• Hallo Hans-Werner,

    bei mir sieht es ja eher nach Phosphatmangel aus - kann man dem mit irgendwelchen Chemikalien entgegenwirken?

    MfG, Frank


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    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

  • Hallo Stefan und Steffen; :]

    ihr nehmt Jod gegen Bakteriosen her? :grinning_squinting_face:
    in homöopatischer Anwendung? wenn ihr dran glaubt....
    gegen Bakteriose gibt es nix, mit was man sie stoppen könnte.

    wenn ihr mit Jod eine Besserung an Korallen erzielt habt, hatte das nichts mit Bakterienbefall zu tun .

    @Hans-Werner
    ich hab mir Zeovit, wie schon geschrieben, abgewöhnt; war bei mir nur noch die Gradwanderung schlechthin...;

    Servus
    Stefan

  • Hallo Frank,

    ja, klar, für alles gibt es eine Chemie :D.

    Kontrollierte Dosierung von Phosphat wäre möglich. 95 Gramm PO4 stecken in 156 Gramm Natriumdihydrogenphosphat-Dihydrat oder in 138 Gramm des Monohydrates oder in 142 Gramm di-Natriumhydrogenphosphat oder, oder.... Wenn du das durch tausend teilst, z. B. indem du 13,8 Gramm NaH2PO4-Monohydrat in einem Liter Wasser löst und davon zehn ml nimmst, kannst du mit den dann 95 Milligramm PO4 den Phosphatgehalt von 1000 l Wasser um ca. 0,1 mg/l PO4 erhöhen - theoretisch. Praktisch wird es wohl ähnlich träge zur Sache gehen wie beim Phosphatentzug.


    Grüße

    Hans-Werner

  • Frank,

    ich hab dir und Stefan doch schon die Löung angeboten??? Packt den Kofferraum oder einen Tangwagen voll mit eurem Po4 armen Wasser und kommt bei mir vorbei - ich tausche das dann - kostenlos! - 1:1 gegen Wasser mit min 1 mg Po4 aus :winking_face: (kein Aprilscherz!)

    Oder sollte ich vieleicht meine Toten LS mit Po4 Depot zu Schnäppchen KG Preis vertickten - wäre eine Überlegung Wert ... :grinning_squinting_face:

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Peter,

    Du bringst mich auf eine Geschäftsidee :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    ich bereinige Lebendgestein von Phosphatablagerungen, dazu ist das Lebendgestein einzuschicken - nach der "Bearbeitung" meinerseits, ohne Entfernung des Aufwuchses werden die Steine zurükgeschickt :ylol :ylol :ylol :laughing: :laughing: :laughing: :rofl:

    MfG, Frank


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    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

  • Zitat

    Original von Peter Schmiedel
    Oder sollte ich vieleicht meine Toten LS mit Po4 Depot zu Schnäppchen KG Preis vertickten - wäre eine Überlegung Wert ... :grinning_squinting_face:


    Peter, wofür gibt´s denn ebay? (Auch kein Aprilscherz) :grinning_squinting_face:

  • Hallo Hans-Werner

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    z. B. indem du 13,8 Gramm NaH2PO4-Monohydrat in einem Liter Wasser löst und davon zehn ml nimmst, kannst du mit den dann 95 Milligramm PO4 den Phosphatgehalt von 1000 l Wasser um ca. 0,1 mg/l PO4 erhöhen - theoretisch. Praktisch wird es wohl ähnlich träge zur Sache gehen wie beim Phosphatentzug.

    wie schnell oder langsam das geht ist mir egal, hauptsache ich bekomme den Phosphatwert irgendwie nach oben. Aber ich denke mal, wenn die Änderung langsam vorgenommen wird ist das für die Tiere besser - die können sich ja dann langsam an die bessere Nährstoffversorgung gewöhnen... - ich denke ich werde das mal ausprobieren - viel mehr Korallen können ja nicht kaputt gehen - es leben ja nur noch 2 SPS-Stöcke - sind aber in dem letzten halben Jahr nicht ein Millimeter gewachsen :confused_face:

    MfG, Frank


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    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

  • Hallo Ralf ,

    meiner ansicht nach ist es wesentlich dass du den nährstoffreichen schlamm der sich im filter gebildet hat nicht auswäschst sondern ihn zurück in das becken gibst da er den korallen als nahrung dient.

    ich habe selbst mit zeovit gearbeitet , wenn du willst kann ich mir dein Becken am Wochenende mal anschauen :smiling_face:

    Gruß

  • Hallo Forianer,

    nach dem die Diskussion ja schon echt lange läuft, möchte ich auch noch meinen Beitrag leisten. Hier insbesondere meine Erfahrungen mit Phosphatlimitierung, die mich bis vor kurzem auch betroffen hat.
    Folgendes: letztes Jahr um etwa die gleiche Zeit war die Meinung zu Nitrat und Phosphat hier im Forum weitestgehend noch so, dass n.n. Werte empfohlen wurden (z.B. Farbigkeit durch Zeovit bei n.n. Werten). Also habe ich mir einen (für mein Becken) fünffach überdimensionierten Sander Eiweißabschäumer gekauft. Nach etwa 2-3 Wochen (Nitrat, Phosphat mit Salifert n.n.) verschwanden meine Xenien und die Brokolieweichkorallen kümmerten immer mehr. Auch den Steinie’s ging es nicht wirklich gut. Nach 4 Wochen traten massiv Cyanos auf. Im November wechselte ich auf HQI Beleuchtung, da es den SPS merklich schlecht ging. Die SPS verzeichneten kaum Wachstum (meist bildete ich es mir nur ein) und verloren immer mehr die Farbe. Ich vermutete, dass vielleicht mein PO4 Test das „zeitliche gesegnet“ hatte und falsche Werte anzeigt. Also setzte ich zum Test den Ultraphos Absorber ein. Man konnte bereits am nächsten Tag zusehen, wie das Gewebe trotz voll expandierter Polypen von unten her abzusterben begann. Eine grüne Monti, die ich erst vor 2 Tagen eingesetzt hatte, verlor zusehends ihre Farbe. Nun war guter Rat teuer und ich habe sehr viel im Forum gestöbert, speziell nach Info´s von Jörg Koekott. Sein Artikel von SiFi hat mir dann erst mal die Augen geöffnet. Außerdem war zu bemerken, dass sich „der Wind“ im Forum betr. der Wasserwerte von n.n. auf Minimalwerte gedreht hatte. Also nun vielleicht doch Nährstofflimitierung? Also Abschäumer nur noch nachts für 3 h an. Dann Phosphat langsam erhöhen, aber wie? Ich habe mich für die Variante entschieden, das Frostfutter mit Beckenwasser aufzutauen, darin auszuspülen und dieses dann über den Tag verteilt ins Becken zu geben. Das habe ich dann 3x getan und bin die nächsten 3 Tage in den Urlaub gefahren. Als ich zurück gekommen bin, hat mich fast der Schlag getroffen (im positiven Sinne)! Die grüne Monti hatte ihre volle Farbe zurück, alle anderen Korallen zeigten leichte Besserung. 3 Wochen später war eine enorme Verbesserung festzustellen: alle Korallen hatten Wachstumsspitzen und Farbigkeit erlangt. Eine plattenförmige Monti zeigt nun riesige Polypen, vorher hatte ich nie welche gesehen. Eine braune Acro (zeigte noch nie richtiges Polypenbild) hat nun grüne Polypen, lila Wachstumsspitzen und ist insgesamt viel heller geworden. An ihr kann ich ganz genau erkennen, wenn es wieder Zeit ist PO4 nachzudosieren. Ihre riesige Basalscheibe bleicht bei geringem PO4 Gehalt (der übrigens mit meinen Test immer noch n.n ist) auf der lichtzugewandten Seite recht stark aus, wenn ich dann zudosiere, wird sie wieder dunkler (liegt an Photosynthese unter Nährstoffmangel).
    Ich habe diesen (zugegeben etwas langen Text) geschrieben, da ich glaube, dass im vorliegenden Fall genau der selbe Sachverhalt besteht und sich meine „Leidensgeschichte“ auf diesen Fall übertragen lässt. Ich wünsche auf jeden Fall viel Erfolg!!

