Tridacna Problem

  • Hallo,

    ich hatte bisher 1 Tridacna maxima und 3 Tridacna squamosa.

    Die Maxima hatte ich etwa 3 Jahre, in der ganzen Zeit ist sie nur etwa 1 cm gewachsen und vor ein paar Monaten innerhalb von ein paar Tagen gestorben. Sie stand aber in der ganzen Zeit ansich gut.

    Ein paar Wochen später hatte meine größte Squamosa das Problem mit dem Kieferwurm. Der Wurm hatte in die Muschel von unten ein Loch gefressen. Ich bin mir sehr sicher das der Wurm die Ursache für dieses Loch war, da er ja quasi genau daneben in Reichweite seinen Stein hatte. Diese Muschel war allerdings schon immer problematisch, weil sie scheinbar von Anfang an ruhelos war. Sie hat sich oft zugeklappt, etwa alle 15 - 30 Minuten. Sie ist dann als nächstes verstorben.

    Nun geht genau diese zuklapperei bei der nächsten Muschel los. Öffnen tut sie sich aucht nicht mehr so richtig weit, sie ist immer leicht verkrampft und kurz davor sich wieder zuzuklappen. Sie stand bisher immer tadellos, hat aber jetzt seit einiger Zeit auch keinen Wachstumsrand mehr.

    Bei allen Squamosas war der Wuchs vorher immer sehr gut, sie sind (waren) alle etwa 15 cm.

    Die letze Squamosa steht neben der kränkelnden, es geht ihr sehr gut und sie wächst auch noch sichtbar.

    Die Wasserwerte sind immer im optimalen Bereich gewesen, die Brenner sind etwas überfällig, aber ich glaube kaum das es daran liegt. Ausgeblichen sind keine der Tiere, das aussehen ist völlig normal, bis auf das Verhalten.

    Die Muscheln habe ich auch schon an eine Stelle mit wenig Strömung gestellt, aber das bringt auch nichts.

    Ich hatte dann noch die Vermutung das sich vielleicht etwas von den Balling-Spuries angehäuft hat was jetzt vielleicht eine kritische Konzentration erreicht hat, deshalb mache ich jetzt verstärkt WW.

    Belästigungen durch andere Tiere scheiden auch aus.

    Ich glaube kaum das das ein gutes Ende nimmt :loudly_crying_face:

    Irgendwelche Ideen?

    Gruß

    Henrik

  • hallo, zu der muschel kann ich nicht viel sagen, wir haben in unserem jetzigem aqua auch eine( die erste in insgesamt ca. 4-5 jahren meeresaquaristik), und die steht seit dem wir sie gekauft haben sehr gut dar.
    was ich nicht ganz schnalle..............du vermutest das sich spuris angehäuft haben, aber nun machst du mehr wasserwechsel, dadurch bringste ja noch viel mehr spuren rein ?(, was soll das also bezwecken? und wieso sind die brenner überfällig*klugscheiss*? ich denke ebenfalls das da nichts mehr zu retten ist, tut mir leid für dich/euch, mfg

  • Meine Vermutung ist halt das manche Spuren konzentrierter sein könten als im frischen Meerwasser, also würde ich Spuren raustragen.

    Die Brenner hätten schon seit längerer Zeit gewechselt werden müssen.

    Gruß

    Henrik

  • also, vorausgesetzt deine vermutung würde stimmen, wäre die bessere lösung gar keinen WW zu machen und kohle einzusetzen, dann haste die spuren schnell raus, und anschliesend kohle entfernen und den ganz normalen rythmus an WW weitermachen wie früher.

  • Hast du dir die Muschel man von unten angesehen? Ich habe kürzlich mal eine kranke crocea vom Untergrund gelöst und von unten inspiziert. Erschreckend, wer da alles dran frisst. Ich habe dutzende Reiskornschnecken und Würmer da rausgeholt, teilweise tief aus der Byssusöffnung. Die Muschel sah sehr schlecht aus.

    Danach habe ich sie weiter nach oben gestellt und sie hat sich wieder top erholt.

    Eine dicke (30cm) derasa "hustet" allerdings leider auch mehrmals am Tag. Das hört man im ganzen Haus. Außer ein paar Reiskornschnecken an unzugänglicher Stelle finde ich allerdings nichts auffälliges.

