• Hallo Forum,

    das war ein Sch...weihnachten. Heute Nacht laichte wahrscheinlich eine große
    Pocillopora in meinem Becken ab und verwandelte es in eine stinkende Brühe.
    Das war das dritte Mal, dass ich das mitbekommen habe, das erste Mal ging
    glimpflich ab, das zweite Mal kostete 2 Chromis und 2 Preußenfische das Leben
    und diesmal scheint es noch heftiger zu werden : Bis jetzt habe ich einen
    Feilenfisch und einen Korallenwächter tot rausgeholt. und es ist zu befürchten,
    dass ich noch weitere Leichen finden werde. Riesensch.. !

    Das Hauptproblem scheint der Sauerstoffmangel zu sein, der durch die
    bakterielle Zersetzung der Laichprodukte entsteht. Auch durch zusätzliche
    Belüftung mit Ausströmern und Diffusoren, die ich für die Strömungspumpen
    konstruiert habe, scheint der Sauerstoff nicht zu reichen. Kohlefilterung hilft
    etwas beim Klarwerden des Wassers. Betroffen sind immer nur Fische,
    niedere Tiere scheinen die Brühe besser aushalten zu können.

    Da ich mit dem Erfolg meiner Maßnahmen noch überhaupt nicht zufrieden bin,
    würde ich würde gerne Erfahrungen zusammentragen, wer schon so heftiges Ablaichen
    erlebt hat, und was er/sie zur Rettung der Tiere unternommen hat.
    Bei den Beiträgen, die ich bisher im Forum zu dem Thema gefunden habe,
    scheint es meistens glimpflich abgegangen zu sein, aber es gab auch wohl
    schon Totalausfälle.
    Kurz zu meinem Becken : 1500 l, bis gestern noch fast 30 Fische, Stein-
    und Weichkorallen, Anemonen, Abschäumer.

    Anbei noch ein Bild vom Becken heute Nacht und vom Schmodder, den
    ich aus dem Filterbecken geholt habe.

    Armin

  • Hallo Armin,

    Interessanter Weise ging es mir, ich glaube vorgestern war es, auch so, das Wasser hatte eine sehr milchige Trübung und es etwas gestunken. Bin im ersten Moment schon erschrocken was nun los ist, da ich aber keine Veränderungen an der Beckenbiologie vorgenommen habe musste es natürlichen Ursprungs sein dachte ich mir. Der Bubble King hatte eine grosse Schaumkrone im Topf und über die Stunden legte sich die Trübung wieder und ich konnte zum Glück keine Verluste verzeichnen. War bei mir das erste Mal, dass ich so etwas beobachten könnte...

    Abschäumer,Ozon,UV im Dauereinsatz...

    Grüße
    Florian

  • Hallo ihr beiden,

    mein Becken läuft jetzt seit 6 Jahren, ein Ablaichen der Korallen konnte/mußte/durfte ich bis heute noch nicht miterleben. Zum einen zeigt es ja, das es den Korallen gut geht, zum anderen ist es für den Sauerstoffgehalt im Becken im wahrsten Sinne des Wortes tödlich. Mein Mitgefühl für die Verluste.

    Kennt ihr den Grund warum die Korallen ablaichen ?
    In den vorrang gegangen Diskussionen war der Verdacht geäußert worden das die Mondsimulation damit in Vewindung steht. Habt ihr so eine Simulation ?

    Oder kennt ihr andere Gründe ?

    Andreas

  • Hallo Armin,

    Ozon einbringen ! (würde ich machen) verbessert die Abschäumung und fördert den Sauerstoffeintrag (muss ich dir doch nicht erzählen) :winking_face:

    Gruß Jürgen

    Panoramabecken 200x70x60, Photon Plus 2x400W Megachrome Coral 14K E40 + 4x54W T5 Aqua Science Special 15K, 2x Tunze Stream 12000 l/h,ATK Abschäumer150cm mit The Pump 40

    Die Summe der auf der Erde vorhandenen Intelligenz bleibt ewig gleich. Nur die Bevölkerung wächst ständig...

  • Hi Armin

    Ich kenne einen Fall (Jörch und Claudi) wo es bisher jedes jarh der Fall war, das ging immer gut. ABer ich kenne deinen eingeschlossen nun zwei Fälle wo es voll daneben ging. Bei dem anderen Fall war der Aquarianer nicht daheim und konnte nicht eingreifen. Alles tot.

    Denke wenn man nicht gleich reagieren kann steckt so ein System das kaum weg. Kommt wohl halt auch darauf an was laicht (Menge an Belastung)

    Eine Rat wie man das verhindert kann ich Dir nicht geben.
    Aber der Interesse halber, wie hoch war den Po4/No3 Wert bei der Aktion... bzw. eher vor der Aktion des Laichens

    Ich weiss das du ja eher höhere Werte zu verzeichnen hast und dazu stehst.
    Das ist dann aber interessant um Paralellen zu ziehen.

  • Hy,
    mich wuerde mal interessieren wie gross Deine Korallenstoecke sind. Ab welcher Groesse wird das kritisch?
    Gruß
    Roger

  • Hallo Armin,

    bei mir hat bis jetzt meine Cynarina 4x und meine Euphylia divisa 2 x abgelaicht und das alles ohne Probleme für die Insassen des Beckens.
    Das letzte mal haben die Korallen 2004 abgelaicht, in diesem Jahr nicht. In den Jahren wo die Korallen laichten hatte ich ein Mondlicht mit Simulation angeschlossen, allerdings 2005 nicht mehr und die beiden Korallen laichten ohne Mondsimulation auch nicht mehr.

    Gruß
    Peter Ismaier

  • Hallo Robert,
    das ist ein interessanter Gedanke von dir. Möglicherweise können Korallen
    in dem nährstoffreichem Wasser (PO4 2mg/L, NO3 25 mg/L) mehr
    Laichprodukte produzieren als in einem nährstoffarmen. Das spricht einerseits
    dafür, dass es den Korallen sehr gut geht, bringt aber das beschriebene Problem.

    @jürgen
    Mehr Sauerstoff kommt durch den Ozonisator nicht ins Wasser, aber
    möglicherweise hilft das Ozon, die Bakterienblüte einzudämmen. Nur habe
    ich dann wieder neue Abbauprodukte, die vielleicht Probleme machen.
    Aber einen Versuch ist es wert.

    @Roger
    Der größte Stock hat etwa 25cm Durchmesser. Als es vor 2 Jahren das
    erste Mal passierte, war er ca. 15 cm groß.

    Interessant ist noch, dass ich am gleichen Abend eine Kreiselschnecke beim
    Laich freisetzen beobachten konnte, sozusagen als "Vorbote". Möglicherweise
    eine "konzertierte Aktion" vieler Beckeninsassen. Mit Vollmond hat es definitiv
    nix zu tun, es war abnehmender Mond kurz vor Neumond.

    Jetzt habe ich wieder erfahrungsgemäß ungefähr ein Jahr Zeit, um mich auf
    die nächste Katastrophe vorzubereiten. Ich überlege wegen einem Diatomeen-
    filter und einem Söchting Teichoxidator. Hat das jemand schon mal eingesetzt ?

    Inzwischen habe ich 4 tote Fische rausgeholt, davon waren 3 je die Hälfte
    eines Pärchens. Zum Heulen.

    Gruß Armin

  • HI Armin

    Zuerst mal sorry für deine Fischlein. Daumendrück.


    Nun aber zum wesentlichen.

    War nur so ein Gedanke.
    Ganz wichtig erscheint mir zu wissen ob nur eine Korallensorte gelaicht hat.
    Ich denke - oder ist das nur ein Gerücht - das manche Korallen sogar animiert werden könnten und dann auch anfangen.. Je mehr Korallen anfangen desto schlechter für ein beschränktes System wie ein Aquarium.

    Wenn ich nach der bekannten Studie bzw. eigentlich eher Experiment gehe, dann war es eher umgekehrt:
    Demnach hat ein höherer Phosphatwert deutlich Auswirkungen auf Korallen im Bezug auf die Vermehrung.

    Es wurde im Großen Barriere Riff im Zeitraum von einem Jahr die Ausgangsphosphat-Konzentration von 0,047 mg/L auf 0,22 mg(L erhöht. Das brachte noch keine grosse oder starke Veränderung. Weder im bezug auf Wachstum noch Sterblichkeit der Korallen. Andererseits war aber die Korallenvermehrung auch hier schon betroffen. Bestimme Acropora Arten produzierten deutlich weniger Nachkommen.

