Leute gesucht für DIY Aqua Compi

  • Hallo zusammen,
    ich suche Leute die Lust hätten ein Projekt für einen modularen Aqua Compi auf die Beine zustellen.
    Das ganze sollte als OpenSource Soft & Hardware Projekt starten. Die Reihe sollte folgende
    Grundfunktionalität und Erweiterung beinhalten und nach folgden Prinzipien designed werden:

    Stufe 1.)
    1.) Selbstbau möglich Bedienung und Visualisierung per Grafischen LCD und !!!preiswert!!!
    2.) Kein Monolith der alles kann al la IKS etc.
    3.) Jedes Gerät autak und einzel betreibbar.
    4.) Jedes Gerät per I2C zusammenschaltbar zu einem Netz und konfigurierbar über eine Desktop JAVA Applikation und LCD.
    5.) Plug und Play der Geräte, also ich stecke das Leitwert Modul an den I2C Bus und die Desktop Anwendung erkennt es!
    6.) Update fähigkeit über Bootloader.
    7.) Folgende Geräte Reihen sollten umgesetzt werden (ph, Leitwert, Redox, Temp., Licht und Strömungssteuerung).
    8.) Dazu ein Gerät mit Farb LCD Display das alles Messergebnisse für einen Aussenmontage entsprechend visualisieren
    kann sowie ausgestattet mit einer MMC Card Schnittstelle um Messdaten auf eine Memory Card abzulegen.

    Stufe 2.)
    1.) Remote Diagnose per SMS
    2.) Drahtloser Anschluss an Desktop PC

    Je nach Intresses könnte das Projekt als OpenSource Soft & Hardware angegangen werden oder
    als geschlossene Gruppe mit einem komerziellen Aspekt. Ziel sollte es egal mit welcher Ausrichtung sein das die
    Hardware ein angagierter Hobbist nachbauen kann und den heutigen Anlagen überlegen ist.

    Das ganze sollte auf ATMEGA Mikros umgesetzt werden, als LCD Displays sollen LowCost HandyDisplays verwedet werden,
    damit das ganze auch einen preislich intressanten Rahmen bekommt.

    Da das ganze keine Spinnerrei ist kommt der erste Aufschlag von mir, derzeit existiert ein Prototyp der als Basis
    für die oben genannten Ideen dient. Dieser beinhaltet ein ATMEGA32 Mikro mit einem Nokia 7110 Display. Der Hard & Software
    Prototyp kann durch eine Aufsteckplatine in folgende Module verwandelt werden:

    1.) Redox Mess und Steuergerät für 220V Pumpen Anschluss (Nitrat Filter etc.)
    2.) In ein pH Modul
    3.) In ein LeitwertModul
    4.) Realisiert I2C Slave Funktion zum stezen und Abfragen von Parameter,
    bspw. Schwellwerte, Letzten Messwerte etc.

    Die Software ist in GNU C für AVR geschrieben, das ganze ist derzeit als Simulation unter Proteus sowie als
    Lochraster Testplatine Lauffähig, erste Layout Vorstellungen exestieren. Die Basis Software kann auf dem LCD Display
    Messwerte über einen frei wählbaren Zeitraum visualisieren und per I2C diese an einen beliebiegen Konsumenten senden.
    Weiterhin existiert eine Schwellwert eingabe um 220V zu schalten. Alles in allem sind die meisten der oben vorgestellten
    Features bereits auf Funktion geprüft und umgesetzt... (Nur schöner kann man alles machen :))

    Gesucht werden werden Leute die fit sind in AVR programmierung und Elektrotechnik sind oder sehr gute Java Kenntnisse
    besitzen. Alleine Entwickeln macht
    einfach nicht soviel Spass ausserdem mal sehen wieviele Intresse hätten mit zu werkeln oder überhaupt an
    einer modularen Serie mit ansprechenden Grafischen Displays und PC Anschluss. Sollte ein Hersteller intresse
    haben könnte man auch mal über eine Zusammenarbeit nachdenken. Vielleicht finden sich genug Leute und es kommt
    kein debatier club dabei rum... Für Anregungen bin ich sehr dankbar!!!!