    Gruß
    Stefan

  • An den Muscheln sind keine Parasiten.

    Schon Wochen bevor die erste große Muschel verstarb habe ich gesehen das Flohkrebse und Mysis in ihr unterwegs waren, das hat mich da schon gewundert.

    Erstaunlich das sich Deine Muschel erholt hat.

    Gruß

    Henrik

  • Zitat

    Original von Henrik
    An den Muscheln sind keine Parasiten.

    Bist du sicher? An der crocea konnte ich auch keine sehen, als sie noch auf dem Untergrund stand.

    Die Byssusdrüse sah schon ganz faulig aus und das gewebe hatte sich schon etwas von der Schale gelöst. Von daher betrachte ich das auch als mittleres Wunder. Sie hatte sich nach der Reinigung auch unheimlich schnell erholt. Nach 1-2 Tagen war wieder alles ok. Wobei ich die danach auch direkt (15cm) unter einen 250W Brenner gestellt habe. War nur ein Versuch, hat aber geklappt. Evtl. sind weiter oben auch weniger Parasiten unterwegs. Bis die da oben sind, werden die den Lippfischen zum Opfer gefallen sein.

    Ich würde übrigens bei einer squamosa nicht an ein Wasserproblem denken. In der Größe sind die meiner Ansicht nach schon recht unempfindlich.

    Ich würde ein Messer zücken, die Byssusfäden knapp über dem Stein abschneiden und die Muschel mal von unten inspizieren und mit einer Zahnbürste rundum abbürsten.

    Gruß
    Stefan

  • Ich grabe mal wieder den Threat aus, denn ich habe damals die tote Squamosa in einem Wassergefäß auf den Balkon gestellt damit die fleischigen Überreste verfaulen können.

    Da ja heute gutes Wetter ist war ich sogar mal auf dem Balkon und habe das stinkende Etwas mal abgespült.

    Dabei habe ich entdeckt das sich im Inneren der Schale eine spitze, scharfkantige Wucherung entwickelt hatte.

    Außen an der Schale ist absolut nichts ungewöhnliches zu sehen.

    Was kann das sein, und, kann es die Todesursache gewesen sein?

    Ich kann mir kaum Vorstellen das eine Muschel mit einer solchen dolchförmigen Wucherung normal leben kann.

  • Zitat

    Original von Henrik
    Ich grabe mal wieder den Threat aus, denn ich habe damals die tote Squamosa in einem Wassergefäß auf den Balkon gestellt damit die fleischigen Überreste verfaulen können.


    Einfach in einen Wasser mit einem kräftigen Schuss Dan Clorix (blaue Flasche) legen. Nach zwei Tagen ist die Muschel/Koralle sauber und Schneeweiß

  • HI

    Ne bisher noch nie gesehen das
    Ich hatte zwar schon mal krankhafte Veränderungen der Schale aber sowas ?

    Gruss

  • hi henrik,

    ist von aussen an der entsprechenden stelle eine art loch zu erkennen.

    so, als wenn irgend etwas in die muschel eindringen wollte und diese von innen um den fremdkörper ihr
    schalengehäuse aufbaute.

  • Hallo Joe,

    nein absolut nicht, ich hatte auch danach gesucht, weil ich dachte das die Muschel versucht in einer Abwehrreaktion einen solchen Bohr-Angriff standzuhalten.

    Die Muschel war übrigens von Dir. :frowning_face:

    Ich habe vor einiger Zeit mal wieder ein paar Sachen am Becken aufgefrischt, neue Brenner, Abschäumer gründlich gereinigt (läuft wieder extrem gut), usw.. Hatte ja wenig Zeit wegen dem Hausbau.

    Das hat dem ganzen Becken gut getan, Balling dosiere ich jetzt plötzlich 3-4-Mal so hoch!

    Eine weitere Muschel hatte ich auch schon abgeschrieben weil sie am kränkeln war, aber sie steht nun von Woche zu Woche besser. Auch sie hatte ein großes Loch im Mantel, in der Mitte. Gestern habe ich gesehen das das wieder zugewachsen ist. Ich will mich aber nicht zu früh freuen.

    Gruß

    Henrik

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