Osmoseanlage ja oder nein?

  • Also habe heute die Wasserwerte von meinem Werk bekommen.

    Nun die Frage:

    Bei den Werten Osmose muss oder nicht?


    Benzol < 0,001
    Bor < 0,1
    Chrom < 0,01
    Cyanid gesammt < 0,01
    1,2-Dichlorethan < 0,001
    Fluorid < 0,1
    Nitrat 11
    Quecksilber < 0,0005
    Selen <0,001
    Tetrachlorethen < 0,0001
    Trichlorethen < 0,0001
    Antimon < 0,001
    Arsen < 0,001
    Benzo-(a-)pyren < 0,000005
    Blei < 0,002
    Cadmium < 0,0003
    Kupfer < 0,01
    Nickel < 0,01
    Nitrit < 0,02
    PAK < 0,00002
    THM < 0,0016
    Aluminium < 0,05
    Ammonium < 0,03
    Chlorid 8
    Eisen gesamt < 0,01
    Färbung < 0,1
    Leitfähigkeit 465
    Natrium 5,0
    TOC <1,0
    Sulfat 17
    Trübung 0,1
    pH-Wert 8,00
    Calcium 49
    Magnesium 10,7
    Kalium 3,0
    Summe Erdalkalien 1,66
    als Gesamthärte 9,24
    Härtebereich II
    Säurekapazität bis pH 4,3 1,74
    Also Karbonathärte 4,87

  • Zitat

    Original von Marcus Hummler
    Also habe heute die Wasserwerte von meinem Werk bekommen.

    Nun die Frage:

    Bei den Werten Osmose muss oder nicht?

    Die wichtigsten Werte fehlen wie fast immer.... Silikat (Si) und Phosphat (Po[T]4[/T])
    Aber bei dem Leitwert und dem Nitratgehalt würde ich schon mal zur Osmoseanlage mit nachgeschaltetem Reinstwasserfilter raten....

    MfG, Frank


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

  • Hallo Marcus,

    meiner Ansicht nach, wenn die Werte von Phosphat und Silikat i.O. wären, könnte man auf eine Osmoseanlage verzichten.
    Denn so hoch find ich den Nitratgehalt mit 11 gar nicht. Ich kenne Werke, welche viel höheren Nitratwert haben.
    Ich würde jedenfalls mal einen versuch starten und ausprobieren, wie die Tiere darauf reagieren. Denn eine Osmoseanlage kann immernoch gekauft werden und Wasserwechsel bzw. das Nachfüllen von verdunstetem Wasser ( via Osmose oder Mischbettfilter ) kann immer noch durchgeführt werden.

    Einmal editiert, zuletzt von Uncle Tom (7. Dezember 2004 um 12:50)

  • Ich denke auch das der Silikatwert entscheidend ist, ob eine Osmoseanlage sinnvoll ist. Lasse dein Wasser doch einmal auf diesen Wert beim Händler testen, wenn Du selber nicht in einen Test investieren möchtest.

  • Hallo zusammen

    Ich würde grundsätzlich immer mit Osmose und wenn von nöten (Silicatgehalt nach Osmose) auch mit nachgeschalteten Reinswasserfilter arbeiten.

    Es gibt in meinen Augen nichts was wichtiger ist als das Ausgangswasser.

  • Hallo Marcus.

    Ich hatte mich mal auf meiner Gemeinde-Verwaltung informiert, wie die Wasserwerte bei uns sind. Ich bekam dann ein A4-Blatt voll mit Wasserwerten. Gemäss diesen Wasserwerten hätte es kein Problem sein sollen, ohne Osmose-Wasser arbeiten zu können. Doch leider hat sich nach ca. 2 Monaten eine ziemlich heftige Algenplage bemerkbar gemacht. Ich habe dann wieder auf Osmose-wasser umgestellt... und die Algenplage ging weg!
    Also... Versuchen kann man es. Aber ich würde trotz allen Werten eine Osmose-Anlage benutzen.... Einfach so zur sicherheit... :winking_face:

    MfG

    Daniel

  • Zitat

    Original von Daniel Walther
    Aber ich würde trotz allen Werten eine Osmose-Anlage benutzen.... Einfach so zur sicherheit... :winking_face:

    MfG

    Daniel

    Hallo Daniel,

    das ist aber eine ganz schön teure Sicherheit ;). Du mußt auch bedenken daß du dem Wasser nicht nur die unerwünschten Stoffe wie Silikat, Phosphat, Nitrat usw. nimmst, sondern auch die erwünschten Spuris, die du dann anschließend teuer Einkaufst und Aufwändiog nachdosierst. Aus diesem Grunde würde ich schon genau Prüfen ob es wirklich sein muß.

