Wachstum Meerwasserfische

  • Zitat

    Original von mbb
    und wer wirklich der meinung ist,er könnte "natürliche"bedingungen bieten,der lügt sich in die tasche,dazu würde nämlich auch auslese,das heißt raubfische und futterkonkurenz gehören.

    Tja,


    "Natürliche Bedingungen" in menschlicher Obhut ist ein Wiederspruch in sich. Warum wollt ihr Hardcore-Leute das immer wieder anderen unterschieben? Es wird dadurch nicht richtiger und keiner, der ein Bisschen nachdenkt, wird behaupten er habe natürliche Bedingungen ím Aquarium.

    Wir reden hier von artgemäßer Haltung. Ich verstehe nicht, dass es so schwierig für euch ist, das auseinander zu halten.

    Offenbar vertretet ihr den Standpunkt: "Wenn die anderen auch keine natürlichen Bedingungen haben, kann ich auf das artgerechte auch pfeiffen." Das ist halt der Unterschied.

    @ Frank,

    Was wolltest du denn hören? Dass ich P. volitans oder später zwei P. antennata in 5000 l gehalten habe? Dass ich einen 30-cm-Maskenkaiser auf 10 m[h]2[/h] abzüglich 1 m[h]2[/h] Technikschacht eingewöhnt habe? Das wären doch nicht wirklich Beiträge zu der Diskussion gewesen, die doch eigentlich du angestossen hast ?(. Große Fische in kleinen Behältern habe ich nur in Heringsgläsern und Sardinenbüchsen. :grinning_squinting_face: Ansonsten gefallen mir meine vier Demoisellen auf einem Quadratmeter jetzt besser, ich sehe noch so gut, dass ich keine 30-cm-Fische brauche.

    Grüße

    Hans-Werner

    Einmal editiert, zuletzt von Hans-Werner (20. Januar 2006 um 16:34)

  • Zitat

    Original von Wolfgang S
    Hallo Thilo!

    Wolfgang

    Hi Wolfgang,

    auch nur ganz kurz ne Anmerkung ;): Ich hab NICHT alle Posts bis hierher gelesen es ist mir zu müßig :confused_face:

    Ich hab eigentlich nur meine Erfahrungen und Beobachtungen in möglichst Kompakter Art und Weise hierher geschrieben, die sich mit dem Eingangs gestellten Thema beschäftigen.


    Zu deinen Fragen:

    Ob die Tiere ausgewachsen waren kann ich dir nicht sagen, es liegt aber nahe daß sie nicht größer wurden. Die Gründe hierfür, über die ich mir durchaus schon zigfach gedanken gemacht habe sind vielschichtig aber um darüber zu Schreiben Bedarf es mehr als nur small talk und das ist hier wieder mal nicht mehr möglich. Schade, aber ist so.

    Du ahst recht, nicht nur du tust dir Schwer mit Maßangaben im Meer ohne direkt nachzumessen, abe genau deshalb habe ich auch nur Ca. Angaben gemacht und das auch so geschrieben.

    Wieso fragst du mich wie man eingiermaßen angemessen einen Kaiser mit 50cm Pflegt? Willst du meine persönliche Meinung dazu Wissen? Denke die kennst du :winking_face: Wenn nicht ich kann es hier gerne nochmals Schreiben, doch keiner Fragt danach, also Schrieb ich meine Erfahrungen und Beobachtungen und dränge nicht der Allgemeinheit meine Meinung auf :winking_face:

    Faktoren durch den Mensch hervorgerufen die für derarten Unterschied in der Endgröße maßgeblich sind gibt es im Prinzip nicht. Es sind nur Faktoren die das Wachstum beeinflussen können aber niemals zu Steuern. Ein kleiner vielleicht aber wichtiger Unterschied der erwähnt werden sollte. Ich sagte ja schon: Jedes Tier ist ein Individum für sich. Eigentlich völlig Logisch und Undiskutabel.


