Vergesellschaftung von Tieren unterschiedlicher geographischer Herkunf

  • Hallo,

    über dieses bestimmt komplizierte Thema kenne ich keine zusamenfassende Darstellung. Konkret geht es um das Problem, ob es gute Gründe gibt, Fische und insbesondere Korallen unterschiedlicher Herkunft (aber ähnlichen Biotopen, insbeondere Riff) nicht zu vergesellschaften. Bei den physikalischen Parametern wie Wassertemperatur im Jahresverlauf gibt es doch schon einige Unterschiede?
    Komplizirter wirds bei Verhaltensmustern, Fressfeinden, Symbiosen/Karposen, Abwehrstoffen der Korallen etc.
    Streng genommen ist eine Vermischung Faunenverfälschung mit unbekannten Konsequenzen, aber spielt das in der aquaristischen Praxis eine Rolle?
    Oder muß Sollte das eher individuell pro Art betrachten?
    Da ich nun langsam über Besatz nachdenken muß, tät mich das sehr interessieren, damit ich schonmal eine Ausschlußliste machen kann *g*

    Grüße
    Ulrike

  • Hi Ulrike,

    also ich kenne eigentlich fast nur Becken die mehr oder weniger gemischt sind. Mal Artenbecken und Spezialbecken wie Mittelmeer etc. ausgenommen.
    Du kannst also Mittelmeertiere nicht mit tropischen mischen weil die Lebendsbedingungen unterschiedlich sind. Aber die meisten tropischen sind wiederum rund um die Erdkugel verbreitet, wenn auch teilweise nur per Verwandschaft. Andererseits vertragen sich manche Arten die im selben Riff leben nicht im Aquarium. Du mußt also genauer definieren was Du Dir so vorstellst. Eine zusammenfassende Darstellung wer mit wem wird es Aufgrund der Artenvielfalt wohl nicht geben.

    mfg Uwe

  • Hallo Ulrike,
    wir pflegen doch hauptsächlich Tiere tropischer Zonen, so daß die Temperatur keine Rolle spielt. Ansonsten sind unsere Pfleglinge in der Lage sich anzupassen. Zu unserem Glück! Bei der Vergesellschaftung kann es schon Probleme geben. So gibt es im tropischen Atlantik keine Weich- und Lederkorallen. Wenn Du aber mal im Riff schnorchelst, dann kannst Du sehr gut feststellen, daß sich viele Tiere in relativ begrenzten Biotopen aufhalten. Daraus ergibt sich zwangsläufig, daß sich viele der Tiere, die wir im Aquarium halten, im Riff wahrscheinlich noch nie begegnet sind. Die einzelnen Arten können sich also völlig fremd sein, persönlich lernen die sich sowieso erst im Aquarium kennen. Dabei ist den Fischen eigentlich egal, ob der Mitbewohner aus der Karibik stammt, oder bei Indonesien beheimatet war. Wenn sich die Fische nicht leiden können, dann spielt das keine Rolle. Da wir von vielen Arten auch die Fressgewohnheiten nicht im Detail kennen, wird es immer ein Lernprozeß auch für uns bleiben. Deshalb sind Erfahrungen von Aquarianern auch so wichtig!
    MfG Helmut

  • Hi Ulrike
    Wie Use und Helmut schon geschrieben haben. Solange alles tropisch bleibt wird es kaum Probleme geben.
    Gruß Frank
    P.S. Schreib halt mal was du dir als zuküftigen Besatz vorstellst. Lieber dann hier nachfragen obs passt bevor du Händler frägst.

  • könnte es nicht sein, daß die Tiere andere Verhaltensmuster entwickeln, wenn sie mit Tieren aus anderen Biotopen vergesellschaftet werden? Im Süßwasserbereich halte ich zB auch nur Fische aus einer geographischen Region zusammen - also nicht Südamerianische Fische mit Asiatischen zusammen in einem Becken. Ich könnte mir durchaus Vorstellen, daß es zu kleinen Veränderungen im Verhalten der Tiere kommen kann


    Frank.

