• Nachdem ich jetzt schon seit 1,5 Jahren ein Meerwasseraquarium anschaffen will und in der zwischenzeit mehrfach resigniert, geplant, neu geplant, anders geplant etc. habe ist es nun endlich so weit. Mein Einstieg ist quasi nicht mehr aufzuhalten.

    Erst sollte es ein Eckaquarium sein, dann doch evtl. nur ein Nano, dann ein Würfel,
    dann ein Rechteckbecken und jetzt am Ende ist es doch ein Würfel geworden.
    Zuerst einmal mein Dankeschön an Claude der mir 2 Angebote erstellt hat die ich aber aus finanziellen (und ehelichen :D) Gründen leider nicht anschaffen konnte :frowning_face:

    Ich habe mich jetzt für ein sehr günstiges neues "Chromis" von AquaMedic entschieden da ich dabei für ca. 500€ die „komplette“ Technik bekomme. Den komischen Biostar flotor werde ich wahrscheinlich direkt verkaufen und stattdessen einen Miracle-mud hang on 40 Schlammfilter ans Becken hängen. Vielleicht behalte ich den Abschäumer auch als Ergänzung oder Notmassnahme - das muss ich mir noch überlegen.

    Dazu bestelle ich dann wohl noch :

    Salifert Magnesium Test Salzwasser
    Salifert Calcium Test Salzwasser
    Salifert Phosphat Test Salzwasser
    Salifert Kieselsäure Test Salzwasser
    Tropic Marin Meersalz Pro Reef incl. NO3 Test
    Tropic Marin Aräometer
    div. Kleinkram
    Ein Mondlicht werde ich mir selber aus blauen LEDs basteln.

    20 kg Live Rock Sulawesi
    1-2 Beutel Live-Sand


    Damit sollten meine Einstiegskosten bei verträglichen ~1200-1300 € (ohne Besatz) liegen und ich kann trotzdem mit einer einigermassen brauchbaren Ausstattung loslegen.
    Ausserdem braucht der Würfel mit 55x55x50 nicht viel kostbaren (weil momentan knappen) Platz im Wohnzimmer. Eins ist klar - dieses Becken wird ziemlich sicher nur eine Übergangslösung sein bis ich irgendwann mal mehr Platz habe.

    So – habe ich irgendwas vergessen oder gar unbrauchbaren Mist ausgesucht?
    Kritik ist immer willkommen!

    Grüsse aus dem verschneiten Stuttgart

    Steffen

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen Schwarz (15. Februar 2005 um 14:44)

  • Oft wird in der Planung eine Osmoseanlage vergessen. Durch Silikat belastetes Leitungswasser entstehen dann viele hässlich braune Kieselalgen. Lieber diese Investition mit einplanen. Nur wenige Aquarianer haben so tolles Leitugswasser, das sie auf eine Osmose verzichten können.

  • Die Osmoseanlage habe ich nicht vergessen.
    Ich werde mein Becken erstmal mit entionisiertem Wasser aus dem Labor in dem ich arbeite (Uni) füllen. Das heisst zwar erstmal Kanister schleppen aber ich weiss nicht wo ich in unserer Wohnung eine Osmoseanlage platzieren soll.
    Ich muss nur noch schauen wo ich geeignete Kanister finde, evtl. kaufe ich einfach ein paar Kanister destilliertes Wasser und fülle diese dann hier nach.

  • kanister gibts im schäfershop (chemie-fässer in allen größen)..

    Tatsachen schafft man nicht aus der Welt, indem man sie ignoriert.

  • gleich noch ne Frage zum Ablauf:

    1. Salzwasser rein bzw. Wasser und Salz

    2. Schlammfilter dran hängen und befüllen - das noch aggressive Salzwasser sollte dem "Mud" ja nichts ausmachen oder? Da ist ja nichts organisches drin oder doch?

