Hallo,
ihr wollte nur kurz eine kleine Begebenheit erzählen. Der Torpedobarsch unten kam neu in mein Becken mit 90cm Tiefe. Hat sich ganz ordentlich eingelebt, bis auf Mobbing-Attacken von Seiten des Hawai-Doktors. Plötzlich jedoch war er wie vom Erdboden verschluckt. Bei einem Torpedobarsch, der sich wohl auch gerne versteckt, erst mal nichts ungewöhnliches. Doch nach einem Tag und längerem überlegen, hab ich dann doch mal in den Ablaufschacht gesehen. Und tatsächlich ganz unten war was längliches zu erkennen. Erste zaghafte Versuche mit dem Netz scheiterten kläglich. 90cm Beckentiefe und der schmale Schacht ließen meine Aktion schnell scheitern. Aufgeben. Im Schacht füttern.
Dass sich zwei Tage später das Problem von alleine löste (nein, nein, der Fisch war nicht gestorben), er war glatt zurückgesprungen und wieder in seiner Stammhöhle, habe ich nie zu hoffen gewagt.
Ich kann für die Zukunft nur hoffen, dass er weiterhin so treffsicher springt. Mein Becken ist zwar von drei Seiten eingebaut, aber eine vierte in die vermeindliche Freiheit gibt es ja auch noch. Mir hat das Erlebnis wieder mal gezeigt, dass es rund um das Aquarium nichts gibt, was es nicht gibt. Längst totgeglaubte Fisch, Riesenkrabben, etc.
Welche unglaublichen Geschichten habt ihr denn so zu erzählen....