    MfG, Frank


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  • [QUOTE]Original von iXware

    Ich könnte mir durchaus Vorstellen, daß es zu kleinen Veränderungen im Verhalten der Tiere kommen kann

    Hallo Frank,
    warum denn? Glaubst Du denn, daß z.B. Rotmeerfische alle anderen Arten im Roten Meer kennen! Wir vergesellschaften Partnergrundeln mit Pseudochromis fridmani. Fische, die sich mit Sicherheit noch nie gesehen haben, weil sie völlig unterschiedliche Biotope vorziehen. Dabei kann die Entfernung ihrer "Wohnorte" weniger als zehn Meter betragen. Änderungen im Verhalten wird es wohl bei fast allen Tieren im Aquarium geben, das hängt nicht von ihrer Herkunft ab!
    MfG Helmut

  • Hallo Helmut,

    könnte es nicht sein, daß Fische, die in ihrem natürlichen Biotop normalerweise nicht an Korallen herumknabbern dies in einer anderen Umgebung tun, in der für Ihn unbekannte Korallen leben... ? Ich kann mir nicht vorstellen, daß alle Korallnarten in allen Meeren der Erde zu Hause sind. Außerdem gibt es meiner Meinung nach auch Unterschiede beim Wasser - schon die Salzkonzentrationen sind unterschiedlich und die zusammenstzung kann auch nicht gleich sein. Dadurch könnten Korallen langsamer oder schneller wachsen. das sind alles nur Vermutungen, aber da Tiere genauso wie Menschen anpassungsfähig sind, kommen sie mit den Veränderungen schon zurecht, aber sie haben demzufolge Ihr Verhalten geändert.

    Bei uns Menschen ist es doch genauso. wenn wir als Flachlandindianer ins Hochg3ebirge fahren, verändern wir doch auch unser Verhalten um zu überleben. Oben auf einem 8000er atmest Du ganz anders als hier unten, Du bist nicht mehr so leistungsfähig. Warum soll das nicht auch bei den Tieren so sein?

    Im Süßwasserbereich gibt es schon lange für jedes Tier die Info, welche Wasserverhältnisse in ihrem natürlichen Biotop vorhanden sind. warum gibt es das nicht im Meerwasserbereich? Vielleicht könnten dann vielle Tiere besser oder vielleicht sogar artgerechter "gehalten" werden. Mal ein ganz einfaches Beispiel: Guppys können sich in ganz Hartem Wasser Fortpflanzen, ein Neon oder ein Schmetterlichgsbuntbarsch kqann das nicht, da verpilzen die befruchteten Eizellen. Haben sie hingegen ganz weiches wasser klappt es auch bei diesen Tieren..
    Auch habe ich beobachtet, daß weichwassertiere in hartem wasser viel hektischer atmen...

    Ich will damit nur sagen, daß es vielleicht für die Tiere optimal wäre wenn wir sie nach geographischen Gesichtspunkten aussuchen und in einem Becken halten, das an die dort vorherrschenden Gegebenheiten angepasst ist

    MfG, Frank

    MfG, Frank


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  • hallo frank,

    m.e. ist es ausreichend, wenn wir versuchen, unsere beckenparameter für tropische meerestiere den möglichkeiten die wir z.z. haben, annähernd herzustellen.

    neue erkenntnisse werden automatisch eine verbesserung der lebebnsbedingungen bringen.

    den tropischen meeresbereich für den aquarianer noch in einzelne zonen zu unterteilen, um die gleichen? lebensparameter wie am heimatort des fisches/koralle zu simulieren, halte ich für die allgemeinheit als nicht realisierbar.

    und auch nicht für notwendig.

    wobei ja zumindest in zonen wie nord-ostseeaquarium, mittelmeerbecken usw. unterschieden wird.

    was ja auch sinnvoll ist.

    die vielfältigkeit des süsswassers in seiner kleinteiligkeit
    von bächen, tümpeln etc. ist da viel umfangreicher und evtl leichter? zu verwirklichen.


    .

  • Hallo Joe,

    Zitat

    Original von Joe
    m.e. ist es ausreichend, wenn wir versuchen, unsere beckenparameter für tropische meerestiere den möglichkeiten die wir z.z. haben, annähernd herzustellen.

