Beiträge von Sandy Drobic

    Menschliche Augen sehen die Lichtverhältnisse sehr schlecht. Gerade die blauen Spektren erscheinen für uns Menschen eher dunkel, obwohl sie sehr energiereich sind. Was für Dich vielleich als "etwas heller" erschien wird der Anemone als ein "Vielfaches" auf die Rübe geknallt sein. Unterschätze nicht, was die Abdeckung an Licht schluckt. Selbst die absolut lupenreine Abdeckung ohne irgendeinen Makel schluckt bereits 10% des Lichts, wenn dann noch etwas Belag, Staub und Salzpartikel dranheften, kann es einen Großteil des Lichts bereits schlucken.

    Den Unterschied kannst Du nur mit einem Lichtmeßgerät wie ein PAR-Meter realistisch einschätzen.

    Mein Beileid für Dein Tier und die verwirrten Clownies. Du wolltest ihr nur etwas Gutes tun. Vielleicht ist eine Netzabdeckung für so ein kleines Aquarium deutlich sinnvoller und die robustere Lösung.

    Hallo Melanie,

    ein wenig scharfes Hinsehen und Überlegen, wie genau der Abschäumer arbeitet würde direkt die Antwort zeigen, dass es unmöglich ist.

    Die Pumpe schiebt das Luft/Wassergemisch in den Abschäumer, hier soll dieses Gemisch möglichst lange verweilen, um die Schmutzpartikel an der Blasenoberfläche anzulagern und dann kontrolliert nach oben in den Behälter abzusondern. Das gereinigte Wasser läuft dann rein über Schwerkraft wieder aus dem Abschäumer raus, kann also nie höher als der Abschäumer herausgehen. In der Praxis ist es natürlich deutlich weniger, selbst eine geringe Schwelle ist schon eher zu viel verlangt.

    Wenn die Pumpe das schaffen würde, das Wasser ein Meter hoch zu fördern, wäre auch der Schaum komplett mitbefördert worden und Du hättest kein Aquarium sondern eine Waschmaschine mit viel Schaum vor Dir. :grinning_squinting_face:

    Hallo,
    den Abschäumer, Vliesfilter und die Rückförderpumpe gründlich zu reinigen verstehe ich. Auch den Schmodder und Detitrus aus dem Technikbecken absaugen.
    Aber warum die vielen Wurmschnecken, Schwämme, Flohkrebse, Würmchen und CO aus dem Technikbecken restlos zu entfernen????
    Wozu soll das gut sein?

    Hallo Erwin,

    grundsätzlich habe ich überhaupt nichts gegen die Tierchen, aber je rauher eine Oberfläche ist, desto schwieriger ist sie zu reinigen und desto mehr Dreck sammelt sich da. und genau das ist mein Problem mit dem Bewuchs von Oberflächen. Im Aquarium habe ich damit deutlich weniger Probleme, ich putze auch nur die Frontscheibe.

    Ich habe in den letzten zwei Monaten sehr viel von dem Zeugs abgesaugt, vor allem auch im Hauptbecken. Wahrscheinlich ist mein PO4 Wert von 0,2 auf ca. 0,3 gestiegen aufgrund der ganzen Aktionen. Im Grunde sind das Depots, das PO4 verschwindet ja nicht und ich rechne damit, dass der PO4 Wert wieder sinkt mittelfristig.

    Bin mal sehr gespannt, Sand und Schmodder abgesaugt, Technik gereinigt, wesentlich mehr Strömung. Wäre seltsam, wenn das nicht bald Wirkung zeigt.

    ich habe es ähnlich gehalten und lieber einmal richtig aufgeräumt und dann hoffentlich die Depots deutlich gesenkt. Muss allerdings im Becken noch weiter aufräumen. Was zwischen den Palys sich angesammelt hatte ist auch ziemlich heftig. Nie wieder Krustenanemonen auf Barebottom, die reinsten Schmutzfänger! Besser an die Rückwand heften.