    Grus
    Marc

    Einmal editiert, zuletzt von marc (15. Dezember 2006 um 13:06)

  • +PS Neue Aktive Mitglieder sind immer gern Gesehen! Und da du das Projekt anstrebst welches wir exakt schon eine weile machen wärs ideal! ( sprich du meinst das system von display3000 und das nutzen wir auch )

  • Hi,
    ja ist ja schon ein toller Aufschlag, nur finde ich die Lösungen die alles mit einer CPU lösen
    nicht sinvoll. Autak Modular halte ich für wesentlich sinvoller aber das ist sicherlich Geschmakssache.
    Zudem finde ich es etwas schade das ihr das schweine teuere Display verwendet, kann ich aber gut nachvollziehen nachdem ich die Lib für das 7110 LCD selbstgeschrieben habe. Für die Basis Geräte setze ich da lieber das untere Ende ein da die Geräte ja meist im Schrank verschwinden. Als externes Display sehe ich dann eher sowas an und dies sollte möglichst schlank sein. Nachdem was ich da so in Deinem Forum überflogen habe, ist mein Ansatz an vielen Stellen ich sag einfach mal "anders". Viele weg füheren bekanntlich nach Rom, nur bin ich glaube ich derzeit mindestens genausoweit wenn nicht weiter und nach meinem Gefühl runder... Bspw. Display.. ca. 40€ meins 6,50€ natürlich nur S/W und soweiter... I2C Kommunikation funktioniert bei mir bereits einwandfrei, und das ist in der I2C SLAVE Funktion eine echte schei. arbeit. Aber das alles liegt immer im Auge des Betrachters.

    Grus
    Marc

  • wie du meinst.
    +von cpu´s reden wir auch nicht liegt aber daran wenns überflogen wird!
    was mir grad noch aufgefallen ist du meinst SW Dispaly

    da brauchst nix mehr selbst machen das hat Aquapic.de schon fertig

    2 Mal editiert, zuletzt von Matzaton (15. Dezember 2006 um 14:05)

  • Hi Leute,

    ich finde sowas sehr Interessant und würde gerne mitmachen, nur leider fehlen mir die Kenntnisse in den gewünschten Punkten... Das Einzige was ich kann ist alles Zusammenlöten :grinning_squinting_face:
    Evtl. kann man ja auch ein SIMPAD als Display nutzen? per RS232 oder so? :smiling_face:

  • Zitat

    Bspw. Display.. ca. 40€ meins 6,50€ natürlich nur S/W und soweiter... I2C Kommunikation funktioniert bei mir bereits einwandfrei, und das ist in der I2C SLAVE Funktion eine echte schei. arbeit. Aber das alles liegt immer im Auge des Betrachters.

    Aber wenn mal etwas rechnest ist das von display3000 nicht wirklich teuer

    Beispiel display bei ebay ca 20€
    Controller Platine klein für SMD 25€
    Controller 10 - 15€
    SMD Bauteile ca 10€
    RS232 und LIB´s hmm Preis KA

    also unterm Strich für die meisten die nicht viel löten können bzw nicht SMD löten können usw ist der Preis mehr als in Ordnung!

    Aber wie gesagt wenn ihr auf einfache Displays steht dann wäre entweder das von Sterbai mit der C-Control was für euch bzw das auf PIC basis von Aquapic.de
    Solltest du wie wir ein schönes Display und ne leichte ähnliche Funktionsweise wie bei einem Handy oder sowas wollen dann meld dich bei uns an auch wenn wir noch lange nicht fertig sind aber wenn du von µC Ahnung hast wie ein paar andere bei uns auch dann wirds nicht mehr solange dauern! ( + wäre ja eigentlich auch möglich das du dir die Displayplatine und den Controller von display 3000 ähnlich nachbaust dann hast es event. etwas billiger und dennoch mit uns kompatibel )

    LG

  • Hallo an alle Bastler,

    wenn jemand mal einen anderen Ansatz sehen möchte, dem lege ich die Firma xi-control ans Herz.
    Es gibt dort eine Steuerung, die über MS Excel programiert und gesteuert wird.
    Die Aufzeichnung und Auswertung ist ebenfalls in Excel verwirlicht und somit erspart man sich die Umsetzung über externe Displays und die Datenverarbeitung.