    Da muß ich Dir wiedersprechen, ausreichend ist es dann, wenn es einem fast egal ist wie sich die Tiere fühlen und ob es ihnen wirklich gut geht. Meiner Meinung nach sollte man danach streben, die Tiere so optimal zu halten wie es möglich ist (wenn wie die Tiere schon für unser Vergnügen einsperren müssen).

    Zitat

    Original von Joe
    neue erkenntnisse werden automatisch eine verbesserung der lebensbedingungen bringen.


    hoffen wir nur, das es im Sinne der Tiere auch schnell geschieht. Da haben wir als Aquarianer aber noch viel Arbeit.

    Zitat

    Original von Joe
    den tropischen meeresbereich für den aquarianer noch in einzelne zonen zu unterteilen, um die gleichen? lebensparameter wie am heimatort des fisches/koralle zu simulieren, halte ich für die allgemeinheit als nicht realisierbar.

    und auch nicht für notwendig.

    sicher ist es noch nicht für realisierbar, da möglicherweise noch viele Daten fehlen, aber sollten wir nicht versuchen das zu erreichen? Sollten wir nicht auch versuchen in unseren Aquarien Tiere nachzüchten die noch nicht nachgezüchtet werden können und damit den Artenschutz unterstützen? Solange wie der größte Teil der Tiere aus den Riffen weggefangen wird, ist es für die Riffe bestimmt nicht so gut. Könnte die Aquaristik nicht versuchen die Fehler der letzen Jahrzehnte wieder gut zu machen und in den Aquarien Fische nachzüchten um sie dann auszuwildern?


    Frank.

    MfG, Frank


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  • Frank:
    Gegen eine Vergessellschaftung von Fischen aus unterschiedlichen Geographischen Breiten ist eigentlich nichts einzuwenden, solange die Technischen Gegebenheiten wie Salzdichte, Temperatur, benötigte Spurenelemente die gleichen sind. Bei Fischen erachte ich es nur für wichtig, falls es ein Schwarmfisch ist, dem Fisch mind. einen Partner ins Becken zu setzten, also immer Paarweise.

    Beim Thema Nachzucht gebe ich dir recht, es sollte mehr auf die Nachzucht eingegangen werden, damit die Nachfrage nach Importfischen sinkt. Ich bin gegen Import solange er nicht für die Nachzucht bestimmt ist. Auch wenn es schwer ist, aber man hat es bisher fast immer geschafft Tiere Nachzuzüchten, diese sind meist wiederstandsfähiger da sie mehr an unsere heimische Umwelt angepasst sind.

    Naja ich bewege mich selber ja auf recht dünnen Eis, da ich ja auch bald ein MW AQ aufbauen will aber auf keinerlei Importware zurückgreifen will. Wenn ich mit den Nachzuchten kein Artegerechtes Becken, sprich auch einge gewisse Vielfalt hinbekomme würde ich es lassen. Will nicht wegen meinem Hobby ein schlechtes Gewissen haben um daran zu denken das für die zwei Fische die ich dann im Becken habe wahrscheinlich 10 Fische erstmal draufgehen mussten.

    gruß
    Sascha

  • Zitat


    Naja ich bewege mich selber ja auf recht dünnen Eis, da ich ja auch bald ein MW AQ aufbauen will aber auf keinerlei Importware zurückgreifen will. Wenn ich mit den Nachzuchten kein Artegerechtes Becken, sprich auch einge gewisse Vielfalt hinbekomme würde ich es lassen. Will nicht wegen meinem Hobby ein schlechtes Gewissen haben um daran zu denken das für die zwei Fische die ich dann im Becken habe wahrscheinlich 10 Fische erstmal draufgehen mussten.

    Hallo Sascha,

    cih weiß ja nicht was du pflegen willst, aber nur mit NZ wird das Angebot sehr sehr dünn.. SPS / LPS, Scheibenanomonen, Krustenanemonen, Gorgonien. Weichkorallen und eine Anemonenart sind leicht von anderen Aqauraianern als NZ zu bekommen. Bie Fischen sieht das shcon ganz anders aus. Außer:

    Einigen Anemonenfischen
    Eingen Pseudochromis Arten
    Brunnenbauern

    wird meiner Meinung nach nichts GEWERBLICH gezüchtet.

    Nehmen wir noch die:

    P.kauderni
    diverse Anemonenfischarten
    Seepferdchen

    welche von Privat gezogenb werden. Dann sit Ende der Fahenstange.