    Nach einem weiteren Jahr und der Erhöhung auf 0,48 mg/L zeigten sich hingegen schon stärkere Auswirkungen. Die Korallensterblichkeit die bei 0,22 noch nicht zu sehen war, war dann deutlich höher. Besonders betroffen - wie immer eigentlich bei Po4 - war Pocciloopra damicornis.
    Die können das ja gar nicht ab.

    Die anderen übrigen Korallen zeigten zudem eine geringere Skelettdichte (brüchiges Skelett)

    Bereits 1964 verfasste Simkiss dazu eine Hypothese, in der er Phosphat als Calzifizierungsgift bezeichnete.

    Brockmann berichtete von Phosphatschäden bei einem sprunghaften Anstieg auf 1,9 Phosphat mg/L. (verwendung von einem schlechten Korallenbruch im Kalkreaktor)

    Du stellst somit (mit einem Dauerwert von 2.0 mg Phosphat) die bisherigen - ich gebe es zu, recht geringen - Erkentnisse zur Korallenvermehrung voll auf den Kopf :-))) Ist halt einfach wieder das alte Spiel- Das Meer lässt sich mit dem Aquarium nur bedingt vergleichen.

    Das ist ja das hoch interessante an der Sache. Ich hätte nicht gedacht das die Korallen sich da noch vermehren können. Scheinbar sind sie das einfach gewohnt.

    Bzw. kompensiert in deinem Becken die Zufuhr von genug Nahrung die Problematik, so das sie sich nach wir vor gut fühlen.

  • Hallo Armin

    Ich würde dir dazu raten Wasserstoffsuperoxid einzusetzen, denn dies zerfällt im Wasser zu reinem Sauerstoff und hebt dadurch eben diesen an.
    Damit haben wir wirklich GUTER ERFAHRUNGEN gemacht.

    Im Normalfall ist das nicht immer einsetzbar, da Garnelen, Igel, Einsieder usw, dies nicht so klasse finden, aber in solchen Fällen hat es sich stark bewährt.

    Wir haben auch 100 Liter im Abstand von 30 Minuten immer wieder 5 ml ( 33%) zugegeben.
    Anhand von Redox konnten wir gut beobachten wie de Wirkung war.


    Bei deiner Suppe könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es mehr sein kann, aber da habe ich keine Erfahrungen in wieweit dies Auswirkungen hat.

    Gruss Michael

  • Hallo Armin,

    son Mist ..
    Wenn ch mich recht erinnere, ist Dein Abschäumer recht klein? Mein recht simpler, dafür aber riesiger Aquamedic turboflotor baby holt Unmengen dreck raus. Korallenablaichen hatt ich noch nicht, wohl aber sind mal große Mengen Caulerpa abgestorben ohne Folgen. Das Wasser sah ähnlich aus.
    Dein Becken ist auch recht hoch, so daß evtl der Sauerstoffeintrag über die Waseroberfläche nicht ausreicht.
    Hats Du mal O2 im Normalbetrieb gemessen?

    Robert:
    P. damicornis Po4-empfindlich?? Scheint bei hohen Werten sogar besser zu wachsen. Ja, die Reagenzglasversuche *g* Hats Du da nen Link mit den Versuchsbedingungen?
    Gerade diese Koralle ist bei mir Unkraut und muß manchmal sogar mangels Abnehmern verfüttert werden. Hat allerdings nur in der Anfangsphase mal Poly-bailout gemacht.
    Acros macht po4 auch nix aus, scheinen nur brüchig zu werden.
    Habe Po4 0,2-0,7 (Mittelwert 0,3) mit Schwankungen Tendenz steigend.

    Grüße
    Ulrike

  • Hallo Ulrike,

    Die Höhe von 80 cm ist für ein 2,80 Becken nix besonderes. Der Abschäumer
    ist ein H&S 200 mit 2 Pumpen. Normalerweise reicht der für 1500 Liter völlig
    aus. Bloß bei so nem Massenablaichen (ich denke inzwischen, dass es nicht nur
    eine einzelne Koralle war) gibt's wohl keinen Abschäumer, der das bewältigen
    kann. Aber vielleicht sollte ich wirklich mal über nen größeren Abschäumer
    nachdenken.

