Welche N3/PO4 Werte habt Ihr in Euren MiracleMud Becken ?

  • Auf Korallenriff.de wurden vor einiger Zeit einige Status-Berichte über Schlammfilterbecken eingestellt. Die dabei angegebenen Nitrat und Phosphatwerte sind allesamt nicht berauschend. Leider wurde keiner der Berichte "Zu Ende geführt".

    Bei mir stagniert, nach vor einiger Monaten überstandenen Dinoflaggelaten-Infektion, und anschließendem "wieder hochfahren" des Algenfilters jetzt ebenfals N3 (zwischen 5-10mg/l) und PO4 (~0,1mg/gemessenl mit Merck-Test).

    Wie sind Eure Erfahrungen ?
    Eigentlich sollte doch ein MM-Becken zu N3 und PO4 nahe der Nachweisgrenze führen, oder ?
    (vorausgesetzt keine gravierenden anderen Fehler wie massiver Fischüberbesatz, zu viel Fütterung, .....)

    Ebenso interessiert mich: Trefft Ihr in den MM-gefilterten Becken noch weitere Maßnahmen zum N3/PO4 und mit welchem Erfolg ?

  • Hallo Martin

    Nur zur Info.
    Nicht nur die Schlammfilter, auch das Jaubert und Berliner wie Zeolithsysteme, wurden zur gleichen Zeit eingestellt.

    Der Grund ist einfach, die meisten Teilnehmer sind nicht ihren versprochenen Datenübermittlungen nachgekommen.

  • Hallo Martin,
    ich kenne einige MM-Becken, da funktioniert alles vorzüglich; andere, - da verhält es sich wie bei dir,-stagnierend.
    Ich gehörte mal zu ersteren Gruppe; bei mir lief es nach Anlaufschwierigkeiten zu gut, so dass die Zuführung von NO3 und PO4 stattfinden mußte. (OK-bei mir liefen parallel Abschäumer dazu). Jedoch waren die Wasserwerte für mich persönlich nicht mehr beeinflußbar (unkontrollierbar zehrender MM-Filter), so dass ich mich vom ursprünglichen System trennte, das Becken nur mehr mit Aragonitsand und Caulerpas betreibe; eben als Refugium für Zooplankton und nun meine Ruhe habe.
    Seitdem liegt der NO3 Wert zwischen 1-3mg, sowie PO4 meist ohne Adsorber bei 0.04xxmg.

    Edit: ich muß noch hinzufügen, dass der Entschluß, mich von MM zu trennen gerade zu dem Zeitpunkt erfolgte, an dem der PO4 Wert langsam anstieg und Nitrat nicht in nachweisbare Regionen anzuheben war. Glasrosen und Cyanos im Filter machten die Entscheidung leichter.
    Sicherlich wäre es nach einem Jahr Betriebsdauer an der Zeit gewesen, teilweise den Schlamm zu erneuern.
    Aber wie gesagt, für mich persönlich war der Aufwand zur Betreuung des Filters zu intensiv -messen, tröpfeln, Caulerpas beobachten-> wachsen sie, stagnieren sie, -und die leidigen Glasrosen :face_with_rolling_eyes:

    Servus
    Stefan

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan C. (19. November 2006 um 12:20)

  • Hallo Martin

    Bei mir läuft das MM-Becken seit 19 Monaten ohne Abschäumer und ohne weitere Massnahmen.
    No3 ist immer leicht nachweisbar wenn ich 3 - 4 mal füttere. Füttere ich sparsamer gehts an die Nachweisgrenze.
    Po4 war schon ganz am Anfang mit dem Merck-Test nicht mehr nachweisbar und meines Erachtens auch der Grund, dass sich ab und zu Korallen von unten selbst aufzehrten.
    Momentan hebe ich den Po4 künstlich an, dass er gerade noch nachweisbar ist.
    Im Filter sind nur Caulerpa taxifolia, die Strömung beträgt 6500 Lt, den Schlamm habe ich noch nie ausgewechselt (setze dafür QFI-Spuris ein). Im Becken sind nur LS.
    Ich finde das System bis jetzt genial.

    Grüsse, Edi

    Hauptbecken: 1000 x 900 x 900 Beleuchtung: 1 x 400W HQI, 12 x 24W T5 Strömung: 2 Pumpen Tunze Stream 3 + Multicontroller 7095
    Filterbecken: 950 x 450 x 450 DSB-Algenfilter Beleuchtung: 2 x 24W T5 Umwälzung: 8.500l/h
    Kein Abschäumer

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