Beiträge von Azalee

    Huhu!

    Unsere schön blaue Rückwandfolie verkalkrotalgt zusehends :grinning_squinting_face: Dabei finde ich einen blauen Farbanteil im Becken absolut schön. Naja, bekannterweise ist ja vieles schwer haltbar, was eine schöne blaue Farbe hat. Der eine oder andere Acropora-Ableger ist uns leider früher schon mal eingegangen, aber vielleicht haben wir auch die totalen Sensibelchen erwischt...

    Daher meine Frage: Welche Korallen/Krusten/Scheiben könnt ihr mir empfehlen, die blau, aber trotzdem relativ gut zu halten sind? Optimalerweise mit Bezugsmöglichkeit :wink

    Danke!

    Mit ist das auch mal passiert, allerdings wurde das Bein ständig kürzer, wurde also gefressen und nicht abgerissen. Ich hatte damals einen Einsiedler im Verdacht, weil ich ihn mehrmals sitzend und "knabbernd" *schüttel* auf dem Seestern erwischt hatte. Der Eini flog raus, und der Seestern lebte noch ziemlich lange, war aber irgendwie angeschlagen. Irgendwann löste er sich quasi auf :frowning_face:

    Mit dem nächsten Exemplar gab es keine Probleme, obwohl Einis der gleichen Sorte wie damals im Becken sind. Ich bin daher auch nicht sicher, ob der Krebs der eigentliche Übeltäter war. Es war jedenfalls keine besonders räuberische Sorte.

    Hallo, Forum,

    bei einem Händler habe ich neulich eine LPS gesehen, die ich irgendwo Richtung Lobophyllia, Symphyllia, Trachyphyllia oder Welsophyllia einordnen würde. Wahrscheinlich hätte sie ein LPS-Profi sofort erkannt :winking_face: aber ich kann nur sagen, dass sie quasi aus einem sehr großen Polypen bestand und etwa 6cm Durchmesser hatte.

    Jedenfalls ist das gute Stück beim Transport zum Händler geschädigt worden und wird von der Seite her zunehmend weiß. Der Rest sieht noch schön durchgefärbt aus, aber das Weiße breitet sich wohl Richtung Inneres aus. Der Händler hat sie noch im Becken, aber quasi abgeschrieben.
    Vielleicht ist es Mitleid oder Tierliebe... aber gibt es Möglichkeiten, die Koralle wieder aufzupäppeln? Wenn ja, würde ich versuchen, sie sehr günstig zu bekommen. Ich will natürlich aber auch kein Geld zum Fenster rauswerfen für einen hoffnungslosen Fall.

    Mir ist schon klar, dass eine Beurteilung ohne Foto schwierig ist, aber vielleicht könnt ihr mir ja trotzdem einen Tipp geben :smiling_face:

    Eine quasi leeres Minibecken ist vorhanden, in dem ich z.B. stark füttern könnte etc.

    Danke euch!

    Hi,

    hm... die Krabbenaugengrundel ist zwar ein hübscher Fisch, aber aufgrund ihrer geringen Größe bestimmt nicht so effizient wie Valenciennea oder die Phalaena. Wegen des Beckens bzw. seiner Größe habe ich keine Sorgen. Unser erster Pärchen Wardii war relativ groß und hatte keinerlei Platzprobleme, einfach deshalb, weil sie quasi nicht schwammen, sondern sich nur von einer Baugrube zur nächsten kauten :ylol

    Wegen des Aufsteigens wird es dann wohl nichts mit den Phalaenas, also werden wir die Augen nach einem V.-Pärchen offenhalten :smiling_face:

    Viele Grüße,
    Christiane

    Hallo, Wolfgang,

    danke für deinen Bericht. Schade, die Phalaenas hätten mich als optische Alternative durchaus gereizt. Sind ja sehr hübsche Fische. Ich habe zwar keine LPS direkt am Boden, aber schon dann auf den untersten (niedrigen) Steinen. Die Wardiis haben zwar auch immer mal wieder riesige Sandhügel angehäuft, aber sie ließen den Sand nie von oben herabrieseln.

    Für die Phalaenas spräche noch, dass sie Cyanos fressen, aber tun das nicht irgendwie alle Baggergrundeln? Wenn bei uns mal Beläge waren, haben die Wardiis diesen Bereich jedenfalls nicht ausgespart, d.h. der Sand bekam in der Regel nie etwas von Cyanos mit :smiling_face:

    Gruß,
    Christiane

    Hallo!

    Wir hatten lange ein Pärchen Valenciennea wardii im Becken, bis sie der Fischseuche zum Opfer fielen. Die beiden waren total klasse: Ständig am Buddeln und Sand sieben, gemeinsame Höhle, schwammen fast immer zusammen, stiegen nicht mit dem Sand im Maul auf usw. Echt ideal.

    Jetzt sind wir wieder auf der Suche nach Baggergrundeln. Wenn wir uns allerdings genau auf die Wardiis festlegen, könnte es schwierig werden, zumal wir ein funktionierendes Pärchen möchten. Welche Baggergrundeln verhalten sich denn genauso? Ich vermute, dass es zwischen Wardii und Puellaris und Sexguttata nur optische Unterschiede gibt, ist das richtig? Die V.strigata hingegen ist ja bekannt dafür, dass sie gerne mal Sand herabfallen lässt.
    Wie sieht es mit der Amblygobius phalaena aus? Gibt es da Unterschiede im Verhalten?

