E.quadricolor Teilungstheorie

  • Hallo Zusammen

    Bezugnehmend auf das Posting von Aurora vom 9.9.06 9:29h in diesem Thread will ich auch hier mal meine Erlebnisse mit der dort angesprochenen Anemone kund tun:

    Wie ich auch schon eher spasseshalber gesagt habe, dass sich die Anemonen teilen, wenn sie nicht die optimalen Bedingungen vorfinden, mit dem Grund der Arterhaltung. Ganz nach dem Motto: bei mehreren Tieren bestehen grössere Chancen, dass mindestens ein Tier die Art erhalten kann, als nur bei einem Tier. Oder: Wasserwerte zum zerreissen (oder so)

    Zur Vorgeschichte:
    Vor gut einem Jahr erhielt ich eine schöne, kleine, rote E. quadricolor von einem Bekannten, wo sich die Tiere dauernd am teilen sind. In der Hoffnung dies würde bei mir ebenso weitergehen, damit ich meinen Ocellaris-Kunden gleich auch funktionierende Wohngemeinschaften anbieten kann, war ich natürlich erfreut ein Tier zu erhalten, welches die Teilung im "Blut" hat. Aber was passierte, die Anemone wuchs zu einem ansehnlichen grossen Tier heran. Von einer Teilung nicht die Spur. Mittlerweile habe ich mich damit abgefunden, dass es mit dieser Anemone wohl nichts mehr wird, dass ich viele Klone erhalten könnte.

    In der Zwischenzeit fanden immer mehr Glasrosen Gefallen in diesem Becken (wird ja auch kräftig gefüttert wegen der vielen Jungfische). Ein Versuch den Glasrosen mit dem JoesJuice auf den Leib zu rücken lag nahe, da ich in der andern Anlage mit mechanischen Mitteln (Steine unter fliessend heissem Wasser gebürstet) oder auch mit Salzsäureeinsatz nur eine richtige Massenvermehrung verursacht habe. Diese Anlage ist nun wieder mit frischen LS am Einfahren.

    Vor ca zwei Wochen:
    Also wurde JoesJuice organisiert und gleich ausgiebig nach Vorschrift eingesetzt. Mit der Vermutung, dass auch Anemonen sehr leiden, sollten sie auch was abkommen, habe ich sehr darauf geachtet, dass da nichts passiert. Bevor ich die Strömung wieder einstellte habe ich überflüssiges JoesJuice vom Boden und den Steinen abgesaugt.

    Nach diesem ersten Einsatz verging keine Woche, (ca 3-4 Tage, genau weiss ich es nicht mehr, da ich ja damit nicht gerechnet hätte) und da waren schon zwei schöne, rote dafür etwas kleinere E. quadricolors.
    Natürlich bin ich noch nicht ganz fertig mit der Glasrosenbehandlung. Obs mit dem weiteren JJ-Einsatz zusammenhängt weiss ich nicht, aber seit zwei Tagen sind es bereits drei schöne, rote etwas kleinere E. quariscolors.

    Fazit (wenn man denn schon eines ziehen will):
    Es könnte also durchaus sein, dass ich mit der anfangs beschriebenen Vermutung gar nicht so falsch liegen muss und ein Indiz für die Teilung sich verschlechternde Bedingungen sein können.

    Damit will ich natürlich nicht sagen, dass JoesJuice zwangsweise die Wasserqualität negativ beeinflusst (wurde von mir dahingehend nicht untersucht)! Ich habe aber schon sehr nahe der Anemone mit der Spritze hantiert, sodass die sicher auch mit Spuren von JJ in Kontakt kam und sich dadurch in ihrem Weiterbestehen hätte gefährdet sehen können.

    So nun bin ich natürlich auch auf eure Meinungen und Erfahrungen gespannt!

    Gruss Ruedi

    Seit 23.2.2007 / Seit August 2017 stillgelegt
    AQ: L300,B150,H80 / CL Abyzz 4xA400 / Rückförderung A200 / LED AI HYDRA 52/ Genisis Bandfilter / Diakat B+ / JNS Abschäumer

  • HI Ruedi

    Ob ein Zusammenhang zu dem Mittel ( Joes Juice ist soll im übrigen Magensiumoxid sein = hörensagen) besteht weiss ich nicht, aber an der Sache mit der Arterhaltung ist schon was dran.

