Nunjut, aber eine bestimmte Größe wird ausgelöscht........
ausse grüße
Nunjut, aber eine bestimmte Größe wird ausgelöscht........
ausse grüße
Hi Andre,
ist das jetzt ein Ausschlag Deiner Art von Humor(wie vorher hier mal
bereits beschrieben)oder sonstige Ironie, oder unterstellst Du mir hier ERNSThaft erfinderischen Inhalt in meinen Beiträgen?
Noch gerade schöne Grüsse Thomas
irgendeine Geschichte habe ich mal aufgeschnappt, die besagt, daß Norweger sehr viel mehr lügen als andere.
Du hast mir fieserweise bei Zerstörung meiner Theorie gewissenlos die Zunge herausgestreckt. Es brach eine Welt für mich zusammen. Das durfte nicht sein........
![]()
..na dann kann ich ja beruhigt sei (bin ja kein Norweger)
und was meinst Du,wie oft MIR das Zooplankton schon die Zunge
´rausgestreckt hat(so war´s gemeint,müstest Du doch verstehen,mit Deinem Humor)
Ich würde niemals wagen,in diesem Forum Unwahrheiten aufzutischen
(dazu gibt es hier einfach viel zuviele Leute, die das schnell abdecken würden)
Entweder habe ich Fragen ans Forum,oder so versuche ich,aus eigener Erfahrung beizutragen.Kann ich nur weiterempfehlen ![]()
Übrigens,in dem Zusammenhang,kann ich (wieder aus eigener Erfahrung,nicht vom Hörensagen)auch mitteilen,das Du da auf falscher
Information sitzt,was Norweger und Lügen betrifft,das ist hier
nicht schlimmer als in Deutschland... ![]()
Schöne Grüsse Thomas
Hi zusammen,
Also das mit den Pumpen, die zweifelsohne eine Menge Plankton schreddern, ist mir auch ziemlich egal.
Im Larven- oder Jungtierbecken braucht es sowieso keine Pumpe, da tut es bei meinen Tieren etwas Luft.
Und im Hauptbecken brauche ich kein Plankton, da ich dort keine Tiere aufziehen möchte.
Denn selbst wenn im Becken genug Plankton für die Seepferdchenbabys wäre, überleben würden sie dort trotzdem nicht, da sie in kürzester Zeit alle von Glasrosen gefressen würden ![]()
Aber es kommt natürlich immer drauf an, welche Ziele man verfolgt...
Viele Grüße
Inken
PS: Bleibt bitte beim Thema, sonst gibt es wieder Ärger von Thomas ![]()
Hi Inken,
wenn Du aber ein größeres planktonbesiedeltes, vollbewachsene Seegras-Becken ohne Glasrosen hättest, würde es dann funktionieren können??
Vielleicht sogar besser??
Gruß André
Also ich finde so eine Wellenbewegung (nicht das komische Wippen wie bei der Wavebox) im Becken ja auch extrem reizvoll, auch wenn die allerwenigsten Korallen im Meer wohl wirklicher Brandung ausgesetzt sind.
Ich glaube da machen sich einige hier schon ziemlich falsche Vorstellungen von den Strömungsbedingungen im Meer. Unter 5m Wassertiefe bekommt man von normaler Brandung normalerweise nichts mehr mit. So wie auch über Wasser der Wind am Tag hauptsächlich aus einer Richtung bläst, kommt auch die Ströung unter Wasser über lange Zeit aus einer Richtung. An manchen Stellen wechselt sie bedingt durch die Gezeiten, an anderen durchs Wetter, aber normalerweise ist eine Koralle im Meer auf lange Sicht schon recht eintöniger Ströung ausgesetzt.
Der Wunsch nach Wellen im Becken kommt wohl in erster Linie unserer Vorstellung von Meer entgegen, denn wir kennen ja häufig gerade die Brandungszone (auch Strand genannt :P).
Sicher ist es für die Aufzucht gut, wenn die Tierchen nicht in starke Turbulenzen kommen. Fürs normale Aquarium ist das denke ich mehr ein optischer Effekt.
Ich find Korallen, die sich in der Strömung wiegen auch sehr genial und spare deshalb für ein Tunze-Stream-Kit. Da blasen zwei Pumpen einfach abwechselnd in entgegengesetzte Richtungen und gut ist.
Gegen die bisher angebotenen Wellengeräte sprechen für mich vor allem:
- Mein Überlauf würde bei den Wellen bestimmt rumspinnen
- ich will keine zusätzlichen 15cm Glasrand am Becken für die Wellen
- Resonanzbasierte Systeme sind mir viel zu hektisch. Meiner Empfindung nach sollte alle 5-10 Sekunden ein Strömungswechsel stattfinden und nicht jede 1-2 Sekunden
Dieses Oscimotion-Ding find ich zwar auch von der Wirkung her super, aber ich bezahl nicht so viel Geld für so was simples. Vielleicht bei ich mir das mal selbst aus nem Modellbau-Servo und nem Taktgeber nach...
Hi André,
Ich hab keine Ahnung. Könnte mir schon vorstellen, daß man in so einem Becken durchaus Pferdchen ziehen könnte, aber ob es besser geht, als in einem "sterilen" Aufzuchtbecken, wage ich zu bezweifeln.
Schließlich ist ja die Zahl der erfolgreich augezogenen Tiere bei erfahrenen Züchtern auch viel höher als in der Natur.
Viele Grüße
Inken
Hallo Nils,
ich denke aber, daß Pumpenauslässe noch unnatürlicher sind. Wo gibt es derartig gebündelte Strömungen im Meer???
Inken,
ich bin nicht der Freund von sterilen Zuchtbecken, da ich denke in einem "Wuselbecken" ist das Nahrungsangebot womöglich abwechslungsreicher und vielleicht auch gesünder.
Momentan ist ein Seegras-Becken mit Pferden wieder ganz vorn in meinen Überlegungen angekommen ![]()
Hab mal oberflächlich im Netz geguckt, aber kein Pferd aus dem Roten Meer gefunden. Kann das sein???.....
wiehernder gruß
Hi André,
Keine Pferdchen aus dem Roten Meer - ich glaube, Du hast recht. Habe ehrlich gesagt noch nie drüber nachgedacht, aber mir ist spontan keine dort zu findende Art eingefallen.
Zum sterilen Aufzuchtbecken:
Also ich mag es gerne etwas übersichtlich. In einem kleinen, nackten Becken hat man eben alles viel besser unter Kontrolle.
Darf ich fragen, was für Tiere Du schon aufgezogen hast (und unter welchen Bedingungen)?
Ich wüsste ehrlich gesagt garnicht, wie man ein Jungtier in einem eingerichtetem Aqua mit reichlich Lebendfutter auf totes Futter umstellen soll.
Das ist ja unter "sterilen" Bedingungen schon ein echter Zirkus, aber mit dem leckeren Lebendfutter vor der Nase...?
Viele Grüße
Inken
PS: Das heißt aber nicht, daß ich deine Idee schlecht finde. Wäre gespannt, was Du für Erfahrungen machst ![]()
ZitatOriginal von Inken Krause
Keine Pferdchen aus dem Roten Meer - ich glaube, Du hast recht. Habe ehrlich gesagt noch nie drüber nachgedacht, aber mir ist spontan keine dort zu findende Art eingefallen.
es gibt sicher eines -nur eben nicht aquaristisch relevant. Weiß das wer was?
Zitat
Zum sterilen Aufzuchtbecken:
Also ich mag es gerne etwas übersichtlich. In einem kleinen, nackten Becken hat man eben alles viel besser unter Kontrolle.
und genaugenommen mehr Streß für die Tiere!
Ich mag Tiere nicht so gern in sterilen Becken ansehen. Das widerstrebt mir sehr.
Auch dem natürlichen Verhalten(Entwicklung) ist es sicher nicht übermäßig zuträglich. Aber das sind jetzt ganz private Ansichten/Interessengebiete.
ZitatDarf ich fragen, was für Tiere Du schon aufgezogen hast (und unter welchen Bedingungen)?
Nichts nennenswertes! Mich interessierte die Zucht bei Süßwasser noch so nie wirklich, als das ich da großartig was gestartet habe. Nur die Nachzucht von Meerwassertieren liegt mir seit meiner Jugend am Herzen. Leider habe ich nicht so unglaublich tolle Eltern wie Du gehabt und erst vor zwei Jahren wieder mit der Vivaristik begonnen.
Da ich eigentlich nur Cichliden besitze und früher besaß, gibt es ja keine wirklichen Schwierigkeiten, oder könnte man von Zucht sprechen. Aber auch hier gibt´s bei mir -falls ich mal was aufziehe- keine sterilen Becken. Es kommen zwar weniger Jungtiere durch, aber die sind dafür dann tadellos.