    So schaut es aus. Verwende ich seit vielen Jahren sehr gerne, auch für die Kaffeemaschinen, dafür wird es ja direkt angeboten.

    Daher kenne ich das auch, ich habe das für die Kaffeemaschine ebenfalls hier stehen. Obwohl in der Bedienungsanleitung steht:

    Verwenden Sie keine Entkalker auf Basis von Mineralsäuren, beispielsweise Schwefel-, Salz-, Sulfamin- oder Essigsäure (z. B. Essig). Diese Entkalker könnten Ihre Kaffeepadmaschine beschädigen.

    Aber vielleicht ist die bessere Methode anstelle des harten Leitungswassers einfach Osmosewasser zu nehmen. Dann werden die Entkalkungen auf Jahre hinausgezögert.

    Mittlerweile habe ich den Fehler offenbar gefunden: Die Pumpenköpfe drehen in die falsche Richtung, d.h. sie pumpen Luft in den Dosierbehälter. Was ist denn das für ein Quatsch? Kann man das irgendwie korrigieren oder kann die Pumpe in die Tonne? Oder sind nur die Schläuche vertauscht?

    So langsam kriege ich gute Laune. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Vielen Dank für den herrlichen Beitrag!

    "Achtung! Auf der Autobahn AXX befindet sich im Augenblick ein Geisterfahrer! Bitte fahren sie äußerst rechts und überholen Sie nicht!"

    "Was heißt hier 'ein Geisterfahrer'!?! Hunderte!!"

    Hallo Chris,

    die Teigschaber sind meist aus einer mehr oder weniger elastischen Silikonmischung, damit die Teigreste möglichst gut herausgekratzt werden können. Meinst Du vielleicht die Teigkarten/Teigspachtel, die zum Aufteilen des Brotteigs dient? Die hätte ich tatsächlich, da ich mir mein Brot immer selbst backe seit einiger Zeit. Allerdings habe ich die Befürchtung, dass die hartnäckigen Anhängsel im Becken mit die Plastikteigkarten kaputt machen würden, die sind echt hart!

    Amidosulfonsäure ist auch im Speed Cleaner von Fauna Marin drin, den habe ich gestern am Abschäumer auch ausprobiert. Funktioniert tatsächlich sehr gut, ist mir aber auf Dauer etwas teuer der Speed cleaner. Amidosulfonsäure ist auch in meinem Spülmaschinenentkalker drin, damit werde ich es später auch mal probieren. Ob irgendetwas mit der Kunststoff-Dreambox dabei in die Quere kommen könnte muss ich erst mal nachhaken bei RE. Möchte wirklich nicht schreiben müssen "Technikabteil porentief rein und sauber in die Originalbestandteile zerlegt."

    Zwei mal pro Jahr etwa möchte ich dann das Technikabteil einmal komplett reinigen, öfter werde ich wahrscheinlich nicht schaffen. :grinning_squinting_face:

    Wenn ich mir aber anschaue, welche Menge an Dreck allein aus dem Abschäumer kam dürfte das wirklich notwendig sein, Abschäumer eventuell häufiger, das war wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht.

    Blöde Frage: war das der alte Test von FM oder bereits der neu entwickelte? Deutschland hat ja so fürsorgliche Ansichten, was man erwachsenen Menschen in die Hand drücken darf und was nicht. Das ist ja nicht nur beim Hanna Phosphor ULR in Deutschland in einem praktischen Verbot ausgeartet, sondern auch beim ursprünglichen Phosphattest von FM und wohl auch einigen anderen.

