Beiträge von Azalee

    Hi,

    gehört wahrscheinlich nicht hierher, aber wieviel Effekt hat denn ein simulierter Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergang im Alltag? Bei mir gibt's im Sommer einen natürlichen Sonnenaufgang, weil nicht alle Rollläden unten sind, und im Winter geht die Sonne schlagartig um 6.30 Uhr auf, wenn ich neben dem Aquarium frühstücke :grinning_squinting_face:

    Gruß,
    Christiane

    Hallo!

    Eine unserer beiden Valenciennea wardii hat seit ein paar Tagen eine Verletzung am Maul. Sie sperrt ihr Maul seither meistens auf und "gähnt" häufig. Vermutlich tut die Stelle weh oder ist zumindest unangenehm. Fressen und schwimmen ist normal und baggern tut sie auch noch.

    Ich vermute, dass irgendetwas Spitzes die Verletzung verursacht hat, vielleicht ein Seeigelstachel oder die Schere eines gehäuteten Krebses. Wie kann ich die Heilung unterstützen und wie bedrohlich ist die Sache?

    Danke und Gruß,
    Christiane



    Hi,

    danke für die Antwort. Also nach Möglichkeit rausfangen, wenn man mal behandeln muss. Ich frage, weil mir ein Händler erzählt hat, dass es sinnvoll sei, manche Fische grundsätzlich (am besten vor dem Einsetzen) zu entwurmen, weil sie anfällig für Würmer seien. Das hänge wohl auch vom Fanggebiet ab. Er dachte dabei allerdings auch an Würmer im Verdauungstrakt, also Darmwürmer.

    Viele Grüße,
    Christiane

    Hallo!

    Ich wüsste gerne, ob man Tremazol auch übers Futter dosieren kann, wenn Stachelhäuter im Becken sind. Also Seesterne, Igel, Seewalzen etc. In der Anleitung von Sera steht, dass es unverträglich für Stachelhäuter sei, aber dort wird auch - im Gegensatz zur Beschreibung im Korallenriff-Artikel - die Dosierung ins Wasser geschildert. Das ergibt natürlich eine höhere Konzentration als bei Dosierung übers Futter. Ist letzteres also unbedenklich? Besonders wegen (eventuell giftiger) Seewalzen wäre das ja interessant... :face_with_rolling_eyes:

    Danke und Gruß,
    Christiane

    Hi!

    Die zwei Wochen waren, glaube ich, für den Normal-/Idealfall gedacht, dass kein Tier beim Einsetzen erkrankt ist. Wenn Pünktchen da waren, sollte die UV natürlich noch länger laufen, das sehe ich auch so.

    Gruß,
    Christiane

    Hi!

    Bei mir läuft die UVC auch über Bypass: TB --> über Tunze Master (RFP) nach oben zum T-Stück --> links geht direkt Richtung Becken, rechts macht den Umweg über die UVC --> weiteres T-Stück führt beide Teile wieder zusammen.
    Der Bypass besitzt nach dem ersten T-Stück noch einen Kugelhahn, um den Durchfluss für die UVC schön gering zu halten. Ich habe übrigens 36Watt laufen bei 300l Bruttovolumen + 50l TB. Meine UV-Anlange ist die Aqua Medic HeliMax. Die führt das Wasser im Inneren in Spiralen und ermöglicht so eine lange Kontaktzeit bei relativ kompakter Größe :smiling_face:

    Seit die UVC läuft, hatten nur zwei neu eingesetzte Fisch noch mal ein paar Pünktchen; nach ein paar Tagen war die Sache erledigt, außerdem tauchten bei keinen weiteren Fischen Pünktchen auf.

    Eine Frage zu diesem Thema habe ich allerdings selbst: Mein Händler hat mir empfohlen, die UV-C mind. 2 Wochen vor und nach dem Einsetzen neuer Fische laufen zu lassen, danach könne ich sie wieder abschalten, sofern alle Tiere gesund sind natürlich. Was haltet ihr davon? Ich weiß natürlich, dass die Erregerdichte schnell wieder ansteigen kann, wenn die UV abgeschaltet wird, aber die Idee ist wohl, dass die Erreger mehr oder weniger alle eliminiert worden sind oder die Dichte so gering ist, dass ohne kranke Fische als "Wirte" nichts weiter passieren kann.
    Aus Energiespargründen und um die Lebensdauer der UV-C zu verlängern, wäre das natürlich eine interessante Idee. Ich traue mich aber nicht abzuschalten... :winking_face:

    Viele Grüße,
    Christiane

    Zitat

    Original von NiklasW.
    Nun habe ich eine 9 Watt Anlage (1 Watt mehr als meine alte), ok 9 watt ist auch nicht die Welt aber etwas bringt es ja.