Mich interessieren Verhaltensbeobachtungen und einen Lebensraum/gemeinschaft schaffen mehr als die Zucht. Außer bei Meerwasser.
Vor einiger Zeit wollte ich dann mal einen Killi-Torfansatz ausprobieren und mir besorgt. Das habe ich auch nicht wie angeraten gemacht, sondern hab ein eingelaufenes Becken mit Javamoos benutzt. Wasser fast vollständig abgelassen, Torfansatz rein und langsam über Wochen aufgefüllt. Die Ausbeute war genausogut, als wenn ich die steril in Schälchen mit täglichem WW usw aufgezogen hätte.
Mir fällt eben auf, daß die Nachzucht-Mengen im Seewasser -von normalen "Züchtern"- noch sehr gering sind und daher überlege ich, ob es nicht sinnvoller wäre ein Becken zu betreiben, daß gut mit Plankton ausgestattet ist, dort hinein dann zB nur 100 Larven einzusetzen, von denen dann aber mehr als 5-10 überleben und in einem besonders guten Zustand sind.
Weiterhin stört mich, daß diese sterilen Becken nicht sehr stabil laufen, sondern stärkeren Schwankungen unterliegen, die ich mir auch nicht als besonders sinnvoll für junges leben vorstelle.
Wie schon erwähnt bin ich noch in der (technischen)Planung. Muß erst ein großes Terrarium fertig machen, dann kommt das Ansetzen des Meerwasserbeckens mit dem nötigen Plantonkrams drum herum. Also mind 4, maximal 6 monate muß ich noch warten, bis ich fischiges brauche.
Wenn ich mich bis dahin für ´Pferde in Seegras´ entschieden habe, würde ich natürlich gerne paar Reidis aus der Krause-Linie wollen.
ZitatIch wüsste ehrlich gesagt garnicht, wie man ein Jungtier in einem eingerichtetem Aqua mit reichlich Lebendfutter auf totes Futter umstellen soll.
So weit sind wir doch noch gar nicht. Erstmal muß eine ordentliche Menge die kritischste Zeit überstehen. Darum geht es mir!
Meine Denk/Vorgehensweisen erscheinen dir etwas seltsam, nicht?
Wenn ich das jetzt alles begründen wollte, müßte ich mich totschreiben...
André
Hi André,
ZitatOriginal von Schleimer
und genaugenommen mehr Streß für die Tiere!
Also ich habe nicht das Gefühl, daß meine Jungtiere ungewöhnlich viel Streß haben.
ZitatIch mag Tiere nicht so gern in sterilen Becken ansehen. Das widerstrebt mir sehr.
Auch dem natürlichen Verhalten(Entwicklung) ist es sicher nicht übermäßig zuträglich.
Auch das mit dem späteren unnatürlichen Verhalten und einer schlechten Entwicklung kann ich nicht nachvollziehen.
Da würden mich wohl nur konkrete Fallbeispiele überzeugen ![]()
Profis wie W. Mai schreiben zu Seepferdchen sogar, daß diese in der Entwicklung stagnieren, wenn sie zu früh in ein eingerichtetes Aquarium gesetzt werden.
Ohne das alles unreflektiert glauben zu wollen, der Mann hat eben eine Menge praktische Erfahrung.
ZitatMir fällt eben auf, daß die Nachzucht-Mengen im Seewasser -von normalen "Züchtern"- noch sehr gering [...]
Aha? Ich kenne mehrere Hobbyzüchter, die hunderte von Tieren aufziehen.
Zitat
Weiterhin stört mich, daß diese sterilen Becken nicht sehr stabil laufen, sondern stärkeren Schwankungen unterliegen, die ich mir auch nicht als besonders sinnvoll für junges leben vorstelle.
Nun, natürlich laufen diese Becken nicht so stabil wie ein eingefahrenes Riffbecken, aber das ist meiner Erfahrung nach (bei einfachen Tieren wie Ocellaris) auch nicht nötig.
Zitat
Wenn ich mich bis dahin für ´Pferde in Seegras´ entschieden habe, würde ich natürlich gerne paar Reidis aus der Krause-Linie wollen.
Dann drück mal die Daumen, daß alles gut geht. Die Racker sind jetzt 1 Monat alt.
(Mein ganzer Stolz, weil ja meine ersten Pferdebabys
)
Zitat
So weit sind wir doch noch gar nicht. Erstmal muß eine ordentliche Menge die kritischste Zeit überstehen. Darum geht es mir!