    -dann erstmal abwarten bis das Salzwasser nicht mehr so aggressiv ist-

    So dann fehlen noch die Algen im Schlammfilter, der live Sand und die Steine. In welcher Reihenfolge bzw. mit welchen Wartezeiten bringt man diese ein? Den Sand mit den Steinen oder erst später?
    Die Algen vor oder erst nach den Steinen ?

    danke :grinning_squinting_face:

  • Hallo Steffen,

    ich hab mir vor zwei Wochen die Ersatzmembrane der genannten RO Anlage in meine eingebaut. Die geht wie die Feuerwehr. Die meisten RO-Membranen (alle) kommen aus den USA und da vermutlich auch nur von ganz wenigen Herstellern. Bei dem Preis kann man nicht viel falsch machen, selbst wenn das Teil nur 2-3 Jahre hält, ist es immer noch billiger als eine teuerere, die vielleicht max. 5 Jahre hält.

    Grüße
    Bernhard

  • hiho

    betreff iem osmose :
    habe ne iem travel lpd osmose in gebrauch (selbe ausführung wie auf foto aber ohne manometer bzw spülventil) und bin voll zufrieden mit dem teil literleistung am tag (24 h) ca 200 l bei 3.5 bar wasserdruck ....

    kh/gh nicht messbar leitwert bei ca 20 nach ca 1 jahr laufzeit (wöchentlicher osmosewasserverbrauch ca 100-200 liter (fürs meer und süssaq) habe für meine damals ca 100 euros bezahlt ..a wasserverhältnis ca 1:2.8 (war am anfang mal bei 1:2.65 )


    gruss dirk

    150x60x60 cm Weichkorallen only
    8x54watt 2xTunze 6000 +Ati 2500
    TB 1.0x0.5x0.4

  • hmm, mist die Osmoseanlage ist scheinbar nicht mehr im Lager :frowning_face:
    aber nun zu meiner anderen Frage:

    Hat auf die Frage keiner eine Antwort ?
    Der normale Ablauf des Einfahrens ist mir klar, das hab ich oft genug gelesen aber wo bzw wann kommen der Live-Sand und die Caulerpas im Schlammfilter ins Spiel ?

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen Schwarz (16. Februar 2005 um 10:08)

  • Hallo Steffen,

    also ich hab den Schlammfilter erst drangehängt, als das angesetzte Wasser schon 14 Tage im Becken belüftet worden war, und dann auch direkt die Caulerpas eingebracht. Die lebenden Steine kamen eine Woche später. Hat problemlos geklappt.

    Viele Grüße
    Christine

    Einmal editiert, zuletzt von Christine Ehrhardt (16. Februar 2005 um 10:19)

  • Hallo Steffen,

    auch mit dem Risiko, dass mich die "Vielposter" des Forums für meine Antwort wahrscheinlich als "unverantwortlich" hinstellen werden, aber was soll´s:
    Ich bin der Meinung, dass dieses ewige "reifen lassen" und Einfahrzeiten von mehreren Monaten sinnlos sind. Bei Beckenvergößerungen, bei denen ja die "eingespielte Flora und Fauna" auch total aus dem Gleichgewicht kommt, hört man meist nix negatives, eher, dass "die Tiere sehr gut stehen" und "keine Algenprobleme auftreten". Deshalb MEINE MEINUNG:
    - als erstes würde ich mir einen alten Topffilter besorgen, den mit Siporax füllen (ca. 4-5 Liter) und für 5-6 Wochen an ein bestehendes Becken (von einem Bekannten) anhängen
    - ca. 1/2 Becken mit Osmosewasser füllen, Salz auflösen (2 Tage umwälzen und belüften)
    - von einem befreundeten Aquarianer ca. 1/3 des Beckeninhalts an "Gebrauchtwasser" (aber gute Werte sollte er schon haben) organisieren
    - dann an einem Tag das "Gebrauchtwasser", lebende Steine und Bodengrund rein, ein paar dieser Bak-Ampullen dazu, Pumpen und Licht an, MM Filter dran (ohne Algen), den Filter mit dem Siporax anschließen - fertig
    - so alles 1-2 Tage laufen lassen, dann einige Einsiedler rein, Algen in den MM Filter und ein paar Korallenableger (aber bitte keine Acroporas)
    - evtl. jeden Tag ein bisschen Futter reinwerfen, obwohl noch keine Verbraucher da sind
    - so würde ich es dann noch ´ne Woche laufen lassen und schauen wie sich deine Wasserwerte entwickeln
    - mit einem moderaten Fischbesatz kann man meiner Meinung nach, nach 2 Wochen nach Beginn der ganzen Aktion beginnen