    @Michael

    Danke für den Supertip. Ich hatte auch schon an H2O2 gedacht, hätte aber
    aus Vorsichtsgründen nen Oxidator verwendet. Direktdosierung ist so heikel,
    dass ich es ohne Erfahrungsberichte nicht riskiert hätte, deshalb ist deine
    Angabe Gold wert.

    Was ich noch dringend suche sind Erfahrungen mit Filtermaterialien in solchen
    Situationen. Ist ein Diatomeenfilter optimal ? Nutzen andere Filtermaterialien
    etwas ?


    Robert

    Die Studie und die Erfahrungsberichte beweisen, dass eine Umstellung auf eine
    andere Nährstoffkonzentration ein Stressfaktor für Korallen ist. Ich bin mir
    sicher, dass meine eigenen Korallen, wenn ich sie in ein nährstoffarmes
    "Hungerbecken" setzen würde, auch Anpassungsschwierigkeiten hätten.
    Aber davon abzuleiten, dass geringe Nährstoffgehalte schlecht für Korallen
    sind, wäre gewagt.
    Phosphat ist tatsächlich ein Calcifizierungsgift. Genau wie Magnesium. Sie
    verhindern beide, dass sich Calciumcarbonat bildet und unsere Becken zu-
    betoniert. Aber Organismen können diese Calcifizierungsgifte offensichtlich
    locker austricksen.

    Gruß Armin

    Gruß Armin

    Einmal editiert, zuletzt von Armin Glaser (27. Dezember 2005 um 21:18)

  • Zitat

    Original von Armin Glaser
    Was ich noch dringend suche sind Erfahrungen mit Filtermaterialien in solchen Situationen. Ist ein Diatomeenfilter optimal ?


    Hi Armin,
    ich habe früher die Diatomeenfilter von Hobby und den amerikanischen mit dem Glasbehälter benützt. Empfehlen kann ich Dir in so einem Fall beide nicht da sie sehr schnell zugesetzt sind. Der Hobby ist außerdem in der Durchflussleistung zu schwach.

  • Zitat

    Original von Armin Glaser
    . Ist ein Diatomeenfilter optimal ? Nutzen andere Filtermaterialien
    etwas ?
    Gruß Armin

    moin,armin,

    zu dem konkreten fall kann ich nichts sagen,hatte aber früher bei anderen anlässen einen diatomeenfilter im einsatz und war sehr zufrieden,setzt sich aber sehr schnell zu und ist recht arbeitsintensiv.bin mir aber sicher,daß er die korallenlaich gut rausholen würde.

    :winkmbb

    mfg
    michael

  • Hi Armin,

    statt nem Diatomeenfilter würde ich Dir so nen Filtersack von AMA empfehlen. Für den Zweck sollte der Ideal sein. Zumindest die Eier sollte der erwischen und ist schnell auszuspülen.

    mfg Uwe

  • Halo Armin,

    Kann mir nicht vorstellen, daß ein Diatomeenfilter in dem Fall was gebracht hätte . Egal , ob er sich nun zusetzt odre nicht. Die Organik und damit der Sauerstoffverbrauch bleiben drin, solange man pennt und nicht sieht was da abgeht. Auch ein Schnellfilter ist schnell dicht bei hoher Belastung. Bei extrmeer Belastung reichen _Stunden_ für die Sauerstoffkatastrophe. Das Problem kenn ich sogar aus dem Süßwasser bei mehrstündigem Pumpenausfall oder dem Hefegärungsunfall. Ist nix abgestorben vorher oder nachher, nur die Sauerstoffzehrung durch anfallende Organik bei hohem Beatz hats halt runtergezogen.Nach dem Hefeärungsunfall, vielleicht 50g Zucker m Becken, hats O2 binnen 3h auf 3mg/l gezogen. Seewassertiere wären da längst tot.War Süßwasser, da kann man mal eben nen Gartenschlauch reinhalten und hat sich auch nach 12h und 200% Wasserwechsel stabilisiert. Solche Gewaltaktionen kann man im Seewaser natürlich vergesen, wenn man jnicht am Meer wohnt oder das Becken nur 200l hat..

    Das Aquamedic-Teil holt , wenn mans auf naß einstelt, 100l-weise Dreck raus. Muß man natrürlich daneben stehen und den Topf leeren.Wunder mich nur immer bei Kollegen, wie sauber die Abschäumertöpfe sind trotz hoher Belastung. Wenn ich nochmal neu anfangen würde, würd ich nen Royal exclusiv nehmen.
    Sauerstoff kann man auch elektronisch messen, vieleicht kann man da ien Alarmsystem bauen?


    Grüße
    Ulrike

  • Hallo Ulrike

    Nun ja ich würde dazu nicht Reagenzglasversuch sagen.

    Hinweise finden sich im Netz soweit ich weiss keine. (evtl auf englisch) Dieter Brockman hat mal in einem Vortrag darüber berichtet, so vor zwei, drei jahren in Lünen. Im neuen Buch von Rüdiger Latka steht auch eine kurze Abhandlung darüber.

    Es ist allerdings in Aquarianerkreisen schon bekannt das vor allem das Gewebe von P. damicornis ein guter Indikator für Po4 ist. Ist das Gewebe durchscheinend, ist wenig Po4 vorhanden, wird es farblich kräftiger dann ist um so mehr drinn.

    Habe leider nur ein Foto hier, das ist so lala. Geht weit besser aber auch weit schlimmer...

    Armin
    Kann mich den vorschreibern nur anschliessen. Diatomeenfilter kannst vergessen, die sind bei Plankton nach einer halben Stunde so voll... da würdest nicht annähernd zurecht kommen. Und dazu die besch. Anwendung...

  • Hallo Robert,

    will die Versuche nun echt nicht abwerten, sondern nur drauf hinweisen, dass die aquaristische Praxis aus was für Gründen nur immer davon abweicht.
    Kann aber bestätigen, daß die poccis bei nahe null- Werten durchsichtig und sehr schön werden!!. Hatte ich bei einem frisch einerichtetem Becken. Wachstum über mehrere Monate dort eher schlechter als im hochbelastetem Becken.
    Bei einjem Überschuß an Spurenelemneten hatte ich aber auch denselben Effekt trotz hoher Wasserwerte. Sind fats weiß gewordeen. Nach Reduktion der Spuren wieder eine kräftig braun-grüne Färbung. Ist netterweise nix abgestorben, obwohl sie schneeweiß waren, so daß ich dachte, sie seien hinüber.
    Die pinke Variante braucht deutlich mehr Licht als die braune. Bei richtig Licht wird sie auch recht hell trotz schlechter Wserwerte

    Grüße
    Ulrike

  • Hallo Armin,

    tut mir auch Leid, dass Weihnachten nicht ganz so dolle für dich und deine Tiere war!
    Hatte mal in einem kleinen Becken ein ähnliches Problem mit einer Tridacna. Ich habe das Wasser praktisch völlig ausgetauscht mit mehr als 60% frisch angesetztem Wasser.
    Das ist jetzt bei einem größeren Becken weniger einfach und hängt von der Verwendbarkeit von Leitungswasser bei dir, evtl. RO-Wasser-Vorräten und Salz ab, aber ein Ww hilft sicher auch neben anderen Maßnahmen.
    Notfalls würde ich versuchen, Tiere in frisch angesetztes temperiertes Meerwasser umzusiedeln. Nach meinen Erfahrungen werden Tiere durch ein solches Umsetzen nicht nennenswert geschädigt. Zumindest hast du dann erstmal Zeit das Hauptbecken wieder zu richten, bevor im Provisorium Probleme mit Ammoniak und der Mikrobiologie durch die Fische auftreten.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Zitat

    Original von Robert Baur
    Es ist allerdings in Aquarianerkreisen schon bekannt das vor allem das Gewebe von P. damicornis ein guter Indikator für Po4 ist. Ist das Gewebe durchscheinend, ist wenig Po4 vorhanden, wird es farblich kräftiger dann ist um so mehr drinn.


    Hi Robert,
    das kann ich so nicht bestätigen. Ich habe sowohl die von dir gezeigte Pocci sowohl einige dunkel gefärbte Pocci im Becken :] PO4 + NO3=NN

  • Hallo Armin

    Es freut mich schon, dass dir der Tip vielleicht ein wenig geholfen hat??

    Wie auch immer...


    Das einzige, was mir so spontan einfällt: einen riesigen Teichfilter gefüllt mit einem Sack Zeoliten...damit bindest du das doch dann recht zügig..denk
    Noch eine "Großampulle" Bak´s und eine Flaschen H2O2 und eine Flasche Sambuca für die eigenen Zellen:-)

    Gruss Michael

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