Bestimmung Hornkorallen

  • Hallöchen,

    Da ich am Wochenende eine kleine Gorgonie gesehen habe und nun dran denke, die mal irgendwann zu kaufen, wüsste ich gern: Gibt es irgendwo im Internet eine Möglichkeit(Bestimmungsschlüssel o.ä.) zur Bestimmung von Gorgonien? Bilder machen kann ich leider nicht...

    Zur Koralle: Sie war etwa 7cm hoch, knallrot(woraus ich mal flugs schließe dass es eine azooxanthellate Art ist), mehrfach verzweigt und hatte deutlich erkennbare Polypen mit ausgebreiteten Tentakeln. Die Polypen hatten übrigens die selbe Farbe wie der Stamm.

    Und sofern sie in zwei Wochen noch da ist kann ich auch noch mehr drüber erzählen :confused_face:

    Liebe Grüße,
    Jannes

  • Hallo Reinhard,

    Also, wenns die auch in Rot gibt, würde ich direkt sagen, das ist sie! Da habe ich mir ja mal wieder was rausgesucht... Näheres dann in zwei Wochen, wenn sie noch da ist.

    Danke auf jeden Fall! :]

  • Hi Jannes

    Ganz ohne Fotos ist es schwer.
    Swiftea würde ich persönlich lassen, das schaffen nur wenige die auf Dauer gut zu ernähren. Ich kenne eigentlich nur einen...und mit dem hast du Kontakt.
    Wenn du hier Hilfe findest dann kannst es wagen :smiling_face:

    Die meisten, sagen wir mal 98% segnen viel zu schnell das zeitliche. Aber mit der Futtermischung bist du an sich auf dem guten Weg. Nur denke an die Wasserbelastung. Sie braucht zudem eine ganz gute Strömung wenigstens zeitweise.

  • Hi,

    mbb: Sehr witzig- was hat denn bei mir das Zeitliche gesegnet? EINE Goniopora, und gegen Brown Jelly konnte ich in dem Fall wirklich nichts tun. Und das Wachstum der Koralle würde ich nun nicht unbedingt schlechter Pflege zuschreiben... :confused_face:

    Robert: Dachte ich mir schon, dass es wieder nur den einen gibt- aber bei dem bin ich offensichtlich ja in guten Händen. Einige Erfolge sind echt beeindruckend... :winking_face_with_tongue:

    Wechselnde Strömung dürfte sich einrichten lassen, ansonsten bin ich natürlich auch für jeden Tip dankbar!
    Wasserbelastung (hoffe) ich in den Griff zu kriegen durch das Artbecken, eben das Filtriererbecken was nun seit fast vier Wochen hier steht und dessen Mikrofauna bereits angefüttert wird.

    Einmal editiert, zuletzt von Jannes Freiberg (28. November 2005 um 22:41)

  • Hallo Jannes,

    ich weiß, Du bist sehr engagiert, was ich auch gut finde.
    Aber ich kann Dir auds meiner langjährigen (:;-))) Erfahrung nur sagen, daß 25L und hohe Futterbelastung über kurz odre lang den Gau bedeuten. Wenn, dann mit exaltierter Technik, und dann kann man sich gleich was größeres besorgen.
    200L dürften auch für einen Schüler bezahlbar sein, wenn man mal bei Ebay gute Gebrauchtgeräte sucht. Als Beleuchtung bei Filtrierern und Weichkorallen reichen Energiesparlampen.
    Brown Jelly hat ich auch schon ein paar mal, und das ist keine Naturkatastrophe, die so einfach über einen fällt. Es gab dafür immer eine nachvollziehbare Ursache.

    Grüße
    Ulrike

  • Hi,

    Ähm, 25l? Du meinst doch eher 160l, oder..? Mein Haarstern- und Filtriererbecken hat nämlich diese Größe, läuft seit einiger Zeit ein und stabilisiert sich gerade... :]

    Wie kann ich die Ursache herausfinden? An den Wasserwerten im 15er hatte sich nichts verändert, die Koralle war auch nicht sichtlich geschädigt oder gestresst- darum versteh ichs ja nicht.

  • Zitat

    Original von mbb
    warum kaufst du dir eigentlich immer tiere,die nach spätestens 9monaten tot sind und wunderst dich dann???????

    Genau diese Frage stelle ich mir nun auch schon seit einiger Zeit

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • @Ulirke, MBB, Peter
    Ganz Eurer Meinung. Wenig Geld ist keine "Schande" und als Schüler ging es
    wahrscheinlich den meisten hier ähnlich ABER warum muss ich mir dann immer
    die Risikopatienten ins Haus holen und mich nachher wundern das es nicht
    klappt???

