Hallo,
gestern abend habe ich mal den Auslauf meines Phosphatfilters auf Silikat (MN) getestet und dabei einen erheblich erhöhten Wert gemessen. Nachfüllwasser ist absolut Silikatfrei. Aquarium leider im Moment nicht mehr. Habt Ihr das schon mal so gemessen bzw. habt Ihr gerade mal nichts vor und Lust das mal so zu messen?
Grüße,
André
Phosphatfilter gibt Silikat ab?
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Hallo Andre
Welche Filter bzw. Material ?
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Hallo André,
das ist theoretisch möglich, wenn er vorher in einem stark silikatbelasteten
Wasser eingesetzt worden wäre.Gruß Armin
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Hallo Robert und Armin,
Außenfilter Wirbelbett mit neuem Eisenadsorber (nicht vorher eingesetzt).
Grüße,
André -
Hallo André,
in diesem Fall miss nochmal eine Probe vom Zulauf und eine vom Ablauf.
Sollte der Ablaufwert wirklich höher sein, dann raus mit dem Zeug und zurück
zum Hersteller !Gruß Armin
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Alle Aquarientests messen statt Silikat auch Phosphat und umgekehrt!
Der Eisenadsorber ist wohl kaum in der Lage, Silikat abzugeben.
Das ist aber auch bekannt. Bei dem Merck Test verläuft die Reaktion, falls genug Phosphat vorhanden, etwas zeitversetzt. Wenn man genau nach 2 min abliest, bekommt man einen hinreichend genauen Phosphatwert.
Der Rest ist Silikat, jedoch mit der Skala nicht zu quantifizieren.
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Hallo Thorsten,
im Aquarienwasser getestet:
Phosphat: 0,09 (Rowa Merck)
Silikat: n.n. (MN)
Auslauf Phosphatfilter:
Phosphat: 0,04
Silikat: ca. 1,5
Also raus mit dem Zeug und weiter forschen ...
Nochmal die Frage: Testet Ihr schon mal den Auslauf Eurer
Phosphatfilter auf Silikat? Wer macht denn so was?
Wie sind Eure Werte?
Grüße,
André -
Hi Andre,
ZitatNachfüllwasser ist absolut Silikatfrei. Aquarium leider im Moment nicht mehr.
Das widerspricht sich etwas.
Zitatim Aquarienwasser getestet:
Phosphat: 0,09 (Rowa Merck)
Silikat: n.n. (MN)Wenn im Auslauf des PO4-Filters Silikat vorhanden ist sollte es im Aquarium ja auch meßbar sein. Event. doch ein Meßfehler

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Zitat
Original von KS
Das widerspricht sich etwas.

Wenn im Auslauf des PO4-Filters Silikat vorhanden ist sollte es im Aquarium ja auch meßbar sein. Event. doch ein Meßfehler