    Seufz, die Kreditkarte war in der Tat nur ein Notnagel. Für kleine Bereiche "mal eben" noch akzeptabel, aber größere Arbeiten sind doch sehr mühselig und führen eher zu Krämpfen in der Hand.
    Immerhin ist der große Schmodder jetzt tatsächlich beseitigt, auch wenn im Becken nun Nebel und Schneesturm herrscht, da ja immer noch der Kreislauf am Arbeiten war. Es ist, teils doch sehr mühselig, tatsächlich möglich, das Becken im laufenden Betrieb zu säubern. Bei mir war es durch den total verdreckten Abschäumer ausgelöst worden und hat sich dann langsam wie die Pest immer weiter ausgebreitet, bis das ganze Technikbecken ins Augenmerk fiel. Ein paar Pumpen muss ich noch säubern, aber das geht auch jederzeit einzeln.

    Sinnvoller ist es aber doch wohl, einmal in den sauren Apfel zu beissen, die ganze Aktion penibel mit allen Materialien zu planen und dann einmal abschalten, das ganze Wasser absaugen und dann eine Trockenreinigung in einem großen Akt durchzuführen. Vor allem, weil das Ergebnis dann doch deutlich befriedigender ausfällt als diese Notreinigung. Dann kann ich auch andere Reinigungsmittel verwenden außer mechanischen.

    Beim nächsten mal weiß ich Bescheid: Abschalten, alles Wasser absaugen und entsorgen, alles trocken reinigen und dann mit frischem Wasser wieder auffüllen. Aber vorher eine vollständige Checkliste anfertigen, was ich abschalte, wie säubere, was ich brauche und dann wieder einschalten muss. Nichts ist lästiger als ein großes Projekt, das verzögert wird, weil etwas Kleber oder eine Schraube am Samstag nach Feierabend fehlen.

    Hallo Chris, das ist ein sehr guter Hinweis! Hätte ich eigentlich auch selbst drauf kommen können, denn ich habe ja einen Oase-Außenfilter bei meinem kleinen Becken laufen. Im Augenblick habe ich eine Pumpe mit Schlauchverlängerung als Rüssel eingesetzt, um den Schmodder aufzusaugen. Das hat auch gut funktioniert mit dem kleinen Manko, dass die Mini RD recht empfindlich auf Ansaugblockaden reagiert und dann schnell abschaltet. War auch das erste mal, dass ich sie dafür mißbraucht habe.

    Seufz, jetzt kommt das nächste Problem, meine PVC-Dreambox muss auch noch abgeschabt werden, weil jede Menge Tierchen mit Kalkgehäuse sich dort energisch festgesetzt haben. Einen Plexiglas-Klingenreiniger hatte ich bis jetzt nicht auf dem Schirm mit meinem Glasbecken, benötige ihn aber für die Dreambox, um nicht alles zu zerkratzen. Oder einfach eine Kreditkarte nehmen als Notersatz?!? Der Schwabe hat es ja vorgemacht! :face_with_tongue:

    Etwas für die nächste Reinigung, die diesmal nicht über ein Jahr warten darf. Noch einmal das RFP-Abteil aussaugen und das Technikbecken (Dreambox) ist für das erste wieder gereinigt.

    Hallo Erwin,

    danke für den Tipp! Kann man dies auch verwenden, um beim Wasserwechsel das Wasser anzusaugen, damit danach es dann weiter geht mit normaler Schwerkraft? Wäre eine Alternative für das ewige Salzwasser-Testen beim Ansaugen.

    Ich hatte zuerst eine kleine Pumpe genommen, die aber kein Ansaugrohr hatte. Habe mich aber gerade daran erinnert, dass ich noch eine RE Mini RD1 5000 habe, die ich dafür verwenden kann. Damit sollte ich das auch gut ansaugen und zurück zum Vliesfilter schicken können oder wahlweise entsorgen über den Abfluß.

    Ich bin gerade dabei mein Technikbecken nach einem Jahr Betrieb einmal zu entdrecken. Nachdem ich den Abschäumer auseinandergebaut und gefühlt einen halben Kilo Detritus aus Pumpe, Nadelrad und Abschäumer entfernt habe, von den vielen Röhrenwürmern ganz zu schweigen stehe ich vor dem noch immer etwas Schmodder enthaltenen Technikbecken und frage mich, ob es eine Möglichkeit gibt, den Schmodder zu entfernen ohne das Technikbecken zu entleeren oder ob dies die einzige vernünftige Alternative ist.