    Herr Meyer von xi-control ist momentan dabei mein neues Projekt komplett über sein System zu realisieren.
    Als "Display" läuft ein altes Notebook mit Windows 2000. Dadurch hab ich auch gleich eine USV intergriert.:D

    Das komplette System ist völlig modular aufgebaut und somit fast unendlich erweiterbar.
    Redox und Leitwertmodul sind noch nicht fertig aber in Arbeit. Ebenfalls ist momentan ein Modul für die direkte Ansteuerung der Streams und Wavebox in Arbeit. Somit lassen sich die Tunze-Produkte beispielsweise für Futterpause oder Nachtabsenkung in die Steuerung integrieren. Es sind damit auch frei programierbare Strömungsszenarien möglich. Bei mir wird zum Beispiel eine Eigenbauwavebox eingesetzt, die aus zwei Stream 6200 besteht. Man kann dann beispeielsweise auch nur eine der Pumpen einschalten und auf Dauerbetrieb benutzen und danach sofort wieder gepulst usw.

    Grüßle Jochen

    „I want to know God's thoughts - the rest are details.“ Albert Einstein

  • Zitat

    Die Aufzeichnung und Auswertung ist ebenfalls in Excel verwirlicht und somit erspart man sich die Umsetzung über externe Displays und die Datenverarbeitung.

    das ist allerdings das was denk ich mal die meisten nicht wollen, sprich mir und anderen gehts zwar auch drum die Daten am PC zu erfassen aber eben und genau das ist der Punkt, am Becken direkt über ein schönes Display ablesen zu können und somit auch dauerhaft ablesen zu können!
    +Natürlich Stromsprarend denn ein Notebook frisst ziemlich viel Strom im Vergleich!

    LG Matze

    Einmal editiert, zuletzt von Matzaton (16. Dezember 2006 um 15:31)

  • Versteh ich schon, bei mir war es halt die Überlegung, dass ich mein Sytem über verschiedene Stromkreise inklusive 3 Fi-Kreise betreibe und da fielen halt die herkömmlichen Computer aus, die jeweils über Steckdosenleisten arbeiten. Weiterhin brauchte ich ein stabiles Produkt, das bei meinem recht großen Beckens auch stabil und zuverlässig arbeitet und jede Menge Sicherheitskomponenten beinhaltet( Übewachung von Sicherungsautomaten etc.) Mein externes Display wird ein kleiner Computertouchscreen werden, der neben dem Becken hängt.
    Auf das bißchen Stromverbrauch des Notebooks kommt es angesichts von voraussichtlich 3000W Beleuchtung nicht mehr an. Ich habe durch die Ansteuerung mit dem Computer allerdings die Möglichkeit auch über Internet auf das System zuzugreifen. Sind halt jedemenge features die der PC mit Excel bereits bereithält und die nicht nochmal neu umgesetzt werden. Ich weiß mitlerweile wie aufwändig es ist auch nur kleine features in Steuerungen zu implementieren. Von der Programierung selbst mal ganz abgesehen.

    Grüßle Jochen

    „I want to know God's thoughts - the rest are details.“ Albert Einstein

  • all die funktionen die du gerade beschreibst ausser dem Touchscreen sind mit einem µC möglich und sogar erwünscht ist halt alles eine Zeit und Programier sache aber es gibt module für sms versand bzw auch über PC email versand das wäre nicht das problem nur halt wie gesagt zeit und programierung sowie leiterplatten entwurf!

