hallo an alle :))
kann mir jemand sagen, wie diese gorgonie heisst, und ob sie gefüttert werden müsste? leider habe ich in meiner literatur nichts gefunden. die gorgonie ist etwas violetter als auf dem bild. die polypen sind schneeweiss.
die äste sind 3-4 mm dick und das ganze ist ca. 25cm gross.
würde mich über eine identifizierung freuen!
viele grüsse aus der eidgenossenschaft
gábor
Noch ein Versuch diesmal mit Bild...
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RoundFlower169 -
5. April 2002 um 23:48
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Hallo Gábor,
da hast du ein wunderschönes Tier. Mit dem Namen kann ich dir leider auch nicht hälfen, aber füttern musst du es. Dieses könnte sich als etwas problematisch erweisen. An diesen Tieren hätte ich auch Spaß, ich warte aber erstmal bis ich weis wie man das Problem mit dem Futter in den Griff bekommt. Im speziellen denke ich an die Wasserwerte. Bei meinen Tubastreen hab ich es im Griff, sie bekommen ja relativ großes Futter (Artemien). Die Gorgonie mußt du aber mit kleinerem Futter versorgen.
Es währe nett wenn du mich über deine Erfahrungen auf dem laufenden halten könntest.
Viel glück
Stephan
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hallo Gábor,
wir haben eine ähnliche art. ja Du musst sie füttern, am besten täglich und unsere möchte auch kräftige strömung. seit wit die zeovith methode von t. pohl fahren, geht sie bei der futter bzw. bakterienzugabe ganz gut auf. ansonnsten fütter ich mit einem rohr bosmidien, lobstereier und zerriebene futtertabletten. dafür stelle ich aber die strömung ab und beschäftige die fische auch mit futter.
viel spaß,
patrick -
hallihallo!
vielen dank für euere antworten. mich würde es interessieren, warum ihr so sicher seid, dass das tier gefüttert weden muss??? woraus zieht ihr diesen schluss? was das füttern selber angeht, sollte es ev. auch reichen, wenn man laut wilkens einfach den bodengrund aufwühlt?
das tier steht bis anhin wunderschön und ist fast den ganzen tag geöffnet.
viele grüsse
gábor -
hallo Gábor,
eigentlich kann man das schon der farbe entnehmen. mit zooxanthellen würden die polypen nicht rein weiss sein.
ob das mit dem bodengrund reicht, weiss ich nicht, bezweifle es aber. ich denke irgendwann wird das tier immer seltener aufgehen - spätestens dann solltest Du füttern.gruß,
patrick -
Zitat
Original von Gábor
hallihallo!
vielen dank für euere antworten. mich würde es interessieren, warum ihr so sicher seid, dass das tier gefüttert weden muss??? woraus zieht ihr diesen schluss? was das füttern selber angeht, sollte es ev. auch reichen, wenn man laut wilkens einfach den bodengrund aufwühlt?
das tier steht bis anhin wunderschön und ist fast den ganzen tag geöffnet.
viele grüsse
gáborHallo Garbor,
Peter Wilkens war ohne Zwiefel ein Pionier in der modernen Seewasser Aquaristik udn auch ich einige Bücher von Ihm. Bitte bedenke, das die meisten seiner Aussagen schon älter sind und das wir heute ganz ander Techniken, Futtermittel und Erkenntnisse zur Verfügung haben.
Auch ich bin der Überzeugung, das deine Gorgonie nicht über Zooxnathellen verfügt und daher mit Futter versorgt werden muß.
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Hallo Gábor,
bei Peter Wilkens hat das Aufrühren des Bodengrundes auf Dauer auch nicht ausgereicht. Es war auch eigentlich für seine Dendronepthia - Arten gedacht.
Das ist genau die Gorgonie, die ich in einem anderen Thread (Tubastrea) gemeint habe. Wo bekommt so ein Tier? Ich habe diese bis heute nur einmal im Handel gesehen und in einem miserablen Zustand.
Ich bin auch der Meinung dieses Tier muß gefüttert werden. Es kann sich sicherlich auch eine Zeitlang mit DOM ernähren. Aber es reicht auf Dauer nicht aus.
Lassen sich diese Arten durch Fragmentieren vermehren und wäre jemand bereit mir einen Ableger zu ziehen?
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Zitat
Original von Frank D
Hallo Gábor,Wo bekommt so ein Tier? Ich habe diese bis heute nur einmal im Handel gesehen und in einem miserablen Zustand.