    Balling u.ä. habe ich bei einem Ausgewogenen Besatz wo nicht überwiegend die SPS Korallen herrschen, noch nie machen müssen.

    Unsere Landkreis hat vom zuständigen Analyseinstitut bestätigt bekommen, dass unser Wasser aus der Leitung meist Gesünder und gehaltvoller ist wie manch billig eingekauftes Mineralwasser. In vielen Stadtteilen sind Wasser und Naturschutzgebiete die ihr übriges tun.

    Ich kenne viele Aquarianer die keine UO haben, und dennoch Top Becken.

    Fazit:
    Hat man in seiner Umgebung wirklich gutes Wasser kann man sie auch weglassen. Das einzigste was man Regelmäßig machen solte dann, ist das Messen der Ausganswerte. Ich mache das einmal ialle zwei Monate. Ich Prüfe auf Silikat, Nitrat und Phosphat.

    Sicher aber gibt es Aquarianer die in Gebieten Deustchlands Wohnen wo man ohne UO nicht Arbeiten kann. Oft ist es aber auch nur die "Angewohnheit weil man das halt so macht" aber im Prinzip nicht unbedingt sein müsste.

    2 Mal editiert, zuletzt von Esther&Thilo (8. Dezember 2004 um 19:23)

  • Hallo Thilo

    Wie sind denn eure Wasserwerte so ? du kennst ja die wichtigen Daten die mich interessieren.

    Ic h kenne kaum noch einen Ort in Deutschland der so sauberes Wasser hat das man es uneingeschränkt nehmen kannn.
    die meisten Aquarianer hören in der Regel oft auch deswegen auf weil sie ihr Becken nicht hinbekommen, und ganz ganz oft liegt es einfach am Ausgangswasser.

    Aber wie auch immer, ich stimme Dir schon zu, wer Nitrat und 5 hat, kein Po4 und kein Silicat der kann es schon nehmen. Aber viele werden das nicht sein. Das A und O der ganzen MW Aquaristik ist das ausgangsasser und der regelmässige Wasserwechsel.

    Das kann man nicht oft genug betonen!

  • Hallo Robert,
    wen Thilo irgendwann mal Aufgrund das er keine Osmose benutzt Probleme mit dem Aqua bekommt wird er auch anders denken. Das soll jetzt nicht heisen das ihm das mal passieren soll. Auf jeden Fall ist eine Osmose immer von Vorteil. Das Leitungswasser ist von vielen Dingen abhängig. Nur mal ein Beispeil, falls noch viel Landwirtschaft in der Umgebeung ist und die Landwirte im Sommer die Felder düngen geht davon auch was ins Wasser u.s.w. Ich würde niemals mehr auf eine Osmose verzichten !!!

  • Zitat

    Original von Robert Baur
    Hallo Thilo

    Wie sind denn eure Wasserwerte so ? du kennst ja die wichtigen Daten die mich interessieren.

    Nabend ihr zwei,

    ich Meß morgen Mittag mal aktuell nach Ok? Wollt ich eh noch machen demnächst. ich könnt mir aber glauben, das Wasser auf der schwäbischen Alb ist wirklich Vorzüglich.

    Stephan,

    Ich weiß schon wie du es meinst. ich hatte auch schon Probs mit Algen, aber es jedesmal wieder hinbekommen. Das funktioniert aber kaum wenn es am Permanent schlechten Ausganswasser liegen sollte.

