Interview mit Leng Sy :-)

  • Hallo zusammen :smiling_face:

    Seit eben gerade befindet sich bei uns auf der Seite ein Interview mit Leng Sy, dem Erfinder der Schlammfiltermethode. (Miracle Mud)

    Wer Interesse hat schaut einfach mal vorbei.

    Zusatz:
    Beim Interview gab uns Leng Sy noch einen Tip was bei einer beginnenen Gewebsauflösung (RTN) bei Acroporas helfen kann!

    Desweiteren, der Chat Termin mit Leng Sy steht fest:
    23.9. um 21.00 Uhr

    Hier wird uns Leng Sy zusammen mit einem Dolmetscher zur Verfügung stehen, um alle Fragen über das Schlammfiltersystem zu beantworten.


    Viel spaß beim lesen :smiling_face:
    Manuela und Robert

  • Hallo Robert,

    unglaublich das die Caulerpa nicht für den Nitratabbau verantwortlich ist.

    Bin gespannt welche Fragen u. Antworten im Chat satattfinden.

    Freu mich schon.

  • Hi Reas :smiling_face:

    Ja das mit dem Abbau von Nitrat hatte ich auch anders gedacht. Aber man ist ja lernfähig .-)

    Leicht wird es nicht ´werden im Chat, da simultan übersetzt werden muss. Also von Deutsch in Englisch und wieder retour. Aber wir haben zwei gute Dolmetscher.

    Nur wird der Chat vermutlich aus allen Nähten Platzen :smiling_face: Aber warum auch nicht....

    Ich freu mich auch schon tierisch

    Zitat

    Original von Resa
    Hallo Robert,

    unglaublich das die Caulerpa nicht für den Nitratabbau verantwortlich ist.

    Bin gespannt welche Fragen u. Antworten im Chat satattfinden.

    Freu mich schon. 

  • @ Robert,

    aber das mit dem Nitratabbau hat mir auch schon Mike Paletta erzählt. Hatte ich dir das noch nicht erzählt? Sorry!

    Welche zwei "verrückten" werden da wohl dolmetschen müssen? Aber einfach wird das trotzdem nicht werden, in deutsch lesen, auf englisch übersetzen, die Frage auf englisch stellen, die antwort auf englisch bekommen, aufs deutsche übersetzen und dann die Antwort eintippen. Aber wir werden das schon schaukeln. Aber meine Tastatur freut sich schon auf das viele getippe.

    Cu Markus

  • Zitat

    Original von Resa
    [FONT=comic sans ms]Hallo Robert,

    unglaublich das die Caulerpa nicht für den Nitratabbau verantwortlich ist.

    Hallo Resa und andere Wunderer,
    jetzt muß ich mich aber darüber wundern, daß der Nitratabbau von Euch dem "Caulerpa-Wuchs" zugeschrieben wurde. Man kann sehr leicht nachrechnen (und ich habe bereits Ende der 70iger Jahre immer wieder darauf hingewiesen, wenn Algenfilter ins Gespräch kam), daß man kg's Caulerpa ernten muß, um einigermaßen effizient Nitrat zu entfernen. Das funktioniert also nur, wenn der Algenfilter ein mehrfaches des Aqu.volumens hat, was ja nun beim Schlammfilter nicht der Fall ist.
    Grüße, Rainer

  • Hallo Rainer :smiling_face:

    Na ja, das mit dem wundern ist so eine Sache.
    Besser ausgedrückt hätte ich der Caulerpa wesentlich mehr Anteil zugetraut.
    2% ist wenig... ich hätte den Algen mehr zugetraut.

    Na ja wundern.....grins.

    Vor allem dann wenn man selber keinen Algenfilter in Arbeit hatte :smiling_face:


    Zitat

    Original von Rainer

    Hallo Resa und andere Wunderer,
    jetzt muß ich mich aber darüber wundern, daß der Nitratabbau von Euch dem "Caulerpa-Wuchs" zugeschrieben wurde. Man kann sehr leicht nachrechnen (und ich habe bereits Ende der 70iger Jahre immer wieder darauf hingewiesen, wenn Algenfilter ins Gespräch kam), daß man kg's Caulerpa ernten muß, um einigermaßen effizient Nitrat zu entfernen. Das funktioniert also nur, wenn der Algenfilter ein mehrfaches des Aqu.volumens hat, was ja nun beim Schlammfilter nicht der Fall ist.
    Grüße, Rainer

  • @ Markus :smiling_face:

    Nein, has du mir nicht erzählt....girns........... das mit den 98 % Nitratabbau war mir echt auch noch neu.