    Das mögen schlechtere Werte sein, oder Abdunkeln, bei manche löst das wohl eine Art Reiz aus sich zu vermehren und sich so zur Not zu erhalten.
    Zumindest ist das die Vermutung die manche haben, ich auch :smiling_face:

  • Hallo,

    Die Arterhaltungs-Theorie kann ich inzwischen auch unterschreiben. Die Tiere die allein waren/sind haben sich nicht geteilt; evtl. die eine wegen der beiden ocellaris und des Standortwechsels(von Inken zu mir), die andere wegen der Neopetrolisthes.(Hat sich auch kurz nach dem Bezug geteilt). Mal schauen wie sich das weiter entwickelt; bisher wuchsen die ja normal ohne Teilung als kein Bewohner da war, jetzt ist ja der melanopus da und folglich müsste sich demnächst dann eine teilen wenn die Theorie stimmt.

  • Hallo Ruedi,

    Hoffentlich entwickeln die Glasrosen jetzt nicht die gleiche Taktik - dann hättest Du dreimal soviele...

    Gruß Rene

  • zumindest lassen deine beobachtungen den schluss zu, auch ich denke, dass das möglich ist.

    Tatsachen schafft man nicht aus der Welt, indem man sie ignoriert.

  • Hallo Klumpi

    Wenn die Bewohner Einfluss auf die Teilung haben würde, so hätte ich sicher schon mehr als 10 Stück. Du kannst dir ja in etwa vorstellen, was los ist wenn im Dämmerlicht mindestens 60 Halbwüchsige in die Anemone wollen (die andern 60 sind dann in der Doreensis). Nun können sie sich aber noch besser Aufteilen, sind ja immerhin 6 Anemonen in diesem Becken.

    @René: Auf die Dosierung kommt es an und so hoffe ich doch, dass die Glasrosen dann irgendwann zu besiegen sind.

    @all: Um dies erneut zu provozieren werde ich jetzt erst mal etwas Ruhe einkehren lassen und wenn's mit den Glasrosen nicht zu heftig wird, deren Behandlung unterbrechen. Mal sehen ob die Teilerei mit erneutem JJ-Einsatz wieder los geht.

    Gruss Ruedi

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  • Hi zusammen,

    Ich denke auch nicht, daß Anemonenfische Einfluß auf die Teilung haben.

    Die Anemone, von der Jannes sprach, hat sich bei mir mehrere Monate nicht geteilt, obwohl sie von Ocellaris bewohnt wurde.

    Nach dem Streß durch den Umzug zu Jannes hat sie es dann in kürzester Zeit mehrfach getan :O

    Viele Grüße
    Inken

  • Meine Anemone hat sich eine Woche nachdem ich beim Scheibenputzen ausversehen die Riffplatte an der sie sitzt runtergeworfen habe geteilt.
    Ich habe da bislang keinen Zusammenhang vermutet.

    Sie wird auch von Anfang an von zwei Ocellaris bewohnt und kam eigentlich viel zu früh in mein Becken.

  • Hallo Ruedi,

    ich hab ja damals nach Deinen occelaris eine quadricolor von Florian bekommen (bei dem vermehren sie sich wie bei Dir die Glasrosen bzw. wie Kanikkel oder Mäuse :D- er selber ist darüber natürlich nicht so froh). Die hat sich dann bei mir auch mal geviertelt (dürfte wohl auch ein Unfall gewesen sein), nachdem sie eine recht respektable Größe gehabt hat. Damals hab ich - bis auf eine alle - abgegeben. Die ist inzwischen wieder zu einer beachtlichen Größe herangewachsen. Seit gut zwei Wochen hab ich auch wieder zwei kleine Ableger - das Muttertier hat allerdings keine optischen "Schäden" (erkennbar gehabt)und ich könnte auch nicht sagen, dass sie unbedingt kleiner ist als vorher.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hi!

    Kann mich dem nur anschließen! Habe auch eine grüne quadricolor eingesetzt. Der Händler hat sehr niedrige Po4 u. No3 Werte. Bei mir sind sie sehr hoch. Kurz nach dem Einsetzen hat Sie sich geteilt.

    Bei einem Bekannten ist Sie schon gigantisch gross u geteilt hat Sie sich noch nie. Meine wächst aber auch extrem. Hoffe die hört bald auf gehört Ihr schon fast die komplette rechte Seite in meinem Becken! :winking_face_with_tongue: :grinning_squinting_face:

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