    Mein Vater hat öfters berufl. mit den Wasserwerke zu tun, die sind nicht so groß wie man das in Ballungszentren kennt. Ich habe schon öfter ne Einzelführung bekommen dort. Schon in der Eingangshalle steht ein Becken mit Forellen drin, die Quasi als indikator für gutes Waser gelten.

    Durch das Becken dort fließt das Aufbereitete Trinkwasser permanent durch. Das Becken ist quasi im Bypass geschaltet. Der Anglerverein hat seinen Sitz direkt neben den Wasserwerke, ebenso wie gespeiste Hälterungsteiche. Der Komplex sitzt quasi schon im Nautrschutzgebiet. Denke das sagt auch einiges :winking_face:

    Die Anlage zur Wasserversorgung ist nur für rund 60.000 Einwohner Zuständig. Entsprechend kurz sind die Entfernungen/Rohrsysteme wo es zurücklegen muß. Wir haben knappe 40 min. bis zur Wassereinspeisung am Bodensee, und haben einige eigene Quellen zusätzlich hier. Hat also alles sehr kurze Wege, und wie gesagt einiges davon im Nauturschutzgebieten (da fährt auch kein Bauer)

    Wir Wohnen also auf der Zentralalb die mit knapp 1000 Meter am höchsten Punkt (direkt mir Gegenüber wenn ich zum Wohnzimmerfenster schaue LOL) einem ständigen Hoch und Tiefe Kalkgestein und dichten Wäldern eben eine super Basis bietet für gutes Wasser. Das ist halt hier so, auch wenns der Thilo Schreibt :winking_face:

    Im Sommer wenns mal gescheites Wetter ist kann ich paar Bilder vom Wasserwerk machen und der Umgebung dann siehste das.

    Ausser unserem merkwürdigen schwäbsichen Dialekt gibts also auch Vorteile in einer etwas idyllischen Gegend :face_with_tongue:

    Gefährlich kann der bedenkenlose Einsatz von Leitungswasser nur in Altbauten mit älteren Kupferwasserleitugen sein, wo sonst womöglich auch nie viel Wasser läuft.

    ich kenne hier in der Gegend keinen Aquarianer der eine UO o.ä. benutzt, und da sind nicht nur Fischfreaks sondern auch SPS Freaks dabei. Auch Fischzüchter (der war in Sifi, hätt ich dir Vorstellen können), ein öffentliches Aquarium usw... :]

    never say never again, aber Stand der Dinge ist seit Jahrzehnten eben "ohne".

    Ich kann für mein Landkreis definitiv sprechen und mehr mag ich auch nicht, ich will nur sagen daß man es vielerorts sicher mal Prüfen kann ob es notwendig ist oder nicht.

    Die aktuellen Werte dann Morgen Mittag.

    Schlaft gut.

    Einmal editiert, zuletzt von Esther&Thilo (9. Dezember 2004 um 00:18)

  • Hallo,

    ich muss nun auch mal meine Meinung dazu posten :winking_face:

    Ich hatte ja früher auch nur Leitungswasser benutzt, unser Ausgangswasser ist mit 5mg Nitrat, Phosphat bei n.n., einer Härte von 3 nicht das schlechteste. Der Silikatwert wurde mir mit 1 - 3 mg / l genannt... wobei meines Wissens nach die Wasserwerke durchaus hier flexibel sein können und zum Schutz der Rohrleitungen höhere Dosierungen einsetzen könnten. Mir sind z.B. Werte von 8 mg / l bekannt... obwohl sie vom gleichen WW gespeist werden. Das Wasser hier in der Gegend benutzen zahlreiche Züchter von empfindlichen Fischen - Zwergcichliden bspw. ohne jede Aufbereitung. Allerdings birgt dies auch Gefahren in sich, ich habe auch schon Informationen darüber das manche dieser Züchter nach einem Wasserwechsel große Bestände ihrer Fische verloren haben.... dies zeigt doch das man sich nicht auf die Angaben der Wasserwerke blind verlassen sollte. Papier ist ja bekanntlich sehr gedultig und die Angaben gehen immer vom Idealfall aus - man will den Verbraucher ja nicht unnötig beunruhigen. Doch es ist ganz einfach so das bei Wartungs - oder Instantsetzungsarbeiten am Rohrsystem der WW anschließend oftmals mit Desinfektionsmitteln (Chlor etc.) gearbeitet wird um entstandene Keime abzutöten.
    Als eklatantes Beispiel sei hier genannt das nach dem Hochwasser bei uns, von dem Zwickau kaum betroffen war, anschließend vor der Verwendung unbehandelten Leitungswassers gewarnt wurde... da man in Messungen, an verschiedenen Stellen, Colibakterien darin nachweisen konnte. Dies soll doch mal zeigen das es viel zu viele unbekannte auf dem Weg vom Labor der Wasserwerke zum Hahn des Verbrauches gibt.
    Deshalb rate ich jetzt auch zum Einsatz einer Osmoseanlage, am besten noch mit nachgeschalteten Reinstwasserfilter. Wenn der hohe Anteil an Abwasser abschrecken sollte - in eine Boosterpumpe investieren. Dieses Teil ist eines der lohnensten Anschaffungen überhaupt und man kann damit das Verhältniss Reinst / Abwasser nahezu halbieren.
    Wenn man dan noch mal diese absolute Reinheit und das fehlen sämtlichen Geruches dieses Permeats selbst erlebt hat... fragt man sich selbst was man seinen Pfleglingen vorher nur angetan hat.
    Sicher geht das auch ohne... kommt immer darauf an, auf was man als Pfleger Wert legt. Jedoch sollte uns mal klar sein das unsere Pfleglinge an zahlreiche Stoffe welche mit unserem Wasser ins Becken kommen gar nicht gewöhnt sind. Das Meer zählt halt (noch - der Mensch arbeitet mit aller Kraft daran :() zu einem der saubersten und komplexesten Ökosysteme überhaupt.
    Für mich zählt deshalb die Aufbereitung des Ausgangswassers zu einer der wichtigsten Grundvoraussetzungen zu einer erfolgreichen Meerwasseraquaristik...

    Gruß
    Udo

  • Sooo also kommando zurrück!

    Habe mit einem hier ansässigen Meerwasseraquarium Besitzer gesprochen (der betreibt dies schon seit über 15 Jahren) und dabei ist heraus gekommen, das eine Osmoseanlage zumindest Hier völlig unnötig ist, und es eine einfache Entsalzung reicht!


    Dennoch danke ich für die Vielen Beiträge, denke das der eine oder andere auch was davon "brauchen" konnte und vielleit auf diese weise einwenig "klärung" in sachen Osmose gekommen ist.


    Vorschlag an die Administration:

    Vielleicht mal ein entsprechendes FaQ einrichten :winking_face:


    Mfg.

    Marcus Hummler

  • Aha - und wie sieht diese "einfache Entsalzung" aus?
    Ne Destille im Keller oder Ionenaustausch ;)?
    Da bin ich mal gespannt wie man einfacher entsalzt als mit ner Umkehrosmoseanlage.

    Zum Thema Wasserqualität:
    Ich würde mich nicht zu sehr vor Keimen im Leitungswasser fürchten - da sind im Aquariumswasser doch auf jeden Fall ein paar mehr drin :]
    Schlimmer ist es unter Umständen wenn die Wasserwerke auf eine auftretende oder zu befürchtende Keimbelastung mit einer Chlorung reagieren (was absolut zulässig ist und auch gemacht wird). Das gefällt den Bewohnern dann wahrscheinlich weniger.

    Ich würde es aber wahrscheinlich auch erstmal ohne Osmoseanlage probieren wenn die Wasserwerte OK sind und dann evtl. bei Problemen aufrüsten. (Ich könnte natürlich auch jeden Tag 5 l destilliertes Wasser aus dem Labor heimtragen :P)

    2 Mal editiert, zuletzt von Steffen Schwarz (9. Dezember 2004 um 15:39)

  • Hallo Marcus

    Was bei dem einen geht muss bei dem anderen nicht unbedingt auch der Fall sein. Ich kenne auch leute die haben 3 mg Silicat im Wasser und es geht, andere die nur Dauerbeläge an braunen Algen auf dem Boden haben...

