"Prestige"-Tankerunglück

  • Hallo leuts,

    ich denke jeder von euch hat mitbekommen, daß der tanker "Prestige" gesunken ist und eine riesige ölkatastrophe nun spanien und portugal bedroht. Da das mit meerwasser zu tun hat finde ich es gar nicht mal so "offtopic".
    Kann mir jemand sagen, wozu man die tanker überhaupt noch braucht? Gibt es nicht genug pipelines um das öl zu tansportieren?

    :grinning_squinting_face: iP!!

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  • Es gibt doch keine Pipeline vom Förderpunkt nach z.B.
    Europa respektive Deutschland....

    Ciao

    André

  • Da hat Andre recht. Auserdem wird sich Amerika kaum die Mühe machen für Europa eine schöne Pipeline zu spenden, lieber mit nem Billigen Tanker verschicken, und das Öl dann teuer verkaufen, macht man einiges an Gewinn, sogar soviel das man die Strafe für ein eventuelles Tankerunglück aus der Portokasse zahlen kann.

    Naja noch ein paar Jahrzehnte das ist die Tankstelle "ERDE" ausgelutscht, dann ist eine Gefahr weniger auf den Weltmeeren unterwegs.

    MFG
    Sascha F.

  • Das Problem ist das die Evolution bei uns nicht mehr greift, wir haben uns verselbstständigt. Wenn Planet Erde den Bach runtergeht werden einige die fleissig die Kohle gescheffelt haben im Weltraum über uns lachen.

    Naja wo Profit zu machen ist wird solange Gemolken bis die Kuh umkippt, dann wird schnell die nächste Kuh gesucht. Dumm nur das irgendwann keine Kühe mehr da sind.

    MFG
    Sascha F.

  • Zitat

    Original von Ralph D. Huber

    Ich habe aber die Überzeugung, daß die Evolution erkennt welchen Fehler sie mit Homo sapiens gemacht hat und ihn auch wieder korrigiert

    Hallo Ralph,

    genau mein Gedanke: ich denke so lange wie die Dinosaurier werden wir´s wohl nicht machen ... :frowning_face:

    Gruß Ralf :grinning_squinting_face:
    {400l-Riff,Aquastar-automatisiert,HQI 2x150W+Blau/Mondlicht,Ström.-Ebbe/Flut/Wellen,Kalkreaktor,Ozon,UV,Stand+Dichte-Regelung mit autom. Wasserwechsel,Titan-Kühler,Rieselfilter,Zeovit,autom. Plankton+Spurenelemente/Aminosäuren-Dosierung}

  • Zitat

    Original von Sascha.Fuchs
    Naja noch ein paar Jahrzehnte das ist die Tankstelle "ERDE" ausgelutscht, dann ist eine Gefahr weniger auf den Weltmeeren unterwegs.

    Laut Spiegel (der da auf wissenschaftlichen erkenntnissen basiert) werden immer mehr und mehr ölfelder gefunden. Ein paar jahrzehnte kann man da so langsam vergessen. Das öl das es derzeit noch auf der welt gibt, hält locker ein weiteres jahrhundert (sollte es wieder neue erkenntnisse geben, möge man mich bitte berichtigen).

    Wenn die menschen einfach mal ALLE auf wasserstoffantrieb umstellen würden, hätten sich so ziemlich die größten umweltprobleme auf einen schlag gelöst.
    Jemand anderer meinung?

    :grinning_squinting_face: iP!!

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  • Hallo iP,

    Du hast fast recht, aber leider muß man noch sehr viel Energie zur Erzeugung von Wasserstoff aufwenden.

    Aber diese Energieträger muß man nicht unbedingt mit vergammelten Öltankern transportieren.

    Grüße

    Markus

  • Tja stimmt schon nur glaube ich das auf diesem Öl vorwiegend die Amerikaner die Finger drauf haben und wenn es denen zu knapp wird bekommen wir davon nicht einen Tropfen oder zu einem ziemlich hohen Preis. (Bin kein Antiamerikanist nur fällt es derzeit ziemlich stark auf wie scharf die Ami's doch auf das Öl der Welt sind)

    Ich gebe dir schon recht wenn wir auf Wasserstoff, Brennstofzelle umstellen würden, dann wäre ein Teil der Umweltprobleme gelöst. Nur wird das kaum der Fall sein, da die Ölindustrie hier gerne inteveniert damit sie ihren Profit nicht schädigen. Da werden kleine Erfinder erpresst, gekauft oder was weis ich nicht und die landen dann im Tresor.

    Schuld tragen wir dennoch alle daran, den alle werfen den Großen das Geld in den Rachen damit man selber wieder ein Stück Bequemlichkeit bekommt. Man kann es sogar schon fast nicht mehr, es wird nie der Fall eintreten das alle Menschen, sagen wir mal aus Deutschland sagen "Hey wir gehen nicht mehr Tanken wir wollen Brennstoffzellen". Kann sich keiner Leisten da ist man schon zu abhängig. Aber es wäre die einzige Möglichkeit die Industrie zum umlenken zu zwingen.

    MFG
    Sascha F.

  • Hi!
    Tankerunglück, ohne Worte. :winking_face_with_tongue:
    Bei uns in Österreich wurde auch versucht per Internet einen Tag aus Protest einmal die Karre stehen zu lassen und einmal sogar öffentlich ein Autofreier Tag. Man sollte nicht glauben wie viele trotzdem nicht einmal einen Tag auf die Bequemlichkeit verzichten können.

    Gruß Geri

  • Das gibts bei mir jedes Jahr einmal alles rund um Cochem ist da mit dem Fahrrad, mit Rollerskates oder zu Fuß unterwegs. Hab ich jetzt einmal mitgemacht wohn ja erst seit einem Jahr hier, ist ganz nett, nur wenn man beruflich auf sein Auto angewiesen ist.

    MFG
    Sascha F.

  • Beruflich sehe ich natürlich ein. Laß die ganze Woche meine Karre stehen. Nur am Wochenende wenn ich ins Landhaus fahre, bräuchte ich drei Stunden mit Bahn,Bus und per Sohle, mit dem Auto natürlich eine dreiviertel Stunde.
    Würde sogar in die Arbeit skaten, da müßte ich um vier Uhr aufstehen und das schmeckt mir nicht. Da haben wir wieder die Bequemlichkeit.
    Aber ändern können wir es trotzdem nicht. Vielleicht sollten einfach die Leute einmal nachdenken ob ich sogar um die Ecke Zigaretten holen mit der Karre unterwegs sein muß oder nicht.

    Gruß Geri

  • Ich denke es wird sich dann ändern wenn es allen richtig bewusst wird. Wenn uns das Hochwasser, die Stürme, Unwetter immer mehr Plagen.
    Die eigene Bequemlichkeit ist auch sehr an die Zeit gekoppelt, alles muss schnell schnell gehen, verzögerungen kosten Geld wenn nicht sogar den Arbeitsplatz.

    Ich denke man könnte tagelang über die Thematik Philosophieren, Diskutieren oder gar streiten, nur ändert sich dadurch nie etwas, der einfache Bürger ist wie schon gesagt viel zu abhängig. Da ist die Politik und die Industrie gefragt die hier einen anständigen Ersatz beschaffen.

    MFG
    Sascha F.

  • Ich denke das Problem liegt auch in den Sicherheitsbestimmungen der Tanker. Die sind einfach teilweise viel zu alt und verrostet.
    Griechenland ist das Land mit der grössten Tankerflotte. Ihr glaubt gar nicht was da alles an Schrott rumkurvt. Zudem gibt es auch richtige Flohmärkte für alte Tanker. Da geht man hin, kauft den spottbillig, streicht etwas Farbe über den Rost und ab geht die Reise aufs grosse weite Meer. Die Griechen sind da nicht zimperlich, die haben ein ganz anderes Umweltbewustsein (so gut wie keines) und auch Bewilligungen kriegen ist nicht schwer.
    In Elefsina wo die grossen Oelrafinerien sind sieht man Schiffe bei denen man sich echt manchmal fragt warum die nicht schon lange untergegangen sind.
    Man müsste wohl mal weltweit einen Tüff für Tanker machen, denn solange Schrott noch irgendwo anlegen kann ..... wird Schrott auch Waren transportieren ..... und irgendwann mal untergehen.
    Nachdem was ich Jahr für Jahr in Griechenland sehe und von den Einheimischen höre wundere ich mich dass nicht viel mehr Unfälle auf den Meeren passieren!

  • Ein Globalen TÜV wird's da kaum geben, da drücken andere Länder die eigentlich bei einem Tankerunglück Buh schreien, gern ein Auge zu. Den man will einem anderen Land nicht gerne ihr Exportgeschäft kaputt machen und damit vielleicht die erhöhte Exportpreise zahlen.
    Und wenn es doch jemand schaffen sollte das hier Tanker im Hafen liegen bleiben, weil Schrottig, dann wird das Geld aus der Portokasse genutzt um die zuständige Behörde zu schmieren.