Tja, nur die Futterumstellung ist ein zentraler Punkt. Was nützt es, Tiere die ersten Wochen im Hauptbecken zu haben, vielleicht sogar dabei größere Verluste zu erleiden, um sie dann für die Futterumstellung und weitere Aufzucht in das verhasste "sterile" Becken setzen zu müssen?
ZitatMeine Denk/Vorgehensweisen erscheinen dir etwas seltsam, nicht?
Ja, zunächst schon.
Macht aber nichts, das Forum ist für Diskussionen da!
Viele Grüße
Inken
ZitatHallo Nils,
ich denke aber, daß Pumpenauslässe noch unnatürlicher sind. Wo gibt es derartig gebündelte Strömungen im Meer???
Natürlich sind alle Arten von Pumpen schon wegen der Geräuschentwicklung unnatürlich, aber die Streams (nicht nur Tunze) sind meiner Meinung nach schon sehr soft vom Pumpenstrahl her. Zudem bekommt bei mir keine Koralle nen direkten Pumpenstrahl ab. Der Pumpenstrahl muss zunächst mal 160cm Beckenlänge überwinden, bricht sich dann und bläst dann indirekt übers Riff. Von nem Pumpenstrahl merken die Tiere da also nix...
Außer bei diesen Kippmechanismen wüsste ich jetzt auch keine Ströhmungsvorrichtung, die ohne konzentrierten Auslass arbeitet.
ZitatOriginal von Inken Krause
Also ich habe nicht das Gefühl, daß meine Jungtiere ungewöhnlich viel Streß haben.
da sieht man nicht immer sofort. Geringen Streß auch nicht zwingend. Spätfolgen sind möglich.
Zitat
Auch das mit dem späteren unnatürlichen Verhalten und einer schlechten Entwicklung kann ich nicht nachvollziehen.
ZitatDa würden mich wohl nur konkrete Fallbeispiele überzeugen
Genau so etwas interessiert mich aber ganz besonders. Ich reiche dann in paar Jahren eine Ausarbeitung nach!
ZitatProfis wie W. Mai schreiben zu Seepferdchen sogar, daß diese in der Entwicklung stagnieren, wenn sie zu früh in ein eingerichtetes Aquarium gesetzt werden.
Kann sein. Kann viele Gründe haben.
Oder sie wachsen unnatürlich schnell?? Jaja -sehr vage -ich weiß ![]()
ZitatOhne das alles unreflektiert glauben zu wollen, der Mann hat eben eine Menge praktische Erfahrung.
klar sicher, aber es gibt immer mehrere Wege die funktionieren. ich suche mir immer gerne den schwierigsten
Zitat
Aha? Ich kenne mehrere Hobbyzüchter, die hunderte von Tieren aufziehen.
und wieso schaffst Du es noch nicht??
Die haben aber sicher auch platzmäßig einiges mehr zur Verfügung!!
Ich muß neuerdings erstmal mit wenigstem Platzbedarf eine Lösung finden, weil ich von 120 auf 44qm gezogen bin ![]()
(u.A. weil: muß mein Studium nachholen)
ZitatNun, natürlich laufen diese Becken nicht so stabil wie ein eingefahrenes Riffbecken, aber das ist meiner Erfahrung nach (bei einfachen Tieren wie Ocellaris) auch nicht nötig.
brauchts ja auch nicht wirklich, da man mit WW von Beckenwasser arbeiten kann!
Aber woher weißt Du, daß Tiere die in einem stabileren System aufwuchsen nicht "gesünder" und somit länger leben? Schließlich machen sich die "Fehler" der Aufzucht, wenn, oft erst im späteren Leben bemerkbar.
ZitatDann drück mal die Daumen, daß alles gut geht. Die Racker sind jetzt 1 Monat alt.
(Mein ganzer Stolz, weil ja meine ersten Pferdebabys)
dann wären sie ja schon geschlechtsreif, wenn ich sie übernehme!
Zitat
Tja, nur die Futterumstellung ist ein zentraler Punkt. Was nützt es, Tiere die ersten Wochen im Hauptbecken zu haben, vielleicht sogar dabei größere Verluste zu erleiden, um sie dann für die Futterumstellung und weitere Aufzucht in das verhasste "sterile" Becken setzen zu müssen?
Bei mir gäbe es keine sterilen Becken.
Wieso umsetzen? Man könnte auch das Aufzuchtbecken durch Entfernen eines Teilgitters vergrößern.