    Aber alles in allem möglich und mit weniger stromverbrauch ( deine frau freut sich wenn se den föhn mal am tag 5min länger laufen lassen darf *g* )
    Zusätzlich natürlich auch weitaus kleiner und nachbaubar ohne zuviel Teureos fürn altes Notebook ausgeben zu müssen!

    Aber sicherlich ist das mit Notebook bei wirklich großen und vielen Becken sinnvoller als jeweils einen µC dranzuknallen.

    LG Matzaton

  • Wie gesagt ist der Aufwand sehr sehr groß, ich seh es bei Herrn Meyer. Er ist Vollzeit mit dem Thema beschäftigt und ich seh wie die Zeit vergeht bis an wirklich alles gedacht ist und es dann letztenendes auch funzt.
    Nicht zu unterschätzen ist auch das Sicherheitspotential das man einplanen muss. Wenn man beispielsweise Dosierpumpen mit ansteuern möchte sind die Überlegungen, die man anstellen muss bezüglich Steuerungsausfall während der Dosierung nicht unerheblich und auch die Umsetzung der gefundenen Ideen entsprechend hoch. Wie schnell hat man das Becken überdüngt.;( :loudly_crying_face:

    Bitte nicht falsch verstehe,ich will hier nichts zerreden. Ich hab nur auch schon jedemenge Erfindungen in meinem Kopf gemacht.:] :]


    Kollegiale Grüße Jochen

    „I want to know God's thoughts - the rest are details.“ Albert Einstein

  • Also selbst bei Ausfall dürfte es kaum bzw schlecht möglich sein viel überdosieren zu können!
    Nur weils jemand Vollzeit macht heißt es übrigens nicht das es besser funzt als andere sachen! Gerade wenns einer allein macht schleichen sich mehr fehler als erwünscht ein weils niemanden gibt der die Idee so überprüft! Einzigst ist der Vorteil weil der es Verkauft das er dafür auch Haftbar ist und Garantie geben muss!

    Ansonsten ist sein Projekt wenn auch Komerziell nicht schlecht aber nicht ausgereift um dieses Komerziell vertreiben zu können! Weiterhin gesagt wollen die Leute auch Geiz ist Geil und da passt ein käufliches System welches im Vergleich zu Eigenbau zu teuer ist nicht rein!

    Will auch deinen Favoriten nicht zerreden nur auch dir die Denkanstöße geben die sich aufgrund dessen ergeben!

    LG Matze

  • Zitat

    Original von Matzaton
    Also selbst bei Ausfall dürfte es kaum bzw schlecht möglich sein viel überdosieren zu können!


    LG Matze

    Da die Pumpe eine normaler Elektromotor ist musst Du ihn irgenwie schalten, normalerweise über ein Relais. Wenn Deine Steuerung währen der Dosierung abschmiert bleibt das Relais normalerweise angezogen, es sei denn Du denkst Dir dazu was aus. Rate mal wann Du es merkst?
    So ist es halt mit vielen anderen Steuerungsangelenheiten auch. Man muß immer einkalkulieren, dass es im dümmsten Augenblick passiert und das macht das ganze ziehmlich komplex.

    Grüßle Jochen

    „I want to know God's thoughts - the rest are details.“ Albert Einstein

  • Ja ne wenn die Steuerung abschmiert während der Dosierung oder wann auch immer dann stoppts doch automatisch. und selbst wenn nicht währs verhinderbar wenn die Vorratsbehälter nicht so groß dimensoniert währen falls du meinst mit abschmieren das diese event dauerhaft pumpen!

    Also stellt keine Probleme dar! Denn Spuris werden im regelfall mit schlauchpumpen dosiert!

    Oder falls ich jetzt ganz auf nem falschen dampfer bin sag mir nochmal genau wie du es meintest!

    LG Matze

  • Wenn sich die Steuerung aufhängt während das Relais gezogen hat ist doch nicht sicher gewähleistet, dass das Relais keinen Strom mehr bekommt, es sei denn Du siehst das irgendwie vor. Die Pumpe läuft dann solange weiter bis der Behälter leer ist. Das gleiche gilt auch für Nachfüllung, CO2, etc.
    Oder weißt Du sicher für jede Art von Ausfall Deiner Steuerung was an den Ausgängen dann jeweils anliegt? Wenn ich da an mein Handy denke.8o :winking_face_with_tongue:
    Bei "tödlichen" Dosierungsaufgaben muss man halt für jede Situation und Konstellation etwas parat haben, darum gings mir.

    Grüßle Jochen

    „I want to know God's thoughts - the rest are details.“ Albert Einstein

  • Also meinst du dauerstrom auf den Dosierpumpen, ok deshalb meine ich ja die Vorratsbehälter nicht zu groß machen das eine Überdosierung nicht stattfinden kann!

    Das kann allerdings bei jedem System passieren alternativ würd ichs event noch so lösen um auf der sicheren seite zu sein, dass man da man die Zeiten für die Dosierung eh an nem µC oder PC programiert noch zusätzlich Zeitschalter dazwischen hängt die dann so oder so den Strom abschalten und somit die Pumpe!

    Sollte allerdings Programmtechnisch möglich sein bei einem Fehler die Dosierpumpen Relais vorsichtshalber abschalten zu lassen!

    Hoff ich hab jetzt verstanden was du meinst!

    LG

  • Programmtechnisch wird das nicht gehen, da das Programm im entsprechenden Moment hängt!
    Kleinere Behälter ist auch ok, trotzdem wirst Du sie wohl kaum kleiner als vielleicht eine Wochenration machen sonst könntest Du Dir die Dosierpumpen ja auch sparen. Bleibt noch das Problem mit CO2.

    Wie Du bereits erwähnt hast, haben die anderen Computer eine ähnliche Problemtik. Deßhalb hat mir das ganze ja auch nicht zugesagt.
    Es gibt aber die Möglichkeit, die Sache elektrisch zu lösen durch ED-Begrenzung wie Du ja schon geschrieben hast.

    Grüßle Jochen

    „I want to know God's thoughts - the rest are details.“ Albert Einstein

  • Zitat

    Original von Jochen
    Programmtechnisch wird das nicht gehen, da das Programm im entsprechenden Moment hängt!
    ...
    Wie Du bereits erwähnt hast, haben die anderen Computer eine ähnliche Problemtik. Deßhalb hat mir das ganze ja auch nicht zugesagt.
    Es gibt aber die Möglichkeit, die Sache elektrisch zu lösen durch ED-Begrenzung wie Du ja schon geschrieben hast.

    die Softwareseite kann man sehr schön mit einem Watchdog überwachen.... wenn sich die Software weghängt wird halt neu gestartet... das muß halt nur mit programmiert werden...
    Die Hardwareseite läßt sich auch überwachen, aber man kann nicht alles überwachen, denn wer überwacht die Übverwachung der Überwachung der Überwachung....
    selbst bei einer kleinen elektrischen steuerung mit einem Schalter und einem Relais (Nachfüllanlage) kann es genügend Probleme geben... Es gibt keine Sicherheit - nie und nirgends...

    MfG, Frank


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

  • Zitat

    Original von iXware

    Die Hardwareseite läßt sich auch überwachen, aber man kann nicht alles überwachen, denn wer überwacht die Übverwachung der Überwachung der Überwachung....
    selbst bei einer kleinen elektrischen steuerung mit einem Schalter und einem Relais (Nachfüllanlage) kann es genügend Probleme geben... Es gibt keine Sicherheit - nie und nirgends...

    Is schon klar, muss jeder selber wissen bei was er mehr Sicherheit einplant und bei was nicht.
    Eine Regelung, die innerhalb kurze Zeit mein Becken killt, wie Dosierpumpe je nach Inhalt bzw. CO2 oder Heizung/Kühlung würd ich halt mehr absichern als z.B. Beleuchtung. Fail safe ist das Stichwort , aber soll jeder selber entscheiden. Ist halt meine Meinung.

