Ich habe leider mit Feueranemonen ein Problem
jetzt hat mir ein Händler (den ich -noch- nicht näher kenne) empfohlen, Lysmata wurdemanni einzusetzen, die würden einen guten Job damit machen. Mir ist bislang nur bekannt, dass sie Glasrosen vernichten. Hat jemand Erfahrung mit Lys.wurdemanni und "Majanos" bzw. was könnt ihr mir raten, um die majos zu beseitigen. Leider sind es mittlerweile soviel, dass eine Bekämpfung via "Spritze" nicht möglich ist...
Ich bin dankbar für jeden Tip, der auf entsprechende Erfahrung basiert!!
Majanos mit wurdemanni bekämpfen?
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Zitat
Original von Siegfried
Ich habe leider mit Feueranemonen ein Problem
jetzt hat mir ein Händler (den ich -noch- nicht näher kenne) empfohlen, Lysmata wurdemanni einzusetzen, die würden einen guten Job damit machen. Mir ist bislang nur bekannt, dass sie Glasrosen vernichten. Hat jemand Erfahrung mit Lys.wurdemanni und "Majanos" bzw. was könnt ihr mir raten, um die majos zu beseitigen. Leider sind es mittlerweile soviel, dass eine Bekämpfung via "Spritze" nicht möglich ist...
Ich bin dankbar für jeden Tip, der auf entsprechende Erfahrung basiert!!tag siegfried,
nun, es wird immer wieder berichtet, dass wurdemanis auch an andere anemonen gehen, wenn glasrosen beseitigt sind.
es wäre zumindest einen versuch wert.
selbst kann ich mit majanoerfahrungen nicht dienen, da keine vorh.
aber jeden tag 10 stück wegspritzen, macht sich auf dauer bemerkbar.
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Hi Siegfried
Ich befürchte du wirst Pech haben.
Ich habe die Wurdemanni und jetzt auch eine Andere Art (Mit einem schwärzlichen Schwanz(Claude kennt die Art)) in meinem Aquarium gepflegt.
Beide fressen Glasrosen aber die Hoffnung dass sie zum Beispiel Krustenanemonen oder Scheibenanemonen frssen musste ich aufgeben.
Aber Probieren geht über Studieren.
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Hallo zusammen

Die Garnele heisst Lysmata rathbunae.. ist auch schon in Lexikon zu finden.
Sie ist viel aktiver als wurdmanni und frisst wunderbar Glasrosen.
an Manjanos gehen sie derzeit noch nicht, aber das kann sein wenn die letzten rosen ins gras gebissen haben.ZitatOriginal von Harald Mülder
Hi Siegfried
Ich befürchte du wirst Pech haben.
Ich habe die Wurdemanni und jetzt auch eine Andere Art (Mit einem schwärzlichen Schwanz(Claude kennt die Art)) in meinem Aquarium gepflegt.
Beide fressen Glasrosen aber die Hoffnung dass sie zum Beispiel Krustenanemonen oder Scheibenanemonen frssen musste ich aufgeben.
Aber Probieren geht über Studieren.
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Hallo Robert,
wo bekommt man die Lysmata rathbunae,da ich meine
wurdemani seit dem Einsetzen am 11.06.02 bis heute nicht zu Gesicht bekommen habe und meine Glasrosen
sich weiterhin des Lebens erfreuen,würde ich es gerne
mal mit denen versuchen. -
Hallo Jürgen:-)
Wir hatten über einen Händler in Kassel der bei Dejong bestellt hatte mitbestellt.
allerdings wurden Wurdemannis bestellt und es kamen die gleich aussehenden rathbunaes
ZitatOriginal von Jürgen Rathje
Hallo Robert,wo bekommt man die Lysmata rathbunae,da ich meine
wurdemani seit dem Einsetzen am 11.06.02 bis heute nicht zu Gesicht bekommen habe und meine Glasrosen
sich weiterhin des Lebens erfreuen,würde ich es gerne
mal mit denen versuchen. -
Hallo Robert,
schade,war wohl eher ein Zufallsimport oder ?
naja,dann werde ich den Aiptasien eben weiterhin
Caziumhydroxidbrei servieren
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Zitat
Original von Jürgen Rathje
Hallo Robert,wo bekommt man die Lysmata rathbunae,da ich meine
wurdemani seit dem Einsetzen am 11.06.02 bis heute nicht zu Gesicht bekommen habe und meine Glasrosen
sich weiterhin des Lebens erfreuen,würde ich es gerne
mal mit denen versuchen.