    Ich liebe den kapitalismus 'ironie'

    MFG
    Sascha F.

  • Zitat

    Original von Sascha.Fuchs
    Ein Globalen TÜV wird's da kaum geben, da drücken andere Länder die eigentlich bei einem Tankerunglück Buh schreien, gern ein Auge zu. Den man will einem anderen Land nicht gerne ihr Exportgeschäft kaputt machen und damit vielleicht die erhöhte Exportpreise zahlen.
    Und wenn es doch jemand schaffen sollte das hier Tanker im Hafen liegen bleiben, weil Schrottig, dann wird das Geld aus der Portokasse genutzt um die zuständige Behörde zu schmieren.

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    MFG
    Sascha F.


    Hallo Sascha,
    was ist an dem Verhalten der Ölgesellschaften,den billigsten Transportweg zu benützen, denn so außergewöhnliches. Wird denn, z.B. auch hier im Forum von den Aquarianern, nicht auch meist das billigste Produkt favorisiert ohne sich Gedanken über Sicherheit, Qualität und Haltbarkeit zu machen?

  • Ich hab nicht gesagt das mich das verwundert, vielleicht klingt es sogar schlimm wenn ich sage, es ist normal. Aufregen nutzt nix weil ändern tut man nichts, auser die Masse steht auf und schreit "mit uns nicht!". Wird nicht vorkommen.

    Ich würde nicht soweit gehen und sagen der Ottonormalbürger nimmt immer das billigste, er wird ehr vergleichen und das Produkt kaufen daß das beste Preis / Leistungsverhältniss hat. Im Ölgeschäft zählt hier der Reingewinn und da wird der Weg genommen der den besten Kosten / Risikofaktor hat. Die fällige Strafe bei einem Tankerunglück ist ja auch vergleichsweise günstig, gehen ja auch keine Menschen drauf, sondern nur Tiere und ein Stück Meer. Solange solche Strafen für die Ölgesellschaften noch aus der Portokasse zu zahlen ist wird sich daran nichts ändern.

    Das Öl ist schmutzig, der Handel damit ist noch schmutziger.

    MFG
    Sascha F.

  • Zitat

    Original von Tabata2
    Ich denke das Problem liegt auch in den Sicherheitsbestimmungen der Tanker. Die sind einfach teilweise viel zu alt und verrostet.
    Griechenland ist das Land mit der grössten Tankerflotte. Ihr glaubt gar nicht was da alles an Schrott rumkurvt. Zudem gibt es auch richtige Flohmärkte für alte Tanker. Da geht man hin, kauft den spottbillig, streicht etwas Farbe über den Rost und ab geht die Reise aufs grosse weite Meer. Die Griechen sind da nicht zimperlich, die haben ein ganz anderes Umweltbewustsein (so gut wie keines) und auch Bewilligungen kriegen ist nicht schwer.
    In Elefsina wo die grossen Oelrafinerien sind sieht man Schiffe bei denen man sich echt manchmal fragt warum die nicht schon lange untergegangen sind.
    Man müsste wohl mal weltweit einen Tüff für Tanker machen, denn solange Schrott noch irgendwo anlegen kann ..... wird Schrott auch Waren transportieren ..... und irgendwann mal untergehen.
    Nachdem was ich Jahr für Jahr in Griechenland sehe und von den Einheimischen höre wundere ich mich dass nicht viel mehr Unfälle auf den Meeren passieren!


    Hallo tabata:)

    cherome pou les tosa kala pramata jia tous elines! Zu deutsch: es freut mich dass du so viele schöne dinge über die griechen sagst. Mich als griechen freut das besonders. Schön dass man griechenland auch mit solchen ländern wie deutschland, groß britanien und den usa vergleichen kann. Gleiches klima, gleiche umweltbedingungen und was die technik angeht sind die griechen ja weltweit führend. DU hast natürlich recht wenn DU nach einam jahr aufenthalt in griechenland behauptest, daß es eigentlich noch mehr unfälle, verursacht durch die griechen, geben müßte. Eigentlich ist speziell griechenland für alle tankerkatastrophen weltweit verantwortlich, denn sie haben ja die größte tankerflotte.