    Jannes, fehlt Dir bei robusteren Tieren der Kick?

    PS: Hast Du eingentlich Kontakt zu MW-Aquarianern in Deiner Nähe?
    Wenn ich einen so ambitionierten Schüler in meinem Bekanntenkreis hätte
    würde ich ihn mit Ablegern zu schmeissen (Geschenke!). Dann würde es auch
    mal für ne einfache Kamera reichen...

  • Hi,

    Wollt ihr mir jetzt Vorwürfe wegen DIESER EINEN Goniopora machen, bzw. wollt ihr mir Vorwürfe machen weil ich mich vorher gewissenhaft drüber informiert habe und das ganze Experiment bei voll geöffneter Koralle und erkennbarem Wachstum zunächst zu funktionieren schien?

    Es geht mir hier weder um den "Kick" oder etwas in der Art, es ist einfach Interesse. Und bloss weil ich mir am Wochenende ein paar Krustenanemonen(Ach ne, die sind ja giftig, also auch "Kick"!) und eine G. okinawae(wohlgemerkt fürs 24l-Becken und mit (farbiger und seit einem Jahr bei mir wachsender!) Acropora) gekauft habe, darüber aber nichts schreibe, habe ich nur komplizierte Tiere..?

    Ich halte es für übertrieben, hier sofort von "immer" zu sprechen- als wirkliche Risikopatienten würde ich doch lediglich den Vasenschwamm und die Goniopora sehen, ersterer war auf einem Stein und wächst im übrigen immer noch. Und wer etwas gegen Nano-Aquaristik hat mag damit eventuell Recht haben; warum ich mir jedoch gut 1000€(die ich nicht habe) für ein großes Becken mit entsprechendem Korallenbesatz leisten soll, um dann dort ein paar Eviota zu pflegen- keine Ahnung. Manche Leute können mit Doktoren nun mal nichts anfangen, von daher bin ich der Meinung dass große Aquarien zumindest für meinen Fisch-Interessenbereich nichts sind... Bei der Signigobius sehe ich ein größeres Becken zweifelsfrei ein, aber für eine Priolepis ein 500l-Becken aufzustellen halte ich doch für deutlich übertrieben.

    Und, zu guter Letzt, Risikopatienten: Ich kann nichts für meine Interessen. Diese liegen bei Filtrierern, Hornkorallen, großpolypigen Steinkorallen und kleinen Grundeln- wegen dieses Interesses habe ich die Meerwasseraquaristik doch überhaupt angefangen, und nicht umgekehrt.

    Soviel dazu, als letztes kann ich nur NOCHMAL erwähnen, dass eben ein 160l-Aquarium da ist und dieses gerade einläuft und eben für Filtrierer optimiert werden soll- ob Interesse oder "Kick" darf sich dann jeder selbst ausmalen.
    Robuste Tierchen habe ich auch, ich kann bei Gelegenheit gern was über meine Krustenanemonen, Scheibenanemonen, Xenien, Phymanthus sowie Röhrenwürmer schreiben, die ich ebenfalls erfolgreich halte...

    Und nun wäre ich eher dankbar für INFORMATIONEN und weniger (teilweise(!) unbegründete) Anschuldigungen... :]

    EDIT: Zwei Dinge noch:

    1. Es gibt hier leider nur recht wenige Aquarianer, darum schreie ich auch überall "VERSAND!!!", man wohnt hier eher im Loch. Und geschenkt bekommt man erst recht nix.

    2. Wenn ihr meint euch an mir auslassen zu müssen, weil ich jünger bin- nur zu. Zum Glück halten volljährige ihre Problemtiere grundsätzlich aus rein wissenschaftlichem Interesse. :face_with_rolling_eyes: :winking_face:

    Einmal editiert, zuletzt von Jannes Freiberg (29. November 2005 um 14:01)

  • Hallo Jannes,

    den Schreibern ging es, glaub ich, nicht um Anschuldigungen gegen Dich.

    Vielmehr ging es darum, dass Du Dir schwer zu haltende Tiere bewußt holst und dann "jammerst", dass sie eingehen.

    Ich find Nanoaquarien übrigens auch toll. Hab allerdings nur eins mit 'nem Fangi.