    Hier meine Begründungen:
    Grundlage für dieses Einfahren ist für mich der Siporaxfilter und ein sofort auftretendes Konkurenzwachstum. Im Siporax gibt es nach der "Einfahrzeit" an einem bestehenden Aqua Unmengen an Bakterien, die in der Lage sind NH4, NO2 etc. umzuwandeln, was durch absterbende Überbleibsel auf den lebenden Steinen ins Becken kommt. Weiterhin wird die Bildung von Bakterienkolonien auf den LS und am Bodengrund durch die Baks "aus der Dose" unterstützt. Der MM Filter hat bereits nach 2 Wochen eine ziemlich hohe Abbauleistung erreicht (habe ich so schon 2x erlebt). Die Zugabe von Futter, obwohl noch keine Fische drin sind, habe ich immer gemacht, dass sich der NO3 Kreislauf gleich auf einem höheren Level einpegeln kann, denn ich halte es für sinnlos erst das Becken auf nahezu n.n. Werte zu fahren und dann die "Verschmutzer" einzusetzen. Dann muss sich doch der NO3 Kreislauf erst auf diese gesteigerten Belastungen "hochfahren" (meine Meinung). Das sofortige Einsetzen einiger Korallen (Stein- wie Weichkorallen) sowie der höhrene Algen soll das Auftreten von Fadenalgen etc. stark eindämmen (hab ich 3x so gemacht, also nix ausgedachtes und ich habe noch nie ´ne Algenplage gehabt, wie sie aus Bildern der Einfahrzeit in einigen Becken zu sehen sind). Vielleicht ist es ja so zu vermeiden, dass (wie so oft hier gehört) sich einige Korallen in manchen Becken nie etablieren können (hier gemeint, dass in Becken, die lange ohne Steinkorallen gefahren wurden meist die eingebrachten Ableger ohne erkennbaren Grund bei optimalen Wasserwerten eingehen).

    Ich möchte jedoch darauf hinweisen, das diese "Einfahrweise" nicht ohne den eingefahrenen Siporaxfilter und mind. 1/3 Altwasser erfolgen darf. Ich habe mich dazu entschlossen, diese meine Erfahrungen mal zu posten, um evtl. mal diese: " ... das wird schon immer so gemacht.." Töne etwas abzumindern. Jedoch sollte man auch dach dieser "Expressvariante" den Fischbesatz nur sehr langsam steigern, da das System sonst evtl. instabil werden könnte. Den Siporaxfilter würde ich frühstens (wenn überhaupt) nach 1/2 Jahr abbauen, da nur dieser für mich den Umsatz von NH4 und NO2 in der Anfangszeit garantiert. Ob sich jemand für diese Variante entscheidet, ist natürlich ihm selbst überlassen, ich habe auf jedenfall (3x) sehr gute Erfahrungen damit gemacht und würde es immer wieder tun!!

    So, nun bitte eure Kommentare dazu, um herauszufinden, ob das vielleicht die richtige Variante für Steffen sein könnte!!

    MfG Marcus

  • Zitat

    Original von Marcus Nitzsche
    So, nun bitte eure Kommentare dazu, um herauszufinden, ob das vielleicht die richtige Variante für Steffen sein könnte!!

    Hallo Marcus,

    Bin zwar kein Vielposter (da ich ja weniger Beiträge habe als Du :P), aber wie gewünscht, hier meine Meinung.

    Es gibt verschiedene Methoden, wie man die Einfahrzeit deutlich verkürzen kann. So auch Deine, obwohl Du etwas viel Absicherung drin hast und ich den Siporax Filter nicht benutzen würde.

    Einem Anfänger würde ich trotzdem die etwas längere Variante empfehlen. Er ist damit auf der sicheren und stabilen Seite, während man bei den Schnellvarianten auch schnell mal etwas falsch machen kann. Sie reagieren halt wesentlich empfindlicher.

