Hallo
Was konntet ihr für Erfahrungen mit diesen Fischen sammeln?
Krabbenaugengrundeln
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Frank Mohr -
5. Mai 2005 um 21:48
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Hallo Frank,
ich pflege ein Pärchen Krabbenaugengrundeln seit 2 Monaten in einem 54l Becken. Ist zwar noch nicht allzulang, aber ein bisschen was kann ich bestimmt erzählen. Was genau interessiert dich denn?
Derzeit schaut es so aus, als ob sie ein Gelege hätten. Siehe Thread 'Krabbenaugengrundeln haben sich vergraben'.
Auch mit Fotos kann ich reichlich dienen.
Viele Grüße, Sabine
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Hi Frank !
Ich habe bis jetzt mit den Tieren nur gute Erfahrungen gemacht. Sie kauen den Sand ständig durch, steigen dabei aber nicht nach oben und lassen ihn auch wieder auf der gleichen Stelle fallen.Es werden keine Tiere zugeschütet oder Hügel gebaut. Ich hatte nur zum anfang das Problem sie ans Futter zu bekommen, aber das hat sich nachher von alleine erledigt.
Gruss Gerd
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Hallo Frank,
ich pflege ein Pärchen ( nachträgliche verpaarung war kein Thema) seit einigen Monaten in einem 350er mit friedlichen Zeitgenossen. Die ersten Wochen sind sie nicht an Futter gegangen, sondern haben sich von dem Getier im Livesand ernährt. Waren auch ziemlich abgemagert, aber das ist leider bei den kleinen Arten eher die Regel.
Inzwisvhen gehen sie auch zögerlich an freifiegendes Futter, am liebsten habens sies aber auf dem Boden. Sie durchkauen pausenlos den Sand, was in der Livesand-Größe dürfte optimal sein. Seitdem ich ein Pärchen habe haben die Wühlaktivitäten schon ein für bodenlebende Korallen lästiges Ausmaß angenommen sozusagen *g*
Sie sind weder besonderes scheu noch durchsetzungsfähig, in der Gegend von Madarinen so.Grüße
Ulrike -
Hallo Frank,
ich erzähl dir einfach mal.
Wie gesagt, ich halte die beiden in 54l zusammen mit einem Pärchen Okinawae Grundeln.
Die Krabbenaugengrundeln bewegen sich eigentlich meistens im Umkreis von ca. 10 cm um ihre Höhle. Un dort so gut wie ausschliesslich am Boden. Ich konnte erst einmal beobachten, dass sie auch wirklich geschwommen sind.
Sie waren zwar auch schonmal am anderen Ende des Aquas, aber wie gesagt eher sehr selten.
Sie sind den ganzen Tag damit beschäftigt, entweder an der Höhle zu graben oder den Sand (LifeSand) durchzukauen. In den letzten Tagen haben sie angefangen, den Stein, unter dem die Höhle ist, mit Sand zu beschschmeissen, sonst lassen sie den Sand eigentlich an der gleichen Stelle wieder fallen.
Die Futteraufnahme war am Anfang problematisch. Mittlerweile werden entkapselte Artemiaeier, Artemia, Cyclops und Mysis gefressen. An Granulatfutter gehen sie ausschließlich an ULtrapoint Ex.
Das Futter muss am Boden liegen. Aus dem Freiwasser wird gar nichts aufgenommen. FLocken gehen gar nicht.
Zuviel Strömung mögen sie auch überhaupt nicht.
Sie sind eigentlich den ganzen Tag ausserhalb der Höhle (bis auf momentan). Wie sie sich gegenüber anderen Fischen verhalten, kann ich nicht viel dazu sagen. Mit den Okinawae kommen sie kaum in Berührung.Viele Grüße,
Sabine -
Hi Frank,
meiner meinung nach sehr intressante Tiere. Aber wie Sabine schon schrieb, seeehr schwierig an ersatzfutter zu bekommen.
Ich erwarb ein Pärchen das beim Händler in einem Becken mit Korallenbruch schwamm. Die Bauchlinie war schon ziemlich ausgeprägt.
Ein Tier verstarb mir nach 2 Tagen. Das verbliebene ist im ganzen Becken aktiv. Jetzt versuche ich dringend einen neuen Partner zu bekommen.