    Gruß

    Kai

    336 l + 100 l Technikbecken, Photon Plus 1x400W HQI + 6x39W T5, 2x Tunze Stream 6000 mit Multicontroller, Zinn Cyclon Abschäumer, MM Hang on, 47 Kg indon. Lebendgestein + 17 Kg Fidji Lebendgestein

  • Hi,

    Ich sags mal so- ich hätt nicht so gejammert wenn das Tier mir- geschlossen, keine Futteraufnahme, Degeneration, kein Wachstum- gezeigt hätte, dass es keinen Sinn hat. Aber wenn es dann nach der Mühe und dem scheinbaren Erfolg so plötzlich kommt ist ein bisschen Gejammer mal nötig :grinning_squinting_face:

    Zu den Schweren Tieren sage ich nur: Irgendwer muss es ja machen. Importiert werden sie sowieso, warum dann nicht wenigstens versuchen, sie durchzubringen? Rein theoretisch muss es möglich sein, also versuch ichs- ganz davon ab dass diese Tiere, eben Tubastrea, Goniopora, Haarsterne und Gorgonien, nun mal mit zu dem schönsten gehören, was im Meer so lebt. :]

  • Hai
    Also das eine Gonio nach der kurzen Zeit deutlich sichbares Wachstum zeigt wage ich stark zubezweifeln.
    160 Liter ist auch nix anderes als ne Pfütze und das Volumen sehen ich als viel zugering um Filtrierern gerecht zuwerden.
    Auch deine Infosuche hier sieht doch meist so aus, das du fragst...dir einige sagen lass es......einer dann sagt bei ihm gehts und das suchst du dir dann raus. :face_with_rolling_eyes:
    Das hat auch nix mit dem Alter zutun oder deiner Vorliebe für Nanobecken. Nano kann was tolles sein, nur muß der Besatz so sein das man sowas einigermassen stabil halten kann und das man dann genau das als Besatz sucht, was die schlimmste Belastung bringt ist in meinen Augen nicht nur falsch sondern einfach nur dumm.

  • Hallo,

    Die Unterhaltung Pfütze/Aquarium bringt nichts; genauso ist dein Riesenkreislauf im Vergleich zum Meer eine Pfütze- na und? Es kommt nicht auf die Größe eines Ökosystems an sondern auf eine funktionierende Biomasse. Ich will damit nicht sagen dass ein größeres Becken nicht wesentlich stabiler ist als ein kleines, weil mehr Wasser und mehr Bakterien vorhanden sind- aber das schließt noch lange nicht aus, dass auch ein kleines Becken stabil sein kann. Und nicht jeder kann sich ein derartiges Riesenbecken samt Technik usw. leisten, wie du weißt.

    Und letztlich kann ich mich nicht darüber beklagen, dass meine Becken nicht stabil sind. TROTZ Fütterung, einer Goniopora und zwei Fischen war das 15er stabil; der Tod der vergleichsweise großen Koralle wurde erstaunlich gut verkraftet mit einziger Hilfe von mir 2 x 2l Wasserwechsel; Nitrat und Po4 sind noch etwas hoch, doch bereits wieder in einigermaßen erträglichen Werten und die Xenien öffnen sich bereits wieder; den Fischen geht es auch sichtlich gut und auch die anderen Wirbellosen sehen gut aus- ist DAS instabil, wenn ein Becken innerhalb von vergleichsweise kurzer Zeit soetwas abbauen kann?!

    Wie gesagt, wenn tatsächlich mal ein Nano von mir einen SuperGau erleiden sollte, kann ichs euch gern wissen lassen. Bisher ist das allerdings seit anderthalb Jahren nicht passiert, was mich im Frühjahr dieses Jahres ja auch dazu bewog ein Becken mit etwas stärkerer Wasserbelastung in dieser Größe einzurichten. Dieses Becken wurde langsam angefüttert, in dem ein Verbraucher nach dem anderen dazu kam, zusammen mit der folgerichtig höheren Wasserbelastung durch Futter. Ergebnis: Die Mikrofauna konnte sich in so weit anpassen, dass da nichts umgekippt ist und nichts ausser einer Tridacna(an einem Parasiten) und einer Goniopora(Brown Jelly, wobei ich mir der Ursache immer noch nicht sicher bin) gestorben ist.

    Ich sags mal so- würdest du heute deine Aquarien mit wer weiß was für Fischen pflegen können, wenn jeder immer nur drauf gehört hätte wenn andere ihm sagen "Korallen kannste sowieso nicht pflegen, die und die Fische auch nicht!"- wenns danach ginge wären wir hier wohl immer noch in der Zeit wo man die Becken mit toten Korallen dekoriert hat.

    EDIT: Es kommt drauf an was du als erkennbares Wachstum bezeichnest- sie hat sich nicht verdoppelt und auch nicht massenhaft neue Polypen gebildet, es hat lediglich das Gewebe an einer toten Stelle am Rand wieder zugenommen und ein winziger Polypenansatz war dort zu sehen; das sehe ich als Wachstum, auch wenn es nicht unbedingt jedem auffällt der so eine Koralle nicht in- und auswendig kennt.