Ich kenne die Problematik von großen Aufzuchtbecken, aber mich interessiert nun einmal dieser Weg besonders.
Eigentlich halte ich alle meine Tiere in zu großen Becken, bzw total unterbesetzt. Da schüttelt so mancher den Kopf.
Mag auch dieses sinnlose hin- und hergeschwimme bei Fischen einfach nicht mehr. Deswegen sind mir Pferdebecken sehr sympathisch........
theoretische grüße
André
edit: hatte nur die Hälfte beantwortet
Hi Andre,
muß Dich leider enttäuschen. Dein Ansatz geht in die Hose. Nachdem ich ca. 2000 Larven an das Zooplankton verfüttert habe bin ich auch wieder bei dem fast sterilen Aufzuchtbecken angekommen. Ich füttere zwar immer noch mit "Wildplankton" aus dem Refugium/Riffbecken, aber nur noch gefiltert. Mysis, Gammaridea und selbst große Coppepoden etc. sind die reinen Larvenkiller.
mfg uwe
HI,
ich habe nochmal ´ne Frage angehend der" Waschmaschine" von Inken,
ist sie absolut notwendig für die Zucht von Reidis-und gehe ich recht in der Annahme,das man sich die dafür nötigen Teile am besten bei Dir, Uwe, beschafft ?
Schöne Grusse Thomas
Das habe ich mir schon gedacht, daß diverse Larvenfeinde mit im Spiel sein werden.
Könnte man die nicht ausfiltern, oder "saubere" und gleichzeitig natürliche Becken vorbereiten??
Mit kleinen Copepoden-Arten??
Lebendgestein mit Konsorten kommt mir ja eh nicht ins Haus.
Beträfe das auch Seepferdchen-Jünglinge, als Futter für Niedere zu enden??
@ Thomas
die habe ich sogar gebaut
Unbedingt notwendig ist sie nicht, aber sie erleichtert einiges.
@ Andre
wenn Du das becken steril ansetzt wird es steril bleiben. Wenn Du irgendetwas lebendes in das becken pflanzt hat Du auch die Larvenfresser drinnen. Die sind auch klein wenn sie noch jung sind ![]()
mfg Uwe
Hi Thomas,
Also unbedingt notwendig ist das Teil bestimmt nicht, aber ich würde es Dir sehr empfehlen.
Manche Leute schaffen es ja auch auf herkömmlichem Weg, aber ich zumindest habe meinen ersten Erfolg bei den Reidis mit Uwes Wunder-Waschmaschine gehabt.
Danke Uwe
![]()
(Okay, ich habe aber auch noch andere Faktoren verbessert)
Mit Langzeiterfahrungen kann ich nicht dienen, denn es sind ja meine ersten Pferdchen...
Viele Grüße
Inken
HI Inken,
mir ist schon klar,das es mit den Reidis schon etwas schwieriger wird
(ich habe da ja auch noch gar keinen Nachwuchs,lebe aber bereits in der Hoffnung)als bei Clownfischen(das war ja soo einfach auch nicht bei den
ersten Würfen),hier gibt's ja aber doch schon einiges zu dem Thema
wo ich erstmal mit arbeiten kann.Wollte aber nur mal schnell nachfragen ,wo das jetzt eben sowieso angerissen wurde.
Schöne Grüsse Thomas
Moin,
so einfach gebe ich mich nicht geschlagen ![]()
Was denkt über diese Möglichkeit:

Hi Andre,
auch auf die Gefahr,das Du wiedermal 'ne These begraben musst
(bin sicher,Du stellst schnell 'ne Neue auf)
oder ich was nicht 'mitbekommen habe-
wenn ich's aber jetzt richtig verstanden habe,hast Du jetzt ein
(fast steriles)Larvenbecken in ein natürliches Aufzuchtbecken gestellt
Das heisst,wie bei den Profis hier empfohlen,du hast die Larven isoliert,
sie bekommen jetzt nur noch Besuch von den "guten Copepoden"
(falls diese dumm genug wären ,das für sie viel günstigere Beckenteil zu verlassen)
Dann würde mich noch interessieren,was der Luftheber dann in der
"nichtlarvenfreien Zeit"sonst noch so hebt....
