Frage an die Elektronikfreaks

  • Hallo,

    für die Experten unter Euch, mit Sicherheit ein klacks ...

    Ich hab ein Nachtlicht das ich dimmen möchte. Das ganze möche ich der Einfachheit halber mit meiner PCD machen. Diese PCD hat eine Analoge Ausgangskarte mit 0-10V. Das Nachtlicht eigentlich 12V.
    Mein Problem ist, das die Ausgangskarte (natürlich) den erforderlichen Strom von ca 300mA nicht liefert.

    Ich bräuchte nun eine kleine Schaltung mit einem Transistor die mir den Strom verstärkt.
    Also, die Ausgangsspannung der Karte wird 1:1 umgesetzt, nur der Strom wird entsprechend verstärkt.

    Kann mir da einer helfen ?

    Andreas

  • Hi,

    schau mal auf Matuta die bauanleitung für das Mondlicht oder der Bauplan von mir. Das müßte auch mit Deinem Nachtlicht gehen wenn Du 15V einspeißt. Statt der LED halt Dein Nachlicht einbinden und die Vorwiederstände entsprechend der Spannung anpassen. Die 1-10V steuern dann nur den transistor an.

    mfg Uwe

  • Hallo Andreas,

    willst du das Mondlicht wärend der Nachtphase variieren, oder ist dir das einfach nur zu hell, so dass du es nur einmal einstellen musst und gut?


    Thorsten

  • Hallo Thorsten,

    vielen Dank für die "Arbeit" !
    Dann kann ich ja morgen zum Conrad und die Teile holen ...

    Da ich das Nachtlicht aber an 24V betreiben möchte, muß ich den R3 auf 50 Ohm erhöhen.
    Bei einer Leistung von min 4W ... Stimmt das ?

    Andreas

    Einmal editiert, zuletzt von Andreas G. (29. Juni 2006 um 21:02)

  • Ne, der R3 ist nur zur Temperaturstabilisierung des Transistors da. Empfehle auch bei 3 Ohm einen 0,5 Watt Widerstand einzusetzen.
    Der nötige Spannungsabfall wir durch den Transistor erzeugt.
    Warum willst du das denn mit 24V betreiben, wenn es für 12V angegeben ist?? Würde sonst eher 15V empfehlen, um den Spannungsabfall an dem Transistor so gering wie möglich halten.
    Bei 24V muss ein anderer Transistor rein, der hier brennt dir dann ab.
    Da sollteste dann den BD135 o. BD137 o. BD139 einsetzen.

    hier das Datenblatt:
    http://www.reichelt.de/inhalt.html?SI…;ARTIKELID=5075

    Gruß Thorsten

  • Hallo Thorsten,

    ganz einfach, weil die Versorgungsspannung der PCD eben 24V sind und somit ein 60W Netzteil vorhanden ist.
    Ich hätte auch 12V zur Verfügung, aber nur ca 1A. Und die brauche ich schon für ein paar andere Sachen, wie Lüfter zB.

    Gut, dann kommt da halt ein BD139 mit einem großen Kühlkörper rein ... DANKE !

    Andreas

  • Hallo,

    Der Kühlkörper sollte dann so zwischen 5-10 K/W haben. Das müsste reichen.

    Viel Spaß beim Basteln... :smiling_face:

    Thorsten

  • Zitat

    Original von Helle
    Der nötige Spannungsabfall wir durch den Transistor erzeugt.

    seit wann macht strom müll ? es heißt spannungsfall... meine güte, wo hast du nur studiert ? :face_with_tongue: :grinning_squinting_face: :wink :face_with_rolling_eyes:

    Tatsachen schafft man nicht aus der Welt, indem man sie ignoriert.

