Wie bekomme ich mein Phosphat runter ?

  • Hallo zusammen,

    ich habe in meinem Becken (100x50x50) einen viel zu hohen
    Phosphatgehalt (fast 2mg).
    Nun hab ich schon 500ml Rowaphos in 2 Netzbeuteln im
    Technikbecken drin.
    Außerdem habe ich in den letzen 4 wochen 6x 60 Liter Wasser getauscht.
    Aber der Wert bleibt konstant hoch.
    Ich vermute das sehr viel Phospaht im Becken eingelagert ist.
    Gibt es effektivere Adsorber als den von rowa ?
    Was ist von einen sog. Polyfilter zu halten ?

    Gruss

    Torsten

  • Eisenadsorber brauchen mehrere Wochen, zumal bei so einem gigantisch hohen Wert.
    Ich würde zusätzlich Kalkwasser einsetzen und ordentlich abschämen!

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

  • Hallo Torsten,
    der Wert ist schon hoch, genau wie bei mir. Nur gehe ich die Sache sehr langsam an.
    Was mache ich:
    Po4-Absorber nur in 1/2-Menge der empfohlenen Menge anwendend um ein zu schnelles Absaken des Wertes zu vermeiden.
    Keine witeren Massnahmen um nicht noch mehr Parameter zu verändern und nacher nicht zu wissen, was eigentlich passiert (ist), wenn etwas aus dem Ruder läuft.
    Ansonsten stöhrt mich der Po4-Wert eigentlich nicht all zu fest.

  • Halo Torsten,

    saug den Mulm ab und wasch den Sand vorsichtig mit Salzwasser aus. Ist bestimmt voll mit Dreck. Erst danach macht der Einstaz von Adsorbern Sinn. Bei der Bekegröße helfen viellceicht auch ein paar größere Wasserwechsel.Der Mulm muß jedenfalls vorher raus, sonst flippst aus :winking_face:
    Evtl wenn siuch nichts tut Sand austascuchen Wieviel füterst Du denn? Wie alt sind Gewsteinund Sand?

    Grüße
    Ulrike

  • 'Hallo,

    das Becken läuft seit 1999.
    Ich habe als Bodengeund kein Sand sondern ca. 2-3cm Korallengrus.
    Futter gibt es max. 2x am Tag was zwischen die Fingerspitzen passt.
    Und alle 3 Tage 1 Futtertablette für den Schlangenstern.


    Gruss

    Torsten

  • Hallo Torsten

    Nein, es gibt meiner ansicht nach dereit kein Leistungsfähigeres Material wie Rowaphos und Co. Die Adsorbtionsrate liegt bei angegebenen 54 g auf 1000 ml die aber meist nie im Leben erreicht werden da auch anderes im Wasser ist.

    Zudem nehme ich nicht mehr Rowa weil es einfach zu teuer ist. Es gibt mittlerweile Alternativen die um die hälfte liegen. Timo Phos Stop - mein Favorit - oder andere auf Eisenbasis (sie sollten aber gereinigt sein und nicht trocken) hergestellten sollten Dir helfen. Ich kenne halt bei Timo den Vorgang der reinigung des trockenmaterials und weiß das die das gescheit machen.

    Wie Torsten schrieb, das dauert etwas bis man den hohen Werte runterbekommt. Aber es geht.

    Mit Adsorbern auf alubaisis hatte ich bisher nie Glück. Musst mal gucken gab es schon etliche Diskussionen.

  • das zeugs einfach in nem netzbeutel irgendwo ins tb legen hats bei mir auch nie richtig gebracht. meiner erfahrung nach wirkts zwangsdurchströmt immer noch am besten.

    Ich habe mit dem ultraphos auf alubasis selbst gute erfahrungen gemacht

  • Hi Thomas

    Logo..
    Na ja die meisten Adsorber bringen nichts wenn man nur einen Beutel ins Becken hängt...Das Material muss immer mögichst optimal durchströmt werden. Bei Eisenadsorbern muss man gucken das man die typische Rinnsaalbildung verhindert das kostet ebenfalls viel Material und fehlende Adsorption.

    Ich habe es mit Alu adsorbern versucht bis zum kotz...
    in einer röhre und das Material zwangsdurchströmt, vorher Kohle um die Gelbstoffe raus zu haben, nix.. aber auch gar nichts.

    Und bist heute kann es (von den herstellern) mir keiner richtig erklären. Es gibt noch andere wo man ähnliches erlebt und hört

    Es gibt halt auch das Gegenteil, leute wie du oder Jens wo es super gut klappt. Mich würde halt das wieso interessieren.

    Es gibt mutmassungen das man die Adsorber nicht mischen soll, aber das halte ich für nicht beweisbar.

  • Robert,
    man kann anscheinend predigen, was man will; manch einen erreicht man nicht.
    Rinnsalbildung--->bei optimaler Kornfraktion und Filteraufbau unrelevant.
    wobei sich automatisch der 2. Punkt ableiten läßt: ----->Durchströmung!!!
    maximal 200 Ltr./Std. je Ltr. Adsorber. Je langsamer, desto besser.

    Und der leider oft belächelte Punkt des hohen pH-Wertes (wenigstens von Armin Glaser bin ich darin berstätigt worden) des Beckenwassers. Das schmälert die Erfolgsrate ungemein.

    Servus
    Stefan

  • Hallo! Habe da eine oder mehere Ideen aber keine Absolute Antwort
    Warum ist denn das Magnesium so niedrig und was für Niedere Tiere werden gehalten wenn sich das Phosphat ständig wieder mit Wasser verbindet geht doch woanders was in Lösung .Also woanders fehlt was das sich jetzt in seine Einzelelemente löst.Ist das vieleicht so wenn nicht dann vergeßt es.

    Und bei dieser Wodkamethode, ich habe damit selber keine Erfahrungen, steht geschrieben das es je nach Fall erst den Phosphat dann den No3 abbaut oder umgekehrt währe vieleicht eine günstige Methode gegen das Phosphat.

    Selber hatte ich Früher ein Phosphatproblem wo Ich undendich viel Absorber eingesetzt habe das mich eine Menge Kohle gekostet hatte und immer nur kurze Abstände gehofen hatte .Also habe ich noch Eisenspäne mit in einer Filterkammer gelegt doch alles hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht.deswegen waren meine korallen nie so richtig offen und das war nichts besonderes Weichkorallen und Lederkorallen .(Elefantenohren und Anemonen standen gut).Bis wir Umgezogen sind und ich meine damals Heißgeliebte Anlage verkaufen mußte hatte mann mir meine ca 35 Fische weggekauft die Zeit danch bis der Rest weg war stand das Becken so wie nie Phosphatwert war innerhalb von 2 -3 Wochen fast auf Null die Korallen gingen Endlich wieder auf und da waren si auch schon weg.
    Naja vieleicht konnte ich ja ein bisschen Helfen
    Schöne Grüße Jörg

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