    Für alle Tipps, welche Baggergrundeln neben den Wardii noch in Frage kommen, bin ich dankbar :smiling_face:

    Viele Grüße,
    Christiane

    Guten Morgen!

    Naja, der Kleinii war ja schon ein Rückgabefisch. Hat mit einer Glasrosenplage aufgeräumt und wurde danach zurückgebracht. Da der Kunde dafür einen oder mehrere andere Fische kaufte, war das ok. Wir haben quasi die gleichen Bedingungen, nämlich das der Fisch verrechnet werden würde. Eine Auszahlung gibt's natürlich nicht :winking_face:
    Aber prinzipiell macht der Händler das schon bzw. hält auch sein Wort.

    Fotos vom Bipartitus? Kein Problem :grinning_squinting_face:

    Viele Grüße,
    Christiane

    Hi,

    ja, das mit den Falterfischen ist echt immer so eine Sache... Aber gut, der Kleinii ist tatsächlich klein :winking_face: und mit dem Händler haben wir ja ein Rückgaberecht vereinbart. Außerdem schwimmt der Kleinii mehr um Steine herum, zwischen ihnen durch, unter Überhängen her usw. Da hat er bei uns viele Möglichkeiten. Die Lippis sind dagegen richtige Freischwimmer. Und zumindest bei unserem Besatz waren die Chrysus lebhafter als die Bibis. Diese waren zwar auch den ganzen Tag unterwegs, aber eher gleitend, suchend anstatt sportlich herumflitzend; vielleicht weißt du, was ich meine :winking_face:

    Na, schauen wir mal, was sich so tut. Eigentlich wollen wir ja noch ein letztes Mal vergrößern, aber dazu müssen wir erst das Haus bauen... Aber das ist wieder ein anderes Thema.

    Viele Grüße,
    Christiane

    Hi,

    ja, die Berghias scheinen wirklich eine sehr wirkungsvolle Waffe zu sein :winking_face: Aber wir mit Kleinii sehr zufrieden. Ich hoffe nur, dass er bei den folgenden Fischen keinen Stress machen wird, da er ja als Fisch Nr. 2 eingesetzt wurde und wahrscheinlich auch in Zukunft der Chef sein wird. Ich denke aber mal, dass ihm diesen Rang kaum einer unserer geplanten Fische streitig machen wird.

    Lippis hätte ich einerseits schon gerne wieder. Andererseits sind 300l echt grenzwertig. Die "Yellows" (also H. chryssus) schienen mir sehr aktiv, besser geeignet wären eher wieder Bipartitus oder andere Macropharyngodon-Arten.

    Im Meterbecken schwimmen noch zwei Decora-Grundeln, die sich beim Händler gut zu vertragen schienen. Die kleinere darf hier aber kaum raus und lebt quasi hinter dem Innenabschäumer. Eine Grundel (eher die größere) versuchen wir also dort herauszufangen, damit auch die kleine wieder ein bisschen Spaß im Becken haben kann :winking_face:

    Ganz vergessen hab' ich die Symbiosegrundel. Sie ist unser einziger Fisch, der die Seuche überlebt hat. In der nächsten Zeit soll auch sie wieder ins große Becken umziehen. Auch ihrem Krebs geht es gut.

    Viele Grüße,
    Christiane

    Hallo, Stefan,

    als Unterlage haben wir Plexiglasscheiben, aber kleinere Stücke genommen. Die liegen mehr oder weniger passgenau unter den Steinen. So kann quasi kein Sand etc. unter die Platten kommen. Schlimmer war aber vermutlich der schwarze Schmodder unter den Keramikplatten und in deren Mulden. Auch in der UV-C haben wir schwarzes Zeug gefunden, obwohl sie immer durchströmt wurde.

    Der Sand ist so eine mittelfeine Körnung, ich glaube 2-3mm. Fein genug für Grundeln etc., aber nicht so dicht, dass gleich wieder Probleme auftauchen könnten. Außerdem haben wir viel weniger drin als beim letzten Mal; nur acht Kilo auf 120x50.

    Die Glasrosen sind per se nicht neu, und vorbehandelt haben wir die Steine in dem Sinne auch nicht. Vorher sah es allerdings so aus, als könnten ein paar Wurdemannis und die kleine Feile das Problem in den Griff bekommen. Wir hatten zeitweilig z.B. extra die "verseuchten" Steine in ein Becken mit GR-Truppe gepackt. Natürlich sind trotzdem ein paar ins 300er Becken mitgekommen, und dort haben sie sich in den letzten Wochen explosionsartig vermehrt. Mitten im Sand gucken Baby-Glasrosen hervor, obwohl dort keine einzige bekämpft wurde. Keine Ahnung, wie die das machen...

    Übrigens muss der Heizstab natürlich wieder raus. Bei 6x54Watt braucht man den auch im Winter nicht wirklich :winking_face:

    Danke fürs Daumendrücken und Grüße aus Kassel,
    Christiane

    Hallo!

    Allmählich erwacht unser Becken wieder zum Leben. Nach derm üblichen Erstbesatz sind erste Korallen vom Übergangsbecken wieder zurückgezogen.
    Dann explodierten die Glasrosen: Überall gucken glasige Ärmchen aus den Löchern im Gestein, auf dem Sand und sogar der Pumpe wachsen sie :frowning_face: Glücklicherweise hatte unser hiesiger Händler einen GR-erprobten, futterfesten und relativ kleinen (7cm) Kleinii da. Wir vereinbarten eine Rückgabemöglichkeit und nahmen ihn mit. Was für ein tollches Kerlchen: Kaum im Becken angekommen, verputzte er die erste GR :smiling_face: Wir hoffen, dass er nicht zu schnell wächst und andere Wirbellose in Ruhe lässt, denn dann dürften wir hoffentlich lange Freude an ihm haben.
    Zuvor zog unsere Baby-Feile aus dem Meterbecken um. Beiden Fischen geht es im neuen Becken prima, und wir sind ganz optimistisch, dass unser langes Problem jetzt endlich ausgestanden ist.