Zusammenfassung :
Heikel in der Haltung. Nur in Becken einsetzen das schon länger steht.
Sehr ruhiger Fisch, sollte demzufolge auch nur mit anderen ruhigen Fischen vergesellschaftet werden.Paarhaltung !
Grüße
Holger
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HI Frank
Schwierig mit Futter und auch so heikel... Am besten ist man bekommt es hin Futter in den Boden einzubekommen wo sie baggern. Das was im Boden bei den Leuten vorherrscht reicht in den wenigsten fällen aus um sie längerfristig zu pflegen. Sie werden dann oft immer dünner und veschwinden dann. Vor allem kommen sie oft einer schon schlechten Qualität hier an.
Dazu kommt noch das sie sich wohler fühlen wenn sie nicht mit so grossen Viechern vergesellschaftet werden. Zarter Besatz eben. Wobei ich auch schon ein Pärle recht offen mit grossen Besatz gesehen habe. -
Hallo Frank,
eine wunderschöne Grundelart. Aber .........

nachdem ich mich wirklich gut informiert habe Literatur, Pflegehinweise von Peter (der ja sehr viele davon pflegt), hatte ich mir vor 2 Wochen ein Pärchen zugelegt.
Beide haben es nicht gepackt. Ich weiss nicht warum. In diesem Becken sind keine grosse Fische, nur eine Lanzen-Symbiosegrundel plus Randalli. Hatte auch darauf geachtet, was Robert schrieb. Leider, hat nicht geklappt. Tut mir leid für die Tiere. Wird mein Fehler gewesen sein.Aber Du wirst das schon hinkriegen. Sind wirklich wunderschöne Tiere.
Gruss
Willi -
Danke für die Infos !
Wollte die mir schon holen weil Sie wirklich schön sind! Aber im Lexikon stand ja schon das Sie heikel sind! Werde das jetzt wohl lassen! Mein Fischbestand ist wohl auch nicht optimal für die Grundeln.

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Hallo
Ich halte meine in der Artanlage, mit wenig ruhigen Fischen zusammen. Dafür aber viele Einsiedler und Garnelen. Das mit dem schlecht ans Futter gehn wusste ich in diesem Ausmaß nicht. Ich hau halt soviel rein das einiges eine ganze Zeit lang aufn Boden liegen bleibt, so sollten sie schon was abbekommen. Abgenommen haben sie noch nicht. Das sie schlecht ankommen kann ich nicht bestättigen, habe am Mittwoch 10 Stk ausgepackt und die waren eigentlich alle recht gut genährt. Und baggern tun sie wie die Verrückten.
Gruß Frank -
ich hätte auch gerne ein Paar dieser schönen Fische, konnte sie hier aber noch nirgends finden. ne onlinebestellung ist bei zwei Fischen halt doch relativ teuer wegen den Versandkosten aber wenn ich sie hier nicht bekomme werd ich sie doch bestellen.
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Hallo Steffen,
bestell doch welche bei Flora. Die werden nächst eWoche wieder beliefert, viellecht hast Du ja Glück.
Grüße
Ulrike -
Wir haben zur Zeit eine im Grundelbecken -
Die frisst so ziemlich alles was auf den Boden sinkt von Cyclops über Artemia bis hin zu Flockenfutter.
Sammelt auch mal Futter von Steinen ab.
Heikel & Empfindlich - kann ich so nicht bestätigen, sie hat als einer der wenigen die Pünktchen-Plage überstanden und schwimmt derzeit im Quarantäne Becken....
Gruß
Thorsten -
Hai Frank,
diese grundeln waren mein letzter fehlkauf. Ich dachte mir, dass sie für mein jaubert/algengerefugium geeignet wären. Doch da dort eine relativ starke strömung herrscht, war das wohl ne fehl annahme. Habe sie nicht bei futter halten können, nach einiger zeit verschwand die erste, dann die zweite grundel. Ich tippe hier auf den riffhummer oder den knallkrebs.