    Nun wäre ich gespannt was du vor hast!

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Nun meine Gedanken um den Zukünftigen Fischbesatz habe ich mir schon gemacht, wie in einem anderen Thread schon angeklungen bin ich da noch am suchen ob es überhaupt NZ gibt.

    Hier mal kurz angerissen was in das 300 Liter becken soll.

    2 Amphiprion ocellaris (wenn es den möglich wäre vielleicht auch 2 pärchen da ich die Fische ziemlich hübsch finde)
    2 Pterapogon kauderni
    2 Nemateleotris decora
    1 Istiblennius chrysospilos

    1 Entacmea quadricolor (wenn 2 pärchen Anemonenfische rein gehen würden, davon lieber zwei)
    2 Paguristes cadenati
    2 Lysmata rathbunae
    1 Plexaurella dichotome
    1 Zoanthus sp
    1 Mespilia globulus
    1 Xenia spp

    Traumfisch wäre ein paar Synchiropus picturatus wobei ich denen mit einer AQ höhe von 50 cm niemals den Lebensraum bieten könnte.

    Wie gesagt ich weis nicht ob ich diese als Nachzucht erhalte, wenn nicht muss ich eben darauf komplett verzichten, oder mein MW AQ solange verschieben bis diese als NZ erhältlich sind.

    Netten Gruß
    Sascha

  • Hallo Ulrike,

    obwohl mein Beckenbesatz auch quer durch die tropischen Meere geht finde ich Deine Frage sehr interessant.Mir ist zum Beispiel aufgefallen das Manuela ein Karibikbecken eingerichtet hat - vielleicht kann sie ja mal über ihre Beweggründe schreiben.
    Persönlich glaube ich schon das Deine Frage dazu anregen sollte sich Gedanken zu machen ob es den Tieren - ob Fischen oder Korallen - zuträglicher ist geographisch separiert gehältert zu werden.
    Das soll keinesfalls bedeuten das die bisherige Praxis generell in Frage zu stellen ist. NEIN - ich gehe mit der Aussage von Ralph konform.
    Trotzdem werden mir die meisten Forianer recht geben das ein Becken das ausschließlich Tiere aus dem ostasiatischen Raum beherbergt ein anderes Aussehen hast - als ein Becken das mit Karibischen Insassen bestückt ist.
    Immerhin gibt es Aquarianer die sich auf Leder-und Weichkorallen spezialisiert haben und andere gemischte bzw Steinkorallenbecken pflegen.Besonders beim Fischbesatz achten wir doch alle darauf wie sich dieselben gegenüber unseren Korallen verhalten.

    @ Sascha
    Deine Einstellung in allen Ehren aber ohnen Importe sind auch Nachzuchten nicht möglich.Darüberhinaus sind Importe zur Blutauffrischung bei nachgezüchteten Tieren unerläßlich.Auch die Lebensdauer spielt dabei eine große Rolle.Erkenntnisse über Haltung und Zucht müssen sowohl in Feld(Wasser)beobachtung als auch in Gefangenschaft gemacht werden .Nur Tierliebe ohne etwas zu tun ist etwas wenig und wenn ich den Aufwand unseres "Hobbys" betrachte kann mir keiner weißmachen das ein totgepflegtes Tier niemandem weh tut.Weshalb gibt es denn dieses Forum und die vielen die sich hier über Probleme den Kopf zerbrechen und Lösungen suchen Ratschläge geben und Ideen zur Verbesserung weitergeben?

    Nichts für ungut

    Frank Knut

  • Hallo Alle,

    vielen Dank für die Infos, es spricht also grundsätzlich nichts gegen eine Vermischung, man sollte eher auf den Standort innerhalb eines Riffs achten (also Licht, Strömung, Sandboden, Höhlen etc)?
    Das Argument, daß sich Tiere ihr ganzes Leben nicht begegnen, obwohl sie nahe beeieinander leben, ist ist schon wichtig
    2 kleine Einwände hätte ich noch: die Karibik ist doch tendenziell eher kühler, wenigstens gibt es da kühlere Meresströme?
    Und: Könnten die endemischen Arten des roten Meeres nicht auf Dauer Probleme bekommen wegen des dort höheren Salzghalts?