    Der nächste Schritt in Sachen Fisch ist die Anschaffung ines Baggergrundel-Pärchens. Valenciennea irgendwas (außer Goldstirn). Außerdem werden nach und nach die übrigen Korallen etc. aus unseren beiden kleinen Becken wieder ins große umziehen.

    Ach ja, das Technikbecken läuft auch wieder. Die Technik im Becken ist einfach unerträglich :winking_face:

    Soweit erst mal!

    Viele Grüße,
    Christiane

    Guten Morgen,

    danke für deinen Tipp. Das klingt zwar sehr effektiv und einfach, aber muss man das Filtermedium bzw. den Strumpf dann nicht alle paar Tage auswaschen? Oder erst wenn das Zeug richtig voll ist? Die Ansammlungen auf dem Boden des TBs werden/wurden ja auch nicht ständig beseitigt. Hm...

    Wie macht ihr anderen TB-Nutzer das denn so?

    Hi!

    Sorry, ich habe keinen Zwergkaiser, aber wenn man zwei Jungtiere einsetzt (wie alt/groß waren deine damals denn?), wird automatisch eines zum Weibchen und eines zum Männchen. Das war bei unseren ebenfalls so, was aber nicht heißt, dass das Männchen nicht das Weibchen gejagt hätte. Diese Ausmaße hat es zum Glück nicht angenommen, aber ein Stück weit ist es "normal" und wird sich womöglich nicht durch einen Austausch ändern.
    Ich glaube, Zwergkaiser leben auch eher im Harem, oder? Da verteilen sich die Aggressionen natürlich besser.

    Die Zusammenstellung bei zwei Zwergkaisern ist ohnehin aber recht schwierig. Ich weiß noch, dass die ersten beiden, die unser Händer hatte (es waren Ferrugatas), absolut nicht zusammen passten, das hat er vor unseren Augen im Händlerbecken getestet. Im nächsten Anlauf bei zwei neuen Fischen waren beide friedlich und wir nahmen sie mit. Ging bis auf zwischenzeitliche Jagereien im gemäßigten Rahmen ganz gut.

    Gruß,
    Christiane

    Hallo!

    Im Zuge unseres Neuaufbaus haben wir heute unser Technikbecken abgebaut und rundum gereinigt. Derzeit läuft der Abs. als Hang-On, das TB soll aber wohl doch wieder zum Einsatz kommen.

    Ein paar Dinge möchten wir beim zweiten Anlauf optimieren; darunter folgendes:

    -Bisher hat sich immer viel Dreck, also Mulm, im TB angesammelt. Das Wasser war in der ersten Kammer kaum in Bewegung, so dass sich der hereinlaufende Mulm allmählich auf dem Boden abgelagert hat. Die Abs-Pumpe holte sich das Wasser über einen Schlauch, der frei im Wasser hing.
    Jetzt soll der Schlauch besser eingefügt werden und bis auf den Boden reichen, damit möglichst Ansammlungen vom Boden eingesaugt werden bzw. es sich erst gar nicht gemütlich machen.
    Habt ihr sonst noch Tipps? Oder muss man einfach alle paar Wochen das TB aussagen?

    - Auch in den Schläuchen, die zurück zum Becken führten, waren Ablagerungen. Kann man das verhindern, außer in regelämßigen Abständen die Verschlauchung auseinanderzubauen und zu reinigen?

    - In der UVC (AM Helimax) befand sich schwarzes(!) Wasser. Sie stand jetzt gerade mal 4 Tage still (seither ist das TB außer Betrieb), d.h. darin waren derartige Ablagerungen, dass das Restwasser innerhalb weniger Tage komplett schwarz wurde. Auch das erste Spülwasser, das wir hindurchgeschickt haben, war schwarz. Wo könnte da eine Fehlerquelle liegen?
    Übrigens war die UVC in den letzten ca. 4 Monaten nicht in Betrieb, das Wasser lief also nur via Bypass durch.

    Danke und Gruß,
    Christiane

    Hi,

    bei unserem Tunze Überlauf ist der Luftschlauch auch unter Wasser, aber trotzdem sammeln sich ab und an Luftblasen oben im Überlaufrohr, die vermutlich aus dem inliegenden Schacht kommen, wenn es dort mal gluckert oder so. Also trotzdem aufpassen :winking_face:

    Ansonsten klingt das doch alles ganz erfolgsversprechend!

    Viele Grüße,
    Christiane

    Nach Red Sea Coral Pro, Tropic Marin Pro Reef und Aqua Medic Reef Salt sind wir jetzt bei Dupla Marin Premium Salz gelandet und sind damit wirklich zufrieden, weil es sich von allen ausprobierten Salzen am besten löst. Selbst bei eiskaltem, frisch hergestelltem Osmosewasser reicht ein paar Mal Umrühren aus. Auch das AM ist sehr gut, damit wechseln wir ab und an ab.

    Ich achte neben der Löslichkeit auch auf den Mg- und Ca-Gehalt.