Da musst Du dann noch ein Schild dran machen an den Heber,
für die Larven:AUSGANG VERBOTEN
Schöne Grüsse Thomas
ZitatOriginal von Thomas Engels
AUSGANG VERBOTEN
entweder OFF, oder ein Gitterchen ![]()
muß erstmal los zum Scheibenkleben.......
gruß Thesen-Tony
ZitatOriginal von Thomas Engels
Dann würde mich noch interessieren,was der Luftheber dann in der
"nichtlarvenfreien Zeit"sonst noch so hebt....
angetrieben würde das Becken mit Wellengeneratoren, nicht mit dem Heber!
und es hätte eine Filterung für stabile Werte im Aufzuchtbereich
Hallo André
Feine Gasen verschmutzen innerhalb kürzester Zeit und was machst du dann, denn reinigen kannst du sowas nicht solange du Larven drin hast!
ps.: erfindest du den Zinn-Plankton-Reaktor neu für die Fischzucht? ![]()
Ich nochmal
Stabile Werte kannst du auch erhalten, wenn du separate kleine Larvenbecken in ein System einbindest, wo die Biologie abläuft.
Etwa so: (falls du meine Anlage noch nicht kennst)

Hi André,
Bei dieser Idee hast Du leider vergessen, dass auch große, böse Copepoden zunächst als kleines Stadium vorkommen und durch die Gaze ins Larvenabteil gelangen können.
Und wie Thomas schon andeutete, die meisten Copepodenarten leben benthisch, folglich werden sie nur schwer ins Larvenbecken zu bewegen sein.
Viele Grüße
Inken
Mensch Ruedi,
das sieht aber schon ordentlich aus!
Daß die Gaze schnell verstopft, habe ich mir vor langer Zeit mal gedacht und mir etwas überlegt, so daß jedes Gitter abwechselnd in beide Richtungen durchströmt wird. Ich denke/dachte, daß die Verstopfungsintervalle dann größer werden. Ein Chemiker der die "Schaltung" gesehen hat, meinte allerdings, daß eine Verflockung mit höchster Wahrscheinlichkeit ein Problem würde.
ZitatOriginal von Inken Krause
Bei dieser Idee hast Du leider vergessen, dass auch große, böse Copepoden zunächst als kleines Stadium vorkommen und durch die Gaze ins Larvenabteil gelangen können.
Ist deren Entwicklung so schnell, daß sie innerhalb der "Anzucht"-Zeit die Larven überholen??
Es ist schwer alles anzuführen, was ich mir so denke und glaube, das Meiste ergibt sich dann eh in der Praxis!
Mich bewegt, daß im Süßwasserbereich die Fische die man so bekommt, fast alle nicht mehr so viel mit dem Ursprungsfisch zu tun haben. Fische zum Ablaichen zu bringen ist ja nicht sonderlich schwer, aber die Aufzucht -auch leichterer Arten- ist nicht unschwerer, als die der "schweren" Arten.
Die schon erhältlichen Meerwasser-Nachzuchten mit kleinen Fehlern und Farbformen grausen mich schon jetzt. Deshalb ist mein Hauptanliegen die Qualität der Nachzuchten -außerdem grüble ich gerne über "son Zeuch" nach!
Hauptsächlich interessiere ich mich ja für das Verhalten von Tieren und da hab ich so meine "Theorien" die mir sagen, daß sterile Aufzuchtbecken nicht mein Weg werden sollen.
Wenn ich scheitere schwenke ich halt um, aber ich möchte es unbedingt nach meinem Gefühl ausprobieren.
Nochmal zu den 2000 wohltätigen Larven. Irgendwo las ich, daß bei Frau Thaler von irgendwelchen Schleimfischen zufällig einige im Becken groß geworden sind. Also muß sich so ein Larveninferno nicht zwangsläufig ergeben.
schönen Abend....
gruß Andre´
ZitatDas mache ich jede zweite Woche mit meinem Zinn-Reaktor,in der Badewanne ,mit dem Duschkopf,auss 2 Cm Entfernung :D-ging aber nicht,wenn noch Larven drin wären
![]()
[QUOTE] aber die Aufzucht -auch leichterer Arten- ist nicht unschwerer, als die der "schweren" Arten. [QUOTE]
Neue These ?
Die schon erhältlichen Meerwasser-Nachzuchten mit kleinen Fehlern und Farbformen grausen mich schon jetzt. Da solltest Du mal meine süssen Bastarde von Ocellaris/percula sehen,da müsstest Du wohl mit dem Brechreiz kämpfen ? Deshalb ist mein Hauptanliegen die Qualität der Nachzuchten
Fängst Du beim Hausbau auch mit dem Dach an ?