    Ich werde trotzdem versuchen, mich auf den Indopazifik zu beschränken, Arten gibts ja genug.
    Meine Besatzvorstellungen werde ich demnächst zurDiskussion stellen.

    Viele Grüße
    Ulrike

  • Ich hoffe es ist nicht falsch rübergekommen und mein Posting klang wie ein Vorwurf gegen die Halter von Importierten Fischen oder das ich jemand mangelnde Tierliebe vorwerfen will (sehe es oft genug in dem Forum wie sich die Leute Gedanken machen wenn es ihren Tieren schlecht geht und wie jeder helfen will). Import von Tieren ist für mich ein Zweigleisiges Schwert. Einerseits hat es was gutes, den erst dadurch kann man in heimischen Gefilden mit der Nachzucht beginnen, das Verhalten gut erforschen, aber aus anderer Sicht hört man auch das viel Schindluder mit den Importierten Tieren getrieben wird, da geht es dann nicht um Tierliebe gute Transporte, da geht es um die Blanke Kohle hauptsache Billig um es dann teuer an den Endkunden weiterzugeben, der vielleicht nie mal weis wieviel Tiere für sein Paar draufgehen musste. Wie gesagt gelesen, gehört und es muss ja nicht auf alle zutreffen, aber wirklich sicher kann man sich nicht sein.

    Ich könnte ja auch selber sagen "ok ich nehm importierte Tiere und fange an diese zu züchten", nur zum einen seh ich mich nicht in der Lage dazu gezielt zu züchten, wenn Nachwuchs kommt ist es schön, wenn nicht ist es auch nicht tragisch.

    Naja wenn es so aussieht wird es wohl nicht mit MW AQ und dann lass ich lieber die Finger davon auch wenns wirklich unter meinen Nägeln brennt.

    CU
    Sascha


  • Hallo Ulrike,
    was ich ganz vergessen hatte: Deine Frage fand ich richtig gut! Ich denke, daß sich eine ganze Reihe von Aquarianern vielleicht mal über die Biotope ihrer Pfleglinge mehr Gedanken macht. Die Grundeln hatte ich schon auf Fridmans Zwergbarsch angesprochen, aber es gibt da noch eine Reihe vieler anderer Möglichkeiten. So leben Mandarinfische in Algenbeständen. Wenn Du mal ein Riff gesehen hast, dann merkst Du auch, daß ein Aquarium immer ein künstliches Gebilde sein wird und mit dem natürlichen Vorbild nicht viel gemein hat. Damit kann man aber ganz gut leben und die Tiere meistens auch.
    MfG Helmut

  • @ Sascha,

    nun wirf mal die Flinte nicht gleich ins AQ.Du Kannst doch erstmal mit den vorhandenen Nachzuchten an die Du heran kommst beginnen.Vielleicht machst Du ein Korallenbecken mit wenig Fischen,denn ein großteil der Korallen von den Philippinen sind Nachzuchten.In den USA gibt es mehrere Farmen die sehr erfolgreich und profitabwerfend züchten.Hier im Forum findest Du viele die Dir Nachzuchten überlassen können.Der Weg ist manchmal ein wenig weit - aber wenn es sich lohnt.Ich bin schon froh wenn mir ein Händler versichert das die angebotenen Fische GIFTFREI gefangen sind.Stefan Markus aus Herford (bekannter unter AQUA 2000) z.B.

    nette Grüße aus Minden

  • Hallo FKM

    Das mit den Hinweis das man heute ein Becken mit Nachzuchten betreiben kann ist schon in Ordnung
    und es ist wirklich heute relativ einfach das zu tun

    nur von den Phil gibt es keine Korallen !
    Nachzuhcten schon gar nicht
    Das Thema mit Garantiert giftfrei ist so auch nicht gegeben das ist nur der Fall wenn
    sowohl der Fangplatz als auch der Exporteur nach Mac zertifiziert ist .

    Korallennachzuchten aus den USA werden so gut wie nicht importiert

    Hier im Forum bei Robert auf der HP
    dort sind doch Züchter zu finden und die Tiere die sie abgeben damit lässt sich schon viel machen


    Grüsse Claude

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