Beiträge von Heinz Simchen

    Hi,
    diese Art von Berechnung ist so- nicht ganz richtig. Vergiss nicht das Volumen der Steine vom Wasserinhalt abzuziehen. Ansonsten ist vielmehr wichtig wie der Fußbodenaufbau ist (Art der Dämmung) . Bei dem Alter ist zu vermuten das im Haus früher mal Ofenheizung war, wenn du das Aquarium in die selbe Ecke stellst gibt es keine Probleme. Die Lasteinleitung ist in Ecken am günstigsten. Im übrigen sind 900 Kg durch Menschen eine größere Belastung als ein statisches Aquarium. Wenn du unsicher bist, bau dir einen Sockel bei dem du U-Träger diagonal in die Wand einbaust- da kannst du dann auch 5 to
    stellen.

    Gruß Heinz

    Na ja,
    Nils schreibt ja eigentlich von Seesternen welche von den Lippfischen vertilgt wurden. Dummerweise ist mein Bodengrund nur etwa 1,5 bis 2 cm dick (bei 70 cm Höhe möchte ich eigentlich auch nicht mehr reintun). Verschwunden waren die Biester auch schon mal und sind dann mit Verstärkung zurückgekommen.

    Heinz

    Hi Nils,
    so viel ich weiß schlafen die Halichoeres im Sand- und das wäre dann fatal für die Burschen. Leider kann ich kein vernünftiges Foto machen, damit man das Ausmass der Plage erkennen kann. Einzig Drücker fallen mir noch ein- doch die werden zu groß für mein Becken.

    Gruß Heinz

    ja, genau diese meine ich. Ein Lippfisch wird da wohl nichts ausrichten können, es sollte schon eine Gruppe sein und sie dürfen auch nicht im Bodengrund schlafen. Also, welche Art würdet ihr so nehmen?

    Heinz

    Hi Claude,
    Killerasseln sind kleine Asselkrebse, bis zu 15mm lang, (es gibt auch ein paar Threads darüber). Die Tierchen sind carnivor, sie treten bei mir in einer riesigen Population auf und stehlen sogar der Symbioseanemone das Futter aus ihrer Mundöffnung. Nach der Fütterung ist der gesamte Bodengrund in Bewegung, sie fressen ein totes Tier, fast wie Piranhas, in kürzester Zeit und schrecken auch vor meiner Hand nicht zurück und zwicken hinein. Da es so viele sind muß dringend etwas dagegen getan werden- nur was?

    Gruß Heinz

    Hi,
    ich glaube ich werde bald ein Problem mit Killerasseln bekommen. Meine Frage ist nun , ob es sichere und bekannte Fressfeinde gibt? (die Suche ergab nur Bodianus bimaculatus).

    Gruß Heinz

    "Na schön.Dann müsste man doch schlussfolgern können,wenn sonst
    alle Bedingungen stimmen(Waserqualität,Fütterung,Vergesellschaftung,
    Beckeneinrichtung,Wasserbewegung-und der Fisch,bleiben wir ruhig
    bei A.leucosternon,TROTZ mangelndem Einsatz vonb UV und /oder
    Ozon keine Stresssymptomer wie Pünktchen zeigt,sich rundum
    wohlfühlt ,selbst bei einer Beckengrösse unter bisherigen Normen ?"

    Genau das ist meine Meinung.

    Ansonsten kommen die gesteigerten Grössenempfehlungen (nach meiner Ansicht) auch daher, das noch vor 15 Jahren ein 1000- Liter- Becken schon als sehr groß angesehen wurde. Nicht zu vergessen das viele, die solche gesteigerte Größen angeben, selbst nur über eher kleine Aquarien- oder riesengrosse verfügen. Am Beginn der modernen Meeresaquaristik reichten kleine Becken auch deshalb weil viele Tiere kaum über längeren Zeitraum zu pflegen waren. Bei Fischen die man heut 15 Jahre hat waren damals 7 Jahre schon ein Erfolg.

    Gruß Heinz

    Hi Andre,
    wenn wir davon ausgehen das wir nicht wirklich beurteilen können wie es unseren Tieren geht- dann sind auch die Empfehlungen, die allgemein anerkannt sind, nicht nachvollziehbar sonder rein theoretisch weil wir es ja doch nicht wissen.

