Greenpeace mag uns nicht

  • Zitat

    Original von Esther&Thilo
    Und so sehe ich es im Bereich Aquaristik genauso, und Nachzucht bedeutet auch Arterhalt und Arterhalt ist Naturschutz.
    Grüße Thilo

    moin,thilo

    welche fische züchtest du oder ein bekannter von dir in für den markt relevanten mengen?

    wenn so viele korallen nachgezogen werden,warum besteht dann immer noch ein so großer markt für importtiere,zumal meines wissens nachzuchten billiger sind????

    einzig seepferdchen werden in größeren mengen nachgezogen(Fische),aber auch die reichen bei weitem nicht,die nachfrage zu decken!

    es ist schon viel wahres dran,wenns auch einen schatten auf unser hobby wirft,ich will und kann mich da auch nicht ganz freisprechen :winking_face_with_tongue:

    mfg
    mbb

    mfg
    michael

  • noch mal zur erläuterung ich stimme thilo hierbei

    "Mit solchen Aussagen und Ansichten stellst du Explizit betrachtet auch all diejenigen die sich mit der Nachzucht wirklich Mühe geben egal um welches Tier es sich handelt als Unnütz da."

    voll zu.

    aber von einer auch nur teilweisen "versorgung" mit nachzuchten sind wir - leider - noch weit entfernt.gerade deßhalb schätze ich aber derartige bemühungen und halte sie für eines der wichtigsten zukunftsobjekte.

    aber,zur zeit ist es leider noch science fiction.

    mfg
    michael

  • Hallo!

    @ Klumpi!

    Ich glaube nicht wir, sondern in erster Linie du musst froh sein, daß du dich nicht besoffen in Discos herumtreibst.

    @ Frank!

    Bitte nicht übertreiben, im Moment fühle ich mich selbst wie ein Lehrling.

    Nun noch 2 Beispiele von sogenannten Spezialisten aus früheren Tagen: Der Zoll beschlagnahmte eine ganze Ladung Steinkorallen weil die Cites-Papiere nicht ordnungsgemäß ausgefüllt waren. Diese Korallen wurden in einen Zoo verbracht und dort übereinander gestapelt( sind ja nicht haltbar). Nach einigen Wochen waren die Korallen nicht einmal als tote Steine zu gebrauchen.

    In einer Gärtnerei wurde eine ganze Sendung Orchideen, hauptsächlich seltene Frauenschuhe, beschlagnamt und im Winter im nicht geheizten Lkw zu einem Botanischen Garten gebracht. Die gärtner hatten dann wieder einen Haufen Material für den Komposthaufen.

    Soviel zu öffentlichen Aquarien und Naturschutzbehörden


    Gruß

    Aquarius

  • hallo,aquarius

    daß unsere behörden in diesen fragen oft maßlos überfordert sind(ich hab mich bewußt nett ausgedrückt),keine frage.

    ich kenne auch einige miserable öffentliche aquarien,aber die meisten sind doch sehr kompetent und vor allen,sie verfügen meist über möglichkeiten,von denen ich als hobbyaquarianer nur träume

    :winkmbb

    mfg
    michael

  • Hallo
    irgendwie weiss ich nicht was diese Diskussion soll ?(.

    Wiss ihr was mich Greenpeace kann.....

    Ich habe mich für diese Hobby entschieden, und weil ich nicht Geld wie Heu habe, achte ich doch auf meine Tiere. Also versuche ich diese Tiere die ich pflege auch zu behalten was bisher auch gut gelingt.


    Genau wie die Grünen mir das Autofahren nicht vermissen werden :face_with_tongue:

    Einmal editiert, zuletzt von Uwe Demann (7. Dezember 2005 um 22:09)

  • Hallo mbb!

    Zitat

    nicht deine argumente,aber dein vorgehen und deine seitenlangen posts bestätigen eigentlich meine zweifel an der deutschen bürokratie.komentare zum richtertum in deutschland verkneife ich mir lieber.

    Danke für deinen sachlichen Beitrag, der das Thema gut vorwärts bringt.

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

  • Zitat

    Original von mbb
    war aber kurz und verständlich :winking_face:


    und in Stil und Inhalt ein übliches, überflüssiges mbb-Posting :face_with_rolling_eyes:

    Wolfgang,
    es gibt "Das GREENPEACE-BUCH der Korallenriffe" ISBN: 3 406 36797 6 (1992). In diesem lese ich immer wieder gerne nach und habe es auch schon öfters weiterempfohlen. Dort wird auch die Aquaristik erwähnt. Bis auf Kleinigkeiten ist der Inhalt sehr gut recherchiert und (fast) fehlerfrei dargestellt. So sollte seriöse Berichterstattung aussehen und nicht wie der (leider nur für Eingeweihte) lustige und total verfälschte Bericht weiter oben.
    Ich habe lange Jahre meine Freizeit in versch. Großhandlungen und Geschäften verbracht und konnte nur sehr selten größere Ausfälle feststellen (die gennanten Todesfälle von Zebrasoma flavescens stimmen allerdings. Die Tiere stammten aber alle von einem bekannten holländischen Großhändler der sehr viel mit Antibiothika arbeitete). Größere Ausfälle hatten immer eine Panne im Versand als Grund. Bei z.B. Fidschi-Importen von 100-200kg sind max. 5 tote Fische die Regel.