    Grüße,
    Christiane

    Huhu,

    hier mal zwei Bilder vom Neuaufbau. Wir haben jetzt nur 8kg Sand drin, der die sichtbaren Bereiche mit 1-2cm Höhe bedeckt.

    Ach so, ja, die Technik im Becken stört :winking_face: Ich vermute, wie nehmen unser TB doch wieder in Betrieb, wenn es ordentlich auseinandergenommen und komplett gereinigt ist. Vielleicht müssen wir da auch den Aufbau oder die Einrichtung optimieren, mal sehen...

    Auf dem dritten Bild sieht man, wie es mal war... So soll es irgendwann wieder aussehen =)

    Grüße,
    Christiane

    Hi!

    Ich habe auch 300l, ebenfalls in 120x50x50 und von der Technik kommt mir einiges bekannt vor :winking_face:

    Zitat

    Original von Loop1982
    - Tunze Überlauf -Schacht 1074/2
    --> ich weiss, die allgemeine Meinung geht in Richtung Ablaufschacht mit Bohrungen. Ich habe mich jedoch vorerst für einen Überlauf zum nachträglichen Einbau entschieden


    Hab ich auch, ist voll ok. Man muss etwas basteln, bis der Pegel stimmt bzw. der Überlauf hoch genug sitzt, aber sonst. Ich empfehle dir dazu den passenden Ablaufschlauch bzw. die Garnitur´.

    Zitat

    - Technikbecken 63 Liter (60x30x35 cm), LxBxH


    Ich glaube, das entspricht genau unserer Größe, aber das ist wirklich knapp. Wir waren auch durch den Unterschrank begrenzt, aber wenn es irgendwie möglich ist, nimm ein größeres. Allein schon, dass ständig irgendeine Pumpe Vibrationen erzeugt, weil sie doch mal an eine Scheibe kommt...

    Zitat

    - Abschäumer Tunze Doc Skimmer 9005


    Kenne ich nicht, wir haben den AM 100 Multi SL

    Zitat

    - Heizstab Aquatic Nature MP Heater 200 Watt


    Wir brauchen keinen... :winking_face:

    Zitat

    - Rückförderpumpe Tunze Silence 1073.040 (3000 L/h)


    Haben wir auch, ist ok. Der Stromverbrauch könnte niedriger sein, aber sonst...

    Zitat

    - Strömungspumpen 2x-3x Tunze 6025 (à 2500 L/h) (alternativ 2x Hydor Koralia 3 + eventuell Koralia 2)
    --> Welche Pumpen würdet Ihr mir empfehlen ?


    Das ist zu wenig. Wir haben eine 6055 und eine 6065 laufen plus Rücklauf aus dem TB (derzeit läuft das Becken allerdings ohne TB), und es ist bestimmt nicht zu viel.

    Zitat

    - Beleuchtung ATI Sunpower 4x 54 Watt T5


    Wir hatten lange nur 4x39 drüber, sind dann aber doch auf 6x54 umgestiegen. Wie sich das auswirkt, kann ich noch nicht sagen, weil sich zwischenzeitlich größere Probleme am Becken ergaben.
    Die Sunpowers sind aber super.

    Zitat

    - Bodengrund : ca. 18 KG Ocean Direct Life Sand (Alternativ Marine White Sand 18 Kg, 0,1-0,5mm)
    --> Oder kann ich auch mischen ? Wieviel und welcher Sand ist eurer Meinung okay ?


    Die angedeuteten Probleme könnten bei uns etwas mit zuviel Sand und folgenden Fäulnisstellen zu tun gehabt haben. Jetzt beim Neustart haben wir nur den sichtbaren Bereich mit Sand besetzt und auch nicht zu hoch (1-2cm). Dazu brauchten wir 8kg toten Korallensand (3mm Körnung). Wir haben den von Coralit und den von Dupla gemischt, die Körnung ist aber gleich.

    Zitat

    - Rückwand: Riffkeramik von Korallenwelt


    Keramik auf jeden Fall in Osmose(!)wasser wässern. Wir haben den Fehler gemacht und unsere in Leitungswasser "eingelegt". Bei Silikatwerten jenseits von gut und böse war eine monatelange Kieselalgenplage die Folge...

    Mir fehlt in der Aufstellung noch eine Osmoseanlage. Später brauchst du je nach Besatz noch eine UV-C oder einen Ozonoisator. Und ein Niveaumat ist auch was praktisches :winking_face:

    Ansonsten sieht es doch schon ganz gut aus :smiling_face:

    Grüße,
    Christiane

    p.s. Ich sehe gerade, du wohnst ja quasi nebenan :wink

    Hi,

    ich möchte jetzt keine Aussage über die Wirksamkeit der Mittel treffen, aber es gibt doch einige, die ausdrücklich für Pilzinfektionen bei (Meerwasser)fischen vorgesehen sind...? Fungozol und wie sie alle heißen.

    Gruß,
    Christiane

    Hm, das Problem ist eigentlich weniger der Mulm selbst, sondern dass Fäulnis entsteht. Also eher der Aspekt "sauerstoffarme Zonen".

    Dass eine Mischung nicht sinnvoll ist, kann ich nachvollziehen, aber warum gibt es dann Sand mit "0,5-3mm"? Das ist doch dann nichts anderes, oder?

    Hi!

    Wir haben ja gerade unser 300l-Becken "resettet". Noch ist kein Sand drin.
    Beim Ausräumen des alten Sandes bin ich auf Fäulnisstellen gestoßen. Nicht riesig, aber eben graue Stellen, durchsetzt mit Unmengen von Schlick. Wir haben immer recht feinen Korallensand (Coralit) benutzt, ca. 1-2mm.

