmen, stehen in einem 70er Becken drei Säulen (oder was soll das sein?) mit jeweils 15, 20 und 25 cm Durchmesser und etwa 15 cm Abstand.

    Das bedeutet, daß man alle Glasscheiben und den Schacht sieht und in der Mitte alle Korallen ineinander wachsen.

    Nicht gerade die Vorstellung von einem natürlichen, schönen Aquarium...

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

  • Wobei ich dazu sagen möchte, ich habe versucht das Becken an sich maßstabsgetreu darzustellen, die Säulen hingegen sind eher schematischer natur.

    Wobei die "höhe" der Säulen das ist, was ich angepeilt habe.

  • Das Becken im Link ist ja nicht schlecht, aber viel größer als ein 70er Würfel. Außerdem kann man gut erkennen, wie zwischen den einzelnen Säulen die Tiere im Laufe der Zeit zusammenwachsen.
    Dann ist das Becken auch zu und von dem Säulencharakter nicht mehr viel übrig. Dafür muß ich dann umständlich die hinteren Scheiben putzen.
    Ich glaube keine besonders gut gelungene Lösung...

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  • Viel grösser?

    Nunja es sind 0,04m² mehr bei dem Becken... ob das nun "viel" grösser ist sei mal dahin gestellt.

    Die einzelnen Tiere zusammenwachsen, klar dass ein solcher aufbau etwas mehr gärtnerei bedarf als eine Riffwand, aber dafür gibt es einem auch einen vollkommen anderen Eindruck und man bekommt halt auch nie so riesige Stöcke.

    Sprich man zahlt immer einen Preis für Ästhetik. :winking_face:

    Einmal editiert, zuletzt von Maquard (7. Februar 2007 um 13:51)

  • Ich würde jedes Becken so gestalten, daß die Korallen immer in den freien Wasserraum wachsen können und somit sie es sind, die am Ende die Dekoration bestimmen. Man kann nur selbst die Grundlage dafür schaffen. Aber 15cm Abstand zwischen den Türmen sind definitiv zu wenig, es sei denn es sollen nur Scheiben- und Krustenanemonen dort wachsen.

    Hier mal ein Vorschlag für einen 60er Würfel. Der Zulauf stört sicher etwas, ist aber an der Seite am besten aufgehoben.

  • Ja gebe zu ggf. ist da noch was zu verbessern, aber ich denke dass es schon auf 2 Säulen hinauslaufen wird und halt vielleicht eine niedrige Steinaufbaut im Vordergrund.

    Was mir im moment viel mehr zu schaffen macht ist die Strömung + Filterung.

    Zum einen will ich möglichst keine Pumpen im sichtbaren bereicht im Becken haben. aber mit dem Abschäumer im Schacht habe ich da nicht genug platz um 2 Pumpen darin unterzubringen.

    Womit wieder die nächste mathematische Herausforderung auf kommt... wieviel Leistung braucht mann dann?

    Ich meine die eleganteste Lösung wäre, denn Abschäumer weg zu lassen. DSB einzurichten und in dem Schacht 2 Pumpen platz zu bieten, welche dann über ein Rohrsystem für die nötige und sehr gut verteilte Strömung sorgt.

    Oder kann mir wer sagen, ob es was bringen würde "eine" richtig starke Pumpe mit entsprechend 3 oder 4 Ausgängen besser wäre? Also z.b. eine Red Dragon Mini 5000? Weil ich müsste ja ca. einen verlust von 1000l/h haben also so über den Daumen gepeilt wodurch ja immernoch gut 4000l/h durch das Becken jagen, welche ja auch vollkommen ausreichend wären.

  • Zitat

    Original von Korallenwelt
    Ich würde jedes Becken so gestalten, daß die Korallen immer in den freien Wasserraum wachsen können und somit sie es sind, die am Ende die Dekoration bestimmen. Man kann nur selbst die Grundlage dafür schaffen. Aber 15cm Abstand zwischen den Türmen sind definitiv zu wenig, es sei denn es sollen nur Scheiben- und Krustenanemonen dort wachsen.

    Hier mal ein Vorschlag für einen 60er Würfel. Der Zulauf stört sicher etwas, ist aber an der Seite am besten aufgehoben.

    Optimal wären in diesem Fall zwei Bohrungen in der Mitte des Beckens, um dann den Ablauf und Zulauf durch die mittlere Säule zu realisieren...