  • Zitat

    Original von KS
    und in Stil und Inhalt ein übliches, überflüssiges mbb-Posting :face_with_rolling_eyes:
    .

    hallo,klaus

    sorry,das sehe ich anders

    auch wenn ich,wie bereits gesagt,die meisten standpunkte wolfgangs teile,muß es ja nicht seitenlang sein,das geht durchaus auch kurz und prägnant.

    mfg
    mbb

    mfg
    michael

  • Hallo Frank!

    Weiß ich doch, dass das Thema Artenschutz auch bei den Behörden z. T. im Argen liegt. Meist kümmern sich darum Biologen oder Naturschutzfachkräfte, die von der rechtlichen Seite naturgemäß nur unzureichend herangehen und daneben Verwaltungsbeamte (übrigens selten Juristen), die das nebenbei erledigen müssen und selbst wenig fachliche Vorstellung haben. Auch ist mir klar, dass es zu unterschiedlichsten Handhabungen bei den Behörden kommt. Das ist weder dummheit nocjh Bösartigkeit sondern liegt in der Kompliziertheit der Regelungen. All das ändert aber nichts daran, dass es a) durchaus problematische Entwicklungen in der Meerwasseraquaristik gibt und b) sehr einflussreiche Kräfte an der Schraube drehen.
    Wie kommt ihr eigentlich alle auf die Idee, ich würde einen verstärkten Amtsartenschutz begrüßen? Es geht doch genau um das Gegenteil! Wenn wir selber (Aquarianer, Importeure und Händler) die Diskussion nicht führen (im Sinne von anführen), dann tun es andere. Und die haben nicht den Zugang zu unserem Hobby wie wir und sehen nur die negativen Seiten. Und denen ist es egal, ob das Hobby weiter existiert oder ob es einfach wegen der verwaltungstechnischen Hürden ausstirbt.
    Ich sehe genau die gleichen Probleme wie du, wenn so etwas wie verstärkte Meldepflichten - wie sie für geschützte Wirbeltiere bereits gelten - auf die Riffaquaristik zukommen sollten. Das wäre übrigens durch einfache ministerielle Änderung der Bundesartenschutzverordnung, also mehr oder minder mit einem Federstrich, möglich. Dann aber Prost-Mahlzeit!
    Aber noch sind wir ja nicht so weit. Nur sollten wir halt auch verhindern, dass wir auch nur in die Nähe kommen. Und da sind doch gerade deine Erfahrungen mit dem Artenschutz und den dortigen Schwierigkeiten ein unheimlich gutes Argument! Damit kann man jemandem klar machen, dass man das in der Aquaristik nicht durchziehen kann. Das sollte man nicht verstecken, sondern (in sachlicher Form!) in die Diskussion einbringen. Wäre schön, wenn Leute wie du mit im Boot wärst, sonst bleibt es theoretisches Geplänkel. Genauso sehe ich bei den Aquarianern erhebliches fachliches Wissen und Potential. Das sollte man doch in die Waagschale werfen, statt immer nur auf andere zu schimpfen. Wir müssen Überzeugungsarbeit leisten, sowohl in der Öffentlichkeit als auch insbesondere bei der Politik/Verwaltung!
    Wie könnte so eine Diskussion ausschauen? Na ja, man könnte ja mal nach Sifi oder bei ähnlicher Gelegenheit einen Mitarbeiter des zuständigen Bundesamts oder des Bundesumweltministeriums einladen zu einem kleinen Vortrag mit anschließender Diskussion. Allerdings sollte die nicht unbedingt mit so flotten Sprüchen betrieben werden, wie sie hier schon wieder auftauchen (dankenswerterweise nicht von dir!)

    Gruß

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

  • Hallo Klaus!

    Danke für den Hinweis auf das Buch. Sehr interessant!

    Meine Erfahrungen beim Auspacken sind natürlich beschränkt (habe eigentlich einen anderen Beruf :D), sind aber nicht wesentlich anders. Ich war zunächst sogar etwas ertaunt, wie gut die meisten Sendungen ankommen. Aber einige Todesfälle durch verschiedene Ursachen hat es doch meist gegeben. Es bringt nichts, das zu leugnen, sondern schadet nur. Und es macht keinen Sinn, dies hier nur im Forum darzulegen. In der Öffentlichkeit geistern nämlich ganz andere Zahlen durch die Gegend. Ich weiß nicht, ob die Urheber sie im Einzelnen belegen können. Aber so lange wir nicht öffentlich dagegen angehen, müssen sie es gar nicht und alle halten die Meldungen unbesehen für bare Münze. Plötzlich liegt die Beweislast bei den Aquarianern und Händlern. Da ist etwas schiefgelaufen. Das ist ein weiterer Grund, offensiv vorzugehen und sich nicht immer in die Verteidigungsposition drängen zu lassen oder gar ganz abzutauchen.

    Gruß

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

  • Hallo mbb!