Lassen sich diese Arten durch Fragmentieren vermehren und wäre jemand bereit mir einen Ableger zu ziehen?
hallo Frank,
bei unserem händler gab es kürzlich noch einige, ich kann mal nachfragen, die sind dort auch nicht so teuer. das mit den ablegern ist so eine sache. ich zumindest bin froh, dass ich sie am leben erhalte, von wachstum ist da nicht wirklich zu sprechen. wenn Du interesse hast, melde Dich mal (vielleicht per mail), ich kann sie auch bei dem händler holen oder reservieren.
schönen gruß,
patrick -
Hi Gabor

Ich kann Dir die Art im Moment nicht genau sagen, da ich im büro bin.
aber auch ich bin sicher das sie gefüttert werden sollte. Hier bietet sich Brachionus oder Phytoplankton an. Gezielt füttern wäre natürlich das beste... bevorzugt wenn sie auf ist.Wilkens ist in der Tat auch für mich ein Pionier, keine Frage. Aber auch ich meine das das Bodenaufwirbeln das nur verzögert, Halten kann man damit diese Arten wohl eher nicht. Das Bodenaufwirbeln (Sedimente) hat ne Weile bei Goniopora geholfen (bei der roten Art)
Aber nicht lange....ZitatAlles anzeigenOriginal von Gábor
hallo an alle :))
kann mir jemand sagen, wie diese gorgonie heisst, und ob sie gefüttert werden müsste? leider habe ich in meiner literatur nichts gefunden. die gorgonie ist etwas violetter als auf dem bild. die polypen sind schneeweiss.
die äste sind 3-4 mm dick und das ganze ist ca. 25cm gross.
würde mich über eine identifizierung freuen!
viele grüsse aus der eidgenossenschaft
gábor
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Hi Gábor
Leider wirst du sehen das sich diese Gorgonie in über 90% der Fälle nicht halten lässt.
Eine echte herausforderung. Stelle sie jedenfalls in wechselhafte Strömung und arg finster.
Viel Glück Harald -
Hallo Gábor,
in all meinen Büchern finde ich leider auch kein Bild, das deiner Koralle entspricht.
Es könnte eventuell eine Corallium rubrum (Edelkoralle, Mittelmeer) sein, dann benötigt sie in der Tat viel Strömung und wenig Licht, wie Harald es schon sagte. Die Taucher unter uns müßten sie eigentlich identifizieren können.Wahrscheinlicher ist es eine Diodogorgia sp., über die Borneman schreibt, daß sie im Aquarium häufig von Algen überwachsen wird. Er empfiehlt, sie ab und zu vorsichtig abzubürsten. Leider gibt er ihr auch nur wenig Überlebenschancen.
Zweifellos aber hast du hier ein Gorgonie ohne Zooxanthellen, d.h. sie hat keine Symbiosealgen, die sie mit Nahrung versorgen. Vielleicht hast du inzwischen festgestellt, daß sich die Polypen hauptsächlich nachts öffnen. Das ist dann auch der Zeitpunkt, eine zielgerichtete Fütterung vorzunehmen.
Ein interessanter Artikel dazu ist in Aquaristik aktuell 5/97 erschienen. Er ist im WWW veröffentlicht worden: Joachim Frische: GorgonienIn den 5 Jahren seit dem Erscheinen hat sich bezüglich Futter einiges getan. Es gibt mind. zwei Sorten lebendes Phytoplankton (Delphia und Aquatim), ZC Aquarientechnik baut bezahlbare Zuchtreaktoren für Zooplankter und Artemia, DOM (Dissolved Organic Matter) findet man in Form von Tropic Marin Pro-Coral Organic.
Bei Marin findet sich auch ein sehr informativer Artikel von Leo Gessert über die Aquarienhaltung von Hornkorallen.
Excellente Infos findest du im KORALLE 12 (Weichkorallen). Je ein Artikel von Dr. Katharina Fabricius (10 Jahre Forschung an Oktokorallen) und Charles Delbeek (Waikiki Aquarium Hawaii) befassen sich mit der Haltung und Fütterung azooxanthellater (nichtphotosynthetischer) Weich- und Hornkorallen. Das Heft kann beim Verlag nachbestellt werden. Dringend zu empfehlen
Auf Soft coral atlas of the Great Barrier Reef habe ich früher schon mal hingewiesen, der Führer ist auch von Dr. K. Fabricius verfasst.
Was sich nach der Lektüre auf jeden Fall sagen läßt: Du hast da ein sehr anspruchsvolles Tier.
Viel Glück oder einen netten und fähigen Tauschpartner wünscht
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Hallihallo,
nach meiner bescheidenen Meinung handelt es sich hier um Lophogorgia spec. ( Bild ist in Mergus 2, S. 289)
hier ist sie allerdings ohne geöffnete Polypen abgebildet.
