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Rund um das Technikbecken

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    • Rund um das Technikbecken

      Mit geschlossenen Filtersystem wie mit unserer PMMA-Reihe können alle Filteraufgaben gelöst werden. Oft genug reichen aber einfache Systeme aus, wenn z.B. kurzfristig Aktivkohle eingesetzt werden soll. Der AquaCare Mediacup ist ein solches preisgünstiges System für Technikbecken.

      Dieser Becher kann mit den unterschiedlichsten Filtermaterialien bestückt werden. Grobe Materialien können direkt eingefüllt werden, für feinen Materialien bis ca. 5 mm wird ein Filterschwamm mitgeliefert. Für sehr feine Materialien kleiner 5 mm empfehlen wir die Verwendung eines Filterstrumpfes.
      Dieser Filtermaterialbecher kann auf unterschiedliche Weise installiert werden:
      • Er wird einfach auf die unteren Stege des Filterbeckens Basic in die 1. Kammer gehängt. Die Wasserversorgung geschieht mit dem zulaufenden Wasser zum Basic-System.
      • Der Cup wird auf die oberen Stege des Filterbeckens Basic gehängt und ein Wasserzulauf mit dem mitgelieferten Wasserversorgungshalter hergestellt. Mit dieser Methode kann eine definierte Durchströmung eingestellt werden, wenn z.B. mit Phosphatentfernern die Konzentration langsam und definiert gesenkt werden soll. Das ermöglicht Korallen, sich langsam auf die fallenden Werte anzupassen.
      • Der MediaCup wird mit den mitgelieferten Flügelschrauben an einer beliebigen Stelle auf den Steg der 3. Kammer des Basic-Filtersystems geschraubt und wie bei der vorherigen Möglichkeit mit Wasser versorgt.
      • Der MediaCup kann in jedes beliebige Filterbecken gestellt werden. Es muss lediglich ein Zulauf gestaltet werden.
      Der Service ist denkbar einfach: Wasserversorgungshalter zur Seite schieben und den Filtercup aus seinem Halter ziehen. Schon kann das Filtermaterial gewechselt werden.
      Den Mediacup gibt es in den Größen 90 und 50 mm und in 2x50 mm.
      LG Burkhard
    • Um die erforderliche Technik für ein Meerwasseraquarium unterzubringen, gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten:
      1. Das Equipment befindet sich in einem abgetrennten Teil des Aquariums. Meist ist dort wenig Platz und Änderungen sind oft genug mit Bastelei verbunden.
      2. Die Technik steht in einem Filterbecken, das meist unterhalb des Aquariums steht. Mit einer Rückförderpumpe wird der Wasserkreislauf ermöglicht. In einem Filtertank können Veränderungen und Wartungsarbeiten schnell und sauber durchgeführt werden.

      AquaCare hat nun sein kleinstes Becken auf den Markt gebracht: das Basic 50. Mit den Außenmaßen 50 x 26 x 40 cm ist es für maximal 200 Liter Aquariumvolumen geeignet. Ausgestattet ist diese kompakte Filterlösung mit einer Einlaufkammer, in der Heizung, Messsensoren und ein Strumpffilter Platz finden. Die 2. Kammer - Entgasungskammer - ist mit Filtermaterial gefüllt, an dem kleinste Luftbläschen vernichtet werden. Zusätzlich ist eine geringe biologische Leistung generiert. In der dritten Kammer - die Multifunktionskammer - ist die restliche Technik untergebracht. Der Abschäumer, dessen Wasser in die Entgasungskammer geführt wird, ein Zusatzfilter oder MediaCup und die Rückförderpumpe finden hier Platz. Für das automatische Nachfüllen von verdunstetem Wasser ist ein Schwimmerventil installiert, das einfach und sicher den gewünschten Wasserstand konstant hält. Ein Halter für 5 Dosierschläuche ist ebenfalls montiert. MediaCup, Schwimmerventil und Dosierschlauchhalter können frei positioniert und mit Kunststoffflügelschrauben gesichert werden.
      Werden zusätzliche Filter benötigt, können diese mit geeigneten Halter außen an das Filterbecken gehängt werden - Hang-On-Lösung.

      Die Einzelteile für das Filterbecken Basic werden aus hochwertigem Acrylglas (PMMA) mit unserer Portalfräse präzise ausgeschnitten, im Ofen getempert und anschließend fachgerecht zusammengeklebt.
      Ab sofort gibt es auch ein Product-Bundle mit fertig installierter Technik zum Vorzugspreis.

      LG Burkhard
    • Hallo,

      für ein optimales Klebeergebnis wäre es gut, die Teile vor und zusätzlich nach der Verklebung bei ca.
      70°C zu tempern.

      (Davor, damit die Teile bei der Verklebung spannungsfrei sind (ansonsten kann es zu Rissen kommen) und danach um eventuelle Spannungen durch das Kleben abzubauen.)

      LG
      Daniel
    • Vor und nach dem Kleben ist immer besser (wird auch bei uns gemacht). Die oben aufgeführte Reihenfolge war nicht komplett ;(
      Besonders wichtig ist das Tempern nach den spanabnehmenden Verfahren (Bohren, Drehen, Fräsen), weil hohe Temperaturen direkt an der Schnittkante entstehen. Nur für sehr kurze Zeit, aber das reicht, um während des Klebens schon Haarrisse entstehen zu lassen. Besonders Rohre sind sehr empfindlich dafür.
      LG Burkhard
    • Zu erwähnen ist ein kleiner Helfer: der Basic-Halter 5x4 mm. Er wird an eine beliebige Stelle in der Multifunktionskammer festgeschraubt. An ihm können bis zu fünf Dosierschläuche befestigt werden. So flutschen die Dosierschläuche nicht einfach mal davon.

      LG Burkhard