    In den zwei Stunden wurden jetzt bereits 2000L bestrahlt :thup ich hoffe, dass so eventuell bestehende Erreger geplättet werden.


    Hi,

    sorry, aber 9 Watt sind zuwenig und 1000l/h ist zuviel :frowning_face:
    Bei mir läuft eine 36W UV-C bei 300l Beckenvolumen und mit einer Durchflussgeschwindigkeit von ~300l/h.

    Außerdem setzt die spürbare Wirkung erst nach einer Laufzeit von Wochen (wie lange genau, da möchte ich mich nichts festlegen) ein, weil die Keimrate nur sehr langsam gesenkt wird. Die geringe Leistung und der große Durchfluss bremsen zusätzlich.

    Gruß,
    Christiane

    Hi!

    Ganz frisch importierte Fische sollte man entweder direkt mitnehmen, also so dass der Fisch nur einmal umgesetzt werden muss, oder aber ihn einige Tage beim Händler lassen. Ich würde aber klar letzteres empfehlen :winking_face:

    Gruß,
    Christiane

    :winking_face_with_tongue: Ach du meine Güte! Sowas habe ich noch nicht gesehen... Lebt der Fisch noch? Wie sieht er aus? War er vielleicht vorher schon krank, geschwächt oder sonstwas? Und wie groß ist deine Anemone? Ist das die aus Frankenberg? Dann weiß ich ja, wie groß sie ist :winking_face:

    Gruß,
    Christiane

    Hallo, Stefan!

    Neben zwei V.wardii Grundeln sind in meinem Sand noch 1 Archaster angulatus (grabender Seestern) und ca. 10 Nassarius vibex (grabende Schnecken) unterwegs. Lokal hält der Knalli seinen Bereich natürlich ebenfalls sauber. Die Schnecken sind allerdings vermutlich die einzigen der Putzkolonne, die auch schwer zugängliche Ecken erreichen.

    Viele Grüße,
    Christiane

    Hallo,

    die Grundel sieht wirklich nicht gut aus... Was Medikamente angeht, da hört man von Malachitgrün immer, dass es bei Verabreichung übers Futter keinen Schaden in einem Riffbecken anrichten kann. Selbst ausprobiert habe ich das aber noch nicht, sondern es nur im Quarantänebecken gefüttert.

    Knoblauchsaft (frisch gepresst oder aus der Apotheke bzw. dem Reformhaus) im Futter unterstützt die Fische ebenfalls.

    Dieser Artikel führt quasi alle Möglichkeiten auf, die du hast: klick.

    Viel Erfolg!
    Christiane

    Hi!

    Ruedi: Ok, ich dachte mir schon so etwas bzw. konnte es auch nicht so richtig glauben... Beide Anemonen trieben aber nicht herum. Die eine saß an einem Stein, ließ aber schnell los, die zweite klebte an der AQ-Scheibe und war auch einfach abzulösen. Letztere wurde im Händlerbecken fleißig von Clownfischen gekuschelt.

    Fischsuppe: Beide Anemonen haben bei uns mehrere Standorte ausprobiert, und ich bin mir sehr sicher, dass in den jeweiligen Ritzen niemand anderes hauste. Merkwürdig ist auch, dass zwar beide eingingen, aber vorher ein ganz unterschiedliches Verhalten zeigten: Die erste wollte ja immer direkt in den Schatten und ging - wenn überhaupt - nur auf, wenn kein Licht oder Dämmerlicht angeschaltet war. Die zweite setze sich zwar schön ins Licht, später auch direkt oben auf die Riffsäule, machte aber trotzdem nach ein paar Wochen nicht mehr auf und löste sich "in der prallen" Sonne schließlich auf :frowning_face:
    Die Anemonen waren von verschiedenen Händlern. Beide stammten aus Teilungen, ich glaube beide Male von Privatleuten. Leider weiß ich nicht, wie lange sie schon im Händlerbecken waren bzw. wie lange die Teilung her war.

    Viele Grüße,
    Christiane

    Hi!

    1. zu Händlern: Direkt in Kassel ist wenig los in Sachen MW. Meistens fahren wir deshalb (für Fische) etwa eine Stunde (Frankenberg), wo ein guter Händler ansässig ist.

    2. Dem Zwergkaiser geht es wieder gut. Die Abschürfungen sind kaum noch zu sehen und die Pünktchen schon seit mehreren Tagen komplett verschwunden. Das Mädel hatte in der Hinsicht sowieso deutlich weniger Probleme. Beide fressen wie die Scheunendrescher, vertragen sich mit allen anderen und balzen regelmäßig. Schaut also alles gut aus :smiling_face:

    Das Ektozon habe ich an zwei Tagen hintereinander in der vollen Dosis gegeben. Man weiß ja nachher nie, ob es auch so besser geworden wäre, aber nach der ersten Zugabe des Mittels sah das Ferrugata-Männchen schon am nächsten Tag besser aus ("glattere" Haut).

    Danke für die Hilfe und viele Grüße,
    Christiane

    Hallo!

    Also, ein weiterer Händler sagte mir jetzt, dass seiner Erfahrung nach Nachzuchten von Kupferanemonen generell empfindlicher seien als Wildfänge. Allerdings gibt es ja viele Gegenbeispiele... Ich möchte furchtbar gerne wieder ein Anemome halten, nicht zuletzt weil dann ja auch wieder Clownis einziehen könnten ;), aber ich habe echt Sorge, dass es auch die nächste nicht schafft :frowning_face: Ich möchte daher erst herausfinden, woran es gelegen haben könnte, bevor wieder eine einzieht.

    Claudias Tipp würde ich bei einem erneuten Versuch dahingegehen verwenden, dass nur noch Anemonen in Frage kommen, die schon eine gewisse Größe haben und die nicht eben erst geteilt wurden (wie lange sollte das mind. her sein?).

    Was kann ich noch tun?

    Danke und viele Grüße,
    Christiane

    Jap, genau :smiling_face: John ist auch mein Händler des Vertrauens *g* Von ihm haben wir schon eine ganze Menge gelernt. Wir haben am Freitag dort unser Wardii-Pärchen und ein Seenadel-Pärchen geholt.

    Hast du Lust, dich mal ein bisschen auszutauschen? Ich glaube, ich kann noch keine PNs schreiben, habe das hier noch nicht so recht verstanden. Du kannst mir aber auch mailen: Azalee"at"email.de.

    Lieben Gruß,
    Christiane

    Hi!

    Nach allem was ich gehört/gelesen habe, sollte das kein Problem sein. Hier schwimmen zumindest ein Bipartitus und ein Chrysus völlig friedlich miteinander umher. Probleme gibt es evtl. eher innerhalb der Arten; gerade der Bipartitus soll da ja recht problematisch sein, weil der zum Männchen gewordene Fisch das/die Weibchen extrem jagt.

    Gruß,
    Christiane

    Hi,

    4x39W reichen. Allerdings würde ich die verlinkte Lampe auf keinen Fall kaufen. Ich hatte sie knapp vier Wochen im Einsatz, bis sie mir zwei neue, teure Röhren kaputtbrannte. Zum Glück war das innerhalb der Rückgabefrist bei ebay. Seither habe ich eine ATI Sunpower und bin sehr zufrieden. Die China-Leuchte von ebay hat außerdem keine Einzelreflektoren und ihr fehlen noch ein paar weitere Qualitätsmerkmale.

    Gruß,
    Christiane

    Hallo, Thorsten, vielen Dank für die Antwort.

    Ich habe vorhin Ektozon ins Wasser gegeben (1 TL auf 50l, also 5 TL). Laut Anleitung kann es alle 24 Stunden nachdosiert werden, in welcher Höhe - speziell bei MW - steht dort aber nicht. Gibt es da eine Empfehlung? Die erste Dosis entsprach der Angabe für Becken mit Wirbellosen.

    Malachitgrün haben wir ebenfalls noch hier (Costapur). Das füttere ich jetzt einmal täglich, also nur in einem Teil der Fütterung. Derzeit gibt es hier morgens in Knoblauch eingeweichte Flocken, ebenso zwei-, dreimal am Nachmittag und abends mit Vitaminen angereichertes FroFu. Eine Nachmittagsmahlzeit wird dann durch Flocken mit Malachitgrün ersetzt.

    Die Kaiser sind munter wie seit Beginn und balzen auch miteinander. Zumindest halte ich ihr Verhalten für eine Balz (umkreisen und dabei Wechsel von einer Schräglage in die andere). Die Pünktchen haben nicht zugenommen, die aufgeschürfte Stelle sieht unverändert aus. Ich hoffe, dass man in den nächsten Tagen eine Besserung erkennen kann.

    Danke für deine und eure Hilfe,
    Christiane

    Hallo, Armin,

    sorry, die Angaben meiner Spindel beziehen sich natürlich auf 25°C. Mir ist schon klar, dass man Dichteangaben nur bei gleicher Temperatur vergleichen darf. Deshalb schrieb ich ja von der Umrechnung auf 25°C. Kurz: Immer wenn ich vergessen habe, die Temperatur anzugeben, meine ich 25°C :smiling_face:

    Zu der Abweichung: Das Problem ist meiner Meinung nach die Differenz (also 1 Tausendstel), sondern dass dass wir nicht wissen, in welche Richtung der Spindelwert abweicht. Zwischen der Refrakmessung und dem Calculator liegen ja dann theoretisch schon 2 Tausendstel. Und wir wissen nicht, ob der tatsächliche Wert drunter, drüber oder irgendwo dazwischen liegt. Es wäre ja sogar möglich, dass alle drei Komponenten fehlerbehaftet sind...

    Hinzu kommt noch folgendes: Ich habe kürzlich noch mal mit meinem Händler gesprochen. Zu seiner Messweise meinte er, er lasse sein Beckenwasser zusätzlich regelmäßig in einem Labor professionell testen. Die Werte entsprächen immer genau seinen Messwerten. Da er aber die Dichte nannte (er hat 1,022 in den Becken), weiß ich nicht sicher, ob er - wie ich - automatisch von der Dichte bei 25°C gesprochen hatte oder bei 20°C. Wenn das Labor sich nämlich auch auf 20°C bezieht, wäre es ja nicht weiter erstaunlich, dass die Werte übereinstimmen...

    Wenn wir das nächste Mal dort sind, löchere ich ihn noch mal :winking_face: Und dann lese ich für unser Wasser mal rechts im Refrak ab :grinning_squinting_face:

    Danke noch für den Tipp wegen der Euphyllia. Der geht's prima, das beruhigt mich schon mal :winking_face:

    Viele Grüße,
    Christiane

    Hallo, Thorsten, danke für deine Antwort. Die Pünktchen sind tatsächlich wieder sichtbar, nachdem einige Tage Ruhe war. Das entspricht ja auch dem Erregerzyklus.

    Die Artikel kenne ich. Das Anreichern des Futters mit Malachitgrün macht ja leider nur Sinn, wenn man die betroffenen Fische gezielt füttern. Ich habe aber keine Ahnung, wie ich verhindern kann, dass unsere beiden Lippis und drei Grundeln mitfressen.

    Eine starke UV (36W bei 300l) läuft seit ca. 2 Monaten.

    Leider weiß ich nicht, warum überhaupt die Pünktchen ausbrechen. Wir hatten das schon einmal bei neu eingesetzten Fischen (Gramma loreto), die letztlich nicht nur selbst starben, sondern auch drei weitere Fische mitrissen. Damals lief allerdings noch keine UV. Von der erhoffe ich mir, dass sie zumindest die Übertragung auf andere Fische verhindert. Trotzdem wüsste ich wirklich gerne, wie wir das in Zukunft verhindern könnten. Es ist ja quasi immer eine Zitterpartie, wenn neue Fische kommen...

    Die Vermutung unseres Händlers ist ja übrigens, dass unsere Dichte zu hoch ist. Näheres dazu habe ich unter "Wasserchemie" in meinem Refraktor-Thread gepostet.

    Ich gebe jetzt also Ektozon ins Becken (das Mittel haben wir hier). Da passiert dann aber nichts, gell? Also, an den Wirbellosen :winking_face:

    Danke und viele Grüße,
    Christiane

    Hallo!

    Unser Ferrugata-Männchen hat auf einer Seite - vermutlich wegen Scheuerns aufgrund von Pünktchen in den ersten Tagen nach dem Einsetzen (jetzt sind nur noch minimal welche zu sehen) - etwas Hautabschürfungen. Sie scheinen ihn zu jucken, jedenfalls scheuert er sich dort manchmal noch und drängte sich neulich unseren Putzergarnelen fast schon auf.

    Kann ich außer vitamin- und knoblauchreichem Futter noch etwas tun, um den Heilungsprozess zu beschleunigen? Ektozon soll ja beispielsweise geeignet für die Anwendung im Meerwasser sein, oder? Ist das eine Möglichkeit? Oder vielleicht Easy Life oder Tetra Aqua Safe?

    Danke für eure Tipps!
    Christiane

    Hallo!

    Danke für eure Antworten. Nur weiß ich leider dennoch nicht sicher, welche Salzdichte ich eigentlich in meinem Becken habe :frowning_face:

    Folgendes Problem: Ich besitze eine (kleine) Spindel, ich glaube von TM. Sie zeigte 1,022. Bei einem Händler ließ ich (nur interessehalber) neulich mit einem Refrak gegenmessen. Der Wert zeige 3,5-4 Tausendstel mehr an als unsere Spindel, also knapp 1,026. Er hatte allerdings die linke Skala abgelesen und damit - wie ich mittlerweile weiß - vermutlich einen klassischen Fehler gemacht, nämlich ein 20/20 Refrak ohne Umrechnung verwendet. Am Telefon sprach ich ihn darauf an, und er meinte, dass das zwar im Prinzip stimme (umrechnen auf 25°C usw.), dass aber die Abweichung nicht sooo groß sein könne. Naja, 1,026 bei 20°C und Eichung auf 20°C entsprechen aber 1,0227, also würde unsere Spindel nur 0,7 Tausendstel zu wenig anzeigen.

    Jetzt kommt Problem Teil 2: Weil zwei neu eingesetzte Fische einen leichten Pünktchenbefall hatten (mittlerweile vollständig verschwunden) und weil wir trotz allem Sorge hatten, eine deutlich zu hohe Salzdichte zu haben, senkten wir die Dichte leicht ab (ganz langsam und nicht zu viel). Bei einem Teilwasserwechsel haben wir dann das frisch angesetzte Salzwasser gemessen. Es war mittels Aqua Calculator auf 1,019 (wegen der Absenkung) angesetzt worden, die Spindel behauptete (umgerechnet auf 25°C) aber gut 1,020, also gut 1 Tausendstel zuviel! Jetzt wissen wir gar nicht mehr weiter :frowning_face:

    Zusammengefasst: Im Vergleich mit einem Refrak zeigt unsere Spindel (auch nach Umrechnung) knapp 1 Tsd. zu wenig an, im Vergleich zum Rechner gut 1 zuviel. Und was stimmt jetzt??

    Leider weiß ich nicht, was das Refrak des Händlers auf der rechten Seite angezeigt hatte (es war ein altes Teil von Aqua Medic, allerdings schon mit Termperaturausgleich). Diese Angabe wäre vermutlich die zuverlässigste, oder?

    Ach ja, was auch immer wir mittlerweile für eine Dichte im Becken haben, welche Korallen/Anemonen (Steinis, Weiche, Leder...) würden eigentlich zuerst ein verändertes Verhalten zeigen, wenn ihnen die Dichte zu tief bzw. zu hoch wäre?

    Danke für eure Hilfe und viele Grüße :smiling_face:
    Christiane

    Hallo, Claudia,

    danke für deine Antwort. Die manuelle Teilung kann ich zwar nicht ausschließen, glaube ich aber nicht so recht. Sicher bin ich mir aber nicht. Die Anemonen stammten von unterschiedlichen Händlern und sind, soweit ich das verstanden habe, jeweils private Nachzuchten. Bei dem einen Händler (erste Anemone) fällt mir allerdings gerade ein, dass er vier (!) hatte, die alle vom gleichen Muttertier stammten, so seine Aussage. Da sie etwa gleich groß waren, liegt es hier eigentlich schon nahe, an eine manuelle Teilung zu denken...

    Andere Korallen, Anemonen oder sonstiges störten die Kupferanemonen nicht. So dicht ist unser Becken noch nicht besetzt :winking_face: Außerdem achten wir darauf und setzen ggf. Tiere um.

    Lieben Gruß,
    Christiane

    Hallo!

    Ich könnte meinen Thread fast schon "Warum sterben mir immer die Anemonen Vol.2" :frowning_face:

    Das Problem ist, dass nun schon zum zweiten Mal eine E.quadricolor (jeweils recht klein, Nachzucht) eingegangen ist. Beim ersten Mal hatte ich gehofft, einfach Pech gehabt zu haben bzw. hatte auch eine Nährstofflimitierung in Verdacht, weil NO3 n.n. war. Diesmal aber habe ich darauf streng geachtet (NO3 wird notfalls mit Nitrat Plus auf 1mg gehalten) und weiß einfach nicht mehr weiter.

    "Symptome": Die 1. Ane (das war im Sommer) fühlte sich von Beginn an nicht wohl, zog sich ständig zusammen, suchte besonders dunkle Stellen auf und verdaute ihre Zooxanthellen. Die 2. stand erst einige Wochen gut da, fing dann ebenfalls an, ständig auf- und zuzugehen, wanderte unablässig und löste sich gestern schließlich auf.

    Es gibt im Becken viele Standorte, die ich für ideal halte (ich weiß, Hauptsache, die Anemone findet sie gut ;)), also verschiedenes Angebot an Strömung und Licht in unterschiedlicher Kombination. Außerdem sind keine Clownfische im Becken, die sie stressen könnten.

    Die Wasserwerte sind allesamt gut:
    NO3 ~1mg
    NO2 n.n.
    PO4 ~0,05
    KH 6,0
    pH 8,2
    Ca 408
    Mg 1300
    ~25°C
    Dichte 1,022

    Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr ein paar Ideen hättet, woher die Probleme rühren könnten. Langfristig würde ich gerne eine Kupferanemone halten, aber jetzt muss erstmal eine Erklärung für die Probleme her.

    Viele Grüße,
    Christiane

    Guten Morgen,

    ok... Wie ist das denn eigentlich mit der Dichte: Ist für das Wohlbefinden der Fische bzw. Korallen etc. die Gesamtdichte (also Salz plus sonstige gelöste Stoffe) oder nur die Salzigkeit (also reiner Salzanteil) wichtig?

    Theoretisches Beispiel: Wenn in einer Salzmischung A ein besonders niedriger, in einer anderen B ein besonders hoher Anteil an Mineralstoffen, Calcium, Magnesium und so weiter enthalten ist, ist dann bei beiden Anmischungen die Empfehlung für die Fische die gleiche Dichte oder sollte Wasser, das mit prozentual weniger Salz (B) angemischt wurde, zum "Ausgleich" der Salzigkeit eine höhere Dichte enthalten?

    Mir ist dabei schon klar, dass es wohl kaum so nennenswert große Unterschiede geben dürfte. Mich interessiert dabei die theoretische Überlegung :smiling_face: Außerdem ist auch klar, dass vor allem die Konstanz der Dichte entscheidend ist und weniger der tatsächliche Wert - in einem vernünftigen Rahmen natürlich.

    Danke und Gruß,
    Christiane

    Hi,

    okay, danke für den Hinweis bzgl. der Abweichung. Das mit der relativen Dichte ist klar :winking_face:

    Was ist denn der Unterschied daran, ob ein Refrak für Kochsalz oder Meersalz gemacht ist? Liegt es daran, dass Kochsalz rein ist im Gegensatz zum Meersalz?

    Wie ist das bei (namhaften) MW-Aquaristikherstellern, z.B. AM, kann man da davon ausgehen, dass sie die Geräte speziell für den Einsatz im Meerwasserbereich bauen und dass es dann keine Abweichungen geben dürfte?

    Danke und Gruß,
    Christiane

    Halt, stop, ich glaube, ich hab' es verstanden :smiling_face:

    Auf der Basis meines Geschreibsels hier haben mein Mann und ich eben noch mal ausgiebig die ganze Thematik gedanklich vor uns ausgebreitet :winking_face: Jetzt ist es klar.

    Das Problem ist/war, dass der Begriff Temperaturkompensation nicht wirklich klar ist. Es kann aber nur so gemeint sein, dass irgendetwas (ob mechanisch oder sonstwie) in temperaturkomp. Refraks bei jeder Temperatur zwischen 10° und 30°C die Anzeige so ausgibt, dass die Werte für 20°C gelten. Wobei der linke Wert (Dichte) nicht nur auf 25°C hochgerechnet werden muss, sondern auch noch einberechnet werden muss, dass sich der Dichtevergleich auf 20°C warmes Reinstwasser bezieht, was nicht 1 kg wiegt, sondern weniger (hat Malte ja auch schön erklärt). Aber egal, worauf sich der linke Wert bezieht, die Salinitätsangabe stimmt immer. Vorausgesetzt, man hat eine Temperaturkompensation.

    Also wir messen von jetzt an nur noch in Salinität :grinning_squinting_face:

    Viele Grüße,
    Christiane

    Hi!

    Ich beschäftige mich gerade mit der Überlegung, einen Refraktometer anzuschaffen, weil wir unserer Spindel nicht so richtig trauen. Beim Lesen sind aber leider Unklarheiten entstanden, speziell bezüglich der Temperaturkompensation, wie sie z.B. der Ref. von Aqua Medic besitzt:

    Grundsätzlich:
    - Die Spindel misst und zeigt die Dichte an, die - sofern das AQ-Wasser diese Temperatur nicht schon besitzt - auf 25°C umgerechnet werden muss.
    - Der Refraktometer misst (auf Basis der unters. Lichtbrechung) ebenfalls die Dichte. Die zeigt er links an, die Salinität rechts.

    Hier steht einerseits, dass Ref. auf 20°C geeicht sind und man daher nur die Salinität (rechts) beachten soll. Ansonsten müsse man die Dichteangabe immer auf 25°C umrechnen, um z.B. die gewünschten 1,023 zu erhalten. Andererseits wird dort davon geschrieben, dass die meisten Ref. eine Temperaturkompensation besitzen; ich verstehe aber leider nicht, was genau in welche Richtung kompensiert wird.

    Daher verstehe ich folgendes nicht:
    1. Zwar ist die Salinität nicht temperaturabhängig, die beiden Skalen im Ref. sind ja allerdings fix. D.h. wenn der Ref. sich auf 20°C bezieht, stimmt ja auch die Angabe zur Salinität nicht, es sei denn, der Ref. zeigt die Dichte bzgl. 20°C und die umgerechnete Salinität bzgl. 25°C an.
    2. Wo genau wird "kompensiert"? Bei der Umrechnung der Spalten (s. 1.)? Oder ist gemeint, dass die Umgebungstemperatur egal ist? In der Bedienungsanleitung des Ref. von AM steht, dass man mit 20°C warmen Wasser eichen soll und das Gerät danach den Ausgleich bei einer Umgebungstemperatur zwischen 10° und 30°C schafft. Das hieße aber, dass man beruhigt auch die Dichte ablesen könnte. Obendrein weiß der Ref. ja nicht, wie warm es gerade ist...

    Konkret: Vorausgesetzt, ein temperaturkompensierendes Ref. wurde korrekt bei 20°C mit destilliertem Wasser geeicht, darf man dann nur die rechte (Salinität) oder beide Spalten (auch die Dichte) ablesen und als richtigen Wert verstehen oder muss noch etwas umgerechnet werden?

    Ich weiß, es gibt schon etliche Threads dazu, viele habe ich auch bereits gelesen, aber klar ist es mir immer noch nicht... Ich kenne auch den (super geschriebenen) Artikel von Malte, aber selbst da bleibt für mich manches offen.

    Danke an alle, die sich meinem Problem annehmen :grinning_squinting_face:

    Viele Grüße,
    Christiane

    Hi,

    ich habe es so ähnlich gemacht: Rahmen aus Holz, und zwar diese Winkelleisten aus dem Baumarkt. Die kann man direkt auf den Beckenrand legen und hat gleichzeitig eine kleine Verblendung von ca. 2-3cm. Beim Holzrahmen ist die rückwärtige Seite kein Winkelholz, sondern eine einfache flache Holzleiste, die unseren Überlauf ausspart. Sie liegt auch nicht AUF dem Beckenrand, sondern über dem Längssteg, so dass Pumpenkabel etc. herausgeührt werden können.

    Als Netz habe ich allerdings etwas Feinmaschiges verwendet (lichtdurchlässige Gaze für Beetabdeckungen), weil ich sonst befürchten würde, dass kleine Fische in den Maschen hängenbleiben.

    Viele Grüße,
    Christiane

    Hi,

    lass' den Abschäumer nur nachts laufen und schön trocken eingestellt, wenn du das nicht sowieso schon machst :winking_face: Außerdem Frostfutter nicht ausspülen, sondern nur auftauen lassen und dann ins Becken. Mehr füttern, auch wenn das vielleicht vorübergehend Mulm nach sich zieht, evtl. extra Korallenfutter (Plancto oder sowas) oder auch Staubfutter, das bringt auch Nitrat.

    Viel Erfolg!
    Christiane

    Hallo!

    Mal ein kurzes Update: Es wird gaaanz allmählich tatsächlich besser. Seit ein paar Tagen konnte ich das Weibchen nicht mehr dabei beobachten, dass sie das Männchen anging; stattdessen schwimmt sie mittlerweile eher vorsichtig, Flosse für Flosse, in seine Nähe. Wenn er sie aber dann entdeckt, sucht er das Weite. Sie schaut dann ein wenig enttäuscht hinterher, jagt ihn aber nicht mehr. Zudem kann er jetzt recht ungestört fressen und pickt wie sie den ganzen Tag an den Steinen herum - nur eben meist in der anderen Aquarienhälft.

    Nachdem wir dieses Wochenende nicht da waren (ohne dass das jetzt kausale Zusammenhänge haben muss :D), ist es offenbar nochmal besser geworden, weil sie vorhin fast nebeneinander schwammen, ohne dass er die Flucht ergriff oder sie zudringlich wurde.

    Also, ich bin ganz guter Hoffnung, dass diese love story noch ein happy end nimmt :winking_face:

    Viele Grüße,
    Christiane

    Guten Morgen,

    wir haben die Nacht überstanden :grinning_squinting_face: Zum Glück hat sich der Abschäumer im Laufe des Abends wieder eingekriegt. Wir haben ca. 5mal den Topf geleert, und jedes Mal dauerte es ein paar Minütchen länger, bis er voll war. Gegen halb zwölf war es soweit, dass er wieder normal schäumte und wir ins Bett konnten... Sicherheitshalber bin ich aber um halb drei noch mal aufgestanden :winking_face:

    Tja, keine Ahnung, was das jetzt war; technische Probleme konnten wir nicht feststellen, das Wasser ist/war auch in Ordnung und sonst...?

    Hoffentlich passiert sowas nicht, wenn man mal ein, zwei Tage nicht da ist...

    Danke für eure Hilfe :wink
    Christiane

    Hallo,

    so, wir haben jetzt den Abschäumer und die Pumpe auseinandergenommen, sind bei der Pumpe aber nur bis zum Nadelrad vorgedrungen. Letzteres wurde erst vor ein paar Wochen erneuert und sah auch heute völlig in Ordnung aus. Die Luftzufuhr funktioniert einwandfrei.
    Nach dem Zerlegen und einem Tag Ruhe schäumt der Abs. zwar immer noch viel zu nass ab, aber es scheint sich ein wenig gebessert zu haben. Wir lassen ihn jetzt laufen und leeren ggf. alle paar Minuten den Topf.

    Die Frage ist, was wir machen, wenn er sich bis ca. 23.00 Uhr nicht eingekriegt hat :confused_face: Die Nacht über sollte ja allein wegen des Sauerstoffeintrags ein Abs. laufen. Oder gibts da eine Alternative? Belüftung über Membranpumpe und Ausströmer z.B.?

    Danke für eure Hilfe,
    Christiane

    edit: Zu süß ist das Wasser nicht :winking_face: Die Dichte liegt bei 1,022.

    Okay, vielen Dank für den Hinweis. Ich hab' vorhin auch mal das Forum nach Problemen mit dem Turboflotor durchforstet, da scheint es ja öfter mal Schwierigkeiten mit verstopften Düsen etc. zu geben. Wir gucken uns das nachher mal genau an (wenn meine technisch besser bewanderte Hälfte wieder da ist ;)). Danke!

    Hi, danke für den Tipp. Aber auch PO4 ist in Ordnung: irgendwas zwischen <0,01 und 0,1mg (ich finde es bei Tropic Marin immer unmöglich, die Farbe genau einem der unteren 3 Felder zuzuordnen). Aber auch 0,1mg wäre ja völlig ok.

    Was könnte es noch sein? Die Abschäumerpumpe ist die originale Ocean Runner, die kann man auch nicht irgendwie stärker einstellen oder so. Könnte ihre Höhe (Anbringung im TB) eine Rolle spielen? Wir haben sie nämlich kürzlich anders hingestellt, damit sie weniger Vibrationen erzeugt.

    Ansonsten, keine Ahnung :confused_face: