• Hi,
    ich glaube ich werde bald ein Problem mit Killerasseln bekommen. Meine Frage ist nun , ob es sichere und bekannte Fressfeinde gibt? (die Suche ergab nur Bodianus bimaculatus).

    Gruß Heinz

  • Hallo Heinz

    Was sollen denn Killerasseln sein und warum glaubste das die bald Probleme machen ?

    gruss Claude

  • Hi Claude,
    Killerasseln sind kleine Asselkrebse, bis zu 15mm lang, (es gibt auch ein paar Threads darüber). Die Tierchen sind carnivor, sie treten bei mir in einer riesigen Population auf und stehlen sogar der Symbioseanemone das Futter aus ihrer Mundöffnung. Nach der Fütterung ist der gesamte Bodengrund in Bewegung, sie fressen ein totes Tier, fast wie Piranhas, in kürzester Zeit und schrecken auch vor meiner Hand nicht zurück und zwicken hinein. Da es so viele sind muß dringend etwas dagegen getan werden- nur was?

    Gruß Heinz

  • Hi
    Nun weiss ich was du meinst

    Zeigen deine Fische den unwohlsein ?

    Letztlich kannste diese nur mit ner Falle oder einem etwas grösseren Lippi
    entgegentreten

    Gruss

  • ja, genau diese meine ich. Ein Lippfisch wird da wohl nichts ausrichten können, es sollte schon eine Gruppe sein und sie dürfen auch nicht im Bodengrund schlafen. Also, welche Art würdet ihr so nehmen?

    Heinz

    Einmal editiert, zuletzt von Heinz Simchen (31. Juli 2006 um 14:46)

  • Ich würde an Deiner Stelle einige große Halichoeres-Lippfsiche einsetzen. Bei mir haben der H.argus und der H.biocellatus in kürzester Zeit sowohl die kleinen Schlangensterne als auch Asterina Seesterne an den Rand der Ausrottung gebracht und Planarien ganz ausgerottet.

  • Hi Nils,
    so viel ich weiß schlafen die Halichoeres im Sand- und das wäre dann fatal für die Burschen. Leider kann ich kein vernünftiges Foto machen, damit man das Ausmass der Plage erkennen kann. Einzig Drücker fallen mir noch ein- doch die werden zu groß für mein Becken.

    Gruß Heinz

  • Zitat

    Original von Heinz Simchen
    so viel ich weiß schlafen die Halichoeres im Sand- und das wäre dann fatal für die Burschen. Leider kann ich kein vernünftiges Foto machen, damit man das Ausmass der Plage erkennen kann. Einzig Drücker fallen mir noch ein- doch die werden zu groß für mein Becken.

    hi heinz,

    nun, wenn die es bei nils überstanden haben, so wird es bei dir nichts anderes sein und sind natürliche feinde von solch krabbelzeug.

    wir hatten in einem vereinsbecken auch mal haufenweise.

    die haben sich allerdings irgendwie von selbst verflüchtigt.

  • bei einem freund von mir sind die dinger auch einfach so verschwunden. ich denke mal, das sie mit den steinen oder korallen (als kleine larven) eingeschleppt werden.

  • Na ja,
    Nils schreibt ja eigentlich von Seesternen welche von den Lippfischen vertilgt wurden. Dummerweise ist mein Bodengrund nur etwa 1,5 bis 2 cm dick (bei 70 cm Höhe möchte ich eigentlich auch nicht mehr reintun). Verschwunden waren die Biester auch schon mal und sind dann mit Verstärkung zurückgekommen.

    Heinz

  • Hallo Heinz!

    Ich hatte die Biester massiv im Seepferdchenbecken.
    Habe sie dort gefangen und im Hauptbecken an meinem Picasso verfüttert.
    Der hatte immer seine Freude daran und die Asseln haben sich im Hauptbecken nie vermehrt.
    Bei Deinem Beckenmassen lt. Signatur sollte doch ein Picasso kein Problem sein.

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