Fakt ist ja wohl, dass unser Hobby Raubbau an der Natur ist. Wie stark der ist,
da hat jeder wohl seine eigene Meinung...
Letztendlich kriegen wir diesen Planeten nicht kaputt.... nur uns selbst...
Amen! ![]()
Fakt ist ja wohl, dass unser Hobby Raubbau an der Natur ist. Wie stark der ist,
da hat jeder wohl seine eigene Meinung...
Letztendlich kriegen wir diesen Planeten nicht kaputt.... nur uns selbst...
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Hi,
eßt Ihr eigentlich Fisch? Falls ja, braucht man sich um den Raubbau wegen Aquarienfischen wohl kaum Sorgen zu machen. Ein lebender Fisch bringt ein paar hundertmal mehr Geld als ein toter.
MAC-Tiere würd ich kaufen, wenns die denn gäbe. Manche Händler kennen die noch nichtmal.
Wenn die Fänger vor Ort auf Aquarienfisch- statt Speisefischfang umsteigen, hab ich dabei kein schlechtes Gewissen. Die Hälterungsbedingungen müssen selbstverständlich verbessert werden, aber selbst die Händler hier sind nicht bereit, die Fische anständig zu füttern.
Gesamtberechnungen zur ökologischen Bilanz kenn ich nicht. Aber 6.5 Milliarden fischfressender Menschen sind was anderes als die paar hunderttausend Seewaaseraquarianer, die allenfalls den Besatz einer Mahlzeit jahrelang halten.
grüße
lrike
Hallo zusammen!
Es ist schon sehr empfehlenswert, den Artikel von Eric Borneman, auf den Hans-Werner schon verwiesen hat - zu lesen.
http://www.reefkeeping.com/issues/2005-12/eb/index.php
Er ist in Englisch und sehr lang, aber meines Erachtens auch sehr aktuell, gut durchdacht, ausgeglichen und fundiert. Man muss ja dann immer noch nicht völlig seiner Meinung sein. Aber vielleicht kann der die rosa-rote Farbe von so mancher Brille (oder Aquarienscheibe) wegwischen und so für mehr klare Sicht sorgen. Aber wahrscheinlich handelt es sich bei dem Autor um einen in die Aquaristik eingeschleusten Geheimagenten von Greenpeace, der die Meerwasseraquaristik schlecht machen soll... :-))
Gruß
Wolfgang
ZitatOriginal von Ulrike Hardt
eßt Ihr eigentlich Fisch? Falls ja, braucht man sich um den Raubbau wegen Aquarienfischen wohl kaum Sorgen zu mache
Hallo Ulrike,
Du willst doch nicht ernsthaft behaupten dass durch unser Hobby die Natur
NICHT geschädigt wird, oder? Das sollte sich jeder wohl selbst eingestehen
und bewerten ob ihm/ihr dies wert ist.
Ansonsten lustige Argumentation nach dem Motto: Wenn die in Frankreich
Autos anzünden kann ich bei mir auf der Strasse ja auch ein paar Türen
zerkratzen...
Ich sage nicht, dass wir die "Schlimmsten" sind ABER man sollte nicht die
Augen vor der Wahrheit verschliessen.
dann mal etwas provokant:
die mw-aquaristik hilft dem riff
ohne uns müßte der fischer wesentlich mehr fische/korallen+kalkgestein entnehmen,um auf den gleichen verdienst zu kommen.eine andere alternative hätte er nicht,sich und seine familie durchzubringen!
und da der verdienst eines fischers sehr mager ist und er wirklich keine andere möglichkeit hat,betreiben wir aktiven riffschutz.
Dann mal von mir noch eine Ergänzung
"die mw-aquaristik hilft dem riff" mehr als sie ihm Schadet -
das ist aber noch kein grund sich zufrieden zurückzulegen
denn es könnte noch einiges verbessert werden.
Es kann nicht sein dass ich guten Gewissens einen Doktor nach dem anderen verheize und mein Gewissen damit tröste dass er sonst gegessen worden wäre.
Es will hier doch keiner unser Hobby schlechtreden oder künstliche Preiserhöhungen durch Ökosiegel empfehlen.
Ich hab das gefühl manche wollen nicht verstehen um was es eigentlich geht. Wir sind hier schliesslich alle Meerwasseraquarianer also steht die Sache an sich nicht zur Debatte.
Gewisse Aspekte unseres Hobbys könnten aber doch bestimmt noch verbessert werden, auch wenn viel mehr Fische gegessen als gehalten werden.
Hallo!
