Beiträge von Jörg Kokott

    Zitat

    Original von use
    Hi,
    das Zeovit brauchst Du als Adsorber für Phosphat.

    Falsch, das Zeolith von T. Pohl und alle anderen meerwassertauglichen Zeolithe (viele gibt's nicht...) adsorbieren kein Phosphat.

    Phosphat wird einerseits wahrscheinlich durch die Freisetzung von Eisen und Mangan im Wasser ausgefaellt und der Niederschlag und andere daran anhaftende Substanzen abgeschaeumt, andererseits haben die Bakterien sehr wahrscheinlich eine besondere, bislang nicht bedachte/erkannte Funktion bei der Phosphatentfernung selbst.

    Es ist aber noch ein wenig zu frueh um darueber genauer zu schreiben. Es ist jedenfalls mit ein Grund, warum das Zeolith ausgetauscht werden muss.

    Zur Bakterienkultur:

    Die Bakterien von T. Pohl sind in einer Aufbewahrungsloesung, nicht in einer Naehrloesung. Wenn Du mit Zeofood eine Restmenge an Zoebak hochziehen willst, dann wirst Du mit grosser Wahrscheinlichkeit - wie schon gesagt - etwas anderes dabei herauskriegen als das was im Zeobak urspruenglich drin war.
    Vielleicht sogar was nettes pathogenes, wer weiss, wenn Du beim anmixen ploetzlich mal niesen musst und Du Deine neue Bakterienkultur mit der Erkaeltung von Deinem Nachbarn (die Dein Immunsystem locker im Griff hat) animpfst?

    Solange man nicht steril arbeiten kann, ist Bakterienzucht in privaten Raeumen in meinen Augen fahrlaessig und fuer alle Mitbewohner in potentiell gefaehrlich, um es mal drastisch auszudruecken.

    Es gibt nicht umsonst Sterilbaenke und Mikrobio-Sondermuell in entsprechenden Labors.

    In wie fern der Hersteller oder der Vertreiber steril bzw. steril genug arbeitet kann ich nicht sagen.

    Hi,

    immerhin 10 Minuten, das geht sicher noch schneller :grinning_squinting_face:

    Plazierung? Du meinst ob nahe der Wasseroberflaeche oder weiter unten?

    Die kann eigentlich schon was an Licht vertragen, ich wuerde sie aber nicht direkt unter die Wasseroberflaeche setzen, sondern eher mittig bzw. im oberen Drittel.

    Eigentlich ziemlich pflegeleicht die gute und waechst ganz gut.

    Ich denke, es ist eine S. caliendrum, die S. hystrix hat ausgezogenere Spitzen (i.d.R.).

    Zum Thema Anemonen moechte ich auch etwas schreiben.

    Ich habe mich seinerzeit darum bemueht, meinen beiden wildgefangenen Amphiprion ocellaris eine Anemone anzubieten. Im Internet gab und gibt es (soweit ich weiss) immer noch eine kurze englische online-Fassung des Standardwerkes (es gibt uebrigens fuer jedes Thema ein Standardwerk...) ueber Anemonenfische und ihre symbiontischen Anemonen von Fautin & Allen. Mittlerweile habe ich die letzte Ausgabe der Originalfassung, die ist nicht mehr 10 Jahre alt sondern nur 1 oder 2, aber viel anderes steht da nicht drin, was auch?) Buecher veralten, dass stimmt, heisst aber nicht das sie dadurch schlecht sind. Man muss das Rad nicht immer wieder neu erfinden. Warum sollte alte Literatur schlecht sein. Es gibt jede Menge neue Riffaquaristikbuecher wo sachen drin stehen, ueber die man nur den Kopf schuetteln kann, meistens weil wirklich (wortwoertlich) abgeschrieben wird, das wurde ja bereits schon gesagt.

    Apropos Internet: diese Tabelle die Du da am Anfang gelinkt hast, die ist total fuer die Fuesse, weil Amphiprion clarkii da gar nicht aufgefuehrt ist, der in diese Anemone in der Natur sehr wohl geht (ist uebrigens der einzige Anemonenfisch, der in alle tropischen Symbioseanemonen geht). Soviel zum Thema Schrott im Internet... Es gibt kein Medium wo so viel Mist erzaeht wird wie im Internet, mehr sag ich dazu nicht.

    Jedenfalls habe ich mir bei Fautin & Allen rausgeschaut, mit welchen Anemonen A. ocellaris zusammenlebt, dass sind Heteractis magnifica, Stichodactyla gigantea und Stichodactyla mertensii. S. gigantea wird zu gross, S. mertensii ist selten im Handel, also hab ich mir eine H. magnifica gekauft. Bei meinem damaligen Grossaquaristik-Laden hat dann der Verkaeufer die Anemone vom Substratstein gekratzt, eingetuetet und nach nicht mal 5 Tagen war die Anemone hinueber. Das gleiche passierte mir mit einer zweiten Anemone, die von meinem neuen Haendler vorsichtig entnommen wurde, aber die wurde wohl vom Sammler vom Riff gekratzt und ist nach drei Wochen gestorben. Eine dritte hat es bei mir etwa 4 Monate gemacht, bis sie von Borstenwuermern und Krabben vom Fuss her angefressen wurde.
    Die A. ocellaris Wildfaenge sind in eine Lederkoralle gefluechtet, eine Heteractis malu und eine Entacmea quadricolor haben sie uber Monate hinweg ignoriert. Als sie dann anfingen, am Fuss der Lederkoralle abzulaichen, war fuer mich das Thema Anemone durch.

    Lange Geschichte, kurzer Sinn:
    Es steht in Buechern drin, z.B. bei Fossa & Nilsen, welche Anemonen schwierig und welcher gut zu halten sind. Das bewahrt einen Anfaenger wie ich damals einer war, jedoch nicht davor, dass der Haendler sie abkratzt (manche sollen dazu sogar einen richtigen Schaber benutzen, wie ich mal hoerte ?(), oder das Borstenwuermer sie anfressen.

    Will damit sagen, dass gerade bei Anemonen die Ursachen fuer das Sterben schon in der Entnahme aus der Natur liegen koennen, lange bevor man sie ueberhaupt ins Becken setzt. Das hat also nicht unbedingt was mit Literaturwissen zu tun, und das Forum kann einen auch nicht davor bewahren. Sehr wohl steht aber in der Literatur, welche Haltungsanforderungen eine bestimmte Anemonenart hat, und wenn man ein gesundes Tier erhaelt, und die entsprechenden Rahmenbedingungen auch schafft, dann stehen die Chancen nicht schlechter als wenn man sich eine heute unkaputtbare Stueber-Acropora kauft.

    Zitat

    Original von aquadody
    ich hab da nochmal ne frage zum planktonreaktor, wie groß sind denn eure rührfische zum umwälzen der "algenbrühe", bzw. könnte man eine ausreichende umwälzung auch mit nem ausströmstein und gefilterter luft erreichen? ich hatte da an einen luftfilter gedacht wo die luft erst durch eine gesättigte salzlösung strömt und dann durch einen aktivkohlefilter geleitet wird.

    Hi,

    da frage ich mich aber, was komplizierter ist? Ruehrfisch ist doch ideal, fuer 20 cm Durchmesser und bei einer Hoehe von - keine Ahnung wie hoch der ist, 30 cm? - sollte ein 2 1/2 cm - 3 cm langer Ruehrfisch ausreichend sein.
    Man will ja auch nicht versuchen, die Algen in Loesung zu bringen...

    Hi,

    denke nicht, dass es ein Problem wird. Scheibenanemonen und Krustenanemonen sind mit Steinkorallen naeher verwand als Weichkorallen.

    Ist zwar fraglich, ob man aus dieser Perspektive an Deine Frage rangehen kann, aber es ist ein Ansatz. Denn das Problem, das man von weichkorallendomierten Becken kennt, laesst sich auf die Produktion von Terpenen und anderen verwandten ungesaettigten Kohlenwasserstoffen (Terpenoiden) durch Weichkorallen zurueckfuehren. Das sind aber keine Nesselgifte. Viele aetherische Oele sind z.B. Terpene bzw. Terpenoide.

    Ich bin mir nicht sicher ob die Produktion von diesen Terpenen nur auf Weichkorallen (Octocorallia) beschraenkt ist, meine aber das dies mehr oder weniger gueltig ist (zumindest kenne ich Untersuchungen darueber nur an Octocorallia).

    Nachtrag: Vernesselungen durch Beruehrung sollten natuerlich - wie die Vorschreiber schon anmerkten - verhindert werden, obwohl es auch davon abhaengig ist, was fuer einen Scheibenanemonenart das ist.

    Hi,

    Aurora,

    ich komme vor Sindelfingen nicht mehr nach Bremen, zumindest sehr wahrscheinlich nicht. Die Meereschemiker haben das aber, da hast Du recht. Sollte ich vorher in Bremen sein, gehe ich bei den Meereschemikern vorbei und frag nach, ob sie davon was los werden wollen.

    Frank Mohr,

    Du bist ja nicht der einzige, der dieses Argument gebracht hat. Ich gebe Dir und den anderen Leuten die das sagen auch vollkommen recht. Aber letztlich wurde um Refraktometer schon immer ein riesen geschiss gemacht, keine Ahnung warum.
    Ich persoenlich wuerde mir ganz bestimmt auch nicht die 10 x 200 mL IAPSO Standardpackung kaufen, um damit mein Refraktometer zu kalibrieren, selbst wenn ich die 10 200 mL mit Freunden teilen wuerde.

    Mir geht es nur darum, zu zeigen wie es eigentlich richtig gemacht wird und woher die ganzen Abweichungen kommen koennen. Der eine kalibiriert mit Aqua Dest von der Tankstelle (was kein Aqua Dest ist), der andere kauft sich echtes Aqua Dest in der Apotheke, der dritte nimmt Osmosewasser und der vierte vergisst zu kalibrieren und hat wahrscheinlich als einziger was reelles in der Ableseskala angezeigt. Dann geht das weiter mit den verschiedenen Salzmischungen und hoert letztlich bei einem Geraetefehler auf, von dem irgend ein Chinese in der Strassenbahn der Freundin von der Schwester vom Stefan Ott erzaehlt hat.

    Und deshalb, wenn es einer genau wissen will, der soll sich halt das Standard-Meerwasser kaufen, kann ja jeder machen wie er will und lustig ist.

    Preisliste habe ich angefordert und bereits per email erhalten, kann jeder von mir zugeschgickt bekommen, der sie haben moechte. Ist nur in UK bei OSIL zu bestellen (den link hat Thomas Chronz bereits genannt), allerdings auch per email moeglich.

    @ALL

    Es hat allerdings was komisches, dass nach dreissig + X Jahren progressiver Meeresaquaristik Leute ploetzlich Probleme mit dem Salzgehalt in ihren Riffaquarien bekommen.

    Ich hab mir mit 17 Jahren (ist jetzt etwas mehr als 10 Jahre her) das tolle Zeigerteil von Aquarium Systems gekauft. Hab noch nicht mal hinterfragt ob es funktioniert oder nicht (das Prinzip der Messung war allerdings einleuchtend) und das Ding hab ich auch heute noch im Einsatz. Dann hab ich nach einigen Jahren aus der Uni ein gutes und frisch kalibriertes Leitfaehigkeitsmessgeraet mit nach Hause genommen, das gleich auf Salinitaet umrechnet, und damit gegengemessen, und es hat mir genau 35 psu ausgespuckt. Damit war fuer mich das Thema Salinitaet gegessen.

    Nun soll es ja wirklich Faelle geben, wo dieses Aquarium Systems Teil nur Unsinn angezeigt hat, aber wie gesagt, meines funktioniert seit Jahren.

    Thomas (Aurora),

    deshalb auch der veranschaulichende Vergleich mit den drei Meersalzmischungen und dem einen Refraktometer bzw. Leitfaehigkeitsmessgeraet...

    was ich damit sagen wollte ist schlicht und einfach, dass unterschiedliche Messergebnisse nicht unbedingt nur einen methodischen Ursprung haben, sondern die 20 Aquarianer die hier diskutieren wahrscheinlich ziemlich bunt durchmischt verschiedene Salze nehmen (OK, das ist auch methodologisch) und man sich hier letztlich hundert Mal im Kreis dreht.

    Gut aber dass es nicht bis Sindelfingen gedauert hat, bis dass klar wurde...

    Es ist aber wirklich interessant zu sehen, dass das Umdenken von spezifischer Dichte auf Salinitaet nicht so einfach ist, wenngleich es mit der Salinitaet doch viel einfacher sein sollte als mit der spez. Dichte.

    Hi,

    ich hab das frueher ein paar Mal gemacht (kurz und schmerzlos direkt umgestellt), dass dann aber eigentlich mehr aus Faulheit sein gelassen.

    Letztlich spielt es denke ich keine grosse Rolle fuer die Tiere, die gewoehnen sich daran genau so wie wir auch. Es ist halt nur die Frage, wie die Beleuchtungsphasen dann mit Arbeit bzw. Feierabend ueberlappen, damit man vom Becken auch noch was sieht wenn man nach Hause kommt.

    Viele sind sicher auch anderer Meinung.

    Aha, Ihr guckt also Eure DVD's und VHS tapes durch, kein Wunder das ich die ganze Nacht brauche dass mir was einfaellt.

    Also los gehts, ich hab ja noch zwei gut :grinning_squinting_face:

    Ist glaube ich ziemlich einfach:

    "Ein Schwarzer und ein Spinner sind immer die Gewinner"

    Hi Thomas (Aurora),

    warum 34 psu wenn ozeanisches Meerwasser 35 psu hat? Oder faehrst Du Dein Becken schon immer so?

    Waere mal interessant, drei verschiedene Meersalzmischungen zu nehmen, gleiche Masse abwiegen und mit Aqua Dest anmischen, und dann mal mit ein und demselben Refraktometer und Conduktometer messen. Mal gucken, was dabei raus kommt, vor allem bei der Leitfaehigkeit.

    Es gibt nur ein offizielles Standardseewasser das von der International Association for the Physical Sciences of the Oceans (IAPSO) anerkannst ist.

    Ich hab gerade nur im Internet einen Vertreiber fur UK gefunden, da kosten 10 x 200 mL laessige 210 Pfund (GBP).
    Also 21 Pfund pro 200 mL, das Zeug ist bei entsprechender Lagerung anscheinend 2 Jahre mindestens haltbar.

    Wie gesagt, ich weiss nicht ob es Sinn macht, gegen Destilliertes Wasser zu kalibirieren, wir haben das glaube ich nicht gemacht. Bin mir aber nicht mehr sicher, ist schon ne Weile her als das Praktikum lief.

    Ja, Standardmeerwasser gibt es.

    Destilliertes Wasser ist kein Osmosewasser und auch kein entionisiertes Wasser. Viele Leute nehmen im Labor sogar bidestilliertes Wasser, weil es noch mal etwas reiner ist als einfach destilliertes Wasser.

    Es gibt Standardmeerwasser mit exakt 35 psu (particular salinity unit), bzw. 35 %[T]o[/T], und damit haben wir damals Refraktometer kalibiriert, soweit ich das noch in Erinnerung habe.

    Da die meisten Leute hier Osmosewasser nehmen, ist eine richtige Kalibrierung meiner Meinung nach gar nicht moeglich, weil nicht jede Osmoseanlage gleich gut gewartet ist und es sicher Modellunterschiede gibt.
    Und Osmosewasser ist eben kein reines Wasser (wie man am gaengigen Silikatproblem sieht).

    Damit kommen wir Joerg's schon klar.
    Wenn sich alle Georg's bitte noch bewusst machen, das Joerg eigentlich der Kurzname fuer Georg ist (Juergen uebrigens nicht, tut mir aufrichtig Leid Jungs ;() dann koennen sich noch mehr Leute mit diesem plumpen Versuch von tiefgruendiger Erniedrigung und Unterjochung anfreunden und auf fairer Basis an diesem kleinen Wettbewerb teilnehmen :grinning_squinting_face:

    Sollten der Moderation, Administration und dem Beirat in Kuerze weitere Beschwerden vorliegen, wird diese Umfrage gnadenlos geschlossen :smiling_face_with_sunglasses:

    Hi,

    gibt wohl wirklich keinen Zusammenhang. Zeigt aber, dass es den Korallen rund um gut geht und sie ausreichend mit Nahrung versorgt sind. Die sexuelle Vermehrung ist sehr energieaufwendig, und das klappt nur unter optimalen Voraussetzungen wenn die Koralle sicher sein kann, dass sie "nicht ueber ihre Verhaeltnisse lebt".

    Dein Koralle Gunther sieht eher aus wie eine Lobophytum, oder?

    Hi Markus,

    ich frage deshalb weil ich mir neben der Wassertemperatur nur noch Tageslaenge vorstellen kann, die im Aquarium eine Saisonalitaet bedingen koennte.

    Bei mir haben im Aquarium bisher nur Weich- bzw. Roehrenkorallen Eizellen abgegeben, einmal eine Clavularia und jetzt dieses Jahr im Maerz oder April eine Briareum (gruene Sternchenpolypen oder Fuellhornkoralle).
    Das Aquarium stand in einem hellen Raum, das v.a. morgens direkte Sonne abbekommen hat, d.h. im Sommer hat das Becken morgens laenger Licht abbekommen als im Winter (Aquarienbeleuchtung ging um 11 Uhr an, d.h. morgens gab's schon recht frueh direkte Sonnenstrahlung).
    D.h. die Clavularia hat abgelaicht, als die Tage schon deutlich laenger wurden.

    Keine Ahnung ob es da einen Zusammenhang gibt.

    Hi,

    warum Beleuchtung des Jaubert-Sedimentes wichtig ist? Keine Ahnung waru :confused_face:
    Weist Du noch, wo Du das her hast?

    Zum Aragonit: Korallenskelette bestehen nur aus Aragonit, deswegen ist auch Korallenbruch = Aragonit. Waehre schlecht, wenn sich dann Aragonit bei pH 8.2 anfangen wuerde aufzuloesen, faenden Korallen glaube ich nicht so lustig.
    Man darf auch Korallensand = Aragonit nicht mit Foraminiferensand = Calcit verwechseln, hab aber Foraminiferensand lange nicht mehr im Handel gesehen, vor 10 Jahren war der sehr populaer glaube ich.

    Mach mich aber mit beidem (Licht und Aragonit) mal schlau.

    iP:

    wie schon geschrieben wurde: Jaubert + Grundeln ohne meerwasserbestaendiges Trennnetz bei -2 cm = gar nicht gut...

    Kann mir gut vorstellen, dass 5 mm PVC-Lochplatten ganz gut sind. Die sind dick und stabil, ermoeglichen den Wasseraustausch und jede Grundel gibt nach fuenf Minuten graben auf. Ist aber vielleicht etwas teuer bei einem 160 cm langem Jaubert. Aber auf ein duennes Fliegengitter als Abtrennung der unteren Sedimentschichten wuerde ich nicht vertrauen. Bin aber auch kein Jaubert-Betreiber, andere wissen das sicher besser.

    Glaube nicht.

    Trotz Tropen gibt es hier saisonale Temperaturunterschiede von wenigen Grad (Wassertemperatur), d.h. die Geschlechtsprodukte werden ueber den Winter gebildet und dann zu Beginn des Sommers abgegeben. Die Larven siedeln dann im Sommer und die Mutterkolonien nehmen dann wahrscheinlich durch eine temperaturbedingte hoehere Stoffwechselrate mehr "Energie" auf (ist bloed ausgedrueckt und falsch, ich weiss) und fangen dann anfang des Winters wieder an Geschlechtsprodukte zu bilden.

    Von daher muesste es bei uns auf der Norhalbkugel genau andersherum sein.

    Faellt bei Dir Tageslicht ins Aquarienzimmer, Joerg, oder auch bei Dir Markus?

    Jo, Ihr habt recht, im Burgess ist er so abgebildet.

    Wusste nicht, dass es verschiedene emotionsabhaengige Farbvarianten gibt.

    Zitat

    Zackis sind halt was goiles [großes Grinsen]

    der Bremer wuerde sagen: jow, is halt en richtiger fisch, nich

    Die Geschlechtsprodukte bestehen fast nur aus Fett. Deshalb schwimmen die auch an der Wasseoberflaeche. Wenn man mal ein Riff bei einem mass spawning event gesehen hat, da ist eine komplett rote, zaehe Schicht auf der Wasseroberflaeche die erst verschwindet, wenn die Larven sich entwickeln und wieder absinken.

    Hast Du Kohle im Einsatz, wuerde ich vielleicht machen.

    Hey, stresst mich mal nicht. Ich such was ganz besonderes :grinning_squinting_face:

    ne, ehrlich gesagt faellt mir nix ein, die ganzen Klassiker haben wir ja auch schon durchgeackert :winking_face:

    Von daher kann der Krug auch an mir vorbeigehen, wenn jemand von Euch spontan was zum knobeln hat.