    Ist die Überlegung richtig, dass etwas gröberer Sand (und vor allem weniger, bislang waren es ca. 2-5cm Höhe, je nach Bereich) hier vorsorgt? Wären 3mm Körnung noch ok, um auch Baggergrundeln und Lippfische halten zu können?

    Wie wäre eine Mischung der Körnung einzuschätzen? Also z.B. 3mm gemischt mit 1-2mm? Empfiehlt sich das oder wäre es besser, verschiedene Bereiche des Beckens mit verschiedenem Sand auszulegen oder ist auch das unsinnig?

    Danke für eure Hilfe,
    Christiane

    Hi, Stefan,

    danke für deine lange Antwort; ich habe mich zurechtgefunden :winking_face:

    Ich habe mich jetzt für einen Kompromiss entschieden: Es wurden zwar wieder Plexiglasscheiben verwendet, aber diesmal lauter kleinere Stücke, die sich quasi nicht mehr krümmen können, sondern plan aufliegen. Wir hatten hier noch lauter Reststücke übrig, mit denen es ganz gut ging. Übrigens fiel mir dabei auf, dass (logischerweise) die dickeren Platten geeigneter sind, weil sie formstabiler sind.

    Das Riff steht mittlerweile. Es sieht komplett anders aus als vorher, gefällt uns aber ganz gut. Leider haben wir uns in der Wassermenge bzw. in der Zeit, die die UOA braucht, verschätzt, so dass der obere Teil noch nicht unter Wasser liegt. Der wird gerade ständig befeuchtet :winking_face: Vor dem Zubettgehen sollte das Becken aber voll sein.

    Wegen der Fäulnisstellen bin ich mir ja auch unsicher. Ich hoffe einfach, dass es das war, sonst wüsste ich wirklich nicht mehr weiter. Die Steine, die ganz leicht anders rochen als die meisten (lag vielleicht aber auch an dem Tag Auslagerung) - übrigens lauter Stücke totes Riffgestein - und dabei auch graue Stellen hatten, haben wir sicherheitshalber weggelassen. Mal sehen, was wir damit machen. Wahrscheinlich koche ich sie morgen aus, dann kann man sie später vielleicht noch mal verwenden.

    Das LG ebenfalls zu erneuern, wäre natürlich eine Möglichkeit gewesen. Aber selbst wenn das später doch noch nötig sein sollte (was ich nicht hoffe), dann haben wir jetzt nicht wirklich etwas umsonst ausgegeben. Und falls es funktioniert und das Becken wieder gesund läuft, haben wir das gute LG nicht weggeschmissen. Also warten wir einfach ab. Jetzt gibt's sowieso erst mal eine Runde Einfahrphase...

    Viele Grüße,
    Christiane

    Hi,

    ich kann dir leider keine Tipps geben, bin aber an selbigen auch interessiert. Damit du dich nicht so alleine fühlst ;): Einer unserer Steine ist ebenfalls von mehreren Schnecken befallen, die gut 10cm lange Fäden spannen. Mir sind dadurch schon mehrere kleine SPS kaputt gegangen, weil sie dem ständigen Zugenetztsein einfach nichts entgegenzusetzen hatten.

    Ich baue ja gerade neu auf und werde versuchen, dabei so viele wie möglich wegzubekommen.

    Grüße,
    Christiane

    Hi!

    So, der Sand ist raus. Das Kehrblech hat funktioniert (trotz Plastik, aber danke für den Tipp), wenn es auch etliche Schaufeln voll waren.

    Im Sand und unter der Plexiglasscheibe, die fast den gesamten Boden belegt hatte, waren schwefelig stinkende, schwarze Bereiche (hätte ich da eine Gasmaske aufsetzen müssen...?). Ich werde diesmal also definitiv Lichtrasterplatten statt Plexiglas verwenden, muss nur mal schauen, wo ich die hier bekomme. Hoffentlich waren diese Stellen die Ursache für das Fischsterben...

    Das Becken ist jetzt jedenfalls komplett leer, wurde einmal mit Süßwasser ausgewischt und wartet darauf, wieder befüllt zu werden.

    Weiter geht's...

    edit: Hab' gerade etwas zum Thema Lichtrasterplatten, Plexiglasplatten etc. gestöbert. Also, völlig problemlos ist ja beides nicht. Unter Plexiglas kann sich wie bei uns Schmodder ansammeln und faulen. Das muss man also ankleben. Finde ich ehrlich gesagt recht umständlich, außerdem müsste es ja wirklich durchgängig verklebt sein, oder? Aber entsteht dann nicht ein Luftraum...? Ähnliches Problem bei den Lichtrasterplatten. Da kann sich der Dreck prima in den Löchern sammeln. Auch doof. Hingegen habe ich noch von niemandem gehört, der Probleme damit hatte, seine Steine direkt auf die Glasscheibe zu stellen... Ich überlege gerade, ob das nicht der beste Weg ist.

    Zweite Sache: Unser ehemals totes Riffgestein, das neben der Keramik als Unterbau diente, ist mittlerweile wahrscheinlich eher Lebendgestein. Dann darf das jetzt theoretisch nicht in den Sand, oder doch? Müssen wir neues, noch wirklich totes Gestein für den Unterbau besorgen?