    Zitat

    hallo,klaus

    sorry,das sehe ich anders

    auch wenn ich,wie bereits gesagt,die meisten standpunkte wolfgangs teile,muß es ja nicht seitenlang sein,das geht durchaus auch kurz und prägnant.

    mfg
    mbb

    Ja, wenn man nix zu sagen hat ;).
    Aber wenn jenmand das bisher von den Diskutanten Geschriebene kurz und prägnant zusammenfassen könnte, würde er dem Thread einen guten Deinst erweisen. Nur zu! Bin gespannt.

    Ach ja:
    Niemand muss die langen Texte - die nicht nur von mir sind - lesen, wenn er nicht will oder es für ihn zu beschwerlich ist.

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

  • Zitat

    Original von Wolfgang S
    Aber wenn jenmand das bisher von den Diskutanten Geschriebene kurz und prägnant zusammenfassen könnte, würde er dem Thread einen guten Deinst erweisen. Nur zu! Bin gespannt.
    Wolfgang

    moin,wolfgang

    das ist nur schwer möglich,zustimmung!

    aber diskutanten setzen eine diskussion voraus,gerät es zum monolog,ist das thema meiner meinung nach verfehlt!

    mfg
    mbb

    mfg
    michael

  • Hallo Wolfgang
    Nun ich bin immer zu einer Diskusion bereit :winking_face: Natürlich auch mit der Anti-Aquarianer/Tierschutzlobi. Nur ich sehe im Moment keinen Grund dazu. Der Bericht ist ja wohl schon etwas älter :grinning_squinting_face:
    Falls es in Sifi oder bei irgend einem anderen Treffen (wo ich bin) zu so einer Runde kommt, bin ich gern dabei.
    Also in unserem Amt ist kein Biologe für sowas zuständig. Da ist der Amtsvet. gefragt und mit dem hab ich ein sehr gutes Verhältnis :winking_face:
    Doch es gibt da auch wirklich andere, die einem einfach nur das Leben schwer machen wollen. Hast du so einen der/die für dich zuständig ist, haste echt verloren. Glaub mir da hab ich genug Erfahrungen sammeln können.
    Ein weiters Problem scheint es zusein, das jedes Bundeslang das etwas anders handhabt. So ist es zumindest bei der Reptilienhaltung, als Beispiel: Giftschlangenhaltung! In Bayern so gut wie unmöglich (offiziell) in Hessen kein Thema ( da kenn ich 18jährige mit nem Keller voll Klapperschlagen)
    In meinem Fall wurde aber ein Biologe (sogar ein sehr Bekannter) hinzugezogen. Das Schreiben versuch ich dann man hier reinzustellen.
    Also Herr Richter :winking_face: laß uns Verbindung mit solchen Organisationen aufnehmen und zum nächsten Treffen einladen, wird sicher sehr interessant werden.
    Ich bin ja oft der der das sterben von Tieren nicht verleugnet, es gehört zu unserem Hobby. Natürlich sollte unser oberstes Ziel darin bestehen sowenig wie möglich damit zutun zuhaben. :winking_face:
    Gruß Frank
    P.S. übrigens lese ich deine langen postings auch. Und wie man sieht kann man sogar mit mir diskutieren :wink :winking_face:

  • Hi zusammen

    Ich habe mir die langen und dennoch sehr interessanten Postings von Wolfang durchgelesen und bin mit ihm so ziemlich auf einer Welle. Ich wünschte mir ich könnte einen so langen Text so interessant gestalten.

    Noch was zu den mal angeschnittenen Experten. Ich würde mich selber niemals als einer der Personen bezeichnen die man Experten nennt. Ich kenne mich ganz gut mit der MW Aquaristik aus, aber mehr auch nicht. Meist machen andere Leute aus einem das was die Leute meinen.... :confused_face:

    Das andere Thema....
    Um es in der kürze der zeit auf den Nenner zu bringen. Der Punktekatalog in dem schon älteren Artikel von Greenpeace ist meiner Ansicht nach in weiten Teilen echt gut gedacht und auf jeden Fall unterstzützbar und würde dem Hobby an sich sehr weiter helfen. Ohne wenn und aber.

    Wolfgang:
    Es war schon zwei oder dreimal in Sifi so ein Thema das vorgetragen wurde. Die Leute fanden das ganz nett, aber leider nciht mehr. Ich glaube das muss man schon selber mit in die Hand nehmen.
    die MAC ist ein guter Ansatz, aber leider reagiert der Markt nicht so drauf wie es sein müsste.

  • Hai Robert
    Ich denke nicht das es am Markt liegt, es liegt ganz allein an den Kunden und somit an den Aquarianern selbst. Ich erlebe das immer wieder, auf der einen Seite wollen alle gesunde Fische, auf der anderen Seite will aber keiner eirklich was dafür bezahlen.
    Bevor man irgend welche Regel oder Verordnugen macht, sollte jeder Aquarianer etwas umdenken. Du kannst dir nicht vorstellen was man sich da manchmal anhören muß. Besonders älter der Aquarianerzunft sind da sehr nervig. Um jeden Cent wird gehandelt. Wobei ich das natürlich auch irgendwo verstehen kann. Nicht MAC Fische sind ja auch schon teuer genug.
    Gruß Frank

  • Hi Frank

    Ich meine aber dann doch in der Tat die Kunden mit dem Wort Markt.
    Zumindest überwiegend...

