Hi,
heute war bei mir mal wieder "Testtag". Da fielen mir 2 Dinge auf.
Das erste ist die mäßige Qualität der Einwegspritzen, mit denen anfangs die Wassermenge dosiert wird. Deren Serienstreuung und Wiederholgenauigkeit vertraue ich irgendwie nicht sonderlich. Bei Ebay gibt es für wenige Euro 5ml Pipetten aus dem Laborbereich. Verwendet die jemand oder nehmt ihr alle die Einwegspritzen? Verwendet evtl. sogar jemand Büretten für die Titration?
Das andere ist die Aufforderung in den Anleitungen, den Deckel auf die Küvette zu setzen und zu schütteln. Dabei bleibt doch jede Menge Probenwasser im Deckel hängen, das dann bei den weiteren Reaktionen fehlt. Ich schwenke seit einiger Zeit die Küvetten nur noch offen. Allerdings ist die Durchmischung dann schlechter. Wie macht ihr das?
Evtl. denke ich da jetzt über zuviele Kleinigkeiten nach. Aber ich erinnere mich manchmal an den Chemieunterricht. Da mussten wir Analysen durchführen, deren Genauigkeit dann bewertet wurde. Da reichte schon ein schiefer Blick und man lag meilenweit daneben. Oder sind die kommerziellen Tests wirklich so narrensicher, daß das alles keine Rolle spielt? Heute kam ich mal wieder auf ein Ca von 370 lt. Salifert und von 480 lt. TM. War sicher ein Bedienfehler, aber so ganz harmlos scheint das alles nicht zu sein.
Oder hat sonst noch jemand Tips, um die Genauigkeit zu erhöhen?
Gruß
Stefan