Hallo Jürgen,
das geht mir mit meinen Lysmata rathbunae aber genauso. -
Hallo Klaus,
und,hast Du eine Idee woran das liegen könnte ??
Sowas hab ich noch mit keiner Garnele erlebt,nicht mal
eine abgestreifte Haut hab ich sichten können
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Robert -
da ich -dem Chelmon rostratus sei Dank
- keine Glasrose im Aquarium habe: ich werde also den Versuch mit den Lysmata wurdemanni starten!! Wenn ich die Lysmata rathbunae irgendwo bekomme >>> wer kann mir sagen wo <<< setze ich die ebenfalls mit ein. Vielleicht gibt es ja noch andere "natürliche" Gegner??? Ich bin für entsprechende Tipps dankbar, und werde über evtl. Erfolge gern
berichten. Vielleicht können wir ja eine "Plagen - und wie ihnen begegnen?" Datenbank einrichten...???Joe -
da hab' ich das Gefühl: 10 vernichtet = 15 gezeugt!! Und zwar mit einem Versatz von ca. 3 Tagen. Die Biester scheinen danach gestärkt mit Unterstützung (leicht mutiert) wieder da zu sein!! Außerdem gibt es danach neue Populationen auf dem Sandboden und an den Glasstegen.
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Zitat
Original von Jürgen Rathje
Hallo Klaus,und,hast Du eine Idee woran das liegen könnte ??
Sowas hab ich noch mit keiner Garnele erlebt,nicht mal
eine abgestreifte Haut hab ich sichten können
Hallo Jürgen,
keine Ahnung. Ich hatte ende der 80er mal L.wurdemanni von de Jong die den ganzen Tag zu sehen waren (Auch in den Becken von Bekannten). Aber das war die Ausnahme.
Die Lysmata rathbunae wurden beim Händler in kleinen Becken in kleinen Gruppen gehältert. Trotz Algen und Steinen waren alle an der Frontscheibe. Aber dann in meinem Becken wren sie alle verschwunden.
Bei mir ist der Auslöser vermutlich der hohe Fischbesatz. -
Zitat
Original von Robert Baur
Hallo zusammen
Die Garnele heisst Lysmata rathbunae.. ist auch schon in Lexikon zu finden.
Hallo Robert,
von euren Garnelen sind zwei von Asseln befallen. Hoffentlich habt ihr diese vor dem einsetzen entfernt.
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Hi Jürgen
MEINE KONNTE ICH DAMALS BEI WELKE KÄUFLICH ERSTEHEN.
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Hallo Harald,
danke für den Tipp,tja leider ist der Norden der Republik
aquaristisches Entwicklungsgebiet,zu meiner Süßwasserzeit mußte ich auch immer gen Süden reisen,wenn ich für mich begehrenswerte Tropheus oder
Petrochromisarten erstehen wollte
muß ich wohl mit leben

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Hi Klaus,
wie macht man das? Hatt neuliche ien schönes Paar Stenopus und habe wegen der Assel nicht zugegriffen.
Denke die Gefahr die Garnele zu verletzten ist ziemlich groß, würde mal gerne wissen wie du das machst.
ZitatOriginal von KS
Hallo Robert,
von euren Garnelen sind zwei von Asseln befallen. Hoffentlich habt ihr diese vor dem einsetzen entfernt.
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Hi,
ich pflege L.wurdemani (denke ich
) in mehreren Becken, und kann besätigen das sie bei erhöhten Fischbesatz - vor allem mit lebhaften schimmern - überhaupt nicht zu sehn sind. Nur in dem Becken mit Grundeln sind sie immer zu sehn.Meiner Meinung nach fressen auch die L.wurdemani lieber Frostfutter etc. als Galsrosen. Sollten in deinem Majano Becken auch normal gefüttert werden, behaupte ich mal die werden keine einzige Anemone anrühren.