    MfG Marcus

  • Hallo Marcus,

    danke für die ausführliche Schilderung. Ich glaube immer mehr, dass es doch etwas mit einer Phosphatlimitierung zu tun haben könnte. Ich habe eine bislang lilafarbene Monti im Becken, welche auf der lichtzugewandten Seite deutlich "ausgebleicht " ist. Die Polypen zeigen normales Polypenbild. Auch die Farbe der Polypen ist unverändert lila. Lediglich das Gewebe ist heller geworden. Seit ich dieses Thema ins Forum gestellt habe und auf die Möglichkeit einer evtl. Phosphatlimitierung hingewiesen worden bin, habe ich das Frostfutter nicht mehr ausgespült, sondern mit Aquarienwasser aufgetaut und ins Becken gegeben. Ferner habe ich einmal täglich Cyclop eeze zugegeben. Seither ist zumindest keine gesunde Koralle mehr erkrankt und die lila Monti wird meines Erachtens auch schon dunkler.

    Lediglich die komplett zerstörte Pocci hat sich voll verabschiedet.

    Ich dachte, dass der Versuch, den PO4-Wert etwas zu erhöhen zumindest kein Fehler sein kann.

    In diesem Sinne

    Gruss Ralf

    Grüße Ralf


    marubisanigif.gif

  • Hallo Ralf

    Ein Versuch wäre es in jedem Fall wert. Wenn sich durch das einbringen von Po4, was dann sofort verwertbar ist (wie Frostfutterwasser), etwas positives tut bist du auf dem richtigen Weg.
    Es ist doch letztlich immer so das man mit jedem Mittel das man versucht anzuwenden, in das Milie eingreift.

    Ich will das nicht nachteilig wirken lassen, da wir alle immer nach mitteln und wegen suchen alles besonders gut, oder manchesmal auch farbig zu gestalten. daher muss man evtl. solche Rückschläge, die sicher viele schon hatten, als Lehrgeld ´hinnehmen. So hart es auch klingt, auch mich hatte es schon mal erwischt, und fast alle Acroporen sind draufgegangen. Es war allerdings bei mir recht banal, da ein wenig über 1.030 Dichte.

    Ich drücke die Daumen das es hinhaut.
    Du berichtest ja sicher wie es gefunzt hat.

  • Hallo Matthias :smiling_face:

    Herzlich willkommen im Forum, fast hätte ich den ersten Beitrag nicht gesehen bzw,. übersehen :smiling_face:


    Zitat

    Original von Matthias Kapaun
    Hallo Ralf ,

    ich habe selbst mit zeovit gearbeitet , wenn du willst kann ich mir dein Becken am Wochenende mal anschauen :smiling_face:

    Gruß

  • Hallo Robert ,

    Vielen Dank für die freundliche begrüßung und auch ein herzliches an alle anderen Mitglieder , freue mich auch nun endlich aktiver user zu sein :smiling_face:

  • Hallo Ralf,

    einiges was Du schreibst kommt mir sehr bekannt vor, bitte breche mal eine Spitze Deiner Acropora enzmann ab und sag wie das Kalkskelett ist.

    Gruß Henry

  • Hallo Henry,

    das Brechen der Enzmann bereitet trotz Gewebeverlust Mühe (nicht nur seelisch :smiling_face: :smiling_face: :)). Die geschädigte Koralle ist auch an den Spitzen weder weich noch porös. Farblich ist sie innen weiss bis gräulich. Das Skelett ist aussen grau. Hast Du eine Idee?