  • in diesem Falle ist die Spannung über dem Transistor Müll, weil sie über ist, und wir sie loswerden müssen.... :grinning_squinting_face:

  • naja, wikipedia ist nun nicht gerade das maß aller dinge, da steht auch oft unsinn drin. allerdings muss ich zugeben, dass mein interesse nun ausreichend weit vorangeschritten war, um den duden zu befragen. in der tat: umgangssprachlich wird für die elektrotechnische anwendung spannungsabfall *und* spannungsfall verwandt (siehe auch sucheinträge bei z.b. google). richtig ist aber zum unglück all meiner professoren spannungsabfall. dieser bezeichnet die elektrot. abnahme einer spannung über einem bauteil. der begriff spannungsfall bezeichnet laut duden das auftreten oder eintreten einer spannung unterschiedlichster arten (mechanisch, physikalisch, politisch, chemisch etc.) , hier liegt wikipedia also nicht ganz richtig.

    ich muss mich also glatt dem duden (und helle) beugen :grinning_squinting_face:

    Tatsachen schafft man nicht aus der Welt, indem man sie ignoriert.

    Einmal editiert, zuletzt von Alex G. (30. Juni 2006 um 13:59)

  • Hallo Thorsten,

    ich hab gestern die Schaltung aufgebaut -> es funktioniert !!! :danke:

    Allerdings ...
    ist zwischen einer Eingangsspannung von 6,5V und 7,0V ein großer Sprung. Von einer Ausgangsspannung von 6,04V auf 7,96V.

    Ein noch größerer Sprung ist dann von einer Eingangsspannung von 7,0V auf 7,5V - dort springt die Ausgangsspannung dann von 7,96V auf 11,80V. :angry_face:

    Aber da ich die Kaltlicht Kathode wohl nur mit ca 5,5V -6,0V betreiben werde, ist dann nicht ganz so schlimm.

    Also, vielen. vielen DANK !

    Andreas

  • vielleicht wäre es besser, einen operationsverstärker vor den transistor zu hängen, dann ist der wert genauer einstellbar...

    Tatsachen schafft man nicht aus der Welt, indem man sie ignoriert.

  • Es könnte daran liegen, dass der analoge Ausgang nicht genug Strom liefert. Hast du da ein paar Daten was der Ausfang so kann? Dann müsste man da eventuell was ändern, wie Alex schon sagte, nen OP davor damit die Spannung stabiler ist oder so...
    Ich gehe mal davon aus, dass der Transistor richtig drin ist!? Nichts für ungut... nur dann legen sie gerne mal ein komisches Verhalten an den Tag.

    Thorsten

  • Hallo,

    genaue Daten hab ich von der Karte keine. Weder im Katalog noch im Netz lassen sich genauere Daten finden. Es handelt sich dabei um eine PCD2.W400 Karte von Saia. Die Karte hat 4 Kanäle mit 0 ... 10V Ausgangsspannung, 8 Bit-Auflösung und eine Lastimpedanz von > 3KOhm.

    Aber im Prinzip ist es ja eh egal, da der "Fehhler" eh außerhalb meines benötigten Spannungsbereiches ist.


    Andreas

  • Hallo Andreas

    Ich habe zwar zur Zeit kein MW-Aqua , lese aber seit langem in euern Forum mit . Ich denke , daß die gemessenen Spannungswerte durchaus korrekt sind . Ich finde die Schaltung für deine Zwecke etwas unglücklich . Zum Beispiel ist der Eingangswiderstand mit ca 400 Ohm für deine Steuerkarte viel zu gering . (soll ja größer 3kOhm sein ) . Ich würde in Bezug auf Thorstens Schaltung folgendes ändern .
    An die Stelle von R3 deine Lampe , den Kollektor des Transistors direkt an + 12V .
    R2 ganz weg und R1 auf wenige Ohm ( etwa 20 ) verringern . Die Spannung an deiner Lampe entspricht dann deiner Eingangsspannung ( minus 0,7 V) , und der Eingangswiderstand ist das Produkt aus Lampenwiderstand ( 36 Ohm ) mal Transistorverstärkung ( bei Faktor 100 sind es schon 3,6 kOhm ) . Ich hoffe es war nicht zu viel Theorie .
    Thorsten:
    Zu meiner Lehrzeit gab es auch noch jede Menge Spannungsabfall . Den Begriff Spannungsfall lese ich hier zum ersten mal .

    Bernd

  • @Bernd:
    Danke für die Wahrung alter Werte...:danke:

    @ Andreas:
    Das was Bernd vorschlät ist, da du die Lampe mit >10V betreiben willst, die beste Lösung.
    Die einfachsten Sachen übersieht man oft... Danke Bernd

    Thorsten

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