Gerne lasse ich mich aber belehren!
Mein Tipp:
Wie Joe schon sagt. Jeden Tag einige. Befallen Steine ausräumen etc..
Frage:
Warum hast du denn so lange gewartet mit den Gegenmaßnahmen. Die Problematik ist ja nun hinlänglich bekannt? -
Siegfried,
in der Hoffnung mich von meinen Majanos verabschieden zu können kaufte ich mir vor ca. drei Monaten auch einige Wurdemannis.
Heute geht es den Majanos immer noch hervorragend (die an die ich noch nicht mit der Spritze dran gekommen bin). Dafür durfte ich mich von einer Floridaanemone und von einer Prachtanemone trennen.
Also, Wurdemannis mögen ja eine Vorliebe für Glasrosen haben. Die Majanos mögen sie jedenfalls nicht...

Andre
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Hi Peter - dafür könnt' ich mir heute auch sonstwo hinbeissen...: - es war so, dass die majanos -zunächst- zwei kugelförmige Steine, die kaum mit etwas anderem besetzt werden konnten besiedelten. Sehr dicht. Und das sah' sogar gut aus... Dann kam mein Urlaub im vorigen Jahr, und zu der Zeit hätten die Steine 'raus gemusst. Aber das habe ich leider nicht gemacht!! Von da an fing mein Kampf an, und noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben. Es wäre eben sehr schön wenn ich dabei Helfer z.B. aus dem Tierreich hätte! Deshalb bin ich auf der Suche. Da die Lysmata wurdemanni ja aber nicht nur ein paar Cent kosten, will ich vorher schon mal fragen, ob Erfahrungen mit ihnen da sind, die einen evtl. Erfolg bestätigen können.
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Hallo Klaus

Das ist schon erstaunlich., Wir hatten dreimal schon wurdemanni, nur einmal wurden Glasrosen angegangen.
Das ganze klappt erst wieder seit wir die neuen Garnelen drinn haben, aber das sind eben L. rathbunae.Woran liegt das das sie bei dem einen dran gehen, bei dem anderen nicht.
Und es stimmt, im kleinen Becken sind nur wenige ruhige Fische, daher kann es schon sein das es daran liegt das sie sich so gut zeigen.ZitatOriginal von KS
Hallo Jürgen,
das geht mir mit meinen Lysmata rathbunae aber genauso. -
Hallo Siegfried.
Plegst du zufällig auch KAISERFISCHE im Aqua?
Ich habe nun schon mehrmals gehört das bei einigen Menschen der Narvachus Kaiser an die Manjanos gegangen ist.Allerdings gibt es null Garantie... und Kaiserhaltung in einem kleinen Becken ist auch nicht so der Hit.
Hier wäre ein Händler hilfreich der Manjanos gezielt hält und mal ein wenig mit den Fischen die in Frage kommen rumprobiert. Wenn er dann einen Fisch hat der dran geht ist das doch dann eine gute Sache.
ZitatOriginal von Siegfried
Ich habe leider mit Feueranemonen ein Problem
jetzt hat mir ein Händler (den ich -noch- nicht näher kenne) empfohlen, Lysmata wurdemanni einzusetzen, die würden einen guten Job damit machen. Mir ist bislang nur bekannt, dass sie Glasrosen vernichten. Hat jemand Erfahrung mit Lys.wurdemanni und "Majanos" bzw. was könnt ihr mir raten, um die majos zu beseitigen. Leider sind es mittlerweile soviel, dass eine Bekämpfung via "Spritze" nicht möglich ist...
Ich bin dankbar für jeden Tip, der auf entsprechende Erfahrung basiert!! -
Sagt mal,
was sind denn die Asseln bei den Garnelen, dieser grüne Punkt auf dem Rücken? Ist es ein Parasit? Was hat das für Folgen?
