Beiträge von Joe

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    Original von Kevin Bittroff
    Und irgend welche Mittel wird man langfristig immer in voll besetzten Becken benötigen, da ein Wasserwechsel ab einer bestimmten Höhe kontraproduktiv ist und man dann mit reinen Wasserwechseln nicht mehr alles ausgleichen kann.

    hi,

    falsch!

    mach mal die allseits üblichen 10% in weit kürzeren abständen, und du wirst staunen.

    ist allerdings halt aufwändiger, als eine mittelzugabe....

    hi,

    nun, hin-und herhampelei mit eiern/jungen im maul mögen sie halt nicht und da ist die versuchung groß.

    es ist aber auch usus, dass junge paare, die gerade mit dem brutgeschäft anfangen, noch nicht firm darin sind und versehentlich das gelege schon mal verspreisen.

    ist aber kein beinbruch, sie erlernen es und eines tages...:-)

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    Original von Micha W.
    Ein Beispiel ist der von Armin Glaser erdachte Denitrator. Einfach nur ins Wasser schütten sehe ich mittlerweile auch als nicht die beste Lösung an.

    hi,

    solche "alkohol" -filter sind n alter hut, waren aber früher bei nitratproblemen oft im einsatz.

    in der abwandlung halt mit kohlenstoffgquellen anderer herkunft.

    an verluste aus der anwendung bei vorschriftsmässigem betrieb kann zumindest ich mich nicht erinnern.

    es dauerte allerdings 4 - 6 wochen, bis die bakterienmenge im filter spürbare reduzierung erbrachte.

    mm hat dann einfacherweise die dosierung direkt im becken durchgeführt.

    denke, dass es bei dieser anwendung insbesondere (wie auch bei sonstigen wasserpflegeprodukten) die ungeduld des aquarianers nach dem motto "viel hilft viel" zu den bekannten problemen geführt hat.

    oder weiterdosiert wurde, obwohl kein no3 im becken mehr auffindbar.

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    Original von MKR
    Joe, meinste KH oder CA oder beides ?

    eigentlich die kh.

    wobei natürlich auch der ca wert ok ist, aber der führt auch bei größeren abweichungen nicht gleich zu problemen.

    bei der kh eher die zu tiefe - unter 6 - durch gewebeverluste.

    Zitat

    Original von Rainer S.
    Hohe Konzentrationen von PO4 und NO3 verstärken den Stress durch hohe organische Wasserbelastung.
    Wenn die Klarwasserkorallen das Zeitliche segnen und die Schutzwasserkorallen die Sonne aus dem Ars.. scheint, den Leute im jeden Fall den Griff zur Futterdose und zum Stecker des Abschäumers zu empfehlen hört sich nicht klug an.
    r

    hi rainer,

    was verstehst du unter hoch?

    seltsamerweise funzen aber solche praktischen ratschläge, obwohl unsere"klarwasserkorallen" :face_with_rolling_eyes: das nach deinen theoretischen "erfahrungen" scheinbar nicht dürften.

    schon ne seltsame sache, die riffaquaristik.

    :smiling_face_with_sunglasses:

    hi,

    ähm...no3/po4 "nahe" null und ein reduzieren der futtergaben passt doch nicht zusammen in.

    die immerwährende "bezweifelung" von nullwerten bei absterbenden/kränkelnden korallen ist hier nicht nachvollziehbar...und hilft den pfleglingen nicht weiter.

    hört sich aber schlau an :winking_face:

    Zitat

    Original von MKR
    . Seltsam ist, dass es wie z.B. jetzt bei den Hystrix nur ein Tier erwischt hat. Zur Zeit stehen alle anderen SPS und LPS super. Meine Enzmann zeigt volles Polypenbild auch die abgegangene Hystrix hatte volles Polypenbild.

    hi,

    das ist üblich bei hysterix.

    eine von 10 und keiner weiss warum.

    die geringe kh sehe ich hier als auslösenden faktor.

    nährstoffmangel tut sein übriges(falls tatsächlich).

    inwieweit die nullwerte der no3/po3-schiene relevant sind, lässt sich durch vorsichtige zugabe derselben immer einfach und schonend nachvollziehen.

    der versuch ist einfach und erspart graue haare (und zeit) beim checken von diversen wassertests auf ihre vermeintliche richtigkeit.

    geschädigte korallen müssen sich nicht zwangsweise wieder regenerieren, wenn werte passend gemacht werden.

    da nützt dann auch keine fragmentation.

    Zitat

    Original von toms_korallen
    Soll heißen: Sie ist ja nicht irgendwo heruntergefallen und liegt deswegen im Schatten.

    hi,

    im prinzip doch.

    sie wurde nur irgendwo abgesetzt und versucht für sich das beste daraus zu machen.

    auch kupferanemonen wandern manchmal hinters riff, also in den schatten und verenden dann in der dunkelzone.

    erfahrungen?

    ja, daniel knop's buch, kapitel über lichtmangelschäden.

    :winking_face:

    hi,

    je größer die höhe, um so schwieriger die pflege bei ebenfalls großer tiefe.

    allerdings lebt ein echtes raumteilerbecken gerade von tiefe.

    die einzige möglichkeit ist das mittelriff und wenn nicht genügend platz für das korallenwachstum zu den scheiben hin verbleibt, wirkt es leicht gedrängt.

    so 80 - 100 cm dürfte es bei z. b. 70cm höhe schon sein.

    hi,

    hmmm, der tip mit der fischfalle ist eigentlich für den unterlegenen stress pur.

    wird angegriffen und hampelt in der falle herum....

    der tip, den beckenchef n paar tage auszulagern, sodass sich der neue stressarm eingewöhnen kann und dann nach ein paar tagen den altfisch wieder zurückzusetzen, ist die schonende variante.

    Zitat

    Original von Ralf Schuster
    was ich nicht verstehe sind solche Beiträge wie der von Herbert, da er für meinen Geschmack persönlichen und keinesfalls sachlichen Ursprung hat.

    hi ralf,

    nunja, herbert hat ja nur etwas deutlich oder drastisch formuliert, dass ne dicke pumpe, die gesteuert werden kann, nicht die einzige und überhaupt wahre pumpe zur strömungserzeugung ist....

    man kann ja ein/sein produkt anpreisen, aber sollte es möglichst als hersteller/vertreiber unterlassen, andere pumpen durch den kakao zu ziehen (schwabbelbewegung).

    @ all

    bitte nun wieder zurück zum thema.

    danke!

    Zitat

    Original von Ralf Schuster
    Da habe ich es einfacher. Ich verstehe die Posts von Herbert nicht :confused_face: Dachte erst diese Post haben Insidercharakter :wink

    doch, das ist schon zu verstehen, wenn man lange dabei ist.

    in früheren tagen gabs zu anfang die luftheber, die eine gewisse strömung erzeugten und üblicherweise einem filter zugehörig waren. auch mittels luftstein wurde "strömung" erzeugt.

    unter strömung versteht der allgemeine aquarianer, dass sich wasser im becken durch irgendwas von links nach rechts und rundherum bewegt wird etc.

    dann kamen die aussenliegenden motorfilter (z.b. eheim), die erzeugten schon etwas mehr "strömung".

    später auch die eheim tauchpumpen - wenn man diese ins becken stellte, hatte man auch ne art "ströumngspumpe"

    tunze (und fischer) bauten die turbellen zur erzeugung höherer "strömungen" (mit scharfem strahl) zur beströmung und auch schnellfilterung.

    zwischendurch entwickelte deltec aus heizungspumpenköpfen mit handwerklichem pumpengehäuse starke umwälzpumpen, die auch stzrömung erzeugten. glaube das war auch klaus's zeitlicher pumpenbaubegin...

    diese pumpen kamen auch für die cosed loops zum einsatz.

    dann gabs die unterwasser-"strömungspumpen", meist mit drunterhängendem filterkorb (typ powerhead)

    und irgendwann endlich den typ reiner strömungspumpe, eben die "streams", die absolut keine filterwirkung mit im zubehörgepäck hatten.

    und die strömungspumpen von vortech gibts auch noch.

    so in etwa ist es gelaufen.

    hoffe, dass ich das richtig auf die reihe bekommen habe.

    achja, hab den wahren meister der strömung vergessen: das oloid :winking_face:

    :smiling_face_with_sunglasses:

    Zitat

    Original von Blaulichtheini
    Joe
    Ja, hast du sicher recht, ist der übliche und propagierte Weg, aber nicht der einzige (Technikbecken, Kalkrekator - obwohl ich um den sicher früher oder später nicht herumkommen werden) und darum ging es bzw. geht es mir!

    ok,

    dann hast du zwei nanobecken an einem großen refugium hängen also kein filterbecken.

    filterbecken im eigentlichen sinne wäre die umgedrehte variante ( z. b. 9/10 schaubecken und 1/10 Filterbecken, so in etwa)

    Zitat

    Original von Korallenwelt
    Solch schnelle Schwabbelbewegungen, wie sie zum Beispiel von einer Wavebox erzeugt werden, gibt es in der Natur überhaupt nicht!

    wollt schon vorhin n kleinen hinweis geben, dass man die erfahrungen aus dem großbeckenbau nicht 1 : 1 auf
    kleine becken umsetzen kann.

    allerdings lassen die "schwabbelbewegungen" einer wavebox oder anderer, kleiner wellensimulationen (vortech), ein stück mehr (sinvolle) natürlichkeit in anlehnung an dieselbe in unsere becken einziehen.

    hi,

    im bereich riffaquaristik wird ja eigentlich nicht mehr mit filterbecken im herkömmlichen sinne (korallensand, ls oder sonstige substrate) gearbeitet.

    das unterbecken dient nur noch zur unterbringung von eiweisabschäumer, ggfls. kakreaktor u.äh.

    die "filterung" wird im becken selbst über das ls, bodengrund und den besatz mit korallen etc. bewerkstelligt.

    Zitat

    Original von RicStar
    Theroretisch brauch man da ja schon viele Calciumverbraucher um das Mittel überhaupt nutzen zu können.
    Wieviel überhaupt drinne muss man ja auch erstmal ermessen.Vielleicht sind es ja auch nur Spuren...

    hi,

    theoretisch kann die dosierung bei wenig korallenbesatz ja auch geringer ausfallen.

    Zitat

    Original von Empire

    Doch seit 2-3 Tagen muss ich feststellen das die Lichtgewante Seite etwas heller wird als die gegenüberliegende. Auf dem Foto ist es die rechte Seite die aussieht als würde sie ausbleichen. Kann es vielleicht daran liegen, das sie sich erst an das neue Licht gewöhnen muss?
    ]

    hi,

    nunja, das ist doch kein geheimniss, dass die lichtzugewandte korallenseite heller wird, als die dagegen stehende....

    ansonsten gibts ggfls. auch anpassungen an neue lichtverhältnisse.

    Zitat

    Original von Korallenwelt
    ja, weicher ist - und - auch ja, die pumpe eine hohe literzahl durchschiebt.

    Genau das tun die Dingen ja NICHT Joe, es kommen keine hohen Literzahlen, nur weil man das immer behauptet!

    Weiche Strömung bedeutet einfach nur, daß die Strömungsgeschwindigkeit sehr gering ist.

    ok, dann schiebt sie wenig durch und man nimmt ne nummer größer, wenn man meint.

    wichtig war/ist die weiche, korallenschonende "strömung" die sich dadurch erzielen lässt.

    im gegensatz zu einem harten strahl, der erst nach ablenkung durch die scheibe o. äh. zurück ins riff gelassen werden kann, dann wenn er sich aufgefächert hat und "weich" wirkt.

    oder halt der dünne strahl durch eine rohrvergrößerung am auslass weniger "scharf" daher kommt.

    Zitat

    Original von Korallenwelt
    ...das System Tunze mit weicher Strömung und "hohen" Literzahlen[/I]
    Jetzt fängst Du auch noch mit diesem Quatsch an, es gibt entweder Strömung oder nicht, der Rest ist gelogen!
    !

    nunja, diese werbeaussage ist ja nicht für den pumpenbauer gedacht.....

    was dort hinüber gebracht werden soll, ist, dass aufgrund der großen ausströmöffnung recht von beginn an die strömung - ja, weicher ist - und - auch ja, die pumpe eine hohe literzahl durchschiebt.

    gleiches lässt sich natürlich auch im geschlossenen kreislauf bewerkstelligen, indem die auslässe n paar nummern größer gewählt werden, als das zuführende rohr.

    ...ich sollte sorfältiger lesen....

    hier ist tatsächlich der kontakt zur stylo als auslösender faktor zu sehen.

    könnte das eingangsportal für wbd-erreger sein.

    hier kann ein großzügiges fragmentieren den rest retten.

    bei rtn ist das meist vergebliche liebesmüh.

    hi,

    dieses vermutliche
    RTN "Rapid Tissue Necrosis"kommt gerade bei seriatoporas häufig vor.

    und immer wie "plötzlich und unerwartet".

    dagegen tun kann man m. e. nix.

    eigentlich werden immer nur einzelne befallen, während die anderendarum herum sich bester gesundheit erfreuen.

    daher ist es schwierig, einen auslösefaktor bestimmen zu wollen.

    Zitat

    Original von rike
    Aber trotzdem ist meine Frage damit nicht beantwortet. Welche Empfehlung gibt es denn für eine maximale Salinitätserhöhung pro Tag ??? (falls das irgendwann mal notwendig ist)

    hi rike,

    stimmt.

    ob das mal jemand konkret angetestet hat, ist mir nicht bekannt.

    über den tag verteilt (einige stunden) dürfte eine veränderung von 6-7 keine auswirkungen haben.
    (eigene erfahrung).