    Grüßle Jochen

    „I want to know God's thoughts - the rest are details.“ Albert Einstein

  • Hallo zusammen,

    super Projekt finde ich! :thup Dezentrale Steuerung mit mehreren autarken Einheiten hat schon ihren Reiz. Da helfe ich gerne soweit ich kann!

    Auch der Ansatz von Matzaton ist absolut interessant. Da alle aber auf dem I2C Bus aufbauen, können doch beide Projekte super voneinander profitieren. Eine wesentliche Aufgabe werden schließlich die Sensoren/Meßdatenumformer und die Anbindung an den Bus sein. Das könnte man für beide Projekte gleich machen.
    Ob man die Sensoren dann noch mit Eigen-Intelligenz (eigener Mikrocontroller) ausstattet, um es wirklich autark betreiben zu können, oder direkt an die Hauptplatine hängt ist dann Geschmackssache und kann individuell entschieden werden.

    Ich hatte auch schon mit etwas ähnlichem angefangen, allerdings auf Basis des Renesas R8C13 / R8C17 (dazu gibt es einiges bei Elektor incl. Experimentier Board).

    Viele Grüße,
    André


    P.S.: Sorry dass ich hier einfach so schreibe ohne mich vorher vorzustellen. Das reiche ich baldmöglichst nach sobald das erste MW Becken konkreter wird. Bisher lese ich immer nur mit und versuche zu lernen! :thup

  • Hi André,
    genauso wie Du es siehst sehe ich das auch. Die Messumformer sind ja meist recht einfach ein paar OP's da liegt das Know How eher in dem geschickten Aufbau und Entstörung der Analog Schaltung. Die eigentliche Steuerungs Komponennte sollte bzw. basiert immer auf dem gleichen AVR Schaltung. Dadrauf kommt dann je nach Bedarf eine Tochterplatine Aufgesteckt so das der Kern der Hardware und Software immer gleich ist. Lediglich die Anpassungen in der Firmware für die jeweilige Aufgabe unterscheiden. Die Geräte haben durch I2C eine sehr offene Plattform sind im Endeffekt nur Register Gräber aus denen man Werte auslesen kann bzw. reinschreibt um etwas e ezu konfigurieren. Setze derzeit ein Subversion Repository auf um den derzeitigen Stand zu veröffentlichen. Die Entscheidung autake Geräte zu Bauen als ein Gesamtsteuerungsgerät liegt an folgenden Punkten:

    1.) Viele Anwender wollen vielleicht nur eine Redox oder Temperatur Steuerung haben und erstmal nicht mit dem ganzen technischen Overkill anfangen, aber trotzdem später einmal aufrüsten oder den Anforderungen anpassen.
    2.) Die Geräte verschwinden meist im Unterschrank, max. sollte ein externes schickes Display aussenangebracht werden. Dies sollte keine dicken Kabelbäume benötigen weil irgendwelche Steuerungs Leitungen Sensorik etc. an eine zentrale CPU müssen.
    3.) Die doch vorkommende Kalibrierung von Sensoren sollte nicht die restlichen Funktionen lamlegen.
    4.) Ein Ausfall einer Komponennte soll den Rest nicht behindern.