Andre
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@ALLE: Vielen Dank für eure Antworten. Jedenfalls habe ich mir das Geld für wurdemannis sparen können, denn auf Grund eurer Erfahrungs-Meldungen weiß ich jetzt: Erfolgsaussichten praktisch NULL! Ich werde versuchen nach Robert's Tipp mit dem Narvachus (vielleicht auch kleinii??) weiter zu kommen, und zusätzlich nach Joe's Empfehlung weiter zu verfahren - auch wenn es frustriert... (das mach ich schon SEHR LANGE!!) Vielleicht kann ich euch ja IRGENDWANN mitteilen, dass mein Aqua jetzt zur majanofreien Zone erklärt ist.
Vor vielen Monaten habe ich ähnliche "Kämpfe" gegen einen großen Fangschreckenkrebs und eine Unzahl von Krabben geführt -
- es gibt sich irgendwie Alles! -
Zitat
Original von Robert Baur
Und es stimmt, im kleinen Becken sind nur wenige ruhige Fische, daher kann es schon sein das es daran liegt das sie sich so gut zeigen.
Hallo Robert,
ja es liegt an den Fischen. Genauer liegt es bei mir am ca. 8cm großen Halichoeres cyanocephalus .
Wie ich Dir am Telefon schon sagte, habe ich mir heute nochmal 2 Lysmata rathbunae gekauft. Nach dem einsetzen (1 Std. umgewöhnen) hat der Lippfisch die erste beim absinken zerfetzt und die zweite dann flachliegend unter einen Stein kriechend attackiert. Jetzt habe ich die Falle gleich wieder reingestellt. Ich wollte den Fisch allerdings sowieso herausfangen, da er auch die Einsiedler und Neritea frißt. -
Hallo,
aufgrund zahlreicher Empfehlungen hier im Forum habe ich mir gestern 2 Wurdemannis gekauft.
ich war gleich skeptisch, als ich die Winzlinge gesehen habe (Fischfutter).
Ich glaube, die werde ich ebnso nicht wiedersehen, wie andere und Glasrosen werden sie sicher auch nicht fressen.
Wie kommt es nur dazu, dass sie erst als gute Glasrosenfresser angepriesen werden und jetzt hat plötzlich kaum jemand positive Erfahrungen damit gemacht. ( Ist kein Vorwurf, mich wunderts halt bloss)
Ich denke 25 prozentige Salzsäure (pro Glasrose 08-1 ml) ist eine gut funktionierende Methode, die zwar kaum die Vermehrung stoppt aber die Zahl konstant hält. ( zumindest bei mir bis jetzt) Ein Absacken der KH ist bei
2 Glasrosen pro Tag kaum zu erwarten (bei 400 Liter Wasser).Liebe Grüsse
Thomas
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Zitat
Original von Thomas Wenk
Wie kommt es nur dazu, dass sie erst als gute Glasrosenfresser angepriesen werden und jetzt hat plötzlich kaum jemand positive Erfahrungen damit gemacht. ( Ist kein Vorwurf, mich wunderts halt bloss)
Hallo Thomas,
weil es rund 15 verschiedene Lysmata gibt die sich zum Verwechseln ähnlich sehen und nicht jede Art Glasrosen frißt. Da unterdessen aber viele L.wurdemanni wollen werden große Mengen eingeführt und es ist nicht immer die richtige Art. Bei de Jong z.B. habe ich schon mal rund 1000 Stck. im Stock gesehen. Jetzt kannst Du Dir ausrechnen wie lange diese Art im Handel ist und dann wird wieder eine andere in hoher Stückzahl eingeführt die vielleicht ganz andere Nahrungsgewohnheiten hat. Zwischenzeitlich kommen aber andere Arten in kleiner Stückzahl oder über andere Großhändler auf den Markt. Wenn Du hier keine Möglichkeit zum Bestimmen hast (allerdings sollte doch jeder ein Buch mit Foto haben), ist der Kauf einer echten L.wurdemanni reines Glück. Aber es gibt ja auch gute Händler die L.wurdemanni selbst züchten. -
Zitat
Original von Peter Schmiedel
Hi Klaus,wie macht man das? Hatt neuliche ien schönes Paar Stenopus und habe wegen der Assel nicht zugegriffen.
Denke die Gefahr die Garnele zu verletzten ist ziemlich groß, würde mal gerne wissen wie du das machst.