Nur der Temperaturbereich von 18-24 Grad macht mich etwas stutzig, die Farbe ist aber prägnant.
Die Anordnung der Verastung meine ich, ist identisch.
Servus Stefan C. -
hallo thomas

vielen dank für deine nachforschungen! Eine Corallium rubrum (Edelkoralle, Mittelmeer) oder Diodogorgia sp
ist es höchstwahrscheinlich nicht. Die Wuchsform ist ganz anders und die Polypen sehen auch etwas anders aus. Die
Farbe könnte ja noch möglich sein.
Deine Annahme, dass sie sich nachts öffnet stimmt nicht ganz. So wie es Charles Delbeek auch schreibt, öffnet und schliesst sie sich ganz willkürlich. Das öffnen kann ich aber auch durch gabe von Cyclops provozieren. Allerdings öffnet sie sich immer weniger oft.
Ich habe sie in ein separates becken gesezt, damit ich sie täglich mehrmals in futter "baden" kann. leider scheint futter nicht das einzige zu sein was ihr nicht passt. ev. müsste ich sie kopfüber aufhängen?!
den artikel von fritsche habe ich auch schon gelesen. hilft auch nicht wirklich weiter. und was in der KORALLE steht, ist ja auch nicht gerade ermutigend. den artikel bei marin muss ich mir noch zu gemüte führen.
planktonreaktor klingt gut. wäre vielleicht einen versuch wert. momentan versuche ich "plancto" von AB aqualine.
auf jeden fall versuche ich alles um das tier zu "retten".
nochmals danke für deine bemühungen!
viele grüsse aus der schweiz
gábor -
tag gabor, hallo thomas!
nun, eine c.rubrum ist es mit sicherheit nicht.
würde aber auch sagen, dass sie gefüttert werden muss.
'sieht' so danach aus.
reine intuition meinerseits.
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hallo gabor, die koralle auf deinem bild sieht verdammt nach diodogorgia nudolifera aus.
und da diese (bzw. die gattung diodogorgia) über keine zooxanthellen verfügt, liegt es
auf der hand , sie zu füttern.
sediment aufwirbeln wird aber nicht ausreichen, um sie satt zu kriegen.
übrigens ist bei fossa & nilsen band 3 seite 189 eine beschreibung mit zwei abbildungen,
allerdings wird dort die gelbe variante und nicht die rote gezeigt.
gruß von tom -
hi tomtom,
auf dem Bild sieht man aber auch genau den Unterschied, weswegen es die Diodogorgia nicht sein kann. Die Polypen wachsen aus so einer Art kleinen Höcker heraus. Bei Gábors Koralle ist das nicht so. Wir haben letztens im Chat mit Michael darüber geplaudert und sind, glaube ich, zum Ergebnis gekommen, daß es eh nicht so wichtig ist, welche es genau ist, Hauptsache, sie bekommt Aquatim.

Grüße,
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Zudem entschluss sind wir letztendlich gekommen, da es um das Wohl der Koralle geht!
Ich kann nur hoffe, das mit solchen inovativen Produkten die Meeresaquaristik wieder einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung geht und wir unseren Pfleglingen noch optimalere Bedingungen schaffen können.
Bei der Gorgonie waren wir uns fast sicher, die Richtige gefunden zu haben:
Mergus;
Band 5
Seite 257
Menella sp
oder
Seite 255
Lapidogorgia cimenia
( beide aus dem Indopazifik) -
hallo thomas und michael,
letzedlich habt natürlich recht : die genaue bestimmung nach gattung und art ist bei weitem
nicht so wichtig. entscheidend ist ja, daß man die optimalen pflegebdingungen herausfindet.
und ob die koralle dann brigitte oder renate heißt ist wurscht.
ich finde es eh oftmals schon schwierig genug, eine gattungszugehörigkeit zu finden, bei der
artbestimmung wirds dann meist unmöglich.
in diesem sinne, schönes we noch,
tom -
Hi Gabor!
Ich bin mir nicht sicher, aber vielleicht ist es eine Menella.
Ich hatte vor Jahren eine. Mag mäßige Strömung und Sonnenlichtzone.
Aber ohne füttern kommst Du auch nicht aus (Brachionius), die verträgt schon ein kräftiges Süppchen.
Gruß Geri
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An Tom
Ich würde eher Sabine bevorzugen...wenn wir uns darauf einigen könnten...
Lach..grins...
( hast schon recht!!)
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