    Danke und Grüße,
    Christiane

    Hallo, Stefan,

    danke für deine Antwort :smiling_face:

    Zum LG: Klar steckt man nicht drin, und es ist uns bewusst, dass die Sache auch nach dem Reset womöglich nicht ausgestanden sein könnte. Also keine "Auf-Nummer-Sicher-Aktion". Aber bevor wir über 30kg LG entsorgen und durch neues ersetzen, versuchen wir es lieber erst so. Dieser Neustart kostet eigentlich "nur" das Wasser und den Sand (Coralit, also bezahlbar). Sollte es danach immer noch Probleme beim Einsetzen von Fischen geben, muss es ja das LG sein... Ich bin froh, dass das kleinere Becken (hatte mein Bruder samt Unterschrank noch aus seiner Barschzeit übrig) wenigstens gut läuft.

    Zum Unterbau: Jein, das hast du zum Teil schon richtig verstanden. Wir haben normale Rückwandplatten genommen. Die halten den Aufbau super, weil sie flach aufliegen, und lassen mit den darüber gestapelten Lebenden Steinen schöne Höhlen entstehen. In diesen Höhlen, also den Mulden in der Keramik, liegt zwar kein Sand (außer was aus Versehen mal hineingelangte), aber dort sammelte sich zentimeterhoch Mulm. Dass der Schlangenseestern die Mulden zeitweilig bewohnte, tat dem keinen Abbruch. Wir werden die Platten (zwei Stück) beim Neuaufbau wahrscheinlich doch an die Rückwand stellen (hoffe, das sieht auch bruchstückhaft nach etwas aus, den die ganze Wand wollen wir bei 50cm Tiefe nicht verkleiden) und etwas anderes für den Unterbau nehmen. Vielleicht Lichtrasterplatten?

    Zum Sand: Etwa diese Körnung hatten wir bislang drin. Kommen die erwähnten Tiere wohl auch mit gröberen Stückchen (~3mm?) klar?

    Ach ja, falls jemand einen Tipp hat, wie man etliche Kilo nassen Sand inklusive Restwasser aus einem 50cm hohen Becken bekommt... Klappt das mit eine Kehrblech...? Daran mache ich mich morgen, für heute ist's genug. Immerhin ist das Wasser fast vollständig draußen und Grundel und Krebs glücklich im Nebenbecken.

    Weiß jemand noch etwas zu den grau-schwarzen Stellen auf vereinzelten Steinen?

    Danke und Gruß,
    Christiane

    Hallo!

    Nach einigen Wochen tut sich hier mal wieder was. Das betroffene Becken stand jetzt lange Zeit nur herum. Sichtbare Beläge kamen und gingen, darunter auch Goldalgen und Cyanos. Ich glaube allerdings nichtg, dass sie die Ursache für die gesamte Problematik waren, denn als es begann, hatten wir quasi keine Beläge außer Cyanos und die auch schon sehr lange.

    Seit einer Weile läuft hier ein Meterbecken mit, in das nach und nach fast alle Korallen umgezogen sind. Bis auf die Symbiosegrundel nebst Krebs, einer Percnon und zwei Seesternen sowie Einis und Schnecken war das Hauptbecken also lange Zeit nicht bewohnt.

    Jetzt haben wir uns entschlossen, einen fast kompletten Neustart durchzuführen:
    - Wasser und Sand werden vollständig ersetzt.
    - Das LG wird in frischem Salzwasser durchgespült und dann weiterverwendet, sofern es keine Auffälligkeiten zeigt.
    - Das Technikbecken wird auseinandergenommen und sogar abgebaut, denn eigentlich beherbergt es nur den Abschäumer, und der kann auch am Becken hängen. Statt der UVC wird nur noch der Ozonisator laufen (unser TB war irgendwie sowieso immer ein Provisorium ;)).
    - Die Technik wird ansonsten weiterverwendet.

    Heute haben wir angefangen: Die letzten Korallen zogen aus und die LG-Brocken wurden herausgeholt und in Behälter mit frischem Wasser zwischengelagert. Der Sand muss noch raus und das Wasser abgelassen werden. Morgen soll dann frisches Wasser fließen und übermorgen soll das LG zurück.

    Beim Ausräumen ist uns folgendes aufgefallen und daraus ergeben sich auch ein paar Fragen:
    - Manche Steine, die im Sand lagen, sind grau verfärbt. Sie stinken dabei allerdings nicht. Weiter benutzen oder lieber nicht?
    - Es gibt grau-schwarze Gammelecken im Sand. Evtl. waren sie die Auslöser der Krise?
    - Als Unterbau hatten wir hauptsächlich Riffkeramik-Rückwand-Platten verwendet, weil die eine flache Unterseite und eine schön unregelmäßige Oberfläche haben. In diesen Mulden hat sich unter dem LG aber extrem viel Mulm angesammelt, der teils auch grau oder schwarz ist. In einer Keramikmulde steht/stand er 3(!)cm hoch!!! Ich habe keine Ahnung, wie wir diese Ansammkungen beim neuen Aufbau verhindern können, denn auch die dollste Strömung kommt in diesen (bewusst gebauten) Höhlen zwischen Keramik und LG nicht vorbei.
    - Könnte gröberer Sand bzw. Kies helfeln, die Fäulnisstellen (bzw. was auch immer da grau wird) zu verhindern? Wie grob darf Sand sein, damit Baggergrundeln, Knallkrebse, grabende Seesterne und Lippfische noch zurecht kommen?

    Viele Grüße,
    Christiane

    Hi,

    Ahriman: Danke für deine Anteilnahme.