    Ich habe überhaupt nichts dagegen wenn der Code als OpenSource rausgeht von anderen verwendet wird. Ist ja schließlich auch Sinn und Zweck des ganzen. Habe bei der Entwicklung die ich gerade gemacht habe ca. 1/2 Jahr intensiver Arbeit reingesteckt um so einige Klippen beherschbar zu machen und sehr kostengünstig zu bleiben ohne Abstriche an Sicherheit machen zu müssen, das wird bei anderen Projekten nicht anders sein, nur möchte ich das ganze ziemlich Zielgeführt zum laufen bringen. Habe da sehr konkrete Vorstellungen und möchte diese ungerne brechen weil ich hier und da 2 Wochen Entwicklungszeit spare. Das soll jetzt nicht heißen das ich nicht für Ideen offen bin!!!! Aber lasst mich erstmal die erste Entwicklung veröffentlichen dann kann das jeder der sich ein wenig in der Materie auskennt selber beurteilen. Wir alle kochen nur mit Wasser und nichts ist blöder als über unveröffentlichte Eier zu reden! Ansonnsten ist es schon klasse wenn Jochen einwirft wie gefährlich und sensible das ist was wir da Anpacken und man dann sofort gestern Abend auf dem Sofa den Watchdog reinprogrammiert und überlegt was macht man denn nach einem Reset auf einer Dosiersteuerung. Genau so eine Sensibiliesierung bzw. auch Wunschlisten was toll wäre wenn das so und so funktionieren könnte ist genau das was ich mir wünsche würde. Intressieren würde mich auch wieviele Leute hätten intresse daran Ihre Messdaten konfortable auf einen PC zu haben?

    Grus
    Marc

  • HI,

    Leider kann ich mangels Kentnisse der benötigten Gebiete weder hier noch hier helfen.

    Aber zur Wunschliste kann ich schon etwas beitragen:

    Ich für meinen Teil würde keinen Computer kaufen oder selbst nachbauen, welcher nicht zumindest die Möglichkeit hat, die Daten auf einen PC zu übertragen!! Netzwerk (wireless? ) wäre optimal, aber auch seriell o.ä....
    Damit ließe sich eine Web-Automatisierung realisieren.

    Mein Wunschziel: Webseite mit allen wichtigen Daten, und Webcam(eventuell mit einer teureren schwenkbaren)

    Auch wäre programmierbarkeit per PC wünschenswert.

    Bezüglich Modularität: Mir selbst gefällt eine modulare Lösung, welche dann beliebig erweiterbar ist besser, u.a. weil man dann nicht erst den "Hauptcomputer" bauen muss, bevor man zB Temp.-Regelung realisieren kann...

    Und als Verkabelung würde ich mir Kat5 mit RJ45 Steckern wünschen--> billig in beliebigen Längen verfügbar...

    So, das waren mal die Dinge, auf welche ich den größten Wert legen würde...

    Gruß Mike

    Who the f*** is General Failure, and why is he reading my harddisk ??

  • So die Webside für den DIY Aqua Compi ist oben, http://www.marelab.de, dort gibts ab jetzt Stück für Stück alle infos, Subversion Repository für Schaltpläne und Source Code ist auch oben aber wird noch ein zwei Tage dauern bis ich es auf machen kann und bitte nicht zu entäuscht sein das noch nicht viel drin ist, hatte die letzten drei Tage genug zu tun Server aufsetzen Content Managemnt in Gang zu setzen Subversion zum laufen zu bringen und und und ..... Also alle die Intresse haben und Lust mitzumachen bitte anmelden. Dort gibt es ein Diskussions Board für die zukünftige Entwicklung und Koordination. Wir Ihr euch sicherlich vorstellen könnt ist das alles eine Menge arbeit und ich suche noch dringend Leute die Lust haben an dem Projekt mit zu werkeln. Das müssen nicht unbedingt technisch versierte Leute sein da über Board Administration, Docu Übersetzung, Grafik etc. alles an Hilfe gebraucht werden kann. Programmierer die sich in C und Java auskennen sind natürlich hochwillkommen. So werkele jetzt mal weiter damit ich die Sourc Code Verwaltung veröffentlichen kann 8o....

    Frohes Fest an alle....

    marc

  • Das Team von Aqua128 Aquariencomputer wünscht euch allen Frohe Weihnachten!
    +ps marc falls ihr euch dann noch mit uns zusammenschließen wollt sprich 2 projekte 1e Hardware bzw fast eine sag Bescheid!

    LG Matze

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