Hallo Peter,
ich habe mal vor Jahren an einer Garnele die Assel mit einer Pinzette zerdrückt, ohne Folgen für die Garnele. Aber ich habe nochmal nachgelesen,man kann die Assel ohne Gefahr für die Garnele dranlassen.Ich habe hier mal den Text aus dem Buch:
Niedere Tiere im tropischen Seewasseraquarium II
von Peter Wilkens von 1980
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Treten bei den Flohkrebsen noch relativ wenig parasitierende Formen auf, so finden wir bei den Meerasseln eine ganze Fülle von Vertretern, die hauptsächlich an Fischen und Zehnfußkrebsen schmarotzen. Es gibt sogar eine ganze Familie Fischasseln Cymothoidae, deren Angehörige als geschickte Schwimmer Fische anfallen und an dünnen Hautstellen, insbesondere auch an den Kiemen Blut saugen. Bei ihnen sind die sonst üblichen beißenden Mundwerkzeuge in stechende umgewandelt. Die bekanntesten Gattungen sind Anilocra, Norocila und Cymothoa, die in allen Meeren auftreten. Meerasseln, die nur an Krebsen schmarotzen, finden sich unter den Epicaridae. Für den Aquarianer besonders interessant ist die Familie Bopyridae, die nur Zehnfußkrebse befällt. Die parasitierenden Asseln sind erstaunlich groß, wobei die Weibchen knapp 1 cm erreichen, die Männchen mit rund 2 mm Größe erheblich kleiner bleiben. Bopyrus und Stegophryxus Arten findet man nicht selten an den beliebten Putzergarnelen Hippolysmata grabhami. Sehr schönes Demonstrationsmaterial erstellte J. Birkholz, der über die Schmarotzerasseln auch als erster in der Zeitschrift "Das Aquarium Heft 101, Seite 482 484, berichtete. Häufig werden auch die großen Korallengarnelen von den Parasiten aufgesucht. Bei Sendungen von den Philippinen waren zwischen 1975 und 1977 zeitweise bis zu 90% der eingeführten Stenopus hispidus von Parasitenasseln befallen. In bestimmten Meeresgebieten scheinen schmarotzende Asseln, wahrscheinlich jahreszeitlich bedingt, epidemieartig aufzutreten. So fand ich im Oktober 1976 an 78 von 100 frisch gefangenen Amphiprion chrysogaster in Mauritius die Schmarotzerassel Cymothoa mathieui. Die 5 bis 7 mm großen Asseln saßen mehrheitlich an den Kiemen und auf den Kiemendeckeln. Eine ähnliche Art Cymothoa rotundrifrons entdeckte ich vorwiegend an Lippfischen der Gattungen Halichoeres, Anampses und besonders häufig an Gomphosus. Coris Arten waren dagegen so gut wie asselfrei. Während parasitierende Fischasseln recht einfach mit Masoten in der Dosierung von 0,05 g pro 100 1 Wasser in ein bis vier Stunden abgetötet werden (Vorsicht, Masoten ist sehr giftig!), lassen sie sich an Krebsen nicht bekämpfen. Masoten ist wie andere Medikamente auch für die meisten Wirbellosen tödlich. Leider kann man die Schmarotzer auch nicht mechanisch entfernen, obwohl sie sich bei einer Korallengarnele etwa mit einer spitzen Pinzette gut greifen lassen. Sie sitzen aber so fest, daß man sie ohne Verletzung des Wirtstieres nicht lösen kann. Manchmal gelingt es, den Parasit mit einer spitzen Pinzette so vorsichtig zu zerquetschen, daß die Garnele nicht beeinträchtigt wird. Das tote Tier wird dann bei der nächsten Häutung abgestoßen. Seltsamerweise werden weder die Korallengarnelen Stenopus noch die Putzergarnelen Hippolysmata von ihren Plagegeistern so beeinträchtigt, daß sie daran eingehen. Ihre Lebenserwartung