    Gut dass "wir" deutschen und der rest der welt nichts damit zu tun hat:) So können "wir" uns entspannt hinsetzen und weiterhin auto fahren :face_with_rolling_eyes:

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  • Es ist schade dass uns die einzige richtige alternative zum öl, nämlich der wasserstoff bzw. brennstoffzellenantrieb, durch bestimmte länder und ölmultis verwehrt wird.
    Es wird zwar viel energie zur teilung des Wassers (in seine ausgangsstoffe H2 und O2) benötigt, doch es gibt konzepte wie das z.B. durch solarzellen gelöst werden kann.
    Dennoch gilt: wer ein tolles geschäft gefunden hat, wird dieses so schnell nicht aufgeben.

    Dass man sogar Kriege ums Öl führt, beweist die aktuelle Lage.


    PS: Bitte jetzt keine diskussionen über irgendwelche kriege und ob diese wirklich ums öl gehen.

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  • Naja da sind wir wieder beim Thema Kosten / Gewinn. Öl fördern ist halt billiger dafür wird es dann teuer verkauft somit ist der Reingewinn deutlich höher.

    Umweltschutz und Umweltdenken passen leider nicht zum Profitkonzept.

    Aber es ist nicht nur das Öl an allem schuld da ist noch einiges mehr was zu der Umweltverschmutzung beiträgt. Und Umweltschutz beginnt beim einzelnen und nicht bei der Industrie oder der Politik.

    MFG
    Sascha F.

  • Naja, dass der Fehler Mensch irgendwann rückgängig gemacht wird, dass glaube ich schon. Denn es heißt schließlich auch: der Mensch braucht die Natur, aber die Natur uns nicht! Das bittere daran ist ja, dass wir diese besseren Zeiten halt nicht mehr miterleben. das Problem mit den Tankern wird es auch noch weiter geben, denn solange diese Riesenpötte unter sog. Billigflaggen laufen dürfen, fehlt ihnen zum einen die nötige technische Ausrüstung und zum anderen die fähige Besatzung, um den Pott in Notsituationen zu beherrschen. Nun könnte man es diesen Ländern ja verbieten, die Schiffe so schwimmen zu lassen, aber diese Länder (z.B. Liberia oder Panama) haben oft keine Wahl, da dies eine erhebliche Einnahmequelle ist und was die Ölvorkommen angeht (habe letztens eine Hausarbeit darüber geschrieben), das Öl in dem Maße wie wir es nutzen langt nur noch 30-40 Jahre. Die Pfütze die dann noch übrig bleibt, landet garantiert nicht im Sprittank von meinem oder euren Autos. Und wenn doch, liegt man mit 3€/l gut im trend. Auf jeden Fall ist das ne Riesensauerei und ich bin verdammt wütend auf diese verf..... Globalisierung. Sehr passend finde ich auch, dass ich meine Diplomarbeit vorraussichtlich über betrieblichen Umweltschutz in Verbindung mit Transportlogistik schreiben werde.

    Geruhsamen Abend an alle Lesenden!

    Florian

  • Zitat

    Original von Florian Finke
    Sehr passend finde ich auch, dass ich meine Diplomarbeit vorraussichtlich über betrieblichen Umweltschutz in Verbindung mit Transportlogistik schreiben werde.

    Geruhsamen Abend an alle Lesenden!

    Florian


    hallo florian,

    wat ich sach,

    der bundesbürger bezahlt den firmen ihre fehlenden lagerkapazitäten mit der finanzierung von strassen und autobahnen als lagerfläche für von diesen zur produktion benötigte waren.

    die bauwitschaft hochbau ist im arsch, die bahn fährt verlusste ein, anstatt waren über die nicht mehr vorhandenen gleisanschlüsse zu grossfirmen zu transportieren.

    gigantischerweise verbrauchen diese fahrenden lagerhallen enorme mengen öl und der kleine hans muss alles bezahlen.

    die kohle stecken sich die aktionäre von daimler benz und co ein.

    eine sauerei erster kajüte.

    wenn man bedenkt das das europaweit so läuft.

    und alles mit gutem gewissen unserer herrscher über die (a) s o z i a l e marktwirtschaft.

  • hallo @ll

    ich denke dass diese alten Tanker sinken "müssen" das ist doch so geplant , denn die wollen doch nicht die enormen entsorgungsgebühren zahlen ... da zahlt man lieber eine busse und dann ist das erledigt .
    mit dem öl wird es wohl nicht so schnell fertig sein , man hat in der wüste riesenvorräte gefunden ! auch wasser und gold !!
    aber einmal wird auch der scheich sehen müssen , dass es wenn es ihm nicht mehr so gut geht (wegen luft usw.) ...
    3. das mit dem wasserstoff bringt noch einige probleme mit sich ,, habt ihr euch schon mal überlegt was das in tälern , und dort wo es nicht windig ist passiert , das gibt eine riesen "wolke" !!

    mfg
    hans-chr.