    Normalerweise ist das Becken durch die Lampe abgedeckt. Da ich den Abschäumer zur Reinigung lange Stunden nicht in Aktion hatte habe ich die Lampe erst mal etwas angehoben, um Sauerstoff über die Oberfläche ins Becken zu bekommen, da ich den Abschäumer lieber erst nach der Reinigung reinsetzen möchte. Es dauert eben immer länger als man denkt.

    Vermutlich wird es auf einen Wasserwechsel mit Leerung und Putzen des Technikbeckens hinauslaufen, aber vielleicht hast ja jemand noch eine gute Idee, die ein Abkoppeln des Technikbeckens umgehen.

    Dagegen sein ist einfach, etwas besseres vorschlagen deutlich schwieriger. Und eine griffige Kennzahl zu entwickeln ist überhaupt nicht einfach. Ich habe vor kurzem ein "Aquarium" angeboten gesehen, 150cm Höhe, 60cm Durchmesser Röhre. Ob man da nicht vielleicht einen Doktor...

    Grundsätzlich wird keine einzelne Zahl alle Bedürfnisse und Eventualitäten abdecken können. Wieso sollen wir das überhaupt versuchen?!? Diese Literzahl soll uns einen Anhaltspunkt geben, um Fisch und Aquarium einigermaßen einschätzen zu können. Es entbindet keinen Aquarienbesitzer von der Verantwortung, sich ernsthalft Gedanken zu machen, ob die Bedürfnisse des Fisches erfüllt sind oder nicht. Auch nicht den Verkäufer, der einem ahnungslosen Käufer ein Tier aufschwatzt, das ihm das Becken sprengt.

    Diese Diskussionen gab und gibt es immer und wird es auch weiter geben. Ob dies nun Wattzahl der Beleuchtung und Abschäumergröße sind oder etwas anderes.

    Hallo Ewald,

    ist es die Verbindung zur Pumpe oder die Bedienung der App oder beides? Tatsächlich war eines der Hauptargumente für den GHL Doser die Möglichkeit, das Teil neben USB auch über LAN mit RJ45 anzuschließen um es zu bedienen. WLAN habe ich nicht einmal ausprobiert. Selbst LAN ist ziemlich hakelig und benötigt oft mehrere Versuche, bis die Verbindung steht, auch mit fester IP. Gibt auch die Möglichkeit es über Cloud anzusteuern, was ich aber deaktiviert habe.

    Aber genau darum sind solche Berichte wie von Bernd so wichtig, damit sie die Aufmerksamkeit der bisher nicht betroffenen Anwender schärft. Allein die Haltung von Red Sea ist für mich ein guter Grund, von dem gesamten Sortiment Abstand zu nehmen. So groß ist die Meerwasserszene nicht in Deutschland und es spricht sich herum.

    Sandy Drobic Kalibrierung habe ich noch nicht gemacht.

    Das gehört eigentlich direkt zur Inbetriebnahme der Dosierpumpe, egal welcher Art. Dabei werden auch die Schläuche gefüllt und man sieht direkt wie sie dosiert. Schließlich können auch die Schläuche oder Anschlüsse undicht oder verstopft sein und deshalb wird auch mit der vorhandenen Installation kalibriert, nicht die Pumpe allein. Erst wenn die Kalibrierung abgeschlossen ist und die Pumpe reproduzierbar die gewünschte Menge dosiert ist die Pumpe für den produktiven Betrieb einsetzbar. Alles, was automatisch läuft muss gründlich überprüft und getestet werden, weill... "Aus den Augen aus dem Sinn...". Das gilt auch ähnlich für die automatische Nachfüllung.