Steffen hat vollkommen recht. Im übrigen halte ich es für eine mehr als gewaagte Theorie, dass all die in der Aquaristik beschäftigten Fänger und Sammler ansonsten das Riff anderweitig ausbeuten würden. Ist das nicht bloß eine Schutzbehauptung? Zieht nicht viel eher die relativ gute Einkommenschance immer mehr Leute an? Und wer sagt eigentlich, dass die nicht-aquaristische Ausbeutung jetzt geringer ist, nur weil es auch eine aquaristische Nutzung gibt? Die Leute holen sich doch sowieso, was sie brauchen, egal ob da vorher oder nachher ein auch noch Zierfischfänger unterwegs ist. Das Argument ist sehr beliebt, aber ebenso schwach. Nochmal: Es geht uns allen hier um die Erhaltung des Hobbys, aber einigen halt auch um ethische Fragen.
Gruß
Wolfgang
Hallo,
Vereinfachungen sind so schön :D.
Ich würde es einmal im Konjunktiv ausdrücken. Es könnte Riffschutz sein, wenn es im Küstenbereich sowas wie Fischereilizenzen gäbe, wobei ich nicht weiss, ob sowas auf den Philippinen oder in Indonesien möglich ist. In Europa gibt es sowas.
Wenn dann noch jemand dem Lizenzinhaber erklärte, dass er die dicken Fische, soweit Reviere vorhanden, schwimmen lassen sollte, um den Nachwuchs zu "ernten", für den er ein mehrfaches an Geld bekommt ohne soviel Biomasse zu entnehmen,
wenn man ihm dann noch erklärte, dass er die bunten Steinkorallen besser fragmentieren würde oder nur Teile entnehmen solle, weil er auch für die mehr Geld bekäme
und wenn jemand dafür sorgte, dass die Leute so organisiert wären, dass sie von der schonenden Arbeitsweise etwas hätten, dann wäre alles bestens,
ist es aber im Moment noch nicht.
Im Moment kommt bei den Fischern zu wenig an, weil die von der einen Exportstation, von der sie abhängig sind, zu wenig ausbezahlt bekommen. Deswegen karren sie viel Zeug an, auch den berühmten Beifang, um genug zu bekommen.
Also, wenn wir es nicht selber machen wollen oder können, wäre ein Möglichkeit die Naturschutzverbände anzuleiern. Auch Entwicklungshilfeprojekte können an ein Projekt gebunden sein.
Ich glaube, dass einiges darüber nachgedacht wird, siehe auch Bornemann, dass vielleicht auch schon Ansätze da sind, aber die Situation kann sicher noch nicht zufriedenstellen. Vielleicht strengt sich der eine oder andere etwas an, um die Situation zu verbessern und den Prozess zu beschleunigen.
Ich sehe aber keine wirklich große Hilfe, hier den Handel überzureglementieren, wenn hier nur 10 bis 20 % der Verluste auftreten. Diese Anstrengungen könnte man in schöneren Gegenden vielleicht besser anbringen.
Grüße
Hans-Werner
ZitatAlles anzeigenOriginal von Wolfgang S
Hallo!Steffen hat vollkommen recht. Im übrigen halte ich es für eine mehr als gewaagte Theorie, dass all die in der Aquaristik beschäftigten Fänger und Sammler ansonsten das Riff anderweitig ausbeuten würden.
sie müssen ja irgendwie ein vergleichbares familieneinkommen erzielen,und zum arbeitsamt gehen und umschulen ist ja wohl nicht.und für einen gefangenen lebenden fisch kann man sich viel mehr nanrung kaufen als der fisch representiert.
Ist das nicht bloß eine Schutzbehauptung? Zieht nicht viel eher die relativ gute Einkommenschance immer mehr Leute an?
alle fänger,mit denen ich tauchte,waren vorher normale fischer.man braucht ein boot,maritime erfahrung und ausrüstung,das ist für einen seiteneinsteiger kaum bezahlbar.
Und wer sagt eigentlich, dass die nicht-aquaristische Ausbeutung jetzt geringer ist, nur weil es auch eine aquaristische Nutzung gibt? Die Leute holen sich doch sowieso, was sie brauchen, egal ob da vorher oder nachher ein auch noch Zierfischfänger unterwegs ist.ansonsten wären diese fischer aber zusätzlich unterwegs,ansonsten s.o.
Das Argument ist sehr beliebt, aber ebenso schwach. Nochmal: Es geht uns allen hier um die Erhaltung des Hobbys, aber einigen halt auch um ethische Fragen.
Gruß
Wolfgang
:winkmbb
ZitatOriginal von mbb
:winkmbb
Hallo mbb!