  • Hallo Joe,

    nur soviel: du hast dem nagel auf den kopf getroffen.
    Meine meinung!

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  • Ich denke mal das wird immer so weiter gehen, Jahr für Jahr wird es schlimmer, die Großkonzerne fahren immer mehr Geld nach Hause, der Ottonormalbürger der immer mehr drauf angewiesen ist mobil zu sein um zu arbeiten, wird immer weniger auf die Umwelt achten. Den was bringt es vielleicht zu Protestieren wenn daheim drei oder vier hungrige Mäuler sitzen die versorgt werden wollen?

    Wir sind zwei Tage todtraurig wenn man im Fernsehn sieht wie arme Seeroben wieder durch ein Tankerunglück an der Küste jämmerlich verenden. Aber das Leben geht weiter.
    Wir sehen zu wie täglich ein Stück vom Regenwald abgeholzt wird nur damit irgendeine reiche Schnickse vor ihren Freundinen wieder mit einen achso tollen Diamantring stolzieren kann, aber macht nix man Spendet im Jahr gerne mal ein paar Euros, man kann es ja wieder absetzen.
    Wir sehen wie man um Öl Krieg führt, man findet das schlimm aber welch ein glück er findet eh nicht um die Ecke statt und man bekommt den Liter Bezin bei Aral doch noch für 2.01 €.
    Wir hören in den Nachrichten was von Globaler Erwärmung und vom Ansteigen des Meeresspiegels, aber macht ja nix a wohnt man nicht an der Küste und b dauert das ja noch soooo lange.
    Man hat was von gefährlichen Endlagern für Atommüll gehört, aber was solls Strom kommt aus der Steckdose und hauptsache ich hab Licht, das Endlager ist sowieso weit weg.

    Man sieht so vieles was in der Welt so los ist, man ist kurz betroffen, das war's aber schon, den solange man nicht direkt davon betroffen ist wird man weiter machen und die Großen, die Global Players, weiterhin unterstützen. Ein einzelner kann hier sowieso nichts mehr ausrichten, das bricht im auf kurz oder lang das Genick. Den den größten Fehler den wir je begehen konnten war, den ganz Großen zu trauen.

    MFG
    Sascha F.


    P.S.: Ich hab nur mal zeigen wollen wie der Ottonormalbürger denkt, nicht das einige denken ich will hier jemanden was in die Schuhe schieben :smiling_face:

  • Zitat

    Original von Sascha.Fuchs

    P.S.: Ich hab nur mal zeigen wollen wie der Ottonormalbürger denkt, nicht das einige denken ich will hier jemanden was in die Schuhe schieben :smiling_face:


    hallo sascha,

    also zählst du dich nicht zum ottonormalbürger.

    so wie die politiker immer vom d e n verbrauchern sprechen anstatt w i r verbraucher zu sagen.

  • Hi Joe,

    ich habe mit keiner Silbe erwähnt das ich kein Ottonormalbürger bin. Ottonormalbürger ist derjenige dem kaum was anderes übrigbleibt als zuzusehn, ich kann es mir nicht leisten zu sagen "Jo ich fahre mit dem Fahrrad mal kurz 150 km zu einem Kunden ist Gesund und Schützt die Umwelt" oder "Huch wieder ein Tankerunglück schnell hinfahren und helfen, vielleicht bekomme ich ja für die Zeit die ich für die Hilfe aufwende und nicht meiner regulären Arbeit nachgehe Geld vom Staat."
    Wenn das alle machen sieht es natürlich anders aus, weil wenn will man noch einstellen wenn sich alle weigern? Der Markt orientiert sich immer Zwangsläufig nach seinen Konsumenten.

    Das P.S. hängt nur deshalb dran falls hier einer ist der kein Ottonormalbürger ist, denkt ich würde ihn in die Zuschauerebene stecken wollen.

    Und wenn Politiker sagen "Den Verbrauchern" hat das seinen guten grund. Du und ich verdienen nichts an den Verbrauchern die Politiker schon ;). Auserdem geb ich sowieso kaum noch was auf die Politiker da sie zu langsam reagieren.

    MFG
    Sascha F.

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