    Grüße Thilo

  • HAI ALL

    ich hätte da einen Vorschlag für den tech. Admin, wie wäre es mit virtuellen Waffen 8o,

    beide Seiten werden sich nie einander nähern, da es einfach zu viele Differenzen gibt, Hans Werner hält 4Demos -> Frank 3Haie und 1Blaupunkt-> jeder kann nicht verstehen was der andere macht!

    nur wie Frank (und viele andere schon schrieben), MEINE MEINUNG(bevor der nächste rumschreit): dies gehört zu diesem Hobby mit dazu, Fische zu halten und nicht in einen ''leeren GLaskasten'' zu schauen,

    jeder so wie er es mag!, me(e)hr gibt es schon eigentlich nicht zu sagen! ihr werdet nie!!!!(ja nie!!!!!) zu einem Ergebniss kommen!, da es keine ''non plus ultra'' Regelung für den Besatz gibt!, es kann keiner sagen was richtig oder falsch ist, wir lassen uns dabei von unserem Gefühl und Ethik leiten!-> und da gibt es nun mal krasse Unterschiede!°


    mfg Christoph

    Einmal editiert, zuletzt von ChristophKlose (20. Januar 2006 um 16:37)

  • Hi,

    schade, daß so wenige die Gelegenheit nutzen, zu sagen, welcher Fisch unter welchen Bedingungen wie groß geworden ist. Das Thema ist uralt und endet immer in abgehobnenen oder polemischen Ethikdiskussionen ohne mal den Fisch zu fragen.

    Stefan C.:
    mit den dispars hab ich auch Probleme. Wachsen zwar voll aus, werden dann aber fast alle zu Männchen und dann geht das Sterben los (nach nem Jahr, 2*mal gehabt). Werden immer schwächer und verschinden dann, vis zum Schluß beste Färbung, bewegen sich aber kaum noch.
    Ernste Streiterein gabs nie, nur das übliche Drohen ohne erkennbare Dominanz eines Tieres. Jetzt leben noch 2 (m+w) und die scheinen durchzuhalten.

    Grüße
    Ulrike

  • Hai
    Also Stefan geben wir mal Erfahrungen wieder.
    Palettendoc´s
    Ich hab ein Tier was ich in der Grösse von 4cm in einen 50x50x50 Würfel gesetzt hab. Der Grung dafür war das er im Grossen Becken heftigst gejagt wurde. Im Würfel wurde der kleine heftig krank. Er sah so richtig übel aus und ich dachte schon daran ihn zuerlösen. Da er aber trotz Krankheit noch gefressen hat, hab ich einfach abgewartet. Er wurde wieder gesund und richtig schön, gewachsen ist er sehr langsam.
    Dann setzte ich ihn (da ich den Würfel brauchte) mit 6cm ins Grosse. Diesmal wurde er nicht beachtet, selbst die 2 grossen Palettis liesen ihn in Ruhe. Aber ein schnelles wachstum war trotzdem nicht zubemerken. Nach dem Umbau hab ich ihn allein im Becken gelassen und die 2 Grossen umgesetzt. Seit dem wächst er doch sichtlich. Krankheiten hatte er keine mehr.
    Druck durch Beibesatz?
    gelbe Doc´s
    zuerst hatte ich einen dann hab ich 2 kleine zugesetzt. Einer wurde getötet der andere wurde geduldet. Es dauerte keine 8 Wochen und der kleine hatte die gleiche Grösse des Alten erreicht. Dann 2 fast gleichgrosse zugesetzt (von Tim übernommen) hier gabs null Probleme und die beiden neuen hatte auch nach kurzer Zeit die gleiche Grösse wie die 2 Alten.
    Dann nochmal 2 zugesetzt, hier das gleiche Bild, sie wachsen schnell auf die Grösse der anderen ran.
    Wachstum trotz Beibesatz?
    Soll ich weiterschreiben? :grinning_squinting_face:
    Gruß Frank

  • Zitat

    Original von mbb
    weil auch die gewässergröße unabhängig vom futterangebot die endgröße des hechtes bestimmt.


    Weshalb gibt es dann in den Niederländischen Boldern viele (sehr)große Hechte?

