Nährstofflimitierung

  • Hallo,

    nun lesen wir ja in er letzten Zