Es ist der von Tropic Marin, und es steht auch nur Seawater drauf. Ich hab's probiert. nach 3 Tropfen kam noch kein Umschlag, das könnte nicht sein. Außerdem glauben wir nicht so recht, dass es das Osmosewasser ist, weil sich dann auch alles mögliche andere erhöhen müsste.
Beiträge von Azalee
-
-
Hi, Ingrid,
du meinst einen KH-Test für Süßwasser, oder? Sowas haben wir gerade nicht da, aber den könnte man ja mal besorgen, danke.
-
Zitat
Original von Reinhard Seidl
Der Mg Test ist sicher in Ordnung?
...
Ein Referenzlösung wäre auch eine Möglichkeit falsche Messwerte auszuschließen.
Hi,ja, wir haben Ca und MG erst vor einigen Wochen mit einer Referenzlösung überprüft. Alles bestens.
Wie kann ich ohne viel Aufwand (haben z.B. kein Leitwertmessgerät) überprüfen, ob unser Osmosewasser noch sauber ist?
Die Tests sind ja nur für Meerwasser gedacht...
-
Hi, Ina,
danke für deinen Rat.
In gewissem Sinne sind wir lange Zeit genau so gefahren: Nur WW (zugegebenermaßen aber nicht streng wöchentlich), keine Zugaben, wiel kein besonderer Verbrauch, sondern im Gegenteil Ca im Überfluss (was ja erst mal nicht weiter tragisch ist).
Leider lief das Becken aber in dieser Zeit nicht gut. Algen-/Cyanoplagen ohne Ende, zwischendurch zur Abwechslung auch mal Turbellarien, durch die Veralgung Verlust von SPS, kaum wachsende LPS. Da mögen aber auch andere Ursachen mit beteiligt gewesen sein.
Seit wir wieder mehr darauf achten, dass die wesentlichen Parameter in vernünftigen Bereichen liegen, sieht alles viel besser aus. Nur dass jetzt eben seit ein paar Wochen Mg Probleme bereitet. Ob die aktuelle Schmieralgenphase damit zusammenhängt oder doch eher auf unsere Umräumaktion vor einigen Wochen zu schieben ist, weiß ich nicht. Die Korallen stehen allerdings super da; die LPS sind offen wie nie, die SPS wachsen und auch dunkle/braune Ableger haben wieder richtig Farbe bekommen.
Ich denke eben, dass zuviel Mg auf Dauer nicht wirklich gut ist und z.B. eher Schaden anrichten kann als zuviel Ca. Wenn die KH niedrig ist, sieht man das den Korallen übrigens gleich an. Da müssen wir also auch hinterher sein.
Das Problem mit den ausschließlichen TWW ist bei uns, dass wir ein Pro-Salz für die Alkanität bräuchten und gleichzeitig eines mit wenig Ca/Mg wegen des hohen MG-Wertes.
-
Zitat
Original von MKR
hast Du was im Becken, was Kalkrotalgen frisst ? Seeigel z.B. ? ind en Kalkrotalgen steckt ne Menge Magnesium !
Nein. Aus für mich leider auch nicht nachvollziehbaren Gründen ist ein kürzlich eingesetzter Seeigel nach knapp 2 Wochen verstorben. Davor war schon länger keiner drin.Die Kalkrotalgen wären aber eine Erklärung dafür, dass anfangs nur Ca, aber nicht Mg so hoch waren. Nach der (langen)n Einfahrphase wuchsen die nämlich wie Unkraut.
Es ist nur ein Eindruck, aber ich glaube, dass die Kalkrotalgen seit einer Weile nur noch schwach wachsen. Was außer dem Magnesiumangebot spielt denn dazu noch eine Rolle?
-
Guten Morgen,
also, pH liegt (wie immer morgens) bei 8,0. Im Tagesverlauf kommen wir dann immer auf 8,2. Also völlig in Ordnung. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass wir jemals problematische pH-Werte gemessen hätten.
Ich beschreibe noch mal unsere Zugaben (aktuell):
- alle paar Wochen 10% TWW mit Grotech-Salz
- täglich bis alle 3 Tage NaHCO3 für die KH (1 EL auf unsere ca. 850l netto)
- alle paar Tage "Bio Calcium" von Tropic Marin (aber erst seit vielleicht 1 Monat; das hatten wir noch aus den Zeiten unseres kleineren Beckens, und lange Zeit war ja keine Zugabe von Ca notwendig)Sonst nix

-
@jürgen: Nee, das ist ausgeschlossen
Aber kann ja theoretisch passieren.Andreas: Ja, sowas in der Art wäre denkbar. Ich hoffe, dass die Chemiker hier auch mitlesen

@Ingrid: Danke für die Info zur KH. Ich hätte nicht gedacht, dass der "Verbrauch" so hoch ist! Und wir haben ja nur eine Handvoll SPS drin, was machen denn dann die Bonbonbecken

NaCl-freies Salz verwenden nicht, aber danke für den Hinweis.
-
Hi,
nein, Leitungswasser nehmen wir nicht, wir haben eine Osmoseanlage (ich könnte aber mal überprüfen, ob das Mischbettharz evtl. erschöpft ist).
Wasserwechsel laufen wie gesagt derzeit nur mit dem Grotech-Salz ab, das bringt Mg dann immer wieder runter. Nur steigt es dann eben von alleine wieder an

Von der Keramik weiß ich, dass sie Ca abgeben kann. Es wäre eben die Frage, ob das auch für Mg gilt. Dagegen spricht in meinen Augen aber, dass Mg in den ersten Monaten bzw. im ersten Jahr, als Ca noch so hoch war, in der Regel normale Werte hatte.
-
... außer durch Zugaben natürlich?
Hallo zusammen,
wir bekommen unsere Wasserwerte immer noch nicht richtig in den Griff, und leider sieht man das dem Becken derzeit auch mal wieder an: grüne Cyanos, irgendwelche Schmieralgen und ein paar Fadenalgen (PO4 fast n.n., NO3 fast n.n).
Zunächst war ja monatelang (vermutlich bedingt durch die Riffkeramik) der Calciumwert wahnsinnig hoch (bis zu 640mg/l) und die KH recht niedrig (um die 6). Magnesium war erstü´ lange Zeit normal gewesen, als das dann aber auch sehr hoch gemessen wurde (um die 1500mg/l), haben wir begonnen, konsequent mit Hilfe des Grotech Salzes (bei dem man Ca und Mg separat dosiert) Wasserwechsel zu machen, bis beide Werte okay waren.
Seither passiert folgendes:
- KH sackt ständig ab. Wir müssen quasi täglich die maximale Dosis Natriumhydrogencarbonat (also die Dosis, die der Aquacalculator zur Erhöhung empfiehlt) dosieren, damit wir 7-8 halten können. Ein, zwei Tage ohne Zugabe, und wir sind schon wieder bei 6.
- Ca "verhält" sich endlich normal. Seit Ewigkeiten scheint unser Becken mal Ca zu verbrauchen dank einiger SPS-Ableger (zuvor hauptsächlich LPS und Weiche). Aktuell liegt der Wert bei 400mg/l und wird langsam noch etwas erhöht.
- Mg ist das andere Sorgenkind. Es steigt von allein! Wie geht das? Die letzten beiden Messungen erfolgten innerhalb eines Zeitraums ohne Wasserwechsel. Zugegeben wurden nur Ca und NaHCO3. Trotzdem stieg der Wert - und nicht zum ersten Mal. Heute vor dem Grotech-TWW sind wir schon wieder bei 1500mg/l.
Und das ist auch die Hauptfrage: Wie kann sich Mg von alleine erhöhen?
Vielen Dank für jede Hilfe

-
Wenn man denn eins haben möchte
Ich habe den Eindruck, dass immer mehr Becken mit integriertem Technikabteil statt Technikbecke laufen (auch unser eigenes z.B.). -
Richtig, das habe ich auch schon gedacht.
Und noch ein Punkt: Es gibt viele Tiere, insbesondere Fische (gerade wenn man eher kleinere halten möchte), denen viel Oberfläche einer gut strukturierten Deko wichtiger ist als viel Schwimmraum.
Der weite Raum rund um den Aufbau sieht meist schon sehr schick und großzügig aus. Aber für Fische wie Zwergkaiser oder Mandarins wird ihr Lebensraum (= das Becken) gefühlt größer, wenn es "voller" ist - natürlich nicht irgendwie voller, aber das ist ja klar.
Es kommt wie so oft also auch sehr auf den gewünschten Besatz an.
-
Hi!
Das blau-gelbe Becken ist ja dann leider so unnatürlich, wie es aussieht. Schon lustig, wenn es echte Korallen bzw. Farben wären, hätte es was

Das Tubi-Becken finde ich originell, wobei mich da interessieren würde, wie lange es schon steht.
Das Becken ohne Sand finde ich irgendwie zu nackt, aber mit dem Glasboden, aber das macht natürlich mehr Licht

Am besten gefällt mir auf den ersten Blick das Becken mit der herausragenden Trockenzone.
Auf jeden Fall ist es interessant, mehrere ganz unterschiedliche Gestaltungsvariationen so nebeneinander zu sehen

-
Hans-Werner,
du schreibst doch selbst
ZitatOriginal von Hans-Werner
Du wirst Probleme haben, eine echte Spitze zu finden, da es eher eine allgemeine, schroffe Ablehnung aller Vorschläge war. -
Zitat
Original von Hans-Werner
Bei einem Newbie kann man davon ausgehen, dass Respekt erlernbar ist, wenn man ihm die Chance lässt. Bei solchen Beiträgen wie den genannten ist meines Erachtens Hopfen und Malz schon verloren. Völlig sinnfreie Beiträge, die sich nicht einmal auf das Thema beziehen, gehören sofort gelöscht. Diese Forderung war absolut berechtigt.
Ja, Anja hätte hier durchaus Respekt erlernen können. Nicht unbedingt durch die provokanten Beiträge, die du meinst, aber doch durch einige andere, u.a. von mir, in denen ihr ganz ohne Beleidigungen oder Trollvorwürfe zu erklären versucht wurde, warum sie hier Ablehnung erfährt.Die Ablehnung entstand (bei den meisten) nicht wegen ihrer Ideen, sondern wegen ihrer Art zu kommunizieren. Und genau deshalb ist jetzt auch eine sachbezogene Diskussion möglich - man wird nicht mehr einfach abgeschmettert, wenn man sich (kritisch) äußert

Apropos sachbezogen: Ob das "Reef Blau-Gelb" aus lebenden Korallen besteht, würde mich auch mal interessieren

-
Ist der Bauch permanent dick?
Unser erster Blenny vor 5 Jahre hat sich immer den Bauch mit allem möglichem vollgeschlagen und sah dann total aufgebläht aus, bis er sich schön präsent auf einen Stein hockte und alles wieder rauskotzte

Danach war der Bauch wieder normal - bis zur nächsten Fressorgie... Er hat das sehr lange so gemacht, bestimmt ein paar Monate, dann hörte es irgendwann auf.
-
Zitat
Original von Anja
Eine Beleidigung ist also etwas, was die Person in ihrer Erscheinung und in ihrem Wesen, ihrem Charakter betrifft.
Hast du mal eine Quelle für eine entsprechende Definition?Ich kenne nur diese Definition von Beleidigung:
"Beleidigung ist die Kundgabe der Miß- oder Nichtachtung gegenüber einem anderen". (Lackner/Kühl Strafgesetzbuch)Ein Stück weit ist es natürlich eine Frage der Auslegung, aber von Achtung zeugten viele deiner Beiträge - einige bereits vor der ersten von dir zitierten "Beleidigung" - mit Sicherheit nicht.
Trotzdem auch von mir alles Gute; die eine oder andere Erfahrung oder Erkenntnis konntest du sicher mitnehmen.
-
Jetzt muss ich doch noch mal "meinen Senf dazugeben".
@Hans-Werner:
Die meisten hier, die Anja kritisieren, tun dies nicht wegen ihrer gestalterischen Ideen, sondern wegen ihres Tonfalls, ihrer abschätzigen Formulierungen, der durchklingenden Überheblichkeit, des mangelnden Respekts anderen gegenüber und eben den gesamten Umgangsformen.In meinen Augen ist es demnach unnötig, immer wieder von der Sache her zu argumentieren, also ob es nun allgemeingültige ästhetische Grundregeln gibt oder nicht. Das ist hier gar nicht oder höchstens nachrangig der Streitpunkt.
Ich fotografiere selbst, und deshalb sind mir diese Prinzipien durchaus geläufig, und so etwas, wie ein Motiv in der Regel nicht mittig, sondern etwa im goldenen Schnitt zu platzieren, ist dabei für mich eine Selbstverständlichkeit. Auch bei unserem Riffaufbau, der eine sagen wir mal "Senke" (Schlucht wäre übertrieben) enthält, haben wir darauf geachtet, dass diese das Becken nicht langweilig symmetrisch aufteilt.
Nach der anfänglichen Betonung von Aquascaping, was mir bis dato noch gar nichts sagte, verstehe ich mittlerweile ja durchaus, worum es Anja geht, ich finde die Herangehensweise wie schon gesagt auch ehrlich interessant. Aber nur weil man vermeintlich neue, moderne, provokante(?) Ideen vorstellt, muss man ja nicht gleich so arrogant auftreten.
Anja schneidet sich damit eigentlich selbst in den Finger. Ich vermute, dass so einige ehier (mich eingeschlossen) durchaus Interesse daran hätten, weiter über die Sache zu diskutieren und Anja bei der Ideensammlung zu helfen, aufgrund ihres Auftretens dazu aber keine Lust mehr haben.
-
Da Anja es nicht für nötig hält, auf die Kritik an ihrem Umgangston einzugehen, bin ich hier erst mal raus.
Schade eigentlich - die prinzipielle Idee, den Blick noch mehr oder besser gesagt "bewusster" auf die Ästhetik zu legen, finde ich gar nicht verkehrt. Aber der "Stil" von Anjas Beiträgen hat meine Toleranzgrenze längst überschritten. Ich weiß ja nicht, in welchen Foren sie sonst so unterwegs ist, aber von unserem Meerwasserforum hier bin ich ganz andere Umgangsformen gewohnt.
Apropos: Der Begriff "Newbie-Bashing" bekommt für mich gerade eine ganz neue Bedeutung

-
Das Problem ist nicht, dass hier niemand versteht, warum ein Riff im goldenen Schnitt aufgebaut besser aussieht als ein symmetrisches. Auch dass man durch Schluchten mehr Tiefe erzielt, ist wohl allen klar. Und jeder wird versuchen, die Korallen so bunt wie möglich zu setzen.
Aber: Anja vermixt mittlerweile stark die ästhetischen Prinzipien mit den Regeln artgerechter Haltung. Das eine hat mit dem anderen erst mal nichts zu tun. Ich kann Schwimmraum schaffen, wenige kleine Fische einsetzen usw., ganz ohne diese Prinzipien zu beachten.
Mich stört es ungemein, dass sie Becken, die nicht den ästhetischen Prinzipien entsprechen, abwertet, als geschmacklos und nicht zuletzt als das Wohlbefinden der Tiere verletzend bezeichnet.
-
Ich kann und möchte es eigentlich auch nicht mehr ernst nehmen. Zum anderen wird es endlich mal konkret, also für den Fall, dass sie es doch ernst meint...
ZitatOriginal von Anja
Beeinträchtigt moderne Aquaristik das Wohl der Tiere?
(...)
Im Vergleich zur veralteten Aquaristik gibt es in der modernen:Becken, die tiefer sind und durch die Gestaltung auch tiefer wirken
Wolltest du nicht ein Nano aufbauen...?Zitatweniger Steine und mehr Wasser
Unter so manchem "Steinhaufen" verstecken sich filigrane Riffaufbauten, die von oben zwar mit Korallen überwachsen sind, darunter aber immense Bewegungsbereiche für Fische und andere Tiere bieten.Hinzu kommt, dass du offenbar der (falschen) Meinung bist "mehr Schwimmraum = bessere Lebensbedingungen für Fische". Wie schon mehrfach geschrieben wurde, fehlt dir einfach das Wissen. Natürlich gibt es auch freischwimmende Fische, die einfach Platz benötigen. Selbst die schwimmen aber lieber um Aufbauten, Pfeiler, etc. herum. Und ein großer Teil der Fische gehört noch nicht einmal zu den Freischwimmern: Zwergkaiser lieben Steinaufbauten, bei denen sie immer eng entlang des Riffs in dessen Schutz schwimmen können. Baggernde u.a. Grundeln halten sich fast nur in Bodennähe auf, die lernen die oberen 4/5 eines Beckens oft gar nicht kennen. Anemonenfische bewegen sich quasi nie außerhalb ihrer Anemone. Mandarinfische picken von morgens bis abends auf den Steinen und sind nie im Freiwasser zu sehen - mit Ausnahme der abendlichen Balz vielleicht. Falterfische wie der Chelmon rostratus suchen ohne Unterlass entlang des Riffs nach Kleinstlebewesen und Röhrenwürmern, bevorzugt unter Überhängen und an schlecht zugänglichen Stellen. Und so weiter und so fort.
Und jetzt kommst du und verurteilst Becken, die genau diese Bedürfnisse erfüllen?
Klar brauchst du viel Wasser und eher wenige, aber wohl platzierte Steine, wenn du hauptsächlich Doktoren und Lippfische halten willst. Aber gerade in den kleineren Becken werden eher die wenig freischwimmenden Fische gehalten, einfach mangels Beckenvolumen. Die würden sich absolut unwohl fühlen, wenn sie ein kunstvoll gestaltetes Becken mit ganz viel negativem Raum und wenigen, hübsch im goldenen Schnitt angeordneten Steinen bewohnen sollten.
Zitateine Anordnung der Steine nach ästhetischen Prinzipien
Das ist den Tieren ziemlich schnuppe.Zitateher kleinbleibende Tiere
Das ist eine Frage der artgerechten Haltung.Zitateher weniger Fische
s.o.Zitateher weniger verschiedene Arten
Das kann das Wohlergehen tatsächlich beeinträchtigen und lässt sich so pauschal nicht positiv oder negativ werten.ZitatGefährden die genannten Punkte das Wohl der Tiere, verbessern sie es tendentiell, oder sind sie egal?
Teilweise gefährden sie das Wohl der Fische - je nach Besatz, s.o. -
Zitat
Original von Anja
Aber vielleicht kannst du (mal bitte absehen vom Fischbesatz) doch erkennen, welches von den drei Becken aus der veralteten Aquaristik kommt und welche zwei aus Ansätzen der modernen?
Es ist eine Sache zu erkennen, dass die ersten beiden Becken nach anderen Prinzipien gestaltet wurden als das dritte, eine andere ist, ob man das automatisch schöner findet.Ehrlich gesagt finde ich es ziemlich anmaßend, einfach per Rundumschlag quasi alle, die dir hier antworten (und vermutlich auch die meisten, die nicht antworten) als "veraltete" Aquarianer zu bezeichnen, die einen "schlechten Geschmack" haben. Eine wertfreiere Formulierung wäre da in meinen Augen deutlich angebrachter gewesen.
Ich verstehe allmählich wohl schon, worum es dir geht. Und die einzelnen Fotos, die hier mittlerweile auftauchen, zeigen ja, dass es irgendwie auch geht. Aber du übersiehst (mangels Kenntnis im Meerwasserbereich) völlig, dass es noch viele andere Aspekte beim Aufbau und der Pflege von Meerwasseraquarien gibt, und definierst unter diesem eingeschränkten Blickwinkel einfach mal eben pauschal, wer hier gute, moderne Aquaristik betreibt, und wer die geschmacklose, veraltete.
Im übrigen finde ich es keine neue Erkenntnis, darauf zu achten, dass ein Riff nicht symmetrisch aufgebaut ist (unseres wurde selbst erst vor ein paar Wochen dahingehend umgebaut), dass man Schwerpunkte sinnvoll im Becken verteilt, auf die Farbzusammenstellung der Korallen achtet (Komplementärfarben), soweit es möglich ist usw. Dumm nur, wenn die grüne Acropora von der roten Anemone vernesselt wird, wenn die lila Montipora viel mehr Strömung braucht als die orangefarbenen Krustenanemonen usw.
Ich denke auch: Fang doch einfach mal an, bau' dir ein kleines Nano auf und gestalte es mal nach deinen Vorstellungen. Oder mach' zumindest mal eine konkrete Planung, wie es aussehen könnte.
-
Zitat
Original von Anja
Wenn ich so an die häufig vollgestopften Becken denke, wo es kaum noch Schwimmraum und Rückzugsmöglichkeiten gibt, dafür aber fette Rückwände, die fast bis an die Vorderscheibe reichen, dann finde ich die meisten ästhetischen Becken für die Tiere deutlich besser, weil sie durch den negativen Raum und durch das Prinzip weniger ist mehr, eben deutlich mehr Schwimmraum und Rückzugsmöglichkeiten haben.Ich mag es, wenn man vor einem AQ steht und sich fragt „Sind da denn gar keine Fische drin?“ statt schon aus 20 Meter Entfernung die dicken bunten Brummer zu erkennen.
Da stimme ich dir zu! Aber wie Stefan denke ich auch, dass das nichts mit Aquascaping zu tun hat. Nehmen wir noch mal unsere erstes kleines Becken:
- nicht vollgestopft
- viel Schwimmraum
- dennoch mehr als genug Rückzugsmöglichkeiten
- wenig Fische und nicht von weitem zu sehen
Offenbar kann man ein Becken ohne die von dir genannten Makel auch gestalten, ganz ohne Aquascaping zu betreiben

Überhaupt habe ich den Eindruck, dass viele (zumindest immer mehr) Meerwasserquarianer ihre Becken mit Blick auf die o.g. Kriterien aufbauen. Du darfst aber nicht vergessen, dass man auf zweidimensionalen Fotos häufig nicht erkennen kann, ob es sich bei dem Riff um einen "Steinhaufen" handelt oder ob unter den Korallen viele Durchschwimmmöglichkeiten, Überhänge, Höhlen etc. sind. Und je tiefer das Becken, desto weniger kann man auf Fotos die Aufbauten in der Beckentiefe richtig einschätzen.
-
Hallo, Anja,
ZitatOriginal von Anja
ich kann nicht erkennen, dass die Umsetzung der von Paul Whitby beschriebenen Prinzipien (Goldener Schnitt usw.) im Widerspruch zu den Bedürfnissen der Tiere stehen muss.
das habe ich auch nicht behauptet. Du hattest gefragt, was ein "normales" Becken ist, und darauf habe ich dir geantwortet.ZitatDann wäre ein normales Becken als eines, bei dem die Tiere nicht leiden, und ein Becken nach den allgemeinen Prinzipien der Ästhetik (s.o.) wäre eines, wo die Tiere leiden?
Aus welchem meiner Sätze liest du DAS denn heraus...? Aus dem ersten? Ich habe versucht zu erklären, wo der Schwerpunkt bei "normalen" Becken liegt. Das heißt ja nicht, dass es deshalb nicht gut aussehen darf.Vielleicht verstehst du meinen ersten Satz besser, wenn ich das "schlichtweg" mit reinschreibe, das da eigentlich mitklingt:
In einem "normalen" Meerwasseraquarium liegt der Schwerpunkt nicht auf der Gestaltung gemäß irgendwelchen künstlerischen Gestaltungsprinzipien, sondern man baut es schlichtweg so auf, dass sich die Tiere wohl fühlen und es einem selbst gleichzeitig gefällt.
ZitatAuch bei Amano, der ja gestalterisch identische Prinzipien im Süsswasser befolgt, kann ich dadurch keine Beeinträchtigung für die von ihm verwendeten Fische und Garnelen erkennen, lass mich aber gerne eines Besseren belehren.
Von mir bestimmt nicht, ich kenne den ja noch nicht mal
-
Hi, Anja,
in einem "normalen" Meerwasseraquarium liegt der Schwerpunkt nicht auf der Gestaltung gemäß irgendwelchen künstlerischen Gestaltungsprinzipien, sondern man baut es so auf, dass sich die Tiere wohl fühlen und es einem selbst gleichzeitig gefällt.
Ich bin z.B. generell auch ein großer Fan vom goldenen Schnitt (ich fotografiere z.B. auch hobbymäßig), aber wichtiger ist mir ein Aufbau, der auf die Bedürfnisse der Beckenbewohner eingeht. "Gefallen" bedeutet für mich, dass ich tagtäglich gerne ins Becken schaue, und da achtet man, wenn man sich etwas mit der Thematik beschäftigt hat, eher darauf, wie Fische im Futter stehen, ob Streitigkeiten herrschen, ob sich Tiere vernesseln, wie das Polypenbild ist, ob es Algenwuchs oder sonstige Plagen gibt usw.
Mein 112l-Becken von oben lief in dieser Hinsicht hervorragend, bis es - wie so viele kleine Becken - unserem Vergrößerungswunsch zum Opfer fiel. Die "Stäbe" sind Äste einer Gorgonie und die Muschel ist nicht Deko, sondern echt. Auf ihr sollte damals ein Ableger von Scheibenanemonen befestigt werden.
-
Hi,
sieht nach einer Goniopora aus. Das "Go" passt auch

-
Hm, so richtig weiß ich noch nicht, was du meinst. Ich kenne mich mit Süßwasser überhaupt nicht aus, aber zumindest ist es im Meerwasser so, dass sich die Beckenoptik durch das Korallenwachstum permanent verändert. Auch der "poetischste" Riffaufbau ist irgendwann zugewachsen...
Anbei mal ein Foto von unserem ersten Becken. Kein Würfel und brutto 112l, aber na ja

-
Hi,
ich wollte etwas ähnlich wie Alex schreiben. Viele der unterschiedlichen Tiere sind auch irgendwie "Funktionstiere". Nur mal ein paar Beispiele (meist gibt es Alternativen):
- Baggergrundeln für sauberen Sand
- bestimmte Lippfische gegen Turbellarien
- Doktorfische und Kaninchenfische gegen die einen, Algenblennis gegen die anderen Algen
- Falterfische gegen Glasrosen
- Seesterne für den Bodengrund
- Seeigel und Schnecken für die Aufwuchsalgen
- Garnelen zum Putzen der Fische (das ist nicht nur niedlich, sondern vor allem gesundheitsfördernd)
- (meist rote) Anemonen als Heimat der Clownfische
usw.Dann entstehen in einem Aquarium immer "Nischen": Man kann z.B. nur begrenzt viele Freischwimmer einsetzen, hat dann aber immer noch Platz für bodennahe Fische oder eine standorttreue Symbiosegrundel mit ihrem Knallkrebs.
Bei der Korallenauswahl ist es vielleicht schon eher Geschmackssache, aber auch hier besetzen z.B. anspruchslosere Weichkorallen die schattigeren Bereiche im Becken und bunte SPS die oberen Regionen.
-
Hi,
das ist ja gerade besonders merkwürdig: Während der letzten ca. 4 Wasserwechsel haben wir immer das Grotech Salz genommen, weil man da Ca und Mg nach Bedarf zumischt. Die TWW bringen beide Werte auch wie erwartet runter, aber Mg steigt danach "von alleine" wieder. Immerhin steigt Ca jetzt in der Regel nicht mehr. Das war unser Ausgangsproblem. Dank einiger SPS-Ableger scheinen wir mittlerweile immerhin einen minimalen Ca-Verbraucht zu haben.
Aber wo das Mg herkommt... keine Ahnung...
Ach so, doch, eine Zugabe gibt es: NaHCO3, also Natriumhydrogencarbonat zur Erhöhung bzw. Aufrechterhaltung der KH.
-
Hi,
mein Problem liegt gerade anders herum: Mg steigt permanent, obwohl wir nichts zugeben

Kann die Keramik Mg ähnlich wie Ca abgeben?
-
Hi!
Bislang ist leider noch kein Falter geschweige denn ein Pärchen bei uns eingezogen. Wir wollen am liebsten den Xanthurus, aber außer per Online-Bestellung ist da derzeit kein Drankommen.
Allerdings könnten wir einen oder zwei Chaetodon lunula bekommen. Über die haben wir ja noch nicht gesprochen, was ich jetzt gerne nachholen möchte

Wie sieht's mit dem aus? Gleiches Risiko bzgl. Korallenschädigung und gleiche Chance bzgl. der Glasrosen wie bei Xanthurus, Auriga und Kleinii? In dem oben verlinkten Artikel wird er immerin in eine Gruppe mit Kleinii und Auriga einsortiert...
Danke

-
Hallo, Jens,
das klingt nach einem Problem ähnlich meinem, das ich (und andere, zeigte sich vor allem im Nachbarforum) vor einiger Zeit mit ATI-Röhren in einer Fauna Marin Starfire hatte. Schau' mal hier Fauna Marin Starfire T5 und ATI-Röhren --> Problem?
-
Hallo zusammen,
gestern haben wir unsere T5-Leuchte mit 8x80W wieder aus dem Keller geholt und statt der Photon 2x250 HQI + 4x80 T5 übers Becken gehangen.
Hundertprozentig entschieden haben wir uns noch nicht, welche Lampe bleiben sollen, aber ich tendiere doch sehr zur reinen T5-Beleuchtung (nicht so warm, Lampe kann tiefer und vor allem machen zwei Brenner auf 2m doch echt viel Schatten...).
Jetzt geht es um die Bestückung:
Wir haben derzeit vier alte und vier neue Röhren drin:
2x Korallenzucht Coral Plus New Generation (alt)
2x Korallenzucht Fidji Purple (alt)
2x ATI Blueplus (neu)
2x ATI Special (neu)Als alle Röhren brannten fand ich das Licht zu weißlich. Es hatte zwar einen Blaustich, aber es kam mir so vor, als läge ein weißlicher Schleier über allem. Wie wenn man bei einem Foto zu wenig Kontrast eingestellt hat oder der Schwarzwert zu tief ist.
Dann ließen wir nur die bunten Röhren laufen, also
2x ATI Blueplus
2x Korallenzucht Fidji PurpleWow!! Das Licht fand ich genial! Natürlich etwas zu dunkel insgesamt, aber so schön farbig sah unser Becken noch nie aus
Die Fische leuchteten, die Korallen sowieso, sowohl Blau- als auch alle anderen Farbtöne kamen wunderbar zur Geltung. Selbst die "braunen" Lederkorallen schimmerten plötzlich bunt, d.h. die fluoreszierenden Farben wurden hervorragend dargestellt.Komischerweise hatte ich früher immer etwas gegen die Purple Röhren, aber ich vermute, dass das daran liegt, dass wir unsere T5-Leuchten allesamt immer fast auf dem Becken aufliegen hatten, so dass sich das rote Licht nicht gut untermischen konnte. Man sah nämlich immer bunte Streifen im Becken...
So, jetzt kommt die Frage: Wie kann ich die 8x80W so bestücken, dass ich diese Farben wie bei Purple : Blau in 1:1 erhalten kann und es ingesamt natürlich etwas heller wird - aber: OHNE dass es dabei wieder diesen weißlichen Schleier gibt? Natürlich sollen die vier neuen Röhren dabeibleiben, aber das dürfte wohl kein Problem sein.
Was haltet ihr von:
3x ATI Blueplus
2x ATI oder Korallenzucht Fidji Purple
3x ATI Specialoder
3x ATI Blueplus
2x ATI oder Korallenzucht Fidji Purple
3x ATI Coral Plus (insgesamt zu blau?)oder
3x ATI Blueplus
3x ATI oder Korallenzucht Fidji Purple
2x ATI Special (zu wenig weiß?)Vielen Dank fürs Lesen und Mitdenken

-
Hi,
wir haben gestern unsere T5-Leuchte 8x80W reaktiviert. Es sind (noch) vier alte Korallenzucht-Röhren drin und vier erst kürzlich neu gekaufte ATI. Die Lampe läuft einwandfrei, d.h. die ATI sind definitiv seit unserem Problem damals geändert worden.
Hast du noch etwas zu deinem aktuellen Problem herausgefunden?
-
Hm, schade, dass bei dir gleich mehrere Seehasen die Algen verschmähen. Unserer hat die nämlich alle beseitigt, und mit dem kleinen Aufwuchs wurden das Fuchsgesicht und die Schnecken fertig.
Beim Ausrupfen ist es meiner Erfahrung nach besser, wenn man die Algen erst etwas wachsen lässt, bis man sie als ganzen Büschel und quasi rückstandslos ablösen kann. Das liegt dann wahrscheinlich nicht nur an der Größe, sondern auch am Alter der Algen.
Viel Erfolg!
-
Hi!
Wir haben vor knapp zwei Jahren ein Becken mit ähnlichen Maßen (200x80x60) ebenfalls als Raumteiler geplant. Ich sage aber schon mal vorneweg, dass es mittlerweile an der Wand steht
ZitatOriginal von nar-ya
12mm Glas mit Seitenstreben
15mm Bodenscheibe, sollte diese zweigeteilt sein ?
Wir haben uns bei der 60er Höhe für 12mm mit einfacher, ungeteilter 15mm-Bodenscheibe entschieden. Ich wollte nicht über die 60cm Höhe hinaus gehen, weil darüber meist 15mm empfohlen werden. Da uns 70cm zu hoch zum Hantieren waren, hätten wir für die 5cm mehr Höhe deutlich mehr bezahlt, was sich in meinen Augen nicht gelohnt hätte.
ZitatWas ist nach Eurer Erfahrung besser 2 Querstreben oder eine ?
Kommt ewas auf das Becken und deine Vorlieben an. Wir haben zwei Querstreben und ich bin sehr froh darum. Sowas wie der lange Coral Pick lässt sich mal schnell ablegen und bei diversen Umbauaktionen war es auch günstig, etwas mehr kurzzeitig verfügbare Ablagefläche für Steine oder Korallen zu haben.
Natürlich kommt es auch auf das geplante Licht an.ZitatGröße des Ablaufschachts ? Wieviel Platz braucht man für eine 40er + 32er + 25 Notablauf ?
Ablaufschacht 5 cm tiefer als das Becken.
Kann ich nichts zu sagen, wir haben die Technik in einem Technikabteil im Becken integriert.ZitatUntergestell:
Hier würde ich gerne auf marine systems gehen, jeweils mit 19er Siebdruckplatte unten und oben.
Welche Höhe empfehlt Ihr mir ? Gestell inkl der Platten ? Ich tendiere zu einer 85er Höhe, damit man im Technikbecken noch genug fummeln kann und sich nicht so tief bücken muss, wenn man im Becken etwas sehen möchte
Das Alugestell hatten wir uns auch überlegt, haben uns dann letztlich aber für ein richtiges, stabiles Stahlgestell entschieden. Da sind keine Scherwände zur Aussteifung nötig und man kann eine Verkeidung prima mit Magneten befestigen. Wir haben auch oben und unten eine Siebdruckplatte drauf.Für den Aufbau als Raumteiler würde ich dir Riffkeramik kombiniert mit Lebendgestein empfehlen. Informier' dich aber vorher genau über die Keramik. Die Becken laufen eben nicht genauso wie mit LG. Manches dauert z.B. etwas länger, Keramik gibt Calcium ab usw. Aber die Aufbaumöglichkeiten gerade für einen luftigen Raumteiler sind natürlich genial.
Unser Becken als Raumteiler findest du hier Raumteilerfrage
Viel Spaß bei der Planung

-
Hi,
das ist eine Hydnophora, vermutlich diese http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/658_Hydnophora_exesa.htm.
Zu der Euphyllia kann ich leider nichts sagen

-
Hi,
das macht den Einsiedlern nichts aus
Mir ist es als Kind beim Muscheln-/Schneckensammeln früher am Meer häufig passiert, dass die vermeintlich leeren Gehäuse plötzlich durch die Ferienwohnung krabbelten *hust* -
Hallo zusammen,
beim Beckenumbau haben wir auch unseren Keramikschacht (mit Abschäumer und Rücklaufpumpe drin) umgebaut und konnten dabei zum ersten Mal seit längerer Zeit einen Blick auf die Innenseite der Keramik werfen. Die Wände sind von oben bis unten voll mit weißen Eiern(?). Sie sind ca. 3mm lang, etwas länger als breit und in gleichmäßigen Abständen von etwa einem Zentimeter über die Keramikrückseite verteilt.
Weiß jemand, was da so in Massen brütet? Könnten es Gelege der vielen Flohkrebse sein, die da rumwuseln, oder sehen die anders aus?
Danke euch

-
Unser Mini BK 180 steht sogar im Becken (integriertes Technikabteil) auf Lichtrasterplatten. Weil das Abteil genauso hoch ist wieder der Rest des Beckens haben wir aus mehreren Plattenstücken ein Gestell für den Abschäumer gebaut. Es vibriert nichts und hält das Ding hält sehr gut

-
Kugeln trifft es schon ganz gut, das sind Kugelalgen
Sie sind prall und evtl. glänzend, richtig? Sieht man auf den Fotos nicht so gut.Kugelalgen können sich recht stark vermehren. Beim Entfernen soll man wohl darauf achten, dass sie nicht aufplatzen, weil sie dann angeblich ihre Sporen überall verteilen. Die Theorie ist aber glaube ich umstritten.