  • Zitat

    Original von Hans-Werner
    [....]
    Ich habe auch erlebt, dass Fische in einem Aquarium, wo sie eigentlich viel Platz gehabt hätten, nicht normal gewachsen sind und daneben auch Lochkrankheit entwickelt haben. Deshalb stelle ich jetzt mal in Frage, ob wir hier an der richtigen Front kämpfen. Könnte der Zwergwuchs auch andere Ursachen haben, als die Größe des Beckens? Ist die Größe des Beckens der entscheidende Faktor?
    Das befreit aber nicht ganz von der Frage, welche Beckengröße und -form als artgerecht eingeschätzt werden sollte, vielleicht gerade weil der Fisch ziemlich groß wird, wenn wir denn den "Krüppelwuchs" abstellen könnten.

    Grüße

    Hans-Werner

    hallo :smiling_face:

    habe den beitrag hier recht spät entdeckt wollt aber nochmal schnell was zum thema beitragen... ich erinnere mich an einige expermiente von denen ich kürzlich gelesen habe bei denen karpfen (?) nur ein minimum an bewegungsfreiheit gegönnt wurde und dann das wachstum beobachtet wurde. dabei stellte sich heraus, das einzig und allein das futter die wachstumsgeschwindigkeit und die erreichbare endgröße verantwortlich ist. ein ausgezeichnet ernährter karpfen erreichte seine endgröße verhältnismäßig schnell während unrzureichend ernährte fische im wachstum zurück blieben.

    wenn man sich einmal ein wenig bei aquarianern zuhause umguckt entdeckt man dort vorzugsweise minderwertiges flockenfutter das teilweise ein jahr oder länger völlig unzureichend gelagert wird (der 1-liter-beutel ist ja viel billiger)...daneben evtl. noch haferflocken und hin und wieder gibt es dann etwas frostfutter zweifelhafter qualität zur abwechslung. unter diesen bedingungen wird kaum ein größerer fisch seine natürliche endgröße erreichen... ganz egal wie groß das aquarium ist.... zum glück gibt es ja mittlerweile einige bemühungen der hersteller produkte anzubieten mit denen sich minderwertiges futter (und ich möchte einmal behaupten das 90% von dem was durchschnittlich so verfüttert wird in diese kategorie fällt) aufwerten lässt ;)... von daher bleibt abzuwarten was sich nun in zukunft am gängigen gerücht ein fisch würde sich der aquariengröße anpassen halten wird... ich vermute, dass sich die fische einfach nur einer unzureichenden ernährung anpassen.

    wenn das von mir erwähnte experiment nicht bekannt sein sollte suche ich gerne die quellenangabe heraus und schicke sie dir per email.... ich habe es leider auch nicht mehr im detail im kopf da ich es damals nur überflogen habe und es nun irgendwo in meiner sammlung an berichten mit denen ich mich gerne näher beschäftigen möchte verloren gegangen ist.

    viele grüße! :smiling_face:

    Einmal editiert, zuletzt von Malte Pechel (18. Januar 2006 um 19:55)

  • Zitat

    Original von Malte Pechel
    ich erinnere mich an einige expermiente von denen ich kürzlich gelesen habe bei denen karpfen (?) nur ein minimum an bewegungsfreiheit gegönnt wurde und dann das wachstum beobachtet wurde. dabei stellte sich heraus, das einzig und allein das futter die wachstumsgeschwindigkeit und die erreichbare endgröße verantwortlich ist. ein ausgezeichnet ernährter karpfen erreichte seine endgröße verhältnismäßig schnell während unrzureichend ernährte fische im wachstum zurück blieben.


    Hi Malte,
    das wird ja in der Aquakultur ständig bewiesen (auch im Meer in Netzkäfigen)