    Gruß Heinz

    P.S. wenn ich schrieb das ich einen flavescens in 120 cm Becken für möglich halte so heißt das nicht, daß ich das auf Dauer auch tun würde

    Hi Thomas,
    gegen Pünktchen kann man erfolgreich UV oder Ozon einsetzen. Wobei der Ansatz in der Fragestellung gut ist- es ist vielleicht besser wenn man Kriterien erarbeitet, an denen man erkennt ob es einem Tier gut geht, als es immer an subjektiven Merkmalen ( optischer Eindruck e.t.c. ) festzumachen. Das würde bedeuten das der Halter gefordert ist, wenn ein "Nichtwohlfühlsymptom" auftritt, die erforderlichen Schritte zu unternehmen und nicht unbedingt von vornherein eher theoretische Vorgaben erfüllen muß. Letztendlich sind auch Fische einer Art mit individuellen Verhaltensunterschieden ausgestattet.

    Gruß Heinz

    Hi,
    um mal auf die ursprüngliche Frage zurück zu kommen- der erste unser 3 Z. flavescens zog in ein 200 Liter- Becken ein, zog nach 8 Monaten in ein 250 Liter- Becken, bezog weitere 6 Monate später ein Aquarium mit den Maßen
    130X50X50 und verblieb dort für 11 Monate (alle Becken eher luftig eingerichtet). Auch heute im "großen" Aquarium, mit 2 Artgenossen, hat er sein Verhalten nicht geändert. Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen glaube ich, daß man ihn als Einzeltier durchaus in Becken ab 120cm Länge halten kann. Es ist am Aquarianer gelegen ihm bei Bedarf eben ein größeres Heim zu geben.
    Übrigens zeigen alle meine Fische einen ausgeprägten "Hospitalismus" sobald und solange jemand im Raum ist. Der A. lineatus schwimmt unbeobachtet auch nicht anders umher als die Z. flavescens. Ich glaube das " Hospitalismus" oft nichts anderes als Bettelei ist.

    Gruß Heinz

    Hi,
    um die Verwirrung komplett zu machen: ich habe 2 deutlich kleinere zu meinem alteingesessenen Z. flavescens zugesetzt.
    - am ersten Tag alle auf die Winzlinge
    - am zweiten (ein kleiner war übernacht in Schwimmschule) kein Interesse mehr an den neuen
    und am dritten Tag gingen die neuen aufeinander los, jetzt ( nach etwa 5? Monaten) ist Ruhe eingekehrt. Wobei sich die kleinen immer noch angiften wenn sie sich treffen.

    Bevor du den alten , kleinen, rauslässt kräftig füttern.

    Heinz

    Hi Reinhard,
    das halte ich schlichtweg für Unfug. Meine vorletzten beiden A. ocellaris- Wildfänge haben sich, bis zu ihrem leider viel zu frühem Ableben durch eine bakt. Infektion ,für im Aqu. vorhandene Anemonen ( crispa und quatricolor) absolut nicht interessiert und zwar 10 Monate lang. Ihre Nachfolger (Nachzucht ohne Anemone), jetzt 14 Monate bei uns sind bereits nach 15 min in der crispa untergetaucht.
    Heinz

    Hi Thomas,
    "Allerdings habe ich auch 50% natürliches Meerwasser beim Anstzen verwendet,aber kann das der einzige Grund für solche Unterschiede sein..."-
    kann schon, denn natürliches Seewasser ist "lebendig" (Bakterien und planktonische Mikroorganismen), was künstliches Seewasser völlig entbehrt.
    Gruß Heinz

    Hi,
    der letzte Ausweg: schalte das Licht aus, den Schnellfilter an und stell ein schönes Bild vor die Scheibe- nach zwei Wochen ist der Spuk vorbei.
    Übrigens sind solche Becken nach der Einfahrphase die stabilsten.
    Gruß Heinz

    Hi,
    ich füttere 3 mal am Tag- aber es gibt auch Tage (regellos) an denen sie nichts bekommen. Ich habe die, wahrscheinlich vergebliche, Hoffnung so
    meinen Pinocchio ( Chelmi) wieder an die einstmals geliebten Glasrosen
    heranzuführen. Den Fischen geht es fast zu gut- der Acanthurus lineatus
    sieht von oben fast wie ein Kugelfisch aus.
    Gruß Heinz