    Einmal editiert, zuletzt von Jannes Freiberg (29. November 2005 um 17:49)

  • Was haben jetzt meine Becken damit zutun? :confused_face: :confused_face:
    Es geht doch darum das man halt bestimmte Dinge nicht in zukleinen Becken machen sollte und deine Besatzvorstellungen gehören einfach dazu.
    Du brauchst mir auch nicht in endlos postings zubeschreiben das dein Xenien wieder aufgehen. Ein stabiles System würde so einen Schlag (in Form einer strebenden Koralle) nicht mal merken. Bei mir sind schon Anemonen nach Falterübergriffen gestorben (Durchmesser von 40cm) aber durch das genügend grosse Wasservolumen und einigermassen guter Technik hab ich die nichtmal ruastun müssen. Hoffe du verstehst jetzt was ich versuche dir zuerklären. Es gibt einfach Tiere (Fitrierer,Haarsterne usw) die nur eine Chance auf längers Überleben haben, wenn sie in Systemen untergebracht sind die über ein ausreichendes Wasservolumen verfügen. Um eben die Belastung die durch die Fütterung entsteht einigermassen wegstecken zukönnen. Selbst grosse Becken haben da schon zukämpfen.
    Aber so wie ich dich hier kennen gelernt habe kapierst du es eh nicht :face_with_rolling_eyes:

  • moin,klumpi

    warum stellst du hier fragen?

    viele wirklich kompetente leute haben dich gewarnt,dir ihre meinumg gesagt und dir tips gegeben und zwar,um dir zu helfen und nicht,um sich mit dir zu streiten.

    du hast recht,es gibt viele pioniere,die uns durch sturheit weitergebracht und viel beigebracht haben,aber keiner war 16 und hatte sowieso schon ein instabiles system.

    du bist wirklich sehr angagiert und es gibt wenige,die in deinem alter so viel wissen,aber nach noch mal 20 weißt auch du sicher mehr.

    und versuche erst mal,tiere über lange zeit stabil und gesund zu halten(meine älteste lps ist 20j),bevor du derartige experimente beginnst.haarsterne z.b. sind wunderschön,aber nur lebendig

    :winkmbb

    mfg
    michael

  • Hi,

    Bitte lass solche Sätze wie "Keiner war 16", soetwas macht mich immer etwas wütend- insbesondere aufgrund eines Verlags, der mir am Telefon nahelegte, sie wären nicht an meinem Manuskript interessiert und ich könnte mir die Einsendung sparen, da sie grundsätzlich nur Bücher von Erwachsenen für Erwachsene verlegen, die ja auch eine gewisse Qualität aufweisen müssten :mauer:

    Stabilität ist immer so eine Sache- wie auch von mir schon gesagt, größere Wassermengen sind in der Regel stabiler, dennoch ist auch die Leistung meines Systems imho nicht zu verachten, wie lächerlich du das auch finden magst.
    Meine ältesten Tiere sind vielleicht nur ein Röhrenwurm, ein Callyspongia-Schwamm und eine Filogranella-Kolonie(1,5 Jahre in meinem Besitz) sowie eine Acropora(etwa 1 Jahr), dennoch geht es diesen wunderbar, ebenso dem 24l-Becken, in dem sie sich befinden und welches ebenfalls anderthalb Jahre steht und problemlos läuft.

    Zur Fütterung sage ich nur meine Meinung: Das 15er hat die Fütterung der Goniopora und die Fischfütterung verkraftet ohne sichtlich zu reagieren. Darum meine Meinung zum stabilen Beckenmilieu.

    Und wenn ihr das alles lächerlich findet, ist das eben eure Meinung.

  • Zitat

    Original von Klumpi
    Zur Fütterung sage ich nur meine Meinung: Das 15er hat die Fütterung der Goniopora und die Fischfütterung verkraftet ohne sichtlich zu reagieren. Darum meine Meinung zum stabilen Beckenmilieu.

    ...

    nur mal so....

    gonioporas und andere bekommen auch in großen becken mit 'optimalen' verhältnissen brown-jelly und gehen ein.

    hat also scheinbar nix mit der beckengröße zu tun.

    was als quintessenz aus dem vorgang hervorgeht.

    warum ne koralle von dem braunen zeugs befallen wird, weis bislang noch keiner.

    daher besteht kein grund zum meckern......

    fütterungsintensive becken sind m.e. am besten als bypasbecken an einem großen sytem sinvoll.

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