    Du hast recht, ich beneide dich jetzt schon nicht !
    Das wird ein Tohuwabohu...
    Aber auch sicherlich voll interessant !


    Zitat

    Original von Markus R.
    @ Robert,

    aber das mit dem Nitratabbau hat mir auch schon Mike Paletta erzählt. Hatte ich dir das noch nicht erzählt? Sorry!

    Welche zwei "verrückten" werden da wohl dolmetschen müssen? Aber einfach wird das trotzdem nicht werden, in deutsch lesen, auf englisch übersetzen, die Frage auf englisch stellen, die antwort auf englisch bekommen, aufs deutsche übersetzen und dann die Antwort eintippen. Aber wir werden das schon schaukeln. Aber meine Tastatur freut sich schon auf das viele getippe.

    Cu Markus


  • So geht es mir auch.

    @ Rainer,

    ich dachte durch das zurückschneiden würde ich Phosphate entfernen.

    Zitat

    Original von Robert Baur
    Hallo Rainer :smiling_face:

    Na ja, das mit dem wundern ist so eine Sache.
    Besser ausgedrückt hätte ich der Caulerpa wesentlich mehr Anteil zugetraut.
    2% ist wenig... ich hätte den Algen mehr zugetraut.

    Na ja wundern.....grins.

    Vor allem dann wenn man selber keinen Algenfilter in Arbeit hatte :smiling_face:

  • @ Peter,

    danke Dir, aber wir werden das schon schaffen. Außerdem wäre es für den Ablauf besser, wenn Du bei uns im Büro sitzen würdest. Wie man im Forum so schön schreibt, "es wird schon funzen" !

    @Resa, der Phosphatabbau funktioniert ja durch das Wachstum der Caulerpa und das so aufgebrauchte Phosphat, wird dann durch das zuschneiden und entfernen der Algenstücke aus dem Filterbecken, entnommen.

    Cu Markus

  • Hallo

    Gehört hier eigentlich nicht hin, aber es juckt velleicht doch. Im Süwasser habe ich Jahrelang in einem 1000 Liter Aquarium mit 3*150 Watt HQI den Nitratwert sehr niedrig gehalten in dem ich zwei 10 Litereimer mit Muschelblumen wöchentlich entfernt habe. Das funktionierte beim Diskus und auch bei Flußkrebsen. Letztere waren zu hunderten im Becken (Pflanzenfresser)

    Mfg Michael Hannig

  • Hallo,

    Das geniale am Schlammfilter ist eigentlich, das durch die Korngröße und die sich dadurch ergebende Porengröße des Sandes schon nach wenigen Zentimeter eine gigantisch große aktive anaerobe Besiedlungsfläche für Bakterien ergibt, die nach meiner Einschätzung die Bakterienaktivität in z.B. lebenden Steinen um ein vielfaches übersteigt. Im Gegensatz zu lebenden Steinen (feste Struktur) ist der Stoffaustausch in lebendem Sand vermutlich auch höher, was nicht zuletzt durch die Vielzahl der darin lebenden Mikroorganismen begünstigt wird. Ist nunmal eine riesige anaerobe Oberfläche für nitratabbauende Bakterien gegeben wird man als Endergebnis auch immer eher nitratarmes Wasser haben. Genauso wie man bei Rieselfiltern (Schaffung von aktiven aeroben Oberflächen) eben immer eher eine Nitratanreicherung hat. Da die Bakterien die heimlichen Regierer sind und letztendlich für die Anreicherung von N als Nitrat (aerob) oder die Ausscheidung als Gas N2 (anaerob) verantwortlich sind, kann man somit auch indirekt mit der Schaffung von anearoben Zonen ein nährstoffarmes Wasser begünstigen. Egal ob Jaubert-System(hoher Bodengrund), Berliner Modell (lebende Steine) oder jetzt Schlammfilter wird ein nährstoffarmes Wasser immer auch durch die Schaffung von zusätlichen anaeroben Zonen begünstigt.
    Das man mit verstärkter Strömung im Schlammfilter, wie es Markus herausgefunden hat, noch bessere Ergebisse mit dem Schlamm erzielen kann, könnte auch ein Indiz für eine gesteigerte Austauschrate zwischen dem lebendem Sand und der freien Wassersäule sein.
    Mein nächstes Becken wird aufgrund der meiner Einschätzung nach enormen biologische Leistung auf jeden Fall mit einem Schlammfilter zusätzlich ausgerüstet werden.

    Gruß
    Oliver

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