• Ich hatte heute beim Händler zufällig die Möglichkeit parallel eine
    Valenciennea sexguttata und eine Valenciennea strigata beim baggern zu beobachten.

    Das ist wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht !

    Die strigata, welche definitiv der schönere Fisch ist, steigt bei jedem Bissen erstmal 15-20 cm auf und lässt denn Sand dann genüsslich auf alles niederregnen was sich in Bodennähe befindet.
    Die sexguttata wirft den Sand genau da wieder auf wo sie ihn aufgenommen hat - kein bischen Aufsteigen zu beobachten.

    Ich habe mich deshalb gegen die wirklich schöne strigata entschieden und stattdessen die relativ unscheinbare sexguttata genommen.
    Leider gab es nur ein Exemplar :frowning_face:

    Claudes Hinweis im Lexikon ist absolut richtig aber so unglücklich fomuliert dass ich ursprünglich gedacht hatte dass genau die strigata im gegensatz zu allen anderen den Sand in Bodennähe ablässt.
    Zum Glück hatte ich den direkten Vergleich :winking_face:

  • Hallo ,

    Ja das kann ich nur bestätigen ! Meine zwei V. Sexguttata bleiben mit dem Sand immer am Boden . Wenn sie mal nach oben schwimmen , dann ohne Sand :grinning_squinting_face: .
    Ich finde , es ist auch ein sehr schöner Fisch , bei mir eine " Attraktion " . Jeder der das Aquarium zum ersten mal sieht , sagt : " Boa die zwei Weißen sind ja Super !"


    Gruß Ingo

    Einmal editiert, zuletzt von fzrbiker (2. Juni 2006 um 16:53)

  • Sali Markus

    Ganz einfach: Das dan der Sand in den Korallen landet und durch die Strömung weiss ich wo hin getrieben wird :winking_face:

    Grüessli

    Stephan

  • Hallo Makus,

    geht generell schon, gibt ja genug verschiedene Grundeln. Allerdings ist es keinesfalls ratsam, z.B. zwei verschiedene Baggergrundeln zu halten. Solltest Du das vorhaben, lass es! Wobei man Grundeln ohnehin besser paarweise halten sollte, dann macht es also eher Sinn, ein Paar Baggergrundeln zu kaufen und wenn Du noch andere Grundeln willst, dann eben noch ein anderes Paar, beispielsweise Schwertgrundeln oder so.

    Viele Grüsse Kathrin

    150x50x60=450l, 2x4x54Watt Lumimaster, Tunze DOC Skimmer 9015, Tunze Stream 6060, Marea Stream 6000

  • Kann nur sagen habe ein Paar V. sexguttata und die sind mir bis jetzt die liebsten! V. strigata ist echt unangenehm mit ihrem Sand-ablassen! (werden auch ziemlich groß!)

    Die V. puellaris macht gerne größere Häufen was manchmal echt nervig ist!

    Zur Paarhaltung von Grundeln allgemein: Ausreichend füttern ansonsten gibts stress und aus 2 werden 1ne!

    Mfg
    Chris

  • Zitat

    Original von Markus S
    Schade. Hätte gerne ne baggergrundel Amblygobius phalaena und eine die in symbiose mit nem knallkrebs lebt wie die Amblyeleotris randalli.

    Markus,

    für diese beiden grossen Grundeln ist dein Becken zu klein. Mein Paar A.randalli und ihre Untermieter nutzen z. B. die ganze Fläche eines 160x50 Beckens.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hi,

    Zitat

    Original von Christian H.
    Zur Paarhaltung von Grundeln allgemein: Ausreichend füttern ansonsten gibts stress und aus 2 werden 1ne!


    also der Satz ist vollkommener Müll, wenn es sich um ein zweigeschlechtliches Paar handelt! Dann leben die in schönster Harmonie, egal wieviel gefüttert wird. Und wenns gleichgeschlechtliche Tiere sind, dann hängt es möglicherweise von der Beckengrösse ab, ob eins dauerhaft überlebt, nicht davon, wieviel gefüttert wird. In den üblichen Becken hat meist einer keine Chance dann mehr, weil sie sich halt doch öfters über den Weg schwimmen und dann gibts immer Zoff.

    Viele Grüsse Kathrin

    150x50x60=450l, 2x4x54Watt Lumimaster, Tunze DOC Skimmer 9015, Tunze Stream 6060, Marea Stream 6000

  • Wenn du das so siehst?
    ... ich sehs anders:
    Korallengrundeln sind Simultan Hermaphroditen (zeitlgleiche Zwitter bei denen permanent durch Dominanz das Geschlecht ausgemacht wird), Torpedo Grundeln sind protogyn und machen einen obligatorischen Geschlechtswechsel.

    V. strigata ist monogam und braucht eigentlich immer einen passenden Partner (Freilandversuche) da sie ohne ihren Partner das Revier nicht halten können!

    Hungrige bzw. falsch ernährte Fische haben keinen Geschlechtswechsel und bringen über kurz oder lang ihren Geschlechtspartner um, oder sie tolerieren ihn nicht! Futterkonkurrenz ist ein übergeordneter Faktor - er ist immer vorhanden, darf aber nicht durch Hunger verstärkt werden!

    Mfg
    Chris

  • Hallo,

    bevor jetzt hier ein heftiger Streit losbricht, meldet sich der Mod mal :grinning_squinting_face:

    Im Prinzip haben nämlich beide recht :winking_face:

    Natürlich geht den Fischen "Fressen vor Fortpflanzung" daher ist die Aussgage von Chris richtig das eine Basis der Paarhaltung gut gefütterte Tiere sind.

    Aber so wie Kathrin es gelesen hat stimmt es natürlich auch. Wenn es zwei verschiedene Geschlechter sind wird auch ausreichedn füttern nichts helfen und die Tiere werden kämpfen bis einer den Wechsel vollzogen hat - wenn das Becken ausreichend groß ist - oder bis einer getötet wurde bzw. herausgesprungen ist - wenn das Becken zu kleiin ist.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

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