Hallo,ich glaube, bei seinem Wasserinhalt muß das noch nicht so sein, oder? (200x100x60)
Wenn er den direkten Ausfluß mit einer (sehr stark verdünnten) Wasserprobe vergleicht, kann man schon solche Meßergebnisse bekommen.Gruß
Micha
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Hallo Thorsten,
du meintest :
"Alle Aquarientests messen statt Silikat auch Phosphat und umgekehrt!"Das stimmt so nicht. Zumindest für Tests auf dem Niveau von Merck, wahrscheinlich
aber auch für andere. Und wäre auch fatal !Beide Tests enthalten zwar als Komplexbildner Ammoniumheptamolybdat,
aber der Phosphattest verhindert mit Antimontartrat, der Silikattest mit Oxalsäure,
dass das jeweils andere Anion eine Interferenz ergibt.Und das funktioniert auch !
Gruß Armin
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Hallo André und alle anderen
wenn es sich um ein feuchtes Material handlet, kann es durchaus sein, das in dem Wasser etwas Silikat mit enhalten war. Auch der Adsorber ist durchaus in der Lage Silkat anzulagern ( nicht zu binden ) was eigentlich eine Störgröße darstellt. Aus diesem Grund finde ich die Aussagen auf den Verpackungen etwas suspekt " Bindet Phosphate und Silkate" Die "Silikatbindung" ist hier eher eine Verstopfung an der Oberfläche des Adsorbers und behindert die PO4 Bindung.
Es ist zwar nicht toll wenn Silikate abgeben werden, aber betrachten wir mal realistisch die Relationen.
In der Seewasseraquaristik habe ich den Eindruck gewonnen Silkate sind absolut schädlich und genauso schlimm wie die Pest. Blödsinn, das sind Schreckgespenste die in Foren großgemacht wurden. Einige Organismen benötigen sogar Silikate um zu wachsen. So z.B. Schwämme.
Zurück zu deiner Messung. Der Messert ist ja eine Umrechnung auf mg/ l. Du hättest also 1.5 mg Silikat wenn dort 1l belastetes Wasser im Adsorber enthalten wäre, was wahrscheinlich nicht der Fall ist. Aber gut, lassen wir den Wert einfach so stehen.
Wieviel lLiter hat dein Becken? sagen wir 1000l . Nun wird dieser 1 "verseuchte" Liter um Faktor 1000 verdünnt. Spielt das noch eine Rolle? Du hast durch deine Messung letzendlich das selbe Ergebnis = n.nEs sollte natürlich nciht sein, aber diese selbstinzinierten ( ich meine jetzt keinen User speziell ) Horrorszenarien in manchen Diskussionen, mit anschliesendem Expertenrat finde ich schon teilweise sehr amüsant und schüttel hier häufiger mal den Kopf.
Nebenbei finde ich es sehr gut das Du keine Produktnamen oder Hersteller genannt hast. Vielleicht bin ich sogar selbst betroffen, was ich nicht hoffen will. Der Verdacht liegt nahe, da ich hier gerade etwas verteidige, aber ich bin noch nciht angesprochen worden. Mir ging es hier mehr um die Sache und etwas die Relationen wieder gerade zu rücken.
Aber Da du gerade testet. Mach mal folgenden Test. Nehme einen trockenen ( ungereinigten ) Eisen-Adosrber , fülle ein Liter Osmosewasser auf und messe mal den pH Wert. Danach den pH Wert des Osmosewassers. Und? Unterschiede festgestellt?
Höchtswahrscheinlich und jetzt dürfte es klar sein warum das Zeug kinstert, wenn es mit Wasser zusammenkommt. Wer noch nicht auf die Lösung gekommen ist, kann die Antwort gerne per PN erfaheren.
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Hallo Frank,
deine Einschätzung von Silikat kann ich nur bestätigen.
Im Meer werden teilweise bis 3,75 mg/L Si = 8 mg/L SiO2 = 12,85 mg/L Si(OH)4
gemessen und im Aquarium soll jedes Milligramm eine Katastrophe sein ?
Kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe sogar schon testweise Silikat ins Wasser
dosiert. Das hat niemandem geschadet.Bei deiner Einschätzung der Adsorption von Silikat bin ich anderer Ansicht.
Oxidische Eisenoberflächen binden Ionen. Dabei unterscheiden sie zwar stark nach
der Ionenart, bei nicht allzu hohem pH wird bevorzugt Phophat und Arsenat gebunden,
aber völlig ignoriert wird Silikat von dieser Oberfläche auch nicht. Die Art der Bindung
ist dabei die gleiche wie beim Phophat.Gruß Armin
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Hallo zusammen,
erst einmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten.
Gemessen habe ich das Silikat im Ablauf nur aufgrund der vermehrten Bildung von Kieselalgen. Diese empfinde ich nicht als schön, aber dramatisch war es auch nicht. Nach Entfernung des Adsorbers waren die Kieselalgen nach 2 Tagen verschwunden.
Adsorber ist übrigens trocken, kein Markenadsorber.
Was mich verwirrt ist die Tatsache, daß Eisenadsorber auch Silikate adsorbieren sollen. Meiner adsorbiert hervorragend Phosphat, gibt dafür aber definitiv Silikat ab.
Ja, so gehts den ganz schlauen...vielleicht war aber auch nur die eingesetzte Menge zu groß.
Grüße,
André -
Hat inzwischen mal jemand nachgemessen mit einem guten Test (vorzugsweise MN bei Silikat)?
Grüße,
André
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