    Die Händler reagieren ohnehin auf das was der Markt, der Kunde will. Wenn die Kunden nicht mehr kaufen weil keine Zertifizierung dann macht jeeder Händler schnell mit.

    Es muss halt auch wirklich für den Händler was bringen, und zwar weniger Ausfall bei den Tieren... um das mit den höheren Preissen zu rechtfertigen

  • Hai Robert
    Wie schon geschrieben ich hab beides schon gehabt. Ich konnte keinen Unterschied von der Qualität her feststellen. Es gibt bei normalen Importen gute und schlechte und bei MAC ist es nicht anders. Der einzige Unterschied war der Preis und hier kann man schon von krassen Unterschieden sprechen.
    Gruß Frank

  • Hallo Frank!

    Bin auch wieder da :wink.

    Hallo Wolfgang
    Nun ich bin immer zu einer Diskusion bereit Natürlich auch mit der Anti-Aquarianer/Tierschutzlobi. Nur ich sehe im Moment keinen Grund dazu. Der Bericht ist ja wohl schon etwas älter
    Falls es in Sifi oder bei irgend einem anderen Treffen (wo ich bin) zu so einer Runde kommt, bin ich gern dabei.

    Das freut mich sehr, ich auch!!! Du hast recht, im Augenblick ist es verdächtig ruhig. Aber das bereitet mir erst recht Unbehagen, weil erfahrungsgemäß dann ganz überraschend ein Hammer kommt, dem man dann nicht mehr ausweichen kann (so bei der Seepferdchengeschichte). Also wir sollten vielleicht wirklich das Heft in die Hand nehmen. Das heißt ja nicht, dass wir jetzt nur noch solche Dinge diskutieren. Das wäre ja fürchterlich :(. Aber halt wachsam sein und vorausdenken. Es geht ja schließlich auch wirklich um Natur- und Artenschutz und der sollte gerade uns ein ernsthaftes Anliegen sein.

    Also in unserem Amt ist kein Biologe für sowas zuständig. Da ist der Amtsvet. gefragt und mit dem hab ich ein sehr gutes Verhältnis
    Doch es gibt da auch wirklich andere, die einem einfach nur das Leben schwer machen wollen. Hast du so einen der/die für dich zuständig ist, haste echt verloren. Glaub mir da hab ich genug Erfahrungen sammeln können.
    Ein weiters Problem scheint es zusein, das jedes Bundeslang das etwas anders handhabt. So ist es zumindest bei der Reptilienhaltung, als Beispiel: Giftschlangenhaltung! In Bayern so gut wie unmöglich (offiziell) in Hessen kein Thema ( da kenn ich 18jährige mit nem Keller voll Klapperschlagen)
    In meinem Fall wurde aber ein Biologe (sogar ein sehr Bekannter) hinzugezogen. Das Schreiben versuch ich dann man hier reinzustellen.

    Ja, wenn man an die falschen Leute gerät ist das Leben immer schwierig (das beginnt schon beim Ehegatten :D). Damit muss man leben. Die Behörden können aber auch nix für den zum Teil wirklich enfach nicht vollziehbaren Vorschriftenwust. Das mit den Bundesländern ist richtig. Es gibt in diesem Bereich nicht nur die Bundesgesetze. Z. B. im Bereich des Sicherheitsrechts haben die Länder die Gesetzgebungskompetenz. Und da gibt es in Bayern eine Regelung für das Halten gefährlicher Tiere, die nicht nur Kampfhunde betrifft. In anderen Bundesländern gibt es das nicht oder nicht in der Form. Daher das Klapperschlangenproblem.

    Also Herr Richter laß uns Verbindung mit solchen Organisationen aufnehmen und zum nächsten Treffen einladen, wird sicher sehr interessant werden.

    Ja, an so etwas hatte ich tatsächlich gedacht. Z. B. eine Podiumsdikussion mit Greeanpeace, WWF, Ministerium oder wem auch immer - und natürlich den Aquarianern. Da muss man sich sicher gut vorbereiten, aber das wäre ja machbar (wir haben hier ja eine hervorragende Plattform!). Ich erwarte davon jetzt gar nicht die große endgültige Lösung. Aber es wäre mal ein Anfang, eine Kontaktaufnahme und ein Zeichen, dass wir nicht lauter gedanken- und rücksichtslose Naturzerstörer sind, die mehr Tiere als Klopapier durch den Kanal jagen.

    Ich bin ja oft der der das sterben von Tieren nicht verleugnet, es gehört zu unserem Hobby. Natürlich sollte unser oberstes Ziel darin bestehen sowenig wie möglich damit zutun zuhaben.

    Genau so sehe ich das auch.

    Gruß Frank
    P.S. übrigens lese ich deine langen postings auch. Und wie man sieht kann man sogar mit mir diskutieren

    Schon diese Erkenntnis ist den langen Thread wert =).