ist auch im Aquarium mit der nicht befallener Tiere durchaus gleich. Wahrscheinlich trägt die gute Fütterung der beliebten Tiere mit dazu bei, daß die Asseln sie nicht lebensgefährlich bedrängen, Interessant ist, daß sich die Parasiten immer nur in einer Kiemenhöhle einnisten. Nie werden sowohl nach den Beobachtungen von J. Birkholz als auch meinen eigenen beide Kiemenhöhlen befallen. Die meisten Seewasseraquarianer werden diese jedoch kaum zu Gesicht bekommen. Die Zoofachhändler betrachten sich die Tiere, die sie für den Liebhaber einkaufen, meist sehr genau. Parasitenasseln an Krebsen fallen auch dem ungeübten Auge sofort auf, da eine Kiemenhöhle beträchtlich erweitert oder, besser gesagt, von der Assel ausgebuchtet wird. Dennoch kann es hin u wieder vorkommen, daß sich aus einer winzigen, mit bloßem Auge nicht sichtbaren Parasitenassel auch im Becken des Liebhabers ein deutlich sichtbarer Schmarotzer an einer Stenopus hispidus, Hippolysmata grabhami Rhynchocinetes rugulosus, Saron marmoratus oder einer anderen Garnele entwickelt. Auch Einsiedlerkrebse, Langusten und Krabben werden von derartigen Parasiten befallen. Man sieht sie jedoch nicht, da sie in den Kiemenhöhlen der stärker gepanzerten Zehnfußkrebse verborgen bleiben. Die Lebensweise vieler, gerade an höheren Krebstieren parasitierender Asseln ist bei den meisten noch wenig erforscht, Wer sich also auf diesem Gebiet betätigen möchte, dem ist noch ein weites Feld geboten. Der Parasitismus gehört zweifellos mit zu den interessantesten zwischenartlichen Beziehungen, diese es wert sind, wie Kommensalismus und echte Symbiosen, untersucht zu werden. Für den Seewasseraquarianer, der sich mit Wirbellosen beschäftigt, ergeben sich hier reizvolle Möglichkeiten der Forschung im Kleinen.
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Und hier noch aus dem Krebsführer von Debelius:
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Danke Klaus,
das wollte ich genau wissen.
Scheinbar haben sich die Asslen im AQ also nie vermehrt. Daher ist ein übergreifen an andere Garnelen oder gar Fische unwahrscheinlich.
Ist also "nur" die Optik gestört. Würde aber trotzdem eher keine Garnele mit Assel kaufen.
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@Alle:
Nachdem ja die allgemeine Meinung CONTRA "wurdemanni" lautete, habe ich mir zwischenzeitlich zwei Helfer aus der Fisch-Klasse angeheuert: Chaetodon kleinii -wie es aussieht (Verhalten untereinander) ein Pärchen, und ich muß nach 2 Tagen sagen: die machen einen guten Job!! In einer mir zugesandten Mail (HERZLICHEN DANK!!) bekam ich die Empfehling "Sattelfleck-Falter" einzusetzen, ggf. setze ich die noch dazu!! - aber der Einsatz der 2 "kleinii" nach den zwei Tagen ist schon enorm. Ich glaube auf diesen Weg werde ich die Majano-Plage sicher bewältigen. Nochmal Danke für alle Tipps - ihr habt mir sicher geholfen, Geld zu sparen und ein Problem zu bewältigen. Ich glaube, das schon heute sagen zu können. Wenn ich "Majano-frei" bin, werde ich die Chaetodon kleinii genau beobachten ( evtl. Schädigung von"erwünschten" Niederen - und dann können sie ja ggf. einem Anderem Geplagten helfen! Wenn nicht erhalten sie in einem sep. Becken ihr Dankeschön - denn sie fressen auch bei den "normalen" Fütterungen mit.