    Gestern hatte ich ein nettes und ausführliches Telefonat mit Harald Mülder. Er tippt meiner Erzählung nach doch eher auf Vibrionen, giftige Beläge müssen natürlich vorher ausgeschlossen sein. Ich suche also derzeit ein Insitut hier in Kassel, dass eine bakteriologische Untersuchung an einem "frisch verstorbenen" Fisch durchführen würde. Vielleicht gibt die dann zumindest in dieser Frage Aufschluss.

    Können Vibrionen auch mit gerinsten Wassermengen in ein anderes Becken gelangen? Ich überlege nämlich, die ersten einfachen Korallen und Anemonen in das Meterbecken umzusetzen sowie ein paar Einis und Schnecken. Reicht es, die Tiere für ein paar Minuten in einem Eimer zu "spülen" (in Wasser aus dem neuen Becken)?

    Danke und Gruß,
    Christiane

    Hi,

    aktueller Stand: Es lebt nur noch 1 Fisch (die Symbiosegrundel).

    Wir hatten uns nach einigen Wochen ohne Fischsterben getraut und zwei Chromis eingesetzt. Sie fraßen erst gut (auch Flocken), bekamen nach etwa 2 Tagen aber die üblichen Symptome und starben. Dann sprang die verbliebene Baggergrundel nachts aus dem Becken (sie ist noch nie gesprungen und war auch nicht schreckhaft, kann aber natürlich Zufall sein), schließlich wurde auch der tapfere Mandarin abrupt schwächer und verstarb.

    Wir haben nach wie vor keine Ahnung, was los ist. Am liebsten würde ich alles ausräumen, aber wahrscheinlich würde auch das das Rätsel nicht lösen können. Auf Verdacht kann man aber auch nicht die komplette Technik und Verrohrung und 30kg LG entsorgen :frowning_face:

    Immerhin fährt parallel ein autarkes 1m-Becken ein, in das zumindest die Korallen etc. bei einer Ausräumaktion umziehen könnten.

    Gruß,
    Christiane

    Zitat

    Original von D_Hoffmann
    Interessant, das sogar die Reihenfolge der Fische gleich ist. Bei mir waren es auch zuerst Lippfische (die allerersten der Paracheilinus Art), der Mandarin ziemlich zuletzt und als allerletzte die Grundeln (Valenciennea-Art)


    Ja, das ist echt auffällig. Die Reihenfolge der betroffenen Fische bei mir war:
    M. bipartitus (Lippfisch)
    H. chryssus (Lippfische)
    Anemonenfische
    Salarias f.
    Mandarin Weibchen
    Zwergkaiser
    Seenadeln
    1 Baggergrundel

    Zitat

    Was war denn mit deinen Anemonen / Scheibenanemonen? Sind die tlw. degeneriert / im Wachstum stagniert oder sogar ganz gestorben? Würde mich interessieren.


    Wir haben nur eine Quadri und eine unbekannte Minianemone (weiß, roter Fuß) im Becken. Die Quadri hatte vor ein paar Monaten eine unschöne Begegnung mit dem Halterohr unserer Riffsäule (war meine Schuld), woraufhin sie stark degenerierte. Mittlerweile ist sie wieder ausgefärbt, aber noch deutlich kleiner als früher. Die Phase des Fischsterbens hat meiner Beobachtung nach keineFolgen für sie gehabt, könnte natürlich aber auch durch ihren allgemeinen mäßigen Zustand übersehen worden sein. Die Minianemone ist nicht mehr so schön auf wie beim Händler, aber wann das zeitlich einsetzte, kann ich leider nicht sagen.

    Scheibenanemonen haben wir auch, da geht es allen unverändert gut.

    @RHT: Mal doof gefragt: Kann man Black Mollies einfach so in Salzwasser setzen? Ich habe glaube ich mal so etwas gehört, aber stimmt das wirklich?

    Grüße,
    Christiane

    Hallo,

    auch hier ein ähnlicher Ablauf. Mein Thread dazu findet sich hier klick (der Titel täuscht, es fing mit den Lippis an und betraf dann fast alle Fische).

    Zusammengefasst lief bei uns folgendes ab:
    - Fische fangen an zu hecheln (zuerst die Lippis) und werden weniger aktiv
    - manche Fische fressen nicht mehr
    - manche sterben wenige Tage nach Beginn der Symptome, andere erst nach Wochen
    - drei Fische haben überlebt (Partnergrundel, eine von zwei Baggergrundeln, Mandarinmännchen, letzteres atmet immer noch verstärkt, frisst aber und ist munter)
    - auch hier starb die einzige betroffene Grundel als letzter Fisch

    Ich bin genauso ratlos: Es gibt/gab keine äußerlichen Anzeichen an den Fischen, eine starke UV lief dauerhaft mit, es wurde nichts im Becken verändert, allerdings konnte ich zu Beginn des ganzen erhöhte Nitritwerte messen, allerdings nicht bedenklich hoch. Meine derzeitige Vermutung ist, dass ich nicht den Peak gemessen hatte und dass einige (fast alle) Fische durch zu viel Nitrit und/oder Ammoniak dauerhafte Schädigungen davongetragen haben, an denen die meisten gestorben sind. Das würde auch die unveränderte Atmung des Mandarins erklären.

    Ich überlege jetzt nach etwas über einem Monat ohne Fischverlust, ob ich einen neuen Fisch einsetzen kann. Wenn es dann wieder losgehen sollte, muss irgendwo im oder am Becken ein Giftherd sein, ich habe nur keine Ahnung, was das sein könnte...

    Klingt alles recht ähnlich, oder?