    Gruß Oliver

  • Ja, das stimmt! Wenn man kleine Becken wirklich gut gestalten möchte, wären 2 Säulen mit Ab- und Zulauf genau das Richtige. Das obere Becken hat eine Säule für ein 40er Rohr, die genau dem Wasserstand entspricht. Das ist nicht schwierig und man kann es genau anpassen, eventuell noch mit etwas Bodengrund nachregulieren.

    Als Pumpe wäre vielleicht eine Nanostream geeignet. Die reicht von der Strömung her aus und man kann sie einfach mittels Lochbohrung (40er Muffe) im Glas befestigen, so daß sie komplett in der Filterkammer verschwindet.

    Mit größeren Sandmengen würde ich in so einem kleinen Aquarium niemals arbeiten, das ist ja eine "Zeitbombe".

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  • Zitat

    Original von Korallenwelt
    Mit größeren Sandmengen würde ich in so einem kleinen Aquarium niemals arbeiten, das ist ja eine "Zeitbombe".

    Wie meinst Du das?

    Ich meine, wo ist der unterschied ob ich eine große "Zeitbombe" aufbaue oder eine kleine?

    Wobei ich sagen muss die meissten Becken haben ja aufgrund des "klassischen" ich baue eine Wand das Problem, dass die effektiv offene sandfläche ja relativ klein ist.

    Klar, dass ein DSB in einem so "kleinen" Becken natürlich auch bedeutend sensiebler ist als in einem welches das 10 fache Volumen hat, aber hey ich habe doch Zeit und der Fischbesatz soll in dem Becken auch sehr gering ausfallen.

    Aber dafür sehe ich bei dem System einfach langfristig mehr vorteile... vorallem bei der immer weiter steigenden Energie kosten; klar ist das Hobby finanziell aufwendig, aber wenn man sich was "sparen" kann sollte man das doch auch tun oder!?

    Und bis auf die Tatsache, dass ich auf Knallkrebse + Grundel und Grundeln allgemein verzichten sollte sehe ich hierbei keine Nachteile an einem DSB.

    Bzw. worauf ich hinaus will ist, wie kommst Du darauf, dass ein DSB eine Zeitbombe sei? Verwechsel das bitte nicht mit dem Jaubert system!

  • Höhere Sandschichten sind auf Dauer immer ein Problem, da sich alles mögliche, vor allem aber Phophat darin akkumuliert. Den im Sand lebenden Tieren macht das zwar nichts aus, da sie solche Belastungen in der Natur auch haben. Dafür steht aber die Biomasse Bodengrund zur Biomasse Freiwasser gegenüber der Natur in einem eklatant schlechten Verhältnis. Je kleiner das Becken wird, um so schlimmer.

    Ich habe keine Erfahrungen mit solchen Systemen, kann aber von unendlich vielen Anrufen berichten, bei denen die Leute ihre Becken geplättet haben. Meist geht das schleichend los. Man braucht schon sehr viel Fingerspitzengefühl um solch ein System auszubalancieren und es gibt ja kaum eine Kontrollmöglichkeit.

    Hat man hingegen 1-3cm sehr feinen Korallensand mit ein paar grabenden Seesternen, kann eigentlich kaum etwas passieren, da der Mulm in der Regel gar nicht erst einsinkt.

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  • Ja, womit aber auch nicht der sinn und zweck eines DSB gegeben ist.

    Und wenn man sich genau umschaut, benutzt fast jeder der ein DSB langfristig erfolgreich nutzt auch Phosphat absorber im dauereinsatz.

    Weil die Ausfällung von Phosphat ist ja nichts neues bei dem System!

    Und halt wie schon von mir erwähnt sollte man auf grabende arten bei einem solchen System verzichten oder aber entsprechende maßnahmen einbauen; Gaze z.b. wo ich für meinen teil aber abstand von nehme da ich bisher keine gefunden habe von der ich sicher sein kann, dass sie chemisch "stabiel" bleibt.

    Vondaher... alles hat seine Vor- und Nachteile.

    Unterm schnitt ist es vermute ich bei einem Becken dieser grösse auch für den Pfleger am wirtschaflichsten, auch wenn gelegentlich Sand nach zu füllen ist.

    Nebenst dem habe ich die Theorie der "fehlgeschlagenen" DSB´s darauf zurrück zu führen ist das es zu viele verbraucher in form von Fischen und anderen "Nitrat förderer" im verhältniss zu der DSB grösse da sind. Wohlbemerkt nur eine Theorie; nicht dass ich das bei meinem Becken ausreizen will aber es wäre mal ein punkt der ggf. mal Statistisch erfasst werden sollte!
    Weil Angaben darüber wieviel so ein DSB "ab" kann gibts keine, also ich bin zumindest bisher über keine gestoßen.

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