    Grüße Ralf


    marubisanigif.gif

  • Hallo Forianer,

    entgegen meiner Schilderung zeigen heute weitere bislang gesunde Tiere weisse Spitzen. Diesmal betrifft es eine weitere Pocci sowie eine Acro sp. Ich werde zunächst bis auf weiteres (einige Monate??) meinen Zeovithfilter entfernen. Ich weiss nicht ob es daran liegen mag, zumal das System einige Monate ohne negative Auswirkungen mit Zeovith gelaufen ist. Einige Forianer haben jedoch ebenfalls über derartige Probleme berichtet. Vielleicht ist es eine Verkettung diverser Schwierigkeiten. Wir werden sehen was sich aus dieser Aktion ergibt. Diese soll keine Kritik an Zeovith darstellen, lediglich der Versuch durch eine Veränderungen meines Systemes wieder Kurs zu erlangen.

    Ich werde dann wieder berichten.

    Grüße Ralf


    marubisanigif.gif

  • Hallo Ralf!

    Hast Du mal versucht, mit Thomas Pohl Kontakt aufzunehmen, da Du ja die Zeovitmethode als Ursache vermutest?

    Gruß,

    Michael

  • Ralf,

    nun es liegt dann wohl doch keine Calcifizierungsstörung vor, wie ich spontan vermutet habe. Ich weiss auch nicht, aber kenne Dein Problem da ich das selbe habe und keine rechte Lösung finde.

    Trotzdem Viel Glück.

    Gruß Henry

  • Hallo Zusammen,

    ich wollte, nachdem mittlerweile über ein Monat vergangen ist, Euch kurz über den Verlauf dieser Geschichte unterrichten. Das Sterben ist unverändert weiter gegangen. Ich habe mich dann doch dafür entschieden, den Zeovithfilter aus dem Kreislauf zu entfernen. Ferner habe ich seit nunmehr über einem Monat damit begonnen, das Frostfutter mit Auftauwasser ins Becken zu geben. Phosphat ist nach wie vor nicht messbar. Sämtliche bis dahin erkrankten Tiere sind mittlerweile komplett abgestorben. Die "gesunden" Tiere wurden zwar nicht weiss, jedoch verlor das Gewebe deutlich an Farbe und die Polypen waren kaum expandiert. Vor ca. 2 Wochen haben wir alle noch lebenden Tiere in das neu eingerichtete Zweitbecken (läuft seit 3
    Monaten) umgesiedelt. Die Korallen standen allesamt sehr schlecht. Nach einer Woche haben wir dann mit der Ballingmethode begonnen. Bereits nach wenigen Tagen zeigten die Korallen wieder ein super Polypenbild, auch sind bereits deutliche Wachsstumsspitzen zu erkennen. Es scheint, als dass sich die leicht geschwächten Tiere recht rasch erholen konnten. Die stärker in Mitleidenschaft gezogenen Tiere erholen sich eher langsam - jedoch erkennbar.

    Ob der Wandel mit dem "frischen" Wasser oder aber auch dem "Balling-System" zu tun hat, ist schwer zu sagen.

    Das Hauptbecken betreiben wir nun ebenfalls nach Balling (seit einer Woche). Die ebenfalls leicht beleidigten LPS scheinen ebenfalls von den Veränderungen zu profitieren.

    Hat jemand vielleicht ähnliches beobachten können??

    so schluss jetzt.......wieder ein Roman geworden :smiling_face: :smiling_face: :smiling_face: :smiling_face:

    Grüße Ralf


    marubisanigif.gif

  • Hallo Ralf :smiling_face:

    habe ganz vergessen auf deine PN zu antworten da ichs mit meinem bruder absprechen wollte, wenn er aber am Wochenende wieder da ist können wir gerne einen termin ausmachen.
    Ich glaube mitlerweile in deinem Fall hilft es nur das komplette Wasser ab zu lassen , alle lebenden Steine raus zu tun und komplett "neues" Wasser rein zu tun :winking_face:

    Bis dann und trotzdem viel Glück mit deinem Becken

    Gruß

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