Soweit. so gut. Aber wird der Speisefisch jetzt nicht von anderen gefangen? Ich glaube nicht, dass es zu einer Entlastung bei den Nutzfischen führt, wenn der eine oder andere Fischer auf die lukrativeren Zierfische umsteigt. Die Lücke, die er hinterlässt wird sicher schnell von den verbliebenen oder neuen Fischern aufgefüllt. Und es gibt durchaus viele Aquarientiere, die für Nahrungszwecke ungeeignet sind. Jedenfalls die werden ausschließlich für die Aquaristik entnommen. Ich meine daher, der Vorteil der Riffaquaristik liegt nicht in einer wie auch immer gearteten Entlastung der Riffe, sondern in der Hoffnung, dass die Riffe dadurch einen spürbaren wirtschaflichen Wert erhalten und somit einen Anreiz für ihre Erhaltung bieten. Wenn man allerdings den Artikel von Borneman liest, sind wir davon weiter entfernt denn je :(.
Gruß
Wolfgang
Hallo Hans-Werner!
Schade, dass ich deinen obigen Beitrag nicht editieren kann. Ich würde ihn einfach so wie er ist mitunterschreiben :].
Gruß
Wolfgang
Hi em bi bi, ![]()
sorry, aber Dein etwas provokante Riffschutz Argumentation ist in meinen
Augen Quatsch und das haben Dir Hans Werner und Wolfgang ja dargelegt.
Es geht mir auch gar nicht hier Unrecht mit Unrecht zu vergleichen nur sollte
sich einfach jeder Aquarianer (übrigens auch die Süssen) bewusst machen dass
er Lebewesen der Natur entnimmt um seinen Voyeurismus zu befriedigen.
Die Riffische kommen auch gut ohne unsere Aquarien aus... wahrscheinlich sogar besser... ![]()
Wenn sich das schon mal alle eingestehen sind wir einen Schritt weiter.
Wenn nun noch so gehandelt würde (und zwar Handel UND Kunde), dass
Importe von Tieren die für die Aquarienhaltung aufgrund ihrer Größe oder
Ansprüche nicht geeignet sind nicht mehr stattfinden... das wäre was...
Wie gesagt: Ich rede hier von der Masse und nicht von ein paar Spezialisten
der es schaffen z.B.ein 1a Filtriererbecken über Jahre stabil zui halten...
Warum ich überhaupt meinen Senf dazu schreibe sind meine Erfahrungen
im Handel. Hier in NRW habe ich eine sehr große Anzahl Händler in meiner
Umgebung und wenn ich dort in die Becken schaue und den
Verkaufsgesprächen zuhöre bekomme ich regelmässig das kalte Kotzen.
Das beruht zum einen auf geldgeilen bzw. unkundigen Verkäufern UND auf
völlig uninformierten/ignoranten Käufern..
1) 20-30% aller angebotenen Fische sind entweder nicht auf Dauer am
Leben zu erhalten, brauchen besondere Beckenanforderungen oder werden
so groß, dass sie kaum jemand auf Dauer halten kann. Auf gut Deutsch hier
wird billigend in Kauf genomen, dass das Tier über kurz oder lang eh
krepiert. Frag mal Großaquarienbesitzer bzw. Zoos wie oft die Paddelbarsche,
Großdoktoren usw. "geschenkt" bekommen (falls sie sie noch annehmen).
2) Korallentechisch siehts nicht besser aus. Beispielsweise kommt ein Kunde
zum Verkäufer und fragt nach einer nicht so lichtbedürftigen Koralle die aber
was hermachen soll. Der Verkäufer zögert keine Sekunde und rät ihm zu
einer roten Meerhand, die würde kaum Licht brauchen. Von aktiver
Fütterung und der daraus resultierenden Belastung fürs Becken kein Wort.
Koralle verkauft, Kohle eingesackt und tschüsss... eine Schnittblume mehr...
So genug gemeckert ich muss Fische füttern...
![]()
ZitatAlles anzeigenOriginal von Wolfgang S
Soweit. so gut. Aber wird der Speisefisch jetzt nicht von anderen gefangen? Ich glaube nicht, dass es zu einer Entlastung bei den Nutzfischen führt, wenn der eine oder andere Fischer auf die lukrativeren Zierfische umsteigt.das hab ich bereits versucht zu erläutern,was für unsere fische gilt,gilt genauso für speisefische.ich habe früher(lange her,aber bei meinen letzten besuchen hab ich festgestellt,es hat sich nichts geändert!)mit diesen leuten hütte und essen geteilt,war ein privates entwicklungshilfeprojekt.und ich kann dir versichern,du liegst falsch!