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Hallo Klaus
Danke Dir für die Mühe den Text reinzusetzen

Gut ! -
HALLO Siegfried,
das Problem mit den Feueranemonen beschäftigt mich zwangsläufig auch, da sich eine beträchtliche Anzahl in meinem Becken breit macht.Laut Professor Ellen Thaler und Andre Luty soll man Erfolg mit dem Seegrasfeilenfisch Acreichtys tomentosus haben. Nach wochenlangem Abklappern diverser Zoofachgeschäfte habe ich nun endlich ein Tier erstanden, das auch gesundheitlich einen stabilen Eindruck machte und erst einmal in ein Quarantänebecken einzog. Der Fisch entwickelte einen prächtigen Appetit. Aber leider nicht auf die Anemonen, die ich ihm zugesellte sondern nur auf die Mysis, welche ich beifütterte. Also habe ich ihn ein paar Tage hungern lassen, mit der Hoffnung, daß er zur Besinnung kommt. Pustekuchen! Die Anemonen sind für ihn Luft!
Da mein Zoohändler in den letzten Tagen Lysmata wurdemanni
erhielt, versuchte ich mittels einer mitgebrachten Anemone den "Wurdemanni-Test". Sofort nach dem Einsetzen der Majano stürzten sich die Garnelen auf die Anemone und zuppelten an ihrem Tentakelkranz. Das ganze Interesse dauerte nur kurz an. Nach ungefähr 5 Minuten gingen die Garnelen zum Alltag über und beschäftigten sich, wie vorher, mit anderen Dingen.
Ich komme langsam zum Schluß,daß ich möglicherweise nicht um einen Einsatz von Falterfischen herumkomme. Bis dahin versuche ich aber noch ein zweites Exemplar von Acreichtys tomentosus zu bekommen. Vielleicht benimmt der sich "normaler".
Das ist die momentane Situation.Wenn sich auf irgendeine Weise der Erfolg einstellen sollte, werde ich mich wieder melden.Gruß
Hajo
-
Hallo HAJO -
seit einer guten Woche habe ich ja die zwei "kleinii's" im Einsatz. Ich kann schon ganz schöne Lücken in meinen Feueranemonen-Kolonien ausmachen. Zwei zusätzlich eingesetzte Lysmata wurdemanni (wenn es denn ganz genau diese Spezies ist) kümmern sich "nicht die Bohne" um die majanos!! Ich kann dir heute deshalb nur zu den Faltern raten, obwohl es sicher für nichts eine Garantie geben kann.Gruß: Siegfried
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Hallo Jürgen,
die Arten der wurdemani sind ingesamt scheue Geselle,besonders wenn diese als Jungtiere ins Becken gesetzt werden. Besonders Korallenwächter freuen
sich wenn sie eine Wurdemani als Lebendfutter bekommen. So kommt es halt vor, da Wurdemani Garnelen sich in den ersten Wochen sehr selten Ihre Höhle verlassen in denen sie Zuflucht gesucht hat.
Also Geduld haben irgentwann tauchen sie wieder auf.Mfg
Erwin -
Hallo Siefried

Ich denke das größte Problem wird sein, an was gehen die Falter noch. Ich denke schon das die meisten Kleinis auch vor mayanos nicht halt machen. Aber sie knabbern eben auch an anderen tierchen.
Schön ist es wenn sie nur Mayanos fressen würden, und nach beeindigung der Plage holt man sie raus. Die sind meist so "verfressen" das sie leicht zu fangen sind.ZitatOriginal von Siegfried
Hallo HAJO -
seit einer guten Woche habe ich ja die zwei "kleinii's" im Einsatz. Ich kann schon ganz schöne Lücken in meinen Feueranemonen-Kolonien ausmachen. Zwei zusätzlich eingesetzte Lysmata wurdemanni (wenn es denn ganz genau diese Spezies ist) kümmern sich "nicht die Bohne" um die majanos!! Ich kann dir heute deshalb nur zu den Faltern raten, obwohl es sicher für nichts eine Garantie geben kann.Gruß: Siegfried
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Hallo Robert -
du hast recht: Die sind echt verfressen! Zur Zeit (ich hoffe das bleibt noch 'ne Weile so!!) fressen sie die manjanos und schnappen bei der üblichen Fütterung ordentlich mit zu. Da ich eine ECHTE Plage habe, hätten die Kleiniis noch genug zu tun. Wenn sie dann allerdings "Schaden" im größeren Umfang anrichten, müssen sie raus in ein Fischbecken. Ich werd' sie sicher mit einer Fischfalle fangen können, weil: Die Freßlust eben.
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