Nochmal zu den 2000 wohltätigen Larven. Irgendwo las ich, daß bei Frau Thaler von irgendwelchen Schleimfischen zufällig einige im Becken groß geworden sind.
Die Betonung liegt hier eben auf zufällig(muss wohl ein Riesenbecken sein)
schönen Abend....
Thomas Engels
Hab grad bezüglich des Zinn-Reaktors geguckt -ist aber doch etwas anders ihr Banausen ![]()
-oder habs nicht geschnallt.
Wieso sollte ich beim Hausbau mit dem Dach beginnen??
Und Aufzucht ist doch nicht gleich Aufzucht. Vorherige "Selektion" spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Dann die Nahrung und wenig Streß!
Ich finde es irre zu beobachten, wenn im Hauptbecken Jungtiere groß werden. Klar muß das Becken groß genug sein und gut strukturiert sein, aber es ist im Süßwasser relativ gut möglich.
Die Jungtiere die man auf diese Weise gewinnt interessieren mich, da unter künstlichen Bedingungen aufgezogene Tiere sich einfach anders selektieren, wobei selbstverständlich auch keine -natürlichen Verhältnisse- möglich sein werden.
Zumindest aber diese Richtung ist mein Ziel. Natürlich werde ich auch die (halb)sterile Methode zum Lernen versuchen, zudem ein mengenmäßiger Beitrag um Wildentnahmen zu entlasten, ja auch sehr wichtig wäre.
mal ein kleines, für mich interessantes Beispiel von Selektion in "Gefangenschaft", in Gemeinschaft mit einem "natürlichen Feind".
Für einen Filtervergleichstest besorgte ich mir mal -noch recht- wildfarbende Guppys. Dazu hab ich dann einige Zeit später noch so häßliche Hochzuchtguppyjungtiere eingesetzt, die sich natürlich wunderbar mit den anderen paarten und vermehrten. Die häßlichen Widerlinge hatten große Triangelflossen und waren somit gemeinerweise recht behindert beim Ausschwimmen in ihrem Heim. Irgendwann setzte ich alle Guppys in einen 100x100cm Zimmerteich zu einem größeren Räuber. Dieser bekam eigentlich nur die größeren Weibchen, weil die Männchen einfach zu klein waren. Dann allerdings verschwanden auch ein paar Männchen; und zwar die mit den größten Flossen zuerst. Die kleinen Männchen schwimmen fast nach wie vor -unbekümmert der Gefahr- umher. Jungtiere sowieso und knabbern sogar an dem Räuber herum.
Nach einigen wenigen Generationen, sind jetzt nur noch quirlige sehr wildförmige Männchen und paar schnelle, sich gut verstecken könnende Weibchen im Becken zu finden. Allerdings ist die Musterung der Hochzuchtviecher manchmal noch in einigen wildgeformten Männchen andeutungsweise zu finden. Auch kein Weibchen wird sehr alt.
Eine Zeitlang sah ich so gut wie gar keine geschlechtsreifen Weibchen mehr.
Interessant wird jetzt, ob sich die Färbung auch wieder zur wildform rückbildet. Durch den Räuber schafft es kein Exemplar einer Generation- zu einem wirklich adulten Tier heranzuwachsen .
Großes Becken?
-grübel ja öfter doch mein 190x65x55 für Seewasser zu nehmen. Eben nur ein kleines Riff in einer "Ecke"(50x50) ausleuchten und den dunkleren "unbeachteten" Rest des Beckens "vollstellen und -pflanzen".
Ein paar Amphiprion (oder größere Gruppe Pseudochromis) und max zwei, drei andere Fische dazu. So ein Becken wird dann sicher unglaublich ruhig und natürlich wirken. Verhaltensmäßig liefert ein gut gefülltes Becken leider nicht mehr viel aufregendes. Ausnahmen gibts -logisch.
Oder die "riesige" Seegraswiese mit wenigen Pferden. So, daß man die Tiere ersteinmal suchen muß -nicht so präsentiertellermäßig. Unmengen an Besiedelungsfläche/Verstecke bereitstellen für tropische Mysis -als Futterautomat.
Könnte mir vorstellen so in der Richtung u.U. ähnlich Thaler eine Chance zu haben!
Dann müßte ich allerdings auf den schönsten Fisch der Welt verzichten und das geht nicht. Die Trennung von meinem Schwarm Xenotilapia war schon ein hartes Brot.