  • Hallo Malte :smiling_face:
    Wenn das so wäre wie in deinem bericht, müssten doch die Fische ziemlich schnell an Mangelerscheinungen sterben oder? Wie erklärst du dann die viele Fische die schon 10-20 Jahre in Aquarien schwimmen? Werden die hochwertiger gefüttert als die anderen?
    Ich versuch das jetzt nochmal zuerklären was ich mit Anpassung meine. Zuerst spielen hier in meinen Augen viele Faktoren eine Rolle. Der Druck durch den Beibesatz, Futterangebot, Platz, Wasserqualität und die Beckendeko sind die wichtigsten. Auch die Art wird hier eine Rolle spielen.
    Das z.B ein Paletti sich nicht einem 80cm Becken anpasst und vieleicht deshalb nur 5cm wird klar. Aber er wird auch in einem grossen Becken meist nie die Grösse erreichen wie im Meer, wobei die wenigsten im Meer richtig gross werden :grinning_squinting_face:
    Ein "angepasster" Fisch muß auch nicht zwangsläufig krank oder irre sein.
    Ein verbuteter Fisch ist einfach daran zuerkennen das er unförmig wirkt und ungewöhnlich grosse Augen hat. Die Augen wachsen nämlich weiter. Soetwas kommt aber auch in der Natur sehr oft vor. Zumindest in Seen oder Teichen.
    Gruß Frank

  • Zitat

    Original von KS
    das wird ja in der Aquakultur ständig bewiesen (auch im Meer in Netzkäfigen)

    moin,klaus

    schön wärs,im süßwasser hast du ja bedingt recht,aber es sind halt nur einige,zum teil schon lange gezüchtete arten,bei denen das zugegebenermaßen super klappt.aber z.b. von einer zanderzucht habe ich noch nie gehöhrt.

    im meerwasser ist natürlich der lachs der dominierende zuchtfisch.aber hierbei handelt es sich um einen zuchtfisch(nicht umsonst besteht ja die begründete angst,daß entkommene tiere den natürlichen bestand gefärden)die unter massivem medikamente- und futtereinsatz gemästet werden.

    ich zumindest kann nicht objektiv beurteilen,bezweifle aber,ob diese art fischzucht aussagekräftige belege für das wachstum wildlebender fische erbringen kann.ich glaube ehr,daß diese tiere genau wegen dieser art wachstum zur zucht/aquakultur ausgewählt wurden!

    :wink

    mfg
    michael

  • Zitat

    Original von Frank Mohr
    Hallo Malte :smiling_face:
    Wenn das so wäre wie in deinem bericht, müssten doch die Fische ziemlich schnell an Mangelerscheinungen sterben oder? [...]

    nein..genausowenig wie ein mensch der sich hauptsächlich von reis ernährt ziemlich schnell an mangelerscheinungen sterben würde.

    viele grüße! :smiling_face:

  • Hai Malte
    Nur von Reis würde es sicher nicht lange dauern, zumindest würde man die Mangelerscheinungen deutlich sehen. Von der Anfälligkeit von Krankheiten mal ganz abgeseh. Bei Fischen wäre das sicher nicht anders. Krankheiten wären die Regel, genauso würde der Fisch alles andere als gesund aussehen. Also hinkt der Vergleich.
    Durch mbb´s posting bin ich noch auf etwas gestossen was mich bei deinem Bericht interessiert. Um was für Karpfen handelte es sich dabei? Denn eine Wildkarpfen ist was ganz anderes als die Mutanten wie Spiegel oder nacktkarpfen, das sind Züchtungen und keines Fall mit unseren Fischen vergleichbar.
    Gruß Frank

  • hallo frank :smiling_face:

    ich schrieb "haupsächlich von reis" und nich "nur von reis"

    ... sobald ich den artikel wiedergefunden habe schicke ich ihn dir per email... dann kannst du selber beurteilen inwiefern er eine aussagekraft hat oder nicht.

    viele grüße! :smiling_face:

    Einmal editiert, zuletzt von Malte Pechel (18. Januar 2006 um 20:34)

  • Mangelerscheinungen sind Mangelerscheinungen egal von was. Und dein posting übers Futter sagt ja aus das 90% des Futters Schrott sind, desweitern schreibst du das das der Grund dafür ist warum Fische in Gefangenschaft eben nicht so wachsen wie im Meer. Sicherlich ist das Futter, oder die Verfügbarkeit dieses, auch ein Grund. Nur ich kann nicht glauben das das alles ist und wie gesagt Fische die zum zunehmen bzw mästen gezüchtet wurden, sind da keine Quelle.

  • Gibt halt gewisse Unterschiede zwischen Meerwasserfischen die aus der Natur entnommen sind und Süsswasser Zuchtfischen die es in der Natur normal garnicht gibt. Auch die benötigten Sachen wie Kohlenhydrate, Fette usw sind hier doch anders eingeteilt für ein gesundes wachstum. Denke ich zumindest. Tiere die zur Mast gezüchtet sind sollen sich ja garnicht soviel bewegen, das sie eben schön gross und fett werden. :winking_face:

  • Zitat

    Original von mbb
    schön wärs,im süßwasser hast du ja bedingt recht,aber es sind halt nur einige,zum teil schon lange gezüchtete arten,bei denen das zugegebenermaßen super klappt.aber z.b. von einer zanderzucht habe ich noch nie gehöhrt.

    im meerwasser ist natürlich der lachs der dominierende zuchtfisch.aber hierbei handelt es sich um einen zuchtfisch(nicht umsonst besteht ja die begründete angst,daß entkommene tiere den natürlichen bestand gefärden)die unter massivem medikamente- und futtereinsatz gemästet werden.

    ich zumindest kann nicht objektiv beurteilen,bezweifle aber,ob diese art fischzucht aussagekräftige belege für das wachstum wildlebender fische erbringen kann.ich glaube ehr,daß diese tiere genau wegen dieser art wachstum zur zucht/aquakultur ausgewählt wurden!


    im Meerwasser werden in Netzkäfigen u.a. Lachse, Regenbogenforellen, versch. Tilapien usw. gezüchtet. Logischerweise werden Arten genommen die unter diesen Umständen bestmögliche Wachstumsraten zeigen und am Markt verwertbar sind. Das heißt ja nicht daß es nur mit diesen Arten funktioniert.

    Zander: Hier kenne ich in Tschechien (auch Rotaugen, Brassen, Welse für Speisezwecke) und in der Nähe von Celle große Teichanlagen (bei Nürnberg gab es auch eine) in denen unter anderem Zander und Graskarpfen für Besatz- und Speisezwecke gezüchtet werden. Hier ist der Besatz geringer als in den Netzkäfigen, aber erheblich höher als in der Natur. Dies ist aber nur durch ständige Zufütterung möglich. Die Haltung ist mit den Karpfenteichen (in Franken) vergleichbar.

  • Zitat

    Original von Frank Mohr
    Süsswasser Zuchtfischen die es in der Natur normal garnicht gibt.


    Hi Frank,
    welcher Unterschied soll zwischen Wild(Schuppen)karpfen und Spiegel-,Leder- und Zeilkarpfen sein? Die Zuchtformen wurden hochrückiger (Tellerform), fleischhaltiger und Schuppenärmer gezüchtet, trotzdem sind es Karpfen.

  • Hai Klaus
    Natürlich sind es Karpfen *lach* aber von Wldtieren kann hier keine Rede mehr sein.

    Zitat

    welcher Unterschied soll zwischen Wild(Schuppen)karpfen und Spiegel-,Leder- und Zeilkarpfen sein?

    Zitat

    Die Zuchtformen wurden hochrückiger (Tellerform), fleischhaltiger und Schuppenärmer gezüchtet


    hier beantwortest du deine Frage nach dem Unterschied ja selbst.
    Gruß Frank

  • hallo frank :smiling_face:

    ich habe dieses experiment nicht als beweis für irgendetwas angeführt sondern lediglich einen aspekt aufzeigen wollen über den es sich meiner meinung nach lohnt nachzudenken und ihn etwas weiter zu verfolgen. das dies hier offensichtlich unerwünscht ist (habe mir die letzten seiten nun doch noch komplett durchgelesen :winking_face_with_tongue: ) habe ich nun verstanden.

    selbstverständlich lassen sich erkenntnisse die an einem süßwasserfisch (ich habe nicht mehr im kopf ob es sich bei dem experiment um irgendwelche zuchtkarpfen oder wildtypen handelte) nicht ohne weiteres auf alle meerwasserfische übertragen aber das ist meiner meinung nach dennoch kein grund dieses beispiel gleich als komplett unverwertbar vom tisch zu fegen... ausser natürlich man möchte gar nicht darüber nachdenken (was ich verstehen kann... möchte eigentlich auch lieber glauben, dass meine fische sich schon irgendwie der aquariengröße anpassen und ich sie hervorragend ernähre :winking_face: )

    viele grüße! :smiling_face:

  • Zitat

    Original von Frank Mohr
    Hai Klaus
    Natürlich sind es Karpfen *lach* aber von Wldtieren kann hier keine Rede mehr sein.
    ****die leben durchaus verwildert in der Natur, ernähren sich von dem was sie finden und vermehren sich über Generationen. Kommt halt auf das Gewässer an.


    hier beantwortest du deine Frage nach dem Unterschied ja selbst.
    ****Die kommen mittlerweile durchaus freilebend im selben Lebensraum vor und unterscheiden sich biologisch nicht. Schau mal bei Hauskatzen. Da gibt es große, kleine, dicke, dünne, kurzbeinige, langbeinige, Trockenfutterfresser, Nassfutterfresser usw.. Trotzdem sind es Europäisch Kurzhaarkatzen :grinning_squinting_face: (Weil sie gerade vor mir sitzen)

  • Zitat

    Original von Malte Pechel

    nein..genausowenig wie ein mensch der sich hauptsächlich von reis ernährt ziemlich schnell an mangelerscheinungen sterben würde.

    viele grüße! :smiling_face:

    Stimmt. Chinesen sterben ja auch nicht, aber sie sind meistens viel kleiner als Europäer. :face_with_tongue:

    mfg Uwe

  • Moin Malte
    Natürlich sollte man nachdenken wenn man Fische besetzt, nur ich brauch mir sicher nix einreden. Denke du hast jetzt alle postings nochmal durchgelesen? Dann solltest du wissen was ich mit Anpassung meine. Ich hab von MangelERSCHEINUNGES geschrieben, die man ja sehen müsste, solange man keine sieht und der Fisch sichttlich gesund aussieht und sich normal verhalt, denke ich schon das ich ihn richtig ernähre

    Gruß Frank

  • Hallo Klaus :smiling_face:
    Nehmen wir noch ein Beipiel was ich sehr interessant finde.
    Du kennst meine Becken und meine Fische und ich kenn das ganze von dir...also nehmen wie jetzt mal unsere Füchse als Beispiel.
    Meiner lebt in einem grösseren Becken als dein Becken ist......mein Fisch ist nicht mal annähernt so alt wie deine Fische. Aber: Mein Fuchs ist min. ein gutes Drittel grösser als deine Tiere.
    Woran mag das liegen? An der Grösse des Becken soll es ja angeblich nicht liegen.
    Wenns nach Malte geht liegt es an der Ernährung. Also sag mir bitte: Was mach ich richtig, das mein Fisch annähernt die Grösse erreicht die in der Literatur angegeben ist. Und viel wichtiger: Was machst du dann falsch? Wie ist es mit der Krankengeschichte deiner Krüppel, würde jetzt Martin fragen. Übrigens ist das jetzt kein Gestichel, sondern echtes Interesse. Oder liegt es vieleicht doch daran das mein Fisch in einem grösseren Becken aufgewachsen ist?
    Gruß Frank

  • Hallo!

    Habe am Wochenende auch etwas zu eigentlichem Thema gesehen.

    In einem Schauaquarium wird versucht einen Napoleon
    [URL=http://www.meerwasser-lexikon.de/de/29/1220/Cheilinus/liste_ undulatus.htm]Cheilinus undulatus[/URL
    als Zusatzbesatz in einem Haibecken großzuziehen.

    Trotz täglicher Fütterung mit Stinte (hat mich etwas verwundert, aber die behaupten das ist ein reiner Fleischfresser?) ist das Tier in 6 Monaten keinen Zentimeter gewachsen.
    Er steht bei ca. 15 cm.

    Ursache?
    Vielleicht die reine Stintefütterung?
    Das 2 Meterbecken ist nur mit einigen Keramiktöpfen dekoriert, kein Aufwuchs, keine lebenden Steine.
    Im Becken sind einige gleich große Schnapper, es wird aber darauf geachtet das der Napoleon nicht zu kurz kommt.