    Grüße,
    Christiane

    Das ist ja eine schockierende Nachricht. Horst hat insbesondere im Aquarium Forum immer wertvolle Tipps gegeben und auch mich dort häufig beraten. In unseren "Anfängermonaten" und auch danach konnten mein Mann und ich viel aus seinen Beiträgen lernen.

    Traurige Grüße,
    Christiane

    Hallo!

    Den drei überlebenden Fischen geht es weiterhin soweit ganz gut. Immer mal wieder habe ich das Gefühl, dass die Atmung schneller ist als früher, aber es ändert (verschlechtert) sich seit einigen Wochen nichts mehr und alle fressen und sind munter.

    Ich will/kann nicht ausschließen, dass die verbliebenen Fische nur aufgrund ihrer Robustheit durchhalten bzw. bis hierhin durchgehalten haben, deshalb suchen wir irgendwie immer noch nach einer Erklärung für das alles. Eine neu aufgekommenen Idee ist, dass evtl. die Osmoseanlage verkeimt sein könnte. Die Membran sowie die Vorfilter wurden seit Inbetriebnahme vor ca. 1,5 Jahren nicht getauscht, werden allerdings mind. einmal pro Woche benutzt. Haltet ihr so etwas für möglich? Ersatzteile sind jedenfalls bestellt.

    Viele Grüße,
    Christiane

    Hallo und danke für eure Meinungen und Vorschläge!

    Ich habe mich jetzt für die erste Runde für 4x Spezial und 2x Blau entschieden. Sollte es zu blaulastig sein, werden wir eine blaue Röhre durch eine Color oder Actinic ersetzen.

    Die Lampe müsste heute oder morgen kommen, bin schon gespannt... :winking_face:

    Grüße,
    Christiane

    Hi,

    das Zeug hatte ich auch schon! Ich konnte mir auch nicht erklären, was es ist. Ich hab's aber glaube ich nie unters Mikroskop gelegt, weil man es recht gut entfernen konnte (genau wie beschrieben einfach abziehen) und es sich nicht übermäßig ausbreitete.

    Gibt es wirklich Cyanos in dieser Farbe und Konsistenz? Das Zeug ist richtig schwarz, lederartig fest und löst sich quasi rückstandsfrei vom Stein, wenn man es abzieht. Mit den klassischen Cyanos, die wie ein Flaum aussehen, hat es nichts gemein.

    Viele Grüße,
    Christiane

    Hallo!

    Ich bin gerade dabei, eine neue Leuchte zu bestellen, und grübele über die Bestückung mit (ATI) Röhren. ATI deshalb, weil es ein Komplettangebot einer Sunpower ist.
    Derzeit haben wir 3 Aqua Science spezial und eine blaue Röhre drin. Die 6er Leuchten sind ja 4 zu 2 geschaltet. Also:

    4x ATI spezial, 2x ATI blau
    5x ATI spezial, 1x ATI blau
    4x ATI spezial, 1x ATI blau, 1x ATI actinic

    Was meint ihr?

    Ach ja, welche Tiefe (also nach hinten) würdet ihr maximal mit 6 Röhren ausleuchten? Gehen 70cm noch, wenn die SPS nicht gerade am vorderen/hinteren Rand stehen?

    Danke euch und viele Grüße,
    Christiane

    Hallo, Ingrid,

    nein, leider sind noch weitere Fische gestorben. Im QB wurde es nicht wirklich besser, also kamen die Fische zurück. Nach ein paar weiteren Tagen im Hauptbecken sind dort zunächst der umgesetzte Kaiser, dann der zweite Kaiser und nach weiteren Wochen(!) die Lippfische gestorben. Auch die Seenadeln hat's erwischt.
    Im Becken befinden sich jetzt nur noch eine Baggergrundel, die Randalli-Grundel und das Mandarinmännchen. Letzterer hat seit mehreren Wochen, quasi seit Beginn des Ganzen, eine schnelle Atmung, frisst aber Artemien wie wild und es scheint ihm soweit gut zu gehen. Die beiden Grundeln hatten und haben keinerlei Anzeichen.

    Wir wissen nach wie vor nicht, was im Becken los ist/war, hoffen aber, dass das Fischsterben jetzt ein Ende hat. Wenn lange Zeit alles ruhig geblieben ist, versuchen wir es evtl. wieder mit einem neuen Fisch, irgendwas kleines, robustes...

    Danke für dein Interesse,
    Christiane

    Hallo,

    danke für die Links. Vermutlich sind es keine Vibrionen, die bei uns im Becken wüten. Dafür sterben die Fische nicht schnell genug und wir dürften wahrscheinlich mittlerweile überhaupt keine mehr im Becken haben.

    Trotzdem vielen Dank,
    Christiane

    Hallo,

    sorry, dass ich diesen uralten Thread wieder hervorholen, ich hätte die Frage auch einfach neu stellen können.

    Wir haben allmählich auch den Verdacht, Vibrionen im Becken zu haben :frowning_face: Ich werde jetzt mal versuchen, einen TA zu finden, der mir geeignete Antibiotika geben kann. Aber selbst wenn die Sache irgendwann ausgestanden ist (Fische geheilt oder tot), was ist dann mit dem Wasser, den Steinen, dem Sand? Überlegen Vibrionen auch ohne (erkrankte) Fische? Bekommt man das Becken wieder sauber, oder läuft es so oder so auf einen Neustart hinaus?

    Peter, du hast damals ja schon in die Richtung geantwortet: Kann eine starke UVC denn irgendwann die Viecher abtöten?

    Danke und Gruß,
    Christiane