    Gruss
    Uwe

  • Hallo Uwe,

    der Siporaxfilter stellt für diese Variante jedoch die GRUNDLAGE, durch das bereitstellen der intakten Siedlungsfläche und ist meiner Meinung nach unverzichtbar. Sonst würde ich es wahrscheinlich nicht so machen wollen. Ausgedacht habe ich mir das nicht selbst, schau mal bei L. Sebralla (dürfte dir bestimmt ein Begriff sein) in seine ???-Projekte. Ich glaube auch, dass in dem Ding die eigentliche Sicherheit liegt.

    Wo liegen bei solch einem "Schnellstart" die erhöhten Risiken, als bei einem normalen?

    MfG Marcus

  • ah danke für die Vorschläge aber das scheitert wahrscheinlich schon daran dass ich keinen Meerwasseraquarianer persönlich kenne :winking_face:

    Ich werde es eher auf die klassische Weise machen und hoffen dass die Kombination aus lebenden Steinen, livesand und Schlammfilter schnell die Wasserwerte in den grünen Bereich bringt.
    Eigentlich freu ich mich sogar schon auf die Lebenden Steine und das getier dass sich darin hoffentlich finden wird.
    Mit den Fischen habe ich es nicht soo eilig. Hauptsache ich muss mir nicht 2 Wochen leeres Salzwasser anschauen :grinning_squinting_face:

  • Zitat

    Original von Marcus Nitzsche
    Der Siporaxfilter stellt für diese Variante jedoch die GRUNDLAGE, durch das bereitstellen der intakten Siedlungsfläche und ist meiner Meinung nach unverzichtbar.

    Wo liegen bei solch einem "Schnellstart" die erhöhten Risiken, als bei einem normalen?

    Hallo Marcus,

    1. Also den Siporax Filter würde ich deswegen nicht nehmen, da Du dann einen voll funktionsfähigen Nitrifikationsfilter temporär ins neue System einbringst. Die normale Nitrifikation kann sich dann durch die Konkurrenz nur besonders langsam oder nur unvollständig aufbauen. Entfernt man dann den temporären Filter, hat man den "Salat". Sprich, ein erneutes Ungleichgewicht, was Du bei einem stärkeren Besatz sofort bemerken würdest.

    2. "Schnell gehen in der Meerwasseraquaristik nur die Katastrophen". Sicher kennst Du diesen Spruch und da ist viel wahres dran. Wenn wir also ein Schnellverfahren versuchen, dann ist die Gefahr von Fehlern, Irrtümern und Fehleinschätzungen besonders groß und als Gegengewicht haben wir nur unsere Erfahrungen. Insbesondere kann das Becken scheinbar in Ordnung sein und später kämpft man mit allen möglichen unerklärlichen Problemen.

    Meiner Meinung nach ist es für einen Einsteiger durch die Vielfalt des Hobbys schwer genug und da sollte man es nicht noch zusätzlich komplizieren.

    Gruss
    Uwe

  • hiho

    auch mal senf dazugegeb muss....


    die "schenlleinfahrmethode " kann funktioniere wenn mann genau weiss was mann zu tun undzu lassen hat wenn die werte aus dem ruder laufen sollten ......


    als anfänger ist sollte mann am anfang doch erst mal ein "gefühl" fürs becken sprich fürs wasser bekommen um auch zu sehen wie was wo zusammenhängt ..... würde als anfänger auf einen normale oder gar verlängerte einfahrzeit nicht verzichten denn für das was du am anfang verbockts bekommt mann später die quittung .....(gilt nicht nur für aquarien :tongue:

    gruss dirk

    150x60x60 cm Weichkorallen only
    8x54watt 2xTunze 6000 +Ati 2500
    TB 1.0x0.5x0.4

  • wie gesagt mir ging es nicht um die beste Abkürzung,
    nur um eine sinnvolle Reihenfolge beim Einbringen der komponenten
    - lebende Steine
    - lebender Sand
    - schlammfilter
    - algen

    aber ich werde es dann so ähnlich machen wie Christine - nur vielleicht nicht 2 Wochen leeres Wasser anschauen :grinning_squinting_face:

    PS: Mit dem lebenden Sand bin ich mir auch irgendwie gar nicht mehr sicher. Naja ich brauch ja keine 5 Säcke für meine Pfütze.
    Reicht da eventuell sogar ein 9 kg Sack oder eher 2 ?

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen Schwarz (17. Februar 2005 um 21:24)

  • Hallo Steffen

    Denke mal das es auch toter tut, oder du mischst eifnach einen Sack dazu. Das ist eine Sache des Geldbeutels :smiling_face: Ich würde aber nur noch feinen Bodengrund nehmen ob tot oder lebend egal.

    Zur Zeit als der live sand hier her kam gab es sonst kaum so feine Sorten... das darf man nicht vergessen.

  • @ UWE

    wenn ich deinen Kommentar zu 1.) lese, dann bin ich wohl ein Genie, da ich es wohl geschafft habe, den Nitratkreislauf mit seinen Unterstufen räumlich getrennt auszuführen. Entschuldige, aber diese Antwort halte ich für Quatsch. Auch habe ich geschrieben, dass dieser Filter für mind.1/2 Jahr dran bleiben soll und wenn sich dann die sonstige Beckenfauna noch nicht richtig entwickelt hat, dann liegt wohl was anderes im Argen.

    Aber gut, Steffen hat sich ja entschieden, was er machen will. Ist ja auch richtig so. Nur sollte man ja wohl noch andere Wege aufzeigen dürfen.

    MfG Marcus

  • Zitat

    Original von Marcus Nitzsche
    wenn ich deinen Kommentar zu 1.) lese, dann bin ich wohl ein Genie, da ich es wohl geschafft habe, den Nitratkreislauf mit seinen Unterstufen räumlich getrennt auszuführen. Entschuldige, aber diese Antwort halte ich für Quatsch. Auch habe ich geschrieben, dass dieser Filter für mind.1/2 Jahr dran bleiben soll und wenn sich dann die sonstige Beckenfauna noch nicht richtig entwickelt hat, dann liegt wohl was anderes im Argen.

    Aber gut, Steffen hat sich ja entschieden, was er machen will. Ist ja auch richtig so. Nur sollte man ja wohl noch andere Wege aufzeigen dürfen.

    Hallo Marcus,

    Einverstanden, daß 1/2 Jahr hatte ich übersehen. Und das das Verfahren wie beschreiben bei Dir funktioniert, steht auch außer Frage.

    Zum Siporax habe ich halt eine andere Meinung, aber was solls ? Jedem seine Meinung.

    Ich finde es auch ausgesprochen gut, daß Du Deinen Weg aufgezeigt hast. Soetwas ist immer anregend und befruchtend. Nur als Empfehlung für einen Einsteiger ist es meiner Meinung nach nicht so gut geeignet. Aber auch hier jedem seine Meinung.

    Liebe Grüsse
    Uwe

  • @ ADMIN

    sorry, darf ich denn hier nun eigentlich schreiben??? Ich merke gerade erst, dass es das Einsteigerboard ist, in dem ich mich "rumtreibe". Ich glaube früher habe ich dafür schon mal ´nen "Dämpfer" vom Admin bekommen?!?

    MfG MArcus

  • ich hole "meinen" thread mal wieder aus der Versenkung nachdem es seit Dienstag jetzt endlich richtig losgegangen ist.

    Ich werde die Entwicklung meines Aquas auf meiner Homepage dokumentieren die ich zu diesem Zweck endlich mal erstellt habe.

    Da ich keinen Plan von html habe ist das ganze noch eher rudimentär - also Designpreis gewinn ich schonmal keinen damit :grinning_squinting_face:

    was bisher geschah:

    irre spannend :-)

    Vielleicht interessiert es ja jemand, ich weiss ja dass viele gerade die Einfahrphasen verschiedener Systeme besonders interessant finden.
    Im Aquabilderbuch habe ich mich auch gleich "verewigt" (siehe sig)

    Für jegliche Tips, egal ob Homepagedesign oder Aquaristik, bin ich wie immer dankbar.

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen Schwarz (18. März 2005 um 18:59)

  • Hi Steffen,

    ich habe deine ersten Schritte beim Einfahren des Beckens gelesen.
    Das war ja ein bisschen kompliziert mit dem Hang on, aber dafür wirst du mit Unmengen an Lebewesen belohnt, die im Schlammfilter herumwuseln- also ich finde das System toll.

    Du brauchst nicht zu befürchten, dass Algen aus dem Filter ins Hauptbecken gelangen. In meinen beiden Becken, die mit Schlammfilter betrieben werden, ist das noch nie vorgekommen.

    Wir können ja mal unsere Erfahrungen in der Einlaufphase vergleichen, da wir ja quasi parallel sind. Mein neues Becken wird mit Jaubert-Filter betrieben. Ich wollte einfach mal was Neues ausprobieren.

    Viele Grüße
    Christine

  • Hi Christine,
    ich hab gelesen dass du in der Einfahrphase einen Phosphatadsorber eingesetzt hast. Mein Phosphatwert ist inzwischen auch auf 0,5 mg/L angestiegen - sollte man da was unternehmen oder ist das normal bzw. regelt sich das genausogut von alleine ?
    Nitrit liegt bei 0,2 mg/l und Nitrat bei 10 mg/l also für die Einfahrphase im Rahmen denke ich.
    Meine Tests sind von Salifert (PO4) und TM (NO2/NO3)

    Vor dem Einbringen der Steine war PO4 quasi n.n.

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen Schwarz (19. März 2005 um 10:41)

  • Hi Steffen,

    habe gerade mal gemessen: Mein Phosphatwert liegt jetzt bei 0,6 (M&N).

    Ich werde jetzt auf jeden Fall einen Phosphatadsorber reinhängen, damit sich das Phoshat nicht in lebende Steine und Bodengrund niederschlägt.

    So habe ich das bei meinen anderen beiden Becken auch gemacht- in beiden gab es nie irgendwelche Fadenalgenprobleme, auch nicht in der Einfahrphase. Ob das am Adsorber lag, weiß ich nicht, aber es hat jedenfalls nicht geschadet.

    Viele Grüße
    Christine

  • Hi Christine,

    ich werde heute nochmal PO4 messen und wenn es noch weiter steigt auch über den Einsatz eines Adsorbers nachdenken.
    Die blöden Caulerpas könnten ruhig mal was tun für ihr Geld :grinning_squinting_face: -
    ach mist da fällt mir ein die waren ja umsonst äh kostenlos :grinning_squinting_face:

    PS: Gibt es eigentlich grüne Borstenwürmer? Ich hab gestern einen knallgrünen Wurm gesehen (~5cm) der beim Steineumarrangieren zum Vorschein kam. Er trieb zusammengerollt in der Strömung und war dann schwupps wieder weg.

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen Schwarz (21. März 2005 um 14:48)

  • Habe gerade meine Wasserwerte gemessen:

    NO2 : n.n. (TM)
    NO3 : < 1 mg/l (TM)
    PO4 : 0,03 mg/l (Salifert)

    Ich hatte jetzt von Mittwoch bis Sonntag einen Beutel "JBL Phosex 20000" (Adsorber auf Zeolithbasis) im Becken da der Phosphatwert schon auf 1 mg/l zulief.

    OK jetzt ist der Wert unten :smiling_face: aber dass auch Nitrat kaum noch nachweisbar ist hat mich doch erstaunt. :winking_face_with_tongue:

    Morgen möchte ich gerne ein paar Einsiedler und Turbos einsetzen um den Algen ein wenig entgegenzuwirken - ich denke mal da spricht nichts dagegen oder ?

  • Nee, spricht nichts dagegen. werte sind in Ordnung.

    Gruß

    Kai

    336 l + 100 l Technikbecken, Photon Plus 1x400W HQI + 6x39W T5, 2x Tunze Stream 6000 mit Multicontroller, Zinn Cyclon Abschäumer, MM Hang on, 47 Kg indon. Lebendgestein + 17 Kg Fidji Lebendgestein

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