    Null-Wachstum in 6 Monaten bei einem Fisch dieser Endgröße hätte ich auch unter ungünstigen Bedienungen nicht für möglich gehalten.

  • Hi Frank,
    manchmal ist es schon komisch. Meine Füchse sind nach dem Umzug ein Stück gewachsen, der Z. xanthurum dagegen nicht :confused_face: Weshalb? Keine Ahnung. Aber deshalb lasse ich auch andere Meinungen gelten und freue mich über Anregungen die vielleicht zu einer Erklärung führen.

    P.S.
    Ich habe aber auch schon Füchse in kleineren Becken gesehen die trotzdem erheblich größer als meine waren.

  • Ein Napoleon reiner Fleischfresser ??? Warum hat das Vieh (>2m) in Ägypten mit dann die ganzen Apfelsinen geklaut die ich für die verletzte Suppenschildkröte dabei hatte?

    mfg Uwe

  • Hai Klaus
    sie sind also nach dem umsetzen in ein grössere Becken trotz Alter nochmal gewachsen? Das ist das gleiche wie bei einem Bekannten mit seinem Paletti, der hat trotz das er schon älter ist, nach dem umsetzen in ein grösseres becken auch nochmal einen Schub gemacht.
    Ich hab übrigens was besonderes vor was dieses Thema betrifft, aber dazu am we mehr
    Gruß Frank

  • Meine Füchse sind auch immer in einem halben Jahr so groß geworden das ich sie abgeben mußte. Die würde ich eigentlich auch zu den Sorten zählen die sich nicht groß um die Beckengröße scheren. Möglicherweise kommt bei Klaus ja ein Konkurenzdruck von anderen Fischen dazu?

    mfg Uwe

  • Hallo use
    Ich glaub bei Füchsen auch nicht so recht an eine Anpassung. Aber zum Druck kann ich sagen das meiner auch lange mit Partner war (bis der eine von meine lineatus zuhackt wurde) und sie sind beide zu der Zeit gleichschnell gewachsen. Klaus hat denk ich mal nix im Becken was druck macht.
    Gruß Frank

  • Kann mich bei Klaus seinem Becken auch an nichts erinnern was einem Fuchs Druck machen könnte. Ein Partner, noch dazu wenn er vom anderen Geschlecht ist, halte ich nicht für Konkurenzdruck.

    Mir ist aber bei Doktoren aufgefallen das neue kleine Doks immer sehr schnell bis auf die größe der andern aufschließen. Das halte ich für Konkurenzdruck - wenn möglich aufholen in der Beckenhierarchie. Vielleicht ist es ja auch genau anders herum wie wir denken. Wenn ein Dok keine Konkurenz im Becken hat - warum soll er dann noch wachsen? Möglicherweise haben sich Deine Füchse im Wachstum gegenseitig hochgeschaukelt und bei Klaus fehlte dieser Anreiz dann??

    Mehr Fragen als Antworten :grinning_squinting_face:

    mfg Uwe

  • moin,

    bei meinem kuhkofferfisch hat sich konkurenz und beckengröße genau andersrum ausgewirkt.im 200l seepferdchenbecken war er der king,der einzige fisch neben zwei mandarin und wuchs recht flott,bis ich ihn ins riffbecken strafversetzen mußte.

    dort hatte er nun ganz andere "gegner" und wächst jetzt trotz ca 1000l,besserer wasserqualität und reichlich futter kaum noch???

    also,fragen über fragen :confused_face:

    :winkmbb

    ps:ich weiß,pferdchen+nadeln sind auch fische,hab ich hier aber nicht mitgezählt :winking_face:

    mfg
    michael

  • Hallo use
    Fragen doch immer gut, der Thread läuft wieder wie er laufen soll.
    Das Aufholen hab ich wie schon geschrieben bei meinen gelben und bei den scobas deutlich gesehn.
    bei Kaisern nicht Zwergkaisern) denke ich ist es anders herum. Hier wird bei Druck ein Tier überhaupt nicht oder kaum wachsen. so meine Erfahrung.

  • Bei Kaisern kann ich nicht mitreden.
    Aber bei Anemonenfischen ist der ausschlaggebende Faktor mit Sicherheit nicht die Beckengröße sondern die Rangordnung. Es gibt immer nur einen der nach erreichen der Geschlechtsreife weiterwächst. Wenns mehr als 20 sind wächst überhaupt keiner weiter (oder zumindest nur seeehr langsam) weil sich alle gegenseitig unterdrücken.

    Gut zu sehen an meinen 100-150 Stück. Kleben alle in zwei Anemonen, obwohl das Becken noch reichlich Platz hätte, und ich könnte die ohne Probleme für 4 Monate alt ausgeben obwohl die schon 6 Monate alt sind. Das Wachstum ist einfach stehengeblieben und die sind so lieb zueinander das man schon fast von gegenseitiger Rücksichtsnahme reden könnte.

    mfg Uwe

  • Zitat

    Original von mbb
    bei meinem kuhkofferfisch hat sich konkurenz und beckengröße genau andersrum ausgewirkt.im 200l seepferdchenbecken war er der king,der einzige fisch neben zwei mandarin und wuchs recht flott,bis ich ihn ins riffbecken strafversetzen mußte.

    dort hatte er nun ganz andere "gegner" und wächst jetzt trotz ca 1000l,besserer wasserqualität und reichlich futter kaum noch???

    also,fragen über fragen :confused_face:


    Vielleicht durch die stärkere Strömung (Vermutung)

  • @Klaus

    hatte ich auch erst angst vor,da er aber schon recht groß und kräftig ist,kommt er da gut mit zurecht.
    außerdem habe ich die strömung einer beckenhälfte reduziert.

    :wink

    mfg
    michael

  • Frank,
    Uwe,
    Konkurenzdruck gibt es für die Füchse eigentlich nicht. Sie sind auch die größten im Becken (knapp gefolgt von Genicanthus watanabei).

    Bei mir wächst z.B. Genicanthus watanabei auch schneller und stärker als G. melanospilos :confused_face:

    Vielleicht liegt es an der stärkeren Strömung in meinem Aquarium (180x70x65) mit 2x 12.000 l/h Stream und 2000 l/h Förderpumpe :confused_face:


    Übrigens ist mein Acanthurus leucosternon nach dem damaligen Wechsel in das Aquarium eines Freundes (von 160x60x65 in 220x70x70) in der Länge schnell ein gutes Drittel gewachsen, sondern hat auch in der Körperdicke sehr zugelegt. Interessanterweise hat nach einiger Zeit die Infektion durch Stresspunkte abgenommen und ist nach einiger Zeit nicht mehr aufgetreten.

  • Hai use
    bei Anemonenfischen ist das klar, im Meer wächst ja auch nur einer (Weibchen) Nur ich weiß nicht wann im Meer die Jungen aus der Anemone geschmissen werden :grinning_squinting_face: Bis dahin denke ich ist das Verhalten das sie sich bei grosser Anzahl nix tun normal. Ist ja bei vielen Arten das Gleiche oder zumindest ähnlich.
    Das nicht nur die Beckengrösse eine Rolle spielt ist auch klar. Unterdrückte Fische mancher Arten scheinen nicht zuwachsen solange sie unterdrückt werden, andere scheinen unter Druck durch Wachstum einen Ausgleich an zuschaffen um gleichgestellt zusein.
    Gruß Frank

  • @ Klaus
    Kann nicht sein. Mein Becken war noch kleiner und ich habe auch zwei 12000er Stream drinnen.
    Gibs zu - Du fütterst Schrumpfhormone nur damit wir aus dem raten nicht rauskommen :face_with_tongue:

    mfg Uwe

  • Hai Klaus
    Bei Acanthurs bin ich der festen Überzeugung das viele Faktoren wichtig sind das sie gesund bleiben, die Beckengrösse UND Einrichtung ist hier sehr wichtig, genau wie der Beibesatz, aber das ist ein anderes Thema. :winking_face:

    Strömung lässt sicherlich die Muskeln der Fische wachsen, das ist wie Training und ein dickerer Fisch wirkt ja automatisch grösser.
    Gruß Frank

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