Nun aber noch meine compressiceps zu opfern kriege ich nicht hin. Und ohne Schneckenbarsche kann ich auch nicht .......
bescheidene 170 Liter grüße
ps: kurz: ich möchte einfach alles etwas "automatisierter" gestalten -und nicht regelmäßig messen, putzen, tröpfeln usw müssen. Es soll irgendwie von selbst "funktionieren"
ZitatOriginal von Schleimer
mal ein kleines, für mich interessantes Beispiel von Selektion in "Gefangenschaft", in Gemeinschaft mit einem "natürlichen Feind".
Für einen Filtervergleichstest besorgte ich mir mal -noch recht- wildfarbende Guppys. Dazu hab ich dann einige Zeit später noch so häßliche Hochzuchtguppyjungtiere eingesetzt, die sich natürlich wunderbar mit den anderen paarten und vermehrten. Die häßlichen Widerlinge hatten große Triangelflossen und waren somit gemeinerweise recht behindert beim Ausschwimmen in ihrem Heim. Irgendwann setzte ich alle Guppys in einen 100x100cm Zimmerteich zu einem größeren Räuber. Dieser bekam eigentlich nur die größeren Weibchen, weil die Männchen einfach zu klein waren. Dann allerdings verschwanden auch ein paar Männchen; und zwar die mit den größten Flossen zuerst. Die kleinen Männchen schwimmen fast nach wie vor -unbekümmert der Gefahr- umher. Jungtiere sowieso und knabbern sogar an dem Räuber herum.Was sind das denn für schlappe Viecher(die Räuber also)Nach einigen wenigen Generationen, sind jetzt nur noch quirlige sehr wildförmige Männchen und paar schnelle, sich gut verstecken könnende Weibchen im Becken zu finden. Allerdings ist die Musterung der Hochzuchtviecher manchmal noch in einigen wildgeformten Männchen andeutungsweise zu finden. Auch kein Weibchen wird sehr alt.
Eine Zeitlang sah ich so gut wie gar keine geschlechtsreifen Weibchen mehr.
HI Andre,
siehst Du, hier beschreibst Du (wieder einmal),zumindest teilweise,
noch einen Unterschied zwischen Seewasser und Süsswasseraquaristik;
während im Süsswasserbereich viele Nachzuchten den Wildfängen/formen unterlegen sind (meistens durch hoffnungslosens
überzüchten),sind beim Seewasser die Nachzuchten wesentlich robuster als die Wildfänge,jedenfalls im heimischen Aqua.
Ich möchte auch keine Clownfische mit Schleierschwänzen haben
(die schwimmen schon eh schlecht genug :D)
bis dahin ist's aber noch ein gutes Stück...
(übrigens gibt's ja auch in der Natur lebenstüchtige Farbvarianten)
selektierte Grüsse Thomas
Der "schlappe" Räuber ist ein Hartlurch mit 35cm KRL.
ZitatOriginal von Thomas Engels
siehst Du, hier beschreibst Du (wieder einmal),zumindest teilweise,
noch einen Unterschied zwischen Seewasser und Süsswasseraquaristik;
noch ist der Unterschied sehr groß. ich glaube aber, daß der Knackpunkt nicht mehr soo lange auf sich warten läßt.
Ich gehe im vivaristischen Bereich nicht immer vom IST-Zustand aus, sondern überlege wo es hingeht, oder meiner Meinung nach hingehen sollte. Ich finde es erschrecken, wie wenig sich INSGESAMT in den letzten 20 Jahren getan hat!
Ein bißchen realistischen Größenwahn halte ich für sinnvoll und notwendig, insbesondere für den Meerwasserbeich.....
ZitatOriginal von Robert Baur
Es war eine schwarze Kiste die ca. 15 cm x 15 cm hatte. Sie war oben angebracht ein Stück vom Rand weg. Darin lief ein längeres Band das Wellen erzeugte.
Aber die Wellen waren nicht schön, sehr kurz und hektisch...
Hallo Robert,
ob das "Band" auch Meerwassertauglich ist?
Je mehr Mechanik dran ist desto "wackeliger" wird die Geschichte.
So zumindest unsere Erfahrung.
Es gäbe so super Lösungen, aber alle nicht Praktikabel oder um welten zu teuer. Bin da echt mal gespannt drauf. Es gab ja immer wieder mal schon so "Boxen" aber richtig durchgesetzt hat sich bislang nur die Wavebox von Tunze.
Deren Wellenbewegungen sind meiner Ansicht nach aber auch recht kurz und hektisch, wobei die Gerätschaft ansich schon ausgereift ist.
Gruß Thilo
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