Hallo,
vor gut 1 1/2 Jahren habe ich von einem Wiener Kollegen einen kleinen Fungia Ableger erhalten. Der war gut 1 cm groß. Damit hatte ich dann etwas Pech - insofern, als das Skelett entzweibrach (wenn ich mich richtig erinnere geschah das schon während dem Flug von Wien nach Innsbruck), allerdings blieb das Gewebe intakt und die Koralle entwickelte sich eigentlich normal und wuchs. Durch ihre Platzierung am Boden kam es allerdings zwangsweise dazu, dass sie auch immer mal bewegt wurde. Vor ein paar Monaten begann sich dann in der Mitte ein Loch aufzutun, das immer größer wurde und irgendwann hatte die Koralle keine Mundöffnung (!) mehr sondern war irgendwie nur noch ein Ring. Aber das Gewebe war immer noch ok. Eigentlich gab ich der Koralle nicht mehr viel und dachte dass sich dieser Prozess des "weniger werdens" (denn so sah es aus) fortsetzen würde. Irgendwann waren es dann zwei Fungiteilstücke und dann sogar drei (jeweils ein Viertel und die verbleibende Hälfte sieht auch schon schwer nach zwei Teilstücken aus). Immer noch war das Gewebe unbeschädigt. Seit einigen Tagen kann man nun an den drei Teilstücken ganz am Rand sehen, dass sich neue Mundöffnungen entwickelt haben (die Besucher am Wochenende konnten das auch feststellen). Es wird wohl nicht mehr lange dauern und dann habe ich drei, vielleicht sogar vier Fungias...
Michael Mrutzek schreibt ja auch, dass er mal eine genau in der Mitte teilte sodaß jede Hälfte ein Stück Mundscheibe hatte, aber meine hatte definit keine Mundöffnung mehr.
Soviel zur Vermehrung (auch ohne Anthocauli) und Regenerationsfähigkeit von Fungias....
(PS ich poste dann auch mal Bilder)
Grüße
Markus