    Daher, ich würde nie ohne arbeiten, aber gehen kann es schon.

  • Hallo Zusammen,

    ich kann ja nur für meinen Landkreis sprechen bzw. unser örtliches Wasserwerk. Chlor kommt auch hier zum Einsatz, allerdings riecht man es nie am Wasserhahn. Ich habe mir erklären lassen daß die Menge der jeweiligen max. Förderlänge des Systems angepasst ist, wie Udo schon Schrieb, zur Sicherheit, aber am Wasserhahn davon eigentlich nicht mehr viel über bleibt bei Uns.

    Das Problem Hochwasser war mal vor Jahren in Stuttgart direkt, hier in den höheren Lagen aber haben wir das Problem nicht. Ich habe seit 25 Jahren kein Hochwasser in unserer Stadt miterlebt.

    Zur Sicherheit kann man das Ausgangswasser wie bereits geschildert, in Regelmäßigen Abständen prüfen mit den gängigen Wassertests.

    Im übrigen Trinke ich, wie viele andere auch hier, unser Leitungswasser recht oft. Eigentlich schon seit Jahren. Selbst Doktoren hier im Umkreis Empfehlen es gelegentlich.

    ---------------------------------------------------------------------------------------------------

    Die aktuellen Werte (heute Mittag ca.15:45 Uhr):


    Nitrat: ca. 7mg/L (Salifert)

    Phosphat: 0,02 mg/L (Rowa/Deltec also Merck. Charge Nr.: OC429981)

    Nitrit: < 0,025 mg/L (JBL)

    Silikat: < 0,03 mg/L (Salifert)

    Kupfer: Test schlägt erst bei eigentlich schon überhöhten Werten an, als Indikator leben Xenien in einem der Becken. Siehe Bild.

    Hier noch ein Link auf meinen Server. Die markierten Wasserwerte sind gültig für unser Wohngebiet.

    Zitat

    Original von Stephan Busch

    wen Thilo irgendwann mal Aufgrund das er keine Osmose benutzt Probleme mit dem Aqua bekommt wird er auch anders denken. Nur mal ein Beispeil, falls noch viel Landwirtschaft in der Umgebeung ist und die Landwirte im Sommer die Felder düngen geht davon auch was ins Wasser u.s.w.

    Zitat

    Original von Robert Baur
    Hallo Thilo

    Wie sind denn eure Wasserwerte so ? du kennst ja die wichtigen Daten die mich interessieren.

    Ic h kenne kaum noch einen Ort in Deutschland der so sauberes Wasser hat das man es uneingeschränkt nehmen kannn.
    die meisten Aquarianer hören in der Regel oft auch deswegen auf weil sie ihr Becken nicht hinbekommen, und ganz ganz oft liegt es einfach am Ausgangswasser.

    Aber wie auch immer, ich stimme Dir schon zu, wer Nitrat und 5 hat, kein Po4 und kein Silicat der kann es schon nehmen. Aber viele werden das nicht sein. Das A und O der ganzen MW Aquaristik ist das ausgangsasser und der regelmässige Wasserwechsel.

    Das kann man nicht oft genug betonen!

    Zitat

    Original von Udo Oehler

    . Allerdings birgt dies auch Gefahren in sich, ich habe auch schon Informationen darüber das manche dieser Züchter nach einem Wasserwechsel große Bestände ihrer Fische verloren haben.... dies zeigt doch das man sich nicht auf die Angaben der Wasserwerke blind verlassen sollte. Papier ist ja bekanntlich sehr gedultig und die Angaben gehen immer vom Idealfall aus - man will den Verbraucher ja nicht unnötig beunruhigen. Doch es ist ganz einfach so das bei Wartungs - oder Instantsetzungsarbeiten am Rohrsystem der WW anschließend oftmals mit Desinfektionsmitteln (Chlor etc.) gearbeitet wird um entstandene Keime abzutöten.
    Als eklatantes Beispiel sei hier genannt das nach dem Hochwasser bei uns, von dem Zwickau kaum betroffen war, anschließend vor der Verwendung unbehandelten Leitungswassers gewarnt wurde... da man in Messungen, an verschiedenen Stellen, Colibakterien darin nachweisen konnte. Dies soll doch mal zeigen das es viel zu viele unbekannte auf dem Weg vom Labor der Wasserwerke zum Hahn des Verbrauches gibt.

