der kleine torrero...Chelmon rostratus

  • ...ich habe einen hawaiidoc & einen fetten xanthurum...und jetzt ist da noch der kleine chelmon....meine docs haben ihn anfangs attackiert...aber bedingt durch seine taktik nie die flanke zu bieten, bissen sie ihm immer in die rückenstrahlen...und das tut den docs weh.....

    da ich sehr kluge doc`s habe (summa cum laude) haben sie sich entschlossen den kleinen in ihre schwimmschule aufzunehmen (keine aggressivität mehr..)...aber jetzt will der kleine nicht mehr....er zeigt ihnen die zacken wo immer es geht....

    wie sieht es bei euch aus....harmonie oder revierkämpfe...und wer dominiert ?!

    Grüsse

    Jochen

    Einmal editiert, zuletzt von Joschka (9. Februar 2004 um 21:07)

  • Hallo Jochen
    Wie bist du denn jetzt an einen Chelmon geraten? :face_with_rolling_eyes: Deine 2 Doc´s werden ihm sicher weiter die Hölle heiss machen. Auch halte ich dein Becken für zufrisch für Chelmon.
    Das ist keine erhobener Zeigefinger. Aber manchmal hilft fragen vor dem Kauf :winking_face:
    Gruß Frank

  • ...nun, das ist nicht mein erster chelmon, ich habe über einige jahre anfang der 90er einen gehalten..(da hat es zwar mit den korallen nicht geklappt, aber mit den fischen..), ich habe mein 400l becken derzeit nicht gross besetzt,

    1 x Xanthurum
    1 x Hawaiidoc
    2 X Ocellaris
    1 x Mini Sternchenmuräne

    und der Chelmon (der frisst....)

    Es ging mir auch weniger darum zu erfahren wie risikoreich der chelmon sein kann....das weiss ich und auch andere hier die ihn halten, ich finde nur ulkig, das die docs ihn fürchten obwohl er viel kleiner ist....und daher interessiert mich die info von anderen haltern

    Ferner konnte sich aufgrund meiner zwischenzeitlichen vibrionenpleite die microfauna besser entwickeln (da keine fische) als anderswo.....

    grüsse

    J.

  • Hallo Jochen
    Nun....deine Fauna....in ein paar Wöchchen? Wenn du dir über das Risiko im klaren bist, will ich nix gesagt haben, ich kenne halt Fälle wo die Doc´s den Chelmon gnadenlos nieder gemacht haben. Nix für ungut, hatte vergessen das du kein Anfänger bist.
    Gruß Frank

    Nachtrag: wolltest du nicht Garnelen züchten? Irgendwie ist dein Besatz nicht so toll für dein Becken. Aber das ist auch Geschmackssache und nur eine Anmerkung mit meiner Meinung

    Einmal editiert, zuletzt von Frank Mohr (9. Februar 2004 um 21:20)

  • mein chelmon schwimmt zusammen mit 2 hawaidocs und einem philipinendoc.
    die drei docs habe ich seit 10 jahren ,den chelmon seit 6 monaten.
    (wegen der glasrosen)

    die docs haben ihn von anfang an relativ wenig beachtet und inzwischen ist es ein friedliches nebeneinander.
    wenn die docs ihm zu nahe kommen dreht er ihnen die rückenflosse entgegen und sie schwimmen woanders hin.

  • Zitat

    Original von Frank Mohr
    Hallo Jochen
    Nun....deine Fauna....in ein paar Wöchchen? Wenn du dir über das Risiko im klaren bist, will ich nix gesagt haben, ich kenne halt Fälle wo die Doc´s den Chelmon gnadenlos nieder gemacht haben. Nix für ungut, hatte vergessen das du kein Anfänger bist.
    Gruß Frank

    Nachtrag: wolltest du nicht Garnelen züchten? Irgendwie ist dein Besatz nicht so toll für dein Becken. Aber das ist auch Geschmackssache und nur eine Anmerkung mit meiner Meinung

    becken = 6 Monate
    garnelenbecken fährt gerade ein (60l. becken neuangesetzt)

  • Hallo,

    ich habe vor ca. 14 Tagen einen Chelmon r. zu meinen Docs (desjadini, gelber Doc. und Palettendoc.) dazugesetzt. Die ersten 2 Tage hat der desjardini als Chef im Becken den Chelmon fast andauernd gejagt. Der kleine musste sich fast andauernd verstecken. Am dritten Tag hat sich das ganze dann schlagartig geändert. Seit diesem Zeitpunkt ist er ein ganz normales Mitglied in meiner kleinen Gemeinschaft.

    Sonst gibt es auch keine Probleme mit ihm. Er frisst wie ein großer, ob auch Glasrosen, das kann ich noch nicht ausmachen.

    Das der Chelmon ein "Problemfisch" sein soll, kann ich von meiner Seite zum Glück nicht nachvollziehen. Es hat sich alles verhalten wie erwartet und gewohnt.

  • Zitat

    Original von Michael
    Das der Chelmon ein "Problemfisch" sein soll, kann ich von meiner Seite zum Glück nicht nachvollziehen. Es hat sich alles verhalten wie erwartet und gewohnt.

    Es sind ja auch erst 14 Tage....wenn du die Chelmon-Threads verfolgst, merkst du schnell, warum er immer ein Problemfisch ist.

  • Ich möchte diesen Thread auch dazu nutzen um allen mitlesenden klar zu machen das der Chelmon nach wie vor sehr sensibel auf Medikamente etc und Transport reagiert und daher oftmals in sehr schlechtem Zustand ankommt. Leider sieht man es den Tieren oft nicht an! Nicht alle Fressen übrigens Glasrosen!

    Daher bitte nicht einfach kaufen! Sonder wenn möglich jemandem mit Erfahrung mit nehmen.

    Und 14 "schon" Tage halten sagt nun wirklich gar nichts aus ....

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Das man nach 14 Tagen noch nichts näheres sagen kann glaube ich gerne. Ich habe allerdings in meinem ersten Becken bis zu dessen Auflösung wegen Umzug auch einen gehalten. Das war ca. ein halbes Jahr. Und bei diesem Exemplar verhielt es sich wie einem "normalen" anderen Fisch: Hat gefressen, und zwar alles was man ihm angeboten hat, war nie krank etc.

    Allerdings bestätige ich auch gerne, dass ich erst vorgestern von einem befreundeten Aquarianer gehört habe, dass sein Chelmon vor kurzem verstorben ist. Er hatte seinen auch erst seit kurzem im Becken. Ebenfalls habe ich schon gesehen, dass einer einfach nicht ans Futter gehen wollte.

  • Hallo Joschka,
    habe einen Chelmon seit ca. 8 Monaten. Meine Docs (Hawaii, desjardinii und xanthurum) waren anfangs auch nicht begeistert, haben sich jedoch nach wenigen Tagen beruhigt und den Neuen akzeptiert.
    Der Chelmon war vor dem Kauf gute 4 Wochen im Händlerbecken und hat Artemien gefressen.
    Bin deshalb der Meinung, daß man den Fisch lange beim Händler beobachten sollte (auch das Freßverhalten) - also keine Eile beim Kauf.
    Bei mir frißt er verschiedene Sorten Frostfutter.
    Die kleineren Auseinandersetzungen zwischen Chelmon und Docs sind bei uns nicht stärker ausgeprägt als die der Docs untereinander.
    Hoffe, daß wir lange Freude an dem Tier haben.
    Gruß,
    André

    200x100x60cm
    4 x Maxspect R420R LED 10000K / 120Watt
    2 Tunze Stream 12000, Osci-Motion
    Abschäumer, Ozon, UV

  • Hi, @ all

    natürlich habe ich mir nicht den fisch ( wie den weisskehl..) blind gekauft, zum einen habe ich wie erwähnt einen über mehrere jahre anfang der 90er gehalten (da hatte ich andere probleme = korallen) zum anderen habe ich mich hier im lexikon betätigt, mich aber auch von vielen haltern mit problemlosen chelmon-erfahrungen leiten lassen.

    Also stand heute ist: keinerlei agressivität mehr im becken, keine angriffe seitens der docs (kann nicht bestätigen das xanthurum ein agressiver fisch ist, eher der hawaiidoc bei mir..).

    Was ich allerdings verändert habe, ist, das ich die pumpe wähend der fütterung ausmache (stream)..ich habe sie immer angelassen als fitnessprogramm für die docs, weil die dann so richtig durchs becken jagen und das futter "fangen" müssen wie in der natur.

    Das überforderte den chelmon, immer wenn er fressen wollte, jagte ein doc vorbei.

    Nun kippe ich das futter in zwei ecken, in der einen fressen die docs, in der anderen kriegen chelmon und ocellaris ihr futter. Funktioniert wunderbar.

    Das mit der Mikrofauna: ich habe nachts unzählige kleinstkrebse im becken, wenn morgens die zimmerbeleuchtung angeht, nutzt das der chelmon und pickt kräftig auf dem gestein herum, scheint also diese krebschen auf der speisekarte zu haben.

    Ich bestätige aber auch peter schmiedel, er geht nicht an die glasrosen dran / aber auch nicht an die würmer.

    Trotzdem eines ist klar: er ist kein einfacher fisch, und ich vitaminisiere das futter, damit er ggf. nicht wg. einseitigkeit krank wird!

    Er gehört neben forcipiger und loriculus zu meinen erklärten lieblingsfischen...aber bei 400l habe ich meine grenze erreicht.

    Hier war mal ein thread / da hat jemand den chelmon auf trockenfutter eingestellt, das wäre ja auch nochmal eine herausforderung (urlaub...)

    Grüsse

    Jochen

  • Das mit dem Trockenfutter war ich :winking_face:

    Bei mir hats über gefriergetrocknete Artemia geklappt... Aber dazu liest du dir lieber den thread durch...

    Ich hoffe aber schwer, dass sich da jetzt nicht zu viele ermutigen lassen das Risiko einzugehen. Auch wenn es bei mir klappt ist der Chelmon kein einfacher Fisch! Leider gibt es bei Chelmon, Paletti und Co ja immer viel zu viele Leute, die lieber auf die wenigen positiven Erfahrungen hören als die viel zahlreicheren schlechten, obwohl es unvernünftig ist, aber es halt viel besser in den Plan passt :frowning_face:
    Ich sprech mich da leider auch nicht von frei, aber ich denke ich bin mittlerweile schlauer in dieser Hinsicht.

    Mich wundert aber sehr deine Sternchenmuräne! Du weißt aber was die alles verschlingen, oder? Mit so einem Tier kannst du sehr viele Fische nicht pflegen und auch die Ocellaris stehen auf dem Speiseplan. Was hast du mit ihr vor, wenn sie wächst? Ich weiß ja nicht wie klein deine ist, aber ich meine wachsen tun sie sehr schnell... Und dann? Aber vielleicht hast du noch ein anderes Becken oder wen, der sie nehmen würde und ich mache mir unnötig Gedanken

    Einmal editiert, zuletzt von Nils (10. Februar 2004 um 21:36)

  • @ nils: recht hast du mit dem chelmon...das mit dem trockenfutter wäre auch so eine sache wenn er mal länger drin ist.

    Die sternchenmuräne geht zurück zum händler, ich hatte anfangs überlegt sie separat zu halten, aber das ist wohl auch nicht das wahre, sie kam zu einem zeitpunkt ins becken, wo ich durch meine vibrionen fast alle fische verloren habe, und nur noch "harte burschen" halten wollte....jetzt ist die sache wieder im griff, und ich denke eine muräne ist kein optimaler besatz für mein becken. Jetzt ist sie noch klein und wird sicher einen passenderen halter finden.

    wie geht es deinem chelmon denn ?!

    Grüsse
    Jochen

  • Meinem Chelmon gehts prächtig. Der kleine Scheisser ist total handzahm und gar nicht scheu. Manchmal nervt er aber auch, wenn er ständig um die Hand rumkreist, während ich im Becken rumfummel, so dass ich schon aufpassen muss ihn nicht zu rammen. Ansonsten frisst er getrocknete Artemia auch von der Oberfläche und ist daher Futterautomat-tauglich, was mein eigentliches Anliegen war. Flockenfutter nimmt er nur aus der Hand oder ganz große, rote Flocken, die unter Wasser sind. Er ist aber auch in dem halben Jahr schon gute 1,5-2cm gewachsen, was auch nicht verwunderlich ist, denn der weiß genau, dass ich viel zu oft schwach werde, wenn ordentlich gebettelt wird :smiling_face:

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