Grüße,
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Zitat
Original von Frank Mohr
Hallo
Ich halte meine in der Artanlage, mit wenig ruhigen Fischen zusammen. Dafür aber viele Einsiedler und Garnelen. Das mit dem schlecht ans Futter gehn wusste ich in diesem Ausmaß nicht. Ich hau halt soviel rein das einiges eine ganze Zeit lang aufn Boden liegen bleibt, so sollten sie schon was abbekommen. Abgenommen haben sie noch nicht. Das sie schlecht ankommen kann ich nicht bestättigen, habe am Mittwoch 10 Stk ausgepackt und die waren eigentlich alle recht gut genährt. Und baggern tun sie wie die Verrückten.
Gruß FrankHallo Frank,
hatte sie auch in der Artenanlage. Sie fraßen von Anfang an Frostartemien von der Pipette weg, erkrankten aber an Cryptocaryon und waren nur mit viel Mühe wieder Gesund zu bekommen. Damit sie also Empfindlich sind kann ich soweit vom eigenen Becken auch bestätigen.
Da passt noch was anders gut zum Thema:
Ich Schlug schon vor die Geschlechtsunterschiede Anhand der Augenfarben Festzustellen, oder zumindest einen Harmonisierenden Partner dazuzustellen können. Einige folgten diesser Beoabchtung eher nicht. ich berichtete damals daß es bei meinem ortsansässigen Händler schon mehrfach gelang nach den Augenfarben harmonsisierende Pärchen zusammenzustellen.
Am Wochenende sah ich eher per Zufall bei einem Besuch eines Grazer Händler ebenfalls ein Pärchen der biocellatus Grundel und konnte abermals deutliche Farbunterschiede der Augen feststellen. Esther war übrigens dabei und bestätigte dies
Die Tiere waren in Einzelhaltung, mit reichlichen Versteckmöglichkeiten, sahen soweit Fit aus, und machten einen harmonischen Eindruck. Also auch einen "Händlereffekt" Schließe ich mal aus.Mich würde nun natürlich Interessieren in wie weit geht es bislang gut mit deinen zwei und kannst du da bezügl. der Augenfärbung was erkennen?
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Zitat
Original von Thilo
Am Wochenende sah ich eher per Zufall bei einem Besuch eines Grazer Händler ebenfalls ein Pärchen der biocellatus Grundel und konnte abermals deutliche Farbunterschiede der Augen feststellen. Esther war übrigens dabei und bestätigte dies
Die Tiere waren in Einzelhaltung, mit reichlichen Versteckmöglichkeiten, sahen soweit Fit aus, und machten einen harmonischen Eindruck. Also auch einen "Händlereffekt" Schließe ich mal aus.Mich würde nun natürlich Interessieren in wie weit geht es bislang gut mit deinen zwei und kannst du da bezügl. der Augenfärbung was erkennen?
Hallo Thilo,
habe gerade mal Zeit und lese so durchs Forum, da stoße ich auf deine Aussage bezüglich der Krabbenaugengrundeln.Wie kann ein Pärchen harmonisch wirken, wenn sie getrennt sind in Einzelhaltung?
Das verstehe ich irgendwie nicht.
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Hi Sabine,
Also nach längerem Überlegen habe ich es so verstanden, daß die beiden Tiere zusammen in einem Becken waren, aber ohne Beibesatz.
Denke mal Thilo wird das so gemeint haben:)Viele Grüße
Inken -
hallo sabine, hallo inken!
ja, war natürlich so wie inken das gesagt hat... um mal kurz klarheit in die sache zu bringen
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Zitat
Original von sabine
Hallo Thilo,
habe gerade mal Zeit und lese so durchs Forum, da stoße ich auf deine Aussage bezüglich der Krabbenaugengrundeln.Wie kann ein Pärchen harmonisch wirken, wenn sie getrennt sind in Einzelhaltung?
Das verstehe ich irgendwie nicht.
Hi Sabine,
jau der war mal "echt" ungeschickt

Also mit Einzelhaltung meinte natürlich ich daß das paar in einem einzelnen Becken war ohne weiteren Besatz an Fischen, wie die zwei schon richtig erkannt haben, bzw. Esther war ja eh dabei

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Hallo Thilo
Ich halte 2x2 Fische dieser Art in verschiedenen Becken. Also an der Augenfarbe seh ich null Unterschied.
Das mit den Augen hat ja auch Peter Schmiedel in seinem Vortrag erwähnt, also er hat dich erwähnt

2 Meiner Fische sind sicher ein Paar, hier kann man eine deutlich bulligeren Kopf beim Männlichen Tier erkennen. Die anderen Beiden zoffen sich ab und zu und gehen sich aus dem Weg, hier ist der Kopf genauso klein wie bei dem sicheren Weibchen des anderen Paares. Also geh ich hier von 2 weiblichen Fischen aus, Männer hätten sich sicher schon umgebracht, da das Becken ja nur 50x50x50 ist. Deine Augentheorie in alle Ehren, ich halts für falsch.
Gruß Frank -
Hi Frank,
Ja ja
ich habs doch auf Video den Peter

Also schlägst du vor Anhand des Kopfprofils mehr sagen zu können.
Das werd ich bei Gelegenheit nochmals genauer Beobachten, klingt Interessant.
Das mit der Augenfarbe ist so eine Sache - da hast recht, es kann ja z.b. auch sein daß wenn man die Tiere nur recht kurz sieht (ich steh ja nicht Tagelang beim Händler non stop) die Tiere halt momentan gut tun dann. Die aktuellen Tiere nun ja die hab ich ja nicht allein gesehn
Also irgendwas muß bestimmt dran sein an den Augenfarben, inwiefern das aber Allgemein verwertbar ist oder nicht zur Geschlechtsbestimmung bleibt natürlich offen. Danke daß du doch noch geantwortet hast. -
Hi,
ich kann bei meinen Tieren auch keine Unterschiede im Kopfprofil erkennen. Ich nehme entweder zwei Tiere die schon zusmamen umher ziehen ( ist allerdings auch einmal nach 2 Monaten schief gegangen!) oder ich kaufen viele Tiere und lasse sich die Paare bilden. Dazu setze ich die Tiere zusammen in ein spartanisch eingerichte großes Becken und fange dann die Paare ab. Paare werden von mir immer einzeln gepflegt.
Zu Anfang biete isch ann die Strömung beim Füttern auszuschalten. Je nahcx Größe ganfe ich mit Bosmiden an, oder nehme direkt Artemia. Flocken werden von meinen Tiere ungern genommen, kleine Pellets machmal.
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Hallo Peter
Bei meinen Tieren ist ganz deutlich ein Unterschied am Kopf zusehn. Ich habs am WE Torsten gezeigt, er wird dir das sicher bestättigen. Er wollte auch ein Bild machen, aber irgendwie sind diese Fische saudoof.
An Futter hab ich von anfang an nix anders gemacht als sonst auch, einfach meine Frostfuttermischung rein ins Becken. Sie fressen von Anfang an alles was ins Becken kommt.
Das mit mehr Tieren zusammen schmeissen kann ich nicht so recht glauben, ich hatte die gleiche Idee und hab im Laden 8 Tiere zusammen in ein Becken, um eben zusehn welche sich als Paar bilden. Kannste knicken, schon am nächsten Tag hatte alle zufetzte Flossen.
Gruß Frank -
Ich hab mal versuch, jetzt wo das Licht aus ist Bilder zumachen wo man den Unterschied am Kopf vieleicht erkennen kann.
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Hallo Frank,
Interessant. Also auf dem letzten Bild erkennt man das doch recht gut. Würde sagen das rechte ist das Männchen dann.
Auf dem ersten BIld sind die ausgewölbten Augenhöhlen bei dem linken Tier etwas weiter auseinander da könnte es also umgekehrt sein.
Oder haben sie die Positition li. + re. nicht gewechselt solang die Bilder entstanden sind.
Daß mehrere Zsuammen im Becken paare Ausbilden ist halt leider nur für einen Händler Praktikabel. Für die Privaten Aquarianer sollte eher eine andere Lösung her. Klar ist es gut wenn man beim Händler die Möglichkeit hat hier zu Experimentieren aber wer hat die schon. Die Mehrhreit muß sich wohl eher auf andere Punkte verlasen wenn Parhaltung angestrebt wird. So sehe ich das zumindest.
Daß sich ein vermeintliches paar nach Monaten plötzlich Anfängt sich anzugehn weiß ich auch von zwei Bekannten.
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Hallo allerseits,
die Scheidungsrate nimmt halt allgemein zu :D.
Also auf den Fotos von Frank sehe ich das genau wie Thilo mit der Zuordnung Männchen/Weibchen. Man müsste halt mehrere Paare vergleichen, ob das allgemein so zutrifft.
Viele Grüße
Christine -
Hi,
gehen wir das ganze mal von einer anderen Seite an. Welchen Nutzen hätten denn ein größerer Kopf des Männchens für die Tiere?
- Beide Geschlechter baggern die Höhle (wobei ich meine das Weibchen ist aktiver)
- Es sind Höhlenbrüter, und es ist nichts von Maulbrütern bekannt wo ein größerer Kopf helfen würde
- Als Kommunikation mit dem Partner oder Artgenossen wird die Farbe der Augenflecken verwendet (Siehe Thaller)
- Im Meer leben die Tiere nach meinen Beobachtungen nicht dicht so das der größere Kopf zum Imponieren gegen andere Männchen nichts bringt. Zudem scheinen die Grundeln eine feste Paarbindung einzugehen
Ich kann keinen Sinn oder Vorteil für die Grundeln sehen, aber vieleicht hat jemand eine Idee? Meine haben übrigens beide die gleiche Kopfform.
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Hallo Peter
Ist es nicht so im Tierreich das meist die männlichen Tiere grösser und kräftiger sind? Der grössere Kopf heist doch nicht das das irgend einen Nutzen haben muß. Aber ich kann mir gut vorstellen, das wenn es zu Revierkämpfen kommt, der bullige Kopf schon einen Nutzen hat (Imponiergehabe usw)
Was hat beim Löwen die Mähne für einen Nutzen? Das es ein Mann ist sehn die Weibchen auch am Dingeldangel zwischen seinen Beinen. Übrigens ist es bei vielen meiner Fische so, das die Männer grösser und kräftiger sind.
Gruß Frank -
Hi Frank,
ich bin der Meinung das größere Männchen nur dann einen Vorteil bringen, wenn man sein Harem / Weibchen erkämpfen muss, oder durch seine Größe dem Weibchen darlegen kann das man gut genährt, fit, erfahren und damit gutes Gen Material für den Nachwuchs bringt. All das ist aber doch meist für die Fische / Tiere gültig die keine zu feste Paarbindung eingehen.
Da S.biocellatus die ich alleine pflegte eigentlich immer passiver waren und irgendwie auch "unglücklicher" (sorry für das vermenschlichen) wirkten und da die Gundel schon als kleine Tiere (kleinsten die ich je hatte waren ca 2cm) eine feste Paarbindung eingehen vermute ich das diese Fische eine frühe und fest Paarbindung eingehen.
Daher finde ich keinen Vorteil der das ausbilden eines dickeren Kopfes bei den Tiere bringen würde und bezweifele das man dies als GU heranziehen kann.
Leider kann ich mein derzeitiges Paar nicht so schön von oben Fotographieren wie du, um zu zeigen das er keine dicken Backen hat.
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Hallo Peter,
vielleicht haben sie das aus der Evolution mitgeschleppt. Es muß nicht alles einen Sinn haben, solange es keinen großen Nachteil bringt.
Wir haben ja auch noch unseren Blinddarm und tw Weißheitszähne (haben übrigens nicht alle Menschenrassen, wie mir mein Zahnarzt sagte).
Außerdem gibt es gekoppelte Gene, d.h., wenn das eine Gen vererbt wird, wird das andere mitgeschleppt.Grüße
Ulrike -
Hallo Peter
eins noch
Wenn du mal beobachtest wie baggernde Grundeln sich androhen, nämlich mit aufgerissenem Maul, hätte also ein grösser Kopf doch Vorteile. Desweiteren sag ich dir nochmal das es bei meinen Fischen real sehr deutlich zusehen ist. Im anderen Becken ist jetzt ein Einzeltier, da das andere verschwunden ist. Ich kann hier keinerlei
Unbehagen feststellen, der Fisch frisst und baggert genau wie es sein soll. Diese Tier deute ich übrigens als eindeutiges Weibchen.
Gruß Frank
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