    Noch zu MAC: Vielleicht braucht MAC halt auch eine Lobby, also möglichst viele kompetente Leute, die die Sache propagieren und unterstützen. Wir haben hier im Forum ganz viele solcher Honoratioren der Meerwasseraquaristik :wink. Ich glaube schon, dass die etwas bewirken könnten, wenn sie die Meinungsführerschaft pro MAC übernehmen. Es müsste einfach "in" und "schick" werden, Tiere mit MAC-Zertifikat zu kaufen, wenn schon nicht aus innerer Überzeugung. Ich halte MAC für einen sehr guten Ansatz, bei dem sicher auch noch nicht alles rund läuft. Aber da könnte man ja nicht nur für MAC werben, sondern andererseits auch mit sachdienlichen Hinweisen zur Verbesserung und Weiterentwicklung beitragen. Wäre schön, wenn sich das Forum (oder auch der FKKR) hinter diese wirklich gute Sache klemmen und sie vorwärts bringen würde.

    Schönen Gruß

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

  • Hallo Wolfgang

    Mac .... eigentlich wollte ich dazu nichts mehr sagen
    aber die ganze Veranstaltung ist nen Witz und ich hab mich da vor zwei Jahren schon zurückgezogen.
    Mac wird nichts werden , die chance die sie hatten haben sie gründlich verspielt.

    Gruss Claude

  • Hallo Robert!

    Wolfgang:
    Es war schon zwei oder dreimal in Sifi so ein Thema das vorgetragen wurde. Die Leute fanden das ganz nett, aber leider nciht mehr. Ich glaube das muss man schon selber mit in die Hand nehmen.
    die MAC ist ein guter Ansatz, aber leider reagiert der Markt nicht so drauf wie es sein müsste.

    Es freut mich ganz besonders, dass du aus deiner Erfahrung und Sicht heraus in die gleiche Richtung denkst. Und dadurch, dass du das auch kundtust, hast du sicher auch schon etwas für die Sache getan! Ich glaube, dass man zuerst viele Aquarianer für das Thema sensibilisieren muss. Nichts wäre schlimmer, als wenn Leute eingeladen werden und sich dann kaum ein Aquarianer für das Thema ernsthaft interessiert. Das wäre Wasser auf die Mühlen derjenigen, die behaupten, die Aquarianer scheren sich nicht um Natur- und Artenschutz. Genau das Gegenteil soll ja errreicht werden, wobei es hauptsächlich natürlich darum geht, bestehende Probleme wirklich zu lösen und nicht nur so zu tun. Dass es durchaus jetzt bereits Leute gibt, die sich schon ihre Gedanken machen oder sogar Erfahrungen mit den Problemen hüben und drüben haben, zeigt dieser Thread. Vielleicht sollte man zur Erforschung des Ist-Zustands einfach mal eine Umfrage starten, wie wichtig den Leuten hier bei der Ausübung des Hobbys die Belange des Tier-, Natur- und Artenschutzes sind? Vielleicht könnte sich dann auch eine kleine Interessengruppe zu diesen Themen bilden, die einfach mal Daten und Nachrichten zusammenträgt, Kontakte knüpft und Lösungen erarbeitet. Auch mit vielen kleinen Schritten kommt man weit.

    Gruß

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

  • Hallo Claude!

    Sehr interessant, wenn auch traurig! Danke, diese Info ist wichtig, denn natürlich sollten wir nicht aufs falsche Pferd setzen. Kannst du sagen, woran es lag/liegt? Denn die Idee ist doch nicht schlecht, auch wenn die Umsetzung anscheinend nicht zum Laufen kommt.

    Gruß

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

  • Hallo Wolfgang

    Ich freu mich auch das du wieder da bist, und ich hoffe das andere daraus auch was lernen :smiling_face:

    MAC:
    die Idee ist gut, leider aber hat sich in der ganzen Zeit kaum etwas getan. Wir haben sogar angefangen die ganzen Bericht zu übersetzen, nach zwei Berichten kam aber nichts mehr.
    Ganz Europa hat nicht mal 10 die daran beteiligt sind, wenn überhaupt. Ist zwar ein alter Stand, aber wer weiss vielleicht hat sich ja was getan... Versucht haben wir damals aus unserer doch relativ beschränkter sicht genug, mit den Leuten geredet, Fossa, und Holthuis, und andere. Aber leider hat es alles nichts gebracht da auch keiner grosse Interesse zeigte.

    Ich denke wir bräuchten schon ein paar mehr Namen als FKKR oder Forum um da was zu erreichen.

    Viele Aquarianer aus der ganzen Welt....

    Aber ich denke dafür ist mein A. zu klein um da mit reden zu können. Der Claude hatte durch die Station auf den Philipinen und co weit mehr Einblick.

  • Oh man das alles zu schreiben

    Sagen wir mal Politik, die Kultur und die Geiz ist Geil in einem.
    Mac hat aber von Anfang an die Fehler gemacht
    vor 4 Jahren liefen die auf der Interzoo rum und versuchen die Zoohändler mit Zertifizierungen zu ködern zu einem Preis von 5000 US$
    Das da wahre Begeisterung aufkam war auch klar

    2 x hab ich den Europa Repräsentanten eingeladen aber irgendeinen Grund hatte der immer nicht zu kommen

    Ich hab mit an den Standards gearbeitet und die erste Anlage nach den Richtlinien geplant und auch mit meinem damaligen Partner gebaut
    aber auch der hat echt keine Lust mehr auf Mac

    Es werden die übelsten Transshipper in der Branche zertifiziert
    Betriebe die noch nie eine Prüfung machen mussten tragen die Zertifizierung
    und dazu kommen unmögliche Forderungen

    Alles in allem einfach nur peinlich

  • Hallo Robert!

    Zitat

    Ich freu mich auch das du wieder da bist, und ich hoffe das andere daraus auch was lernen :smiling_face:


    Ich hab das eigentlich auf den Boardausfall bezogen - aber passt auch so :D!

    ... und hallo Claude!

    Das hört sich ja übel an, vor allem weil so eine Scheitern auch nicht gerade ruffördernd für die Aquaristik ist. Wie hoch stehen denn die Chancen, dass sich Importeure/Händler von sich aus zusammentun und sich an die MAC-Grundidee halten bzw. in diese Richtung wirken? Wohl eher nicht so hoch, oder?

    Gruß

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

  • Hallo Woflgang :smiling_face:

    Du hast absolut recht, viele kleine Schritte können zu einem grossen werden.

    Ichglaube schon das zum Beispiel durch die Nachzuchtengeschichte die ja immer ernster genommen wird, schon einiges bewegt wurde. Es gibt Seiten die sich des Themas annehmen und das finde ich gut. Absolut unterstützungwürdig.
    Und dabei meine ich das es egal ist wer es macht, hauptsache es geht voran. Nur so kann man Stück für Stück den Aquarianer in Gedanken vorbereiten.

    Auch ändern sich mit der Zeit eben teilweise die Ansichten, was allerdings oft halt auch eine Sache der selber gemachten Erfahrungen ist.

    Nur müssen wir über den Tellerrand rausblicken,. Die Zucht braucht noch viele Jahre um so weit zu kommen das man sagen kann, boah das ist es .


    Ich kann Dir versichern das Manuela und ich jeden Weg mitgehen werden wenn wir zur Sache was beitragen können. Ich fand die Idee schon immer gut, man muss sie "nur" umsetzen.

    Aber ehrlich gesagt bin ich etwas resigniert wenn ich sehe das Leute wie Fossa Svein oder Paul Holthuis nichts erreichen konnte, und glaube mir die haben oder hatten einen ganz grosse Lobby.

  • Hallo wolfgang

    Selbst wenn du hier die Händler, oder mal einen ersten Schwung davon, überzeugen könntest, das wichtigste wären aber die Händler in dem Land in dem die Fische gefangen werden.
    Da muss es schon anfangen.

  • Hallo Claude!

    Das mit dem Neidfaktor habe ich befürchtet. Aber wie könnte man dann dahin kommen, dass möglichst naturschonende Fang- und Sammelmethoden angewandt werden? Das muss doch langfristig auch im wirtschaftlichen Interesse der Händler, Importeure und Exporteure liegen, von den Fängern, die davon leben, ganz zu schweigen.
    Danke für den Link!

    Hallo Robert!


    Da hast du natürlich vollkommen Recht. Letztendlich müssen schonende methoden in den Herkunftsländern verwirklicht werden. Aber es wäre der Sache sicher schon mal dienlich, wenn auch von der Verbraucherseite aus Impulse dort hin gingen. Dazu gehört z. B., dass man Lieferungen mit hohen Ausfällen nicht einfach hinnimmt und in die Kalkulation der Preise einbezieht, sondern sich die Ursachen anschaut und dann auch beim Exporteur bemängelt/nicht bezahlt. Vielleicht kann man so auf den Verzicht von schädlichen Fang-, Hälterungs- und Verpackungsmethoden hinwirken. Das Ganze würde auch nicht automatisch zu einer erheblichen Verteuerung führen, denn die Minimierung der Ausfälle bedeutet ja auch eine Minimierung der Schäden. Auch könnten sich Händler selbst beschränken und nicht jedes Tier auf Vorrat bestellen und dann auch noch an jeden x-beliebigen Käufer abgeben. Selbst wenn ein Fisch/eine Koralle bei einem absoluten Spezialisten überlebt, heißt das noch lange nicht, dass das Tier für den 0-8-15-Aquarianer haltbar ist. Solche Tiere sollten m. E. nicht im Standartsortiment angeboten werden, dann ginge ihr Verbrauch (und ein solcher ist es) drastisch zurück. Die Spezialisten haben sowieso genügend Kontakte, dass sie sich ein solches Tier im Wege einer Einzelbestellung besorgen können. Das kostet dann sicher mehr, aber es war halt schon immer etwas teuerer, einen besonderen Geschmack zu haben... Und die Aquarianer sollten sich zunächst die Händler und dann erst die Preislisten anschauen. Also ich glaube schon, dass man - wenn auch sicher nicht allzu viel – über gezieltes Verhalten der Aquarianer, Händler und Importeure bewirken kann. Da geht es auch um Bewusstseinsbildung und natürlich auch um die Frage, ob wir die Meerwasseraquaristik weiterhin mit gutem Gewissen auch bei Nichtaquarianern vertreten können. Zumindest der gute Wille zur Schonung der natürlichen Ressourcen sollte erkennbar werden. Ich denke, da sind sich auch viele hier, wenn nicht sogar die meisten, einig. Leider spielen in der Wahrnehmung der Umweltverbände naturgemäß die schlechten Beispiele eine viel größere Rolle. Deshalb sollte man die schlechten Entwicklungen ausmerzen, dann bessert sich das image automatisch. Aber wie immer: Das ist leichter gesagt als getan.

    Schönen Gruß

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

  • HI
    ich weiss manchmal gar nicht mehr was ich dazu sagen soll

    Die Wege der Tiere und die Fangmethoden sind oftmals ganz anders als es hier so allgemein angenommen wird.
    Das einzige was die Fischer nach 2 Jahren trainig gleich kapiert haben war das sie für den Fisch jetzt mehr Geld bekommen. Das hatten die nach 5 min kapiert
    Die Art zu fangen war bisher auch meist ok aber eben das danach nicht.
    Die Chinesen die den Markt in der Hand halten interessiert das auch nicht die Bohne was da ein paar Deutsche versuchen....

  • Hallo Wolfgang,

    einen Teil der lebhaften Diskussion habe ich im Wortsinne verschlafen, aber wie du siehst, ich rede noch mit dir, obwohl du Jurist bist.

    Da keiner zynischer mit dem Artikel und den Leuten darin umging als ich, fühlte ich mich vom ersten Absatz deines folgenden Postings angesprochen, der zweite Absatz eher auf meiner Linie, der dritte mit Vorwürfen, komisch…

    Wenn ein Artikel schon mit dem Eheleben der Akteure Emotionen wecken will, was gar nichts zur Sache tut, ist das für mich unterste Schublade.
    Warum tut Greenpeace das? Ganz Einfach: Weil Greenpeace ein internationaler Konzern ist, der von den Emotionen seiner Mitglieder und Förderer lebt.
    Deshalb vermischen sie auch ständig Tierschutz und Natur-/Artenschutz, obwohl von Natur aus nicht zusammengehörig, was ich für gleichfalls wenig sachdienlich halte.

    Frau Thaler ist mir, du wirst es schon bemerkt haben, unheimlich. Wenn jemand konsequent die Tiere hält, die er anderen womöglich mit Behörden-/Gesetzeshilfe verbieten will, beunruhigt mich das.

    Auch ihre Unterscheidung in „Normalaquarianer“ und „ich“ haut mich immer fast vom Hocker. Dabei ist doch unser Frank das beste Beispiel dafür, dass es auch unter den Nichtwissenschaftlern echte Spezialisten gibt. Weshalb diese mehr als nötig für ihr Hobby zahlen sollen, erschließt sich mir nicht ganz. Ich denke das regelt der Markt.

    Für den wirksamen Riffschutz müssen meines Erachtens vor allem zwei Voraussetzungen erfüllt sein:
    Bei der nachhaltigen Riffwirtschaft muss für die Fischer mindestens soviel „herausspringen“ wie bei der zerstörerischen Bewirtschaftung.
    Und ein Riffabschnitt muss einer Fischerfamilie, Fischereigenossenschaft oder Exportstation „gehören“, so wie an Land Wald und Feld ja auch jemandem gehört. Nur wenn niemand die langfristige nachhaltige Bewirtschaftung durch Plünderung stört, lohnt sie sich.

    Wenn das sichergestellt ist, braucht man sich meines Erachtens um den Riffschutz kaum noch zu sorgen und wir können uns den ganzen Behördenkram ziemlich sparen.
    Die Frage ist, wie kann man das sicherstellen?
    MAC hat sich da meines Erachtens viel zu sehr auf den Handel konzentriert. „Fair Trade“ sehe ich eher als Vorbild. Die scheinen mir im Herkunftsland soziale, ökologische und ökonomische Standards zu schaffen und können die Produkte mit einem moderat höheren Preis etablieren.

    Ich behaupte jetzt einmal, es ist im obigen Sinne gar nicht erstrebenswert alle Fische nachzuzüchten, es reicht, wenn man die mit wenig aber dafür größerem Nachwuchs nachzüchtet und die mit Massen von winzigem Nachwuchs weiterhin importiert. Gerade letztere vertragen das „Abschöpfen“ von „Überschüssen“ ziemlich gut und damit ist allen gedient.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Thilo,

    weißt du wie oftmals Mißverständnisse und Streitigkeiten entstehen ?
    Wenn Leute sich Threads nur halb durchlesen und dann meinen über den Inhalt richten zu müssen.
    Wenn du meinen Beitrag genau gelesen hättest, wüsstest du das dein angeführtes Zitat absolut aus dem Zusammenhang gerissen ist.