    Hallo Melanie,

    es liegt tatsächlich viel daran, welche Antwort Du hören möchtest und welche Quellen Du als sinnvoll erachtest. Eines der ersten Bücher, die ich gelesen hatte, war das Buch "Das Meerwasseraquarium" von Dieter Brockmann. Er hat auch eine kleine Liste von Fischen als Anhang mit hinzugefügt und eine kurze Vorstellung der Tiere gegeben. Beim Palettendoktor etwa wurde erwähnt, dass in größeren Aquarien über 400l auch eine Paarhaltung möglich wäre. Ich hatte später Gelegenheit Herrn Brockmann darauf anzusprechen und er hatte erwähnt, dass dieser Eintrag noch von etwas älterer Einschätzung kam und vor allem darauf beruhte, was überhaupt als Minimalgröße für Aquarien von Normalanwendern akzeptiert wurde, nicht, was der Fisch eigentlich braucht. Das war der Stand der vierten Auflage von 2011. Richtigerweise müsste man eher eine Null anhängen. Ähnlich ist es auch im Meerwasserlexikon aufgeführt mit Hinweis, dass es nur eine ungefähre Angabe ist, die von vielen anderen Faktoren abhängt.

    Eine etwas ungepflegte Quelle, die aber trotzdem gut zum Spielen taugt ist der Fishselector, der das Fischwohl an erste Stelle setzt und die nutzbare Beckengröße auf das Nettovolumen das Schaubeckens reduziert. Dies ist ja auch der Bereich, den Fische tatsächlich nutzen können. Immerhin bietet er Dir eine erste Einschätzung, ob der gewünschte Besatz in etwa ins Becken passt. Meist sind Leute, die Fische lieben, deutlich über 100% und somit bereits rechnerisch nach Ansicht von Saia über dem Limit der Beckenkapazität.

    Von daher ist die Frage, ob brutto oder netto völlig bedeutungslos. Die Verantwortung liegt immer beim Halter, der den Fisch anschafft und ins Becken setzt, auch was die Bedürfnisse und mögliche Konflikte zwischen Beckenbewohnern angeht oder ob teure Korallen leiden könnten. Wenn Du ein Alibi brauchst frage einfach einen geldgierigen Händler, der verkauft Dir auch einen Hai für eine Badewanne mit der berühmtberüchtigten Bemerkung "Kein Problem! Der passt sich an die vorhandene Beckengröße an!"

    Früher hatte ich einen großen Lüfter auf einen Karton gestellt, so dass er auf die Beckenoberfläche gerichtet war, das reichte für die Kühlung unter die kritische Grenze. Wenn es oben nicht gut passt wegen der Abdeckung kannst Du die Lüfter auch im Technikbecken einsetzen, der Technikschrank muss dann aber offen sein, damit Luftaustausch gegeben ist. Nachts unbedingt Durchzug mit guter Lüftung einrichten, damit die Wohnung und das Becken wieder runterkühlen kann.

    Bei einem größeren Becken während heißer Tage wird das Zimmer aber unweigerlich zur Sauna umfunktioniert, deshalb bin ich dazu übergegangen, den Raum mit dem Klimagerät zu kühlen und so mich und das Becken mit einer angenehmen Temperatur zu versorgen.

    Während einer Hitzewelle ist es sonst unerträglich.

    Überprüfe zuerst mal Deine gemessenen Werte, indem Du die Tests mit einer Meerwasserreferenz durchführst, ob diese tatsächlich die richtigen Ergebnisse liefern. Wenn das der Fall ist würde ich eine geringe Dosis von dem Phosphat+ ins Becken geben.

    Scheiben putze ich täglich ich hatte das Bild gleich Frühs gemacht damit man es sehen kann.

    Sei mir nicht böse, aber gibt es diesen Satz auch in normalem Deutsch? Ich brauche für diesen Kauderwelsch einen Interpretor.