    Zitat

    Original von Steffen Schwarz

    Zum Thema Wasserqualität:
    Ich würde mich nicht zu sehr vor Keimen im Leitungswasser fürchten - da sind im Aquariumswasser doch auf jeden Fall ein paar mehr drin
    Schlimmer ist es unter Umständen wenn die Wasserwerke auf eine auftretende oder zu befürchtende Keimbelastung mit einer Chlorung reagieren (was absolut zulässig ist und auch gemacht wird). Das gefällt den Bewohnern dann wahrscheinlich weniger.

  • Hi

    also ich würde auch und auf jeden Fall zur Osmo raten.
    Ich nutze hier Brunnenwasser, habe also keinen Stress mit Chlor, aber hier gibts natürlich genug Landwirtschaft. Mein Nitratwert schwankt hier etwas und wir haben ne KH von 18 :smiling_face:
    Unsere Wasserwerke haben schon lange nicht mehr gechlort, aber alleine um diese Gefahr anderswo auszuschließen macht sich meiner Meinung nach die Osmo bezahlt.

    Das eigentliche Problem hier ist Silikat.
    Ich habe mal versucht, mein Nano nur mit dem Osmowasser zu fahren, also ohne Silikatfilter. Hat keine 2 Tage gedauert, da waren diese netten brauen Beläge überall drauf.

    Also: Osmo und Reinstwasserfilter.


    Gruß

    Lars

  • Zitat

    Original von Marcus Hummler

    ................völlig unnötig ist, und es eine einfache Entsalzung reicht!

    Und ? Was ist eine "einfache " Entsalzung ?

    :face_with_rolling_eyes:

    Holger

    Einmal editiert, zuletzt von HolgerC (11. Dezember 2004 um 14:17)

  • Also dem "erfahungswert" eines hisiegen Aquarianers reicht fü das Wasser hierzulande, das Leitungswasser durch eine Vollentsalzeranlage zu jagen.

    Er selbst praktiziert dies hier seit über 15 Jahren so und ich will mal "leihenhaft" behaupten, wenn ein Becken in diesem Zeitraum nicht "gekippt" ist oder irgendwelche Nennenswerte Probleme gemacht hat, sollte dies als Beweisführung reichen und mich dazu veranlassen, den rest als "nice to know" mitzunehmen und es zumindest hier in Leverkusen genauso zu machen.

  • Zitat

    Original von Marcus Hummler
    Er selbst praktiziert dies hier seit über 15 Jahren so und ich will mal "leihenhaft" behaupten, wenn ein Becken in diesem Zeitraum nicht "gekippt" ist oder irgendwelche Nennenswerte Probleme gemacht hat, sollte dies als Beweisführung reichen und mich dazu veranlassen, den rest als "nice to know" mitzunehmen und es zumindest hier in Leverkusen genauso zu machen.

    Dito.

    Diejenigen wo aber zu einer UO etc. raten, haben schon recht, man muß eben je nach Wohnort/Ausgangswasser schon Aufpassen und viele kommen eben nicht drum herum.

    Aber die Eingangs gestellte Frage Osmoseanlage Ja oder Nein, war Individuell und nicht Grundsätzlich zu beantworten.

    2 Mal editiert, zuletzt von Esther&Thilo (11. Dezember 2004 um 20:59)

  • Zitat

    Also dem "erfahungswert" eines hisiegen Aquarianers reicht fü das Wasser hierzulande, das Leitungswasser durch eine Vollentsalzeranlage zu jagen.

    Versteh ich gerade gar nichts mehr, oder was ist :confused_face: :grinning_squinting_face:

    Eine Vollentsalzeranlage (Ani+Kati) ist doch viel aufwändiger als eine Osmose (Regenerieren), wobei die Vollentsalzer doch noch reineres Wasser als eine Osmose liefert.
    Oder hab ich jetzt nen Denkfehler... :face_with_tongue:

    Viele Grüße
    Frank

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