    Hier mal der ganze Ansatz

    Zitat

    Ich denke man muss sich als Meerwasseraquarianer einfach darüber im klaren sein, das man mit seinem Hobby nicht gerade zum Naturschutz beiträgt. Dabei ist es völlig irrelevant ob ich meine Tiere gut und artgerecht halte oder vernachlässige. Auch der akribischste Meerwasseraquarianer, der so gut wie nie ein Tier verliert, unterstützt durch den Kauf von Technik und Zubehör einen Industriezweig aus dem sich auch der andere Aquarianer (der regelmäßig pro Monat seinen Besatz erneuern muß) bedient.

    dabei dürfte dir auffallen, das im Zusammenhang betrachtet die Aussage nicht ist, das es egal ist wie man seine Tiere pflegt sondern das jeder, egal wie er seine Tiere hält zum Fortbestehen der Meerwasseraquaristik-Industrie beiträgt und somit auch dafür verantwortlich ist, das der nicht verantwortungsbewußte Aquarianer immer schön Nachschub bekommt.

    (Kopfschüttel), um mal in deinem arrogantenTon zu antworten.

    Besonders schöne Grüße

    Stephan

  • Hallo Hans-Werner!

    Zitat

    ich rede noch mit dir, obwohl du Jurist bist.


    Etwas anders habe ich von dir auch gar nicht erwartet :]!

    Was du zu Greenpeace sagst, mag durchaus stimmen. Ich erlebe es -auf anderem Gebiet - fast jeden Tag, dass auch sog. uneigennützige Vereinigungen eigentlich nur ihr "Geschäft" betreiben. Aber Greenpeace ist nicht so radikal gegen Aquaristik eingestellt wie manch anderer Naturschutzverband oder z. B. auch Tauchervereinigungen, die sogar selbst oft ganz erheblich zur Riffzerstörung beitragen. Ich denke, mit Greenpeace könnte man reden. Und das wäre ein mächtiger Verbündeter.

    Frau Thaler kenne ich nicht persönlich, so maße ich mir auch kein Urteil an. Mir fällt aber schon auf, dass sie von vielen Seiten Kritik einstecken muss.

    Deine Ansätze zum Riffschutz teile ich voll! Ich bin auch gegen jegliche behördliche Regelung, wenn sie sich irgendwie vermeiden lässt. Ganz, glaube ich, können wir uns aber der Verantwortung nicht entziehen. Wie bereits geschrieben: Wir können nicht Grundlegendes in den Herkunftsländern regeln - das steht uns auch in keiner Weise zu! Aber wir können die Regularien des Marktes einsetzten, wenn es nur genügend engagierte Leute gibt, die mitmachen. Fast verblüfft bin ich von deinem Hinweis auf „Fair Trade“. Als ich dank Robert und Claude von den recht unguten Zuständen bei MAC gehört habe, fiel mir auch als erstes „Fair Trade“ ein. Vielleicht sollte man da mal weiter nachdenken.

    Schönen Gruß

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

    Einmal editiert, zuletzt von Wolfgang S (9. Dezember 2005 um 17:51)

  • Hi Claude!


    Zitat

    Die Wege der Tiere und die Fangmethoden sind oftmals ganz anders als es hier so allgemein angenommen wird.


    Das würde mich und vielleicht auch andere brennend interessieren, weil hier sicher ein ganz wichtiger Ansatzpunkt ist und man eine Sache nur dann sinnvoll diskutieren kann, wenn man die Fakten wirklich kennt. Wäre schön, wenn du uns aufklären würdest.

    Zitat

    Das einzige was die Fischer nach 2 Jahren trainig gleich kapiert haben war das sie für den Fisch jetzt mehr Geld bekommen. Das hatten die nach 5 min kapiert


    Schneller Lernerfolg ;). Aber dann müsste es ihnen doch mit etwas mehr Zeit zu vermitteln sein, dass die geschlachtene und aufgegessene Kuh keine Milch mehr gibt.

    Zitat

    Die Art zu fangen war bisher auch meist ok aber eben das danach nicht. Die Chinesen die den Markt in der Hand halten interessiert das auch nicht die Bohne was da ein paar Deutsche versuchen....


    Wer hat denn das "Danach" in der Hand? Zwischenhändler oder Exporteure? Und woran haperts wirklich? Du und deine Kollegen, ihr habt viel mehr Erfahrung und Einblick als die meisten Naturschutzleute und Politiker je kriegen können. Das ist doch ein Pfund, mit dem man in der Diskussion wuchern kann! Ihr seit insoweit Sachverständige! Also bitte nicht darauf zurückziehen, dass man es halt besser weiß, sondern das auch laut sagen und erklären. Um die Probleme zu lösen, muss man sie erst einmal genau kennen. Und da müssten wir doch Dank euch einen Wissensvorsprung haben?

    Zitat

    Die Chinesen die den Markt in der Hand halten interessiert das auch nicht die Bohne was da ein paar Deutsche versuchen....


    Ja, die werden auch weiterhin zig Tausende Seepferdchen zur Potenzstärkung oder was weiß ich verbrauchen X(. Aber der deutsche Meerwasser-Markt ist nicht ganz unerheblich und wir sollten uns nicht davon entmutigen lassen, dass es anderenorts noch viel schlimmer zugeht. Dass auch du dich intensiv mit dem Thema beschäftigst, ist doch schon ein sehr gutes Zeichen :].

    Gruß

    Wolfgang

    Die Aquaristik ist eine Liebhaberei, bei der die Liebe im Vordergrund stehen soll und nicht die Haberei!

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