    Scheiben putzen wäre ein guter Anfang. An der sieht man gut, dass viel von dem Grün als Belag an der Scheibe sitzt. Am Anfang ist es völlig normal, dass die Scheiben sich schnell wieder mit Belag, teils Bakterien, teils Algen, zusetzen.

    Nur wenn das Wasser selbst mit Schwebealgen oder Bakterienblüte trüb wird ist die Gefahr, dass zu viel Sauerstoff von der Blüte verzehrt wird und nicht genug für Korallen oder Wirbellose/Fische vorhanden ist. In dem Fall ist ein UVC-Klärer die beste Möglichkeit, die Trübung zu reduzieren.

    Achte bitte auf die Nährstoffe, im Augenblick scheinst Du ein Ungleichgewicht von fehlendem Phosphat und viel Nitrat zu haben. Totgestein wirkt oft als eine Art Phosphatadsorber, aber woher das viele Nitrat kommt wäre eine Frage wert.

    Bei mir ist morgens vor Beginn der Beleuchtungsphase der pH bei etwa 8,0 und abends jetzt in der Blauphase bei 8,4. Der Abschäumer läuft nicht gerade auf voller Leistung, sonst könnte da noch mehr drin sein. Aber das Becken und auch das Technikbecken ist relativ gut abgedeckt, so dass der Gasaustausch hauptsächlich über den Abschäumer erfolgt. Mehr möchte ich eigentlich auch gar nicht.

    Sehr lobenswerte Haltung. Man muss ja auch nicht alle Tiere unbedingt sammeln. Die Chance wäre zumindest etwas besser, wenn man den Fisch beim lokalen Händler direkt mitnehmen kann, dann dürfte sich der Stress noch etwas in Grenzen halten, vor allem, was die zeitliche Dauer angeht. Eine Garantie wird man aber auch dann nicht bekommen. Immerhin hat man das Geschehen aber in eigener Hand und kann den Transport optimal gestalten und kurz halten.

    Wenn er mehr als 5 Arme hat wird er sich demnächst teilen und so vermehren. Vermutlich wirst Du auch merken, dass er deutlich kleiner it als vermutet, wenn Du ihn mal neben ein Maßband hälst. Ich hatte beim ersten Anblick auch gedacht, dass meiner ziemlich groß ist, war aber tatsächlich kleiner als 2cm.

    Sind normalerweise auch harmlos, wenn wie hier bei mir viel Algenbelag vorhanden ist, an dem sie sich gütlich tun können. Nur wenn sie nichts zu fressen finden suchen sie nach anderen Möglichkeiten, nicht zu hungern. Und dann können sie auch schon mal an Zoas oder andere Weichkorallen gehen.

    Nimm zwei Zeitschaltuhren für die Zeiten, wo Osmosewasser und wo Kalkwasser dosiert werden soll. Klemme je eine Nachfüllanlage für beide an und lasse sie zu den gewünschten Zeiten laufen. Fertig. Du kannst auch ruhig ein paar Stunden ohne Nachfüllung laufen lassen, so dass in der Nacht eine gute Menge dosiert wird. Der Fantasie sind hier wirklich keine Grenzen gesteckt. Ehrlich gesagt sehe ich das Problem nicht.

    So kannst Du auch einen kleinen 10l Kanister für Kalkwasser nehmen und den alle zwei Tage frisch auffüllen. Selbst wenn Du es vergisst wird halt tagsüber mit Osmosewasser ausgeglichen.

    Schwer zu sagen anhand dieses Fotos. Es könnte eine sehr junge Seegurke sein oder ein Wurm ähnlich wie ein Spritzwurm. Stell es doch mal ins Meerwasserlexikon ein mit der Bitte um Identifizierung. Interessant ist auch immer eine Größeangabe, ob dies nun 3cm oder 3mm ist.

    Die Säule ist so ziemlich das einfachste was man sicht vorstellen kann. Eingang, Ausgang, Sieb vor Ausgang. Fertig. An einer Seite muss eine Öffnung sein, wo das Harz entnommen und wieder frisches Harz engefüllt werden kann. Mehr ist da nicht dran. Der Vorteil ist, dass Du nur das Harz selbst austauschen musst und nicht die ganze Kartusche dazu.

    Ja, das ist sehr kurz. Zwei Minuten braucht die Osmose, bevor sie halbwegs vernünftiges Wasser erzeugt. Dieser Schub kommt dann jedes Mal mit ins Harz. Wenn Du die Anzeige verfolgst siehst Du das auch gut am Anfang, wie erst ein fetter Peak kommt, der dann langsam freigespült wird. Bei mir habe ich ziemlich hartes Wasser und die Anzeige klettert auf über 200 hoch, dann fällt es im Laufe etwa einer Minute bis etwa 20 runter und unter 16 schalte ich dann um und leite das Wasser dann in die Harzsäule. Bis dahin dauert es bei mir etwa zwei Minuten.

    Die Anzeige geht dann aber noch langsam weiter runter bis auf etwa 7-8, das ist dann Minimum, wo sie nicht drunter kommt. Im Winter etwas weniger als im Sommer.

    Auch später, wenn die Osmose abgeschaltet wird diffundieren die Ionen vor der Osmose langsam durch die Membran und bereiten den nächsten Peak beim Einschalten vor. (^-^)

    Da ich die Osmose immer mehrere Stunden laufen lasse kann ich damit leben, dass ich die Osmose immer manuell für die Harzsäule freischalten muss. Dafür ist die Standdauer des Harzes halt optimiert.

    Jeder gönnt sich halt den Luxus, auf den er Wert legt. Dafür spare ich eben nicht bei jedem Quentchen Strom und lasse manche Geräte auch einfach durchlaufen.

    Hallo Chris,

    ergänzend zu dem Beitrag von Burkhard noch einmal explizit: Wenn Du einen Wasserhahn als Entnahmestelle hast und dieser zugedreht ist im Normalfall, dann bist Du tatsächlich genau in der Situation, die Burkhard meint mit dem verschlossenen Ablauf. Im Prinzip sollte dieser Hahn dann gar nicht geschlossen sein, um zu verhindern, dass die Säule zu viel Druck bekommt.

    Dann lieber anstelle des Druckminderers einen Absperrventil VOR der Säule reinsetzen, das beschädigt dann nicht die Säule, wenn dieser zugedreht ist.

    Was dies mit der Elektronik macht kannst Du Dir gut ausmalen, wenn Du bedenkst, dass JEDER Einschaltimpuls immer eine Stromspitze durch die Leitung schiebt. Die Controller der RE Speedy etwa haben sich bei der Aktion gerne verabschiedet. Das war jedes mal ein beten, dass die Pumpe wieder anspringt, wenn man sie so vorsichtig wie nur irgend möglich vom Netz getrennt hat. Am besten gar nicht.

    Ist zum Glück nicht ganz so wild bei anderen Geräten, insbesondere, wenn sie ohnehin mit Niedervolt arbeiten, so dass die Netzspannung erst mal bei einem Netzteil aufschlägt, was die Niedervolt-Versorgung übernimmt. Im Zweifelsfall ist es mit dem Ersatz des Netzteils wieder einsatzbereit.

    Generell aber mag Elektronik dies gar nicht, ständig aus und eingeschaltet zu werden. Die kleinen Schutzvorrichtungen nützen hier leider wenig, bis diese eingreifen ist die Elektronik normalerweise bereits hinüber, sie sollen auch eher Menschenleben retten als Elektronik.

    Aber um es mal auf den Punkt zu bringen: alles wo direkt 220V angeschlossen wird sollte nicht ständig geschaltet werden. Überall, wo Niedervolt dran ist sollte deutlich robuster agieren. Wenn Du jedoch vor hast, mit Zeitschaltuhren regelmäßig ein und auszuschalten überlege Dir gut, was dahinter steht, nicht alles verträgt dies so gut.