Die Lücke, die er hinterlässt wird sicher schnell von den verbliebenen oder neuen Fischern aufgefüllt. Und es gibt durchaus viele Aquarientiere, die für Nahrungszwecke ungeeignet sind. Jedenfalls die werden ausschließlich für die Aquaristik entnommen.
na,und?dann gibt es nur befischung von "unserer"seite,die im vergleich zur speisefischflotte relativ harmlos ist.wenn ich mal vergleiche,wieviele gedankenlose chinesen sich ein pferdchen gönnen,um "mama oder sich selbst" zu beglücken,ist unsere vorschriftenlage eine absolute lachnummer.schildkröten gibt es übrigends in ganz asien praktisch nicht mehr,alle aufgefressen!!!!!zugegeben gibt es einige ausnahmen,zum beispiel den kauderni,aber wie war das noch mal mit unserem kabeljau?
Ich meine daher, der Vorteil der Riffaquaristik liegt nicht in einer wie auch immer gearteten Entlastung der Riffe, sondern in der Hoffnung, dass die Riffe dadurch einen spürbaren wirtschaflichen Wert erhalten und somit einen Anreiz für ihre Erhaltung bieten. Wenn man allerdings den Artikel von Borneman liest, sind wir davon weiter entfernt denn je :(.
nöööhhhGruß
Wolfgang
:winkmbb
So mein Schußwort hier weil so langsam wirds echt lächerlich.
Zuerstmal find ich es sehr schade das Leute die selbst Aquarianer sind, im meinen Augen dem Hobby mehr schaden als helfen. Denn Sprüche wie "Wir schaden den Riffen " usw helfen sicherlich nicht das Ansehn dieses Hobby´s zusteigern.
Wiederlegt man dann Vermutungen (Wolfgang) durch selbst erlebtes (mbb, Claude) wird mit Argumenten wie "ja aber" "lies mal den Artikel" wieder alles in Frage gestellt.
Ich sags euch nochmal
GEBT EURE AQUARIEN AB! DANN HABT IHR EIN REINES GEWISSEN!
Alles andere ist WischiWaschi
Dann könnt ihr die Mitgliedschaft bei GB beantragen und dann könnt ihr was unternehmen.
So und jetzt klinck ich mich echt aus hier.
Gruß Frank
Deine Meinung Frank... aber man muss ja nicht alles durch die rosarote Brille
sehen, oder? Man sollte die Größe besitzen sich selbst und sein Handeln zu
reflektieren und zu bewerten.
Ich werde mein Becken jedenfalls nicht auflösen, bin mir aber darüber bewusst
was ich tue...
ZitatOriginal von christian fries
Die Riffische kommen auch gut ohne unsere Aquarien aus... wahrscheinlich sogar besser...
bleiben wir mal provokant
dort werden sie halt gefressen,entweder von menschen oder feinden,ist jetzt aus dem bauch,keine gesicherten daten,aber 99% erhalten wohl in den meisten fällen nicht die möglichkeit,sich als ausgewachsene tiere zu vermehren.so alt wie im aquarium werden sie jwohl auch im schnitt nicht.
und einem fisch in meinem zu kleinen aquarium geht es definitiv besser als einem menschen der unterklasse in vielen entwicklungsländern!
und so lange das so ist,finde ich diese diskussion lächerlich,ja scheinheilig ![]()
ZitatOriginal von mbb
und einem fisch in meinem zu kleinen aquarium geht es definitiv besser als einem menschen der unterklasse in vielen entwicklungsländern!
Erstens hast Du Recht; Zweitens mit so einem Argument kann man wirklich alles entschuldigen....
Nur weil wo anders großes Leid geschieht
darf ich alles was nicht genauso schlimm ist, oder wie?
ZitatOriginal von mbb
und so lange das so ist,finde ich diese diskussion lächerlich,ja scheinheilig
Dafür beteiligst Du Dich aber rege...
Ich finde es sehr Schade, dass so Wenige zur Selbstkritik bereit sind.. [kopfschüttel]
ZitatOriginal von christian fries
Dafür beteiligst Du Dich aber rege...
ich beteilige mich nicht nur an dieser diskussion,wie war das noch mal mit worten????
ich hab auch schon praktisch vor ort gearbeitet und billige mir daher eine gewisse erfahrung zu.würd mich mal interessieren,woher dein wissen stammt.wollte hier ja eigentlich nicht den "helden" spielen,aber wat mut,dat mut ![]()
ZitatOriginal von mbb
ich beteilige mich nicht nur an dieser diskussion,wie war das noch mal mit worten????
ich hab auch schon praktisch vor ort gearbeitet und billige mir daher eine gewisse erfahrung zu.würd mich mal interessieren,woher dein wissen stammt.wollte hier ja eigentlich nicht den "helden" spielen,aber wat mut,dat mut
Sorry, ist wohl zu spät für mich
auf was spielst Du an?
Welches Wissen meinst Du? Sind meine geschilderten Beispiele völlig falsch und
aus der Luft gegriffen?
Ich willl Deine Entwicklungshilfeerfahrungen auch gar nicht anzweifeln.
Es geht doch darum wie wir mit den Tieren umgehen bzw. was wir
nachfragen. Dazu wird ja wohl noch ein kritisches Wort erlaubt sein.
Ich befürchte allerdings, dass wir aneinander vorbei reden ...
wie du sagst,ist schon ziemlich spät.
daher wird es mir wohl auch heute nicht mehr gelingen,dir den unterschied zwischen rosaroter,u.u. sogar ideologiegefärbter theorie und der leider doch sehr grauen praxis,so wie ich sie erlebt habe, zu vermitteln.
Da Du es nicht mal versuchst hast Du natürlich erneut Recht ![]()
Warum Du aber überhaupt nicht auf meine Punkte eingehen willst und
ausschliesslich die globalen Probleme hoch hälst ist mir schleierhaft
oder versuchst Du zu sagen, dass MWtiere kaufen gleich Entwicklungshilfe ist?
Sorry, aber ich versteh Dich nicht und daher die Vermutung, dass wir
aneinander vorbei reden.
ZitatOriginal von christian fries
Da Du es nicht mal versuchst hast Du natürlich erneut RechtWarum Du aber überhaupt nicht auf meine Punkte eingehen willst und
ausschliesslich die globalen Probleme hoch hälst ist mir schleierhaft
oder versuchst Du zu sagen, dass MWtiere kaufen gleich Entwicklungshilfe ist?vom prinziep her:ja
Sorry, aber ich versteh Dich nicht und daher die Vermutung, dass wir
aneinander vorbei redendann ließ dir meine posts zum familieneinkommen noch mal in ruhe durch,.
Hallo mbb!
Deine Argumente - sofern sie überhaupt solche sind - gehen wirklich an der Sache vorbei. Und "Entwicklungshilfe" (war deine überhaupt eine auf das vorliegende Thema bezogene?) hat neben vielen guten Sachen auch schon derat viel Unsinn angefangen und Schäden verursacht, dass der Hinweis darauf als solcher nicht unbedingt für deine Ansicht spricht. Und die Argumentation, die Umweltdiskussion interessiere dich nicht, ja sei sogar scheinheilig, so lange es den Menschen schlecht, ist mit Verlaub recht hahnebüchen und weckt schon Zweifel, ob du die Zusammenhänge sehen willst und kannst.
Im übrigen hast du nicht eines der Argumente hier sachlich widerlegt, sondern nur immer darauf verwiesen, du wüßtest es halt besser. Schön für dich, aber du wirst Verständnis dafür haben, das mich das alles andere als überzeugt.
Gruß
Wolfgang
Hallo zusammen nochmal,
nachdem Frank sich schon verabschiedet hat (GP - Greenpeace schreibd ma mid haddem Be, alder Franke!) denke ich, es ist auch endlich mein letzter Beitrag.
Ich denke der Thread ist doch nicht so ergebnislos verlaufen, wie von manchen befürchtet.
Ich denke die vielen Beiträge zeigen, dass der Fatalismus: "Riffaquaristik schadet dem Riff und wird das immer tun, da kann man halt nichts machen" sich als nicht richtig erwiesen hat.
Ich denke es ist wichtig ein Problembewusstsein und eine Perspektive zu entwickeln und letztere möglichst nicht gleich wieder aus den Augen zu verlieren.
Ich denke es geht auch bereits in die richtige Richtung, es könnte aber vielleicht auch noch mehr getan werden.
Dafür, dass die Riffaquaristik dem Artenschutz dienen kann, sieht man sehr gut an den Tridancas. Meines Wissens werden die Tridacna-Zucht- und -Auswilderungs-Programme von den Aquarianern bezahlt und kommen der Auswilderung und Wiederansiedlung der Tridacnas zugute.
Deshalb könnte ich mir neben den aquaristischen Organisationen auch den WWF als Träger/Unterstützer einer nachhaltigen Riffnutzung vorstellen. Die haben m. E. erkannt, dass Naturschutz nur mit den Einheimischen funktioniert und das am besten auf der Basis von Eigennutz.
Bei Greenpeace habe ich da eher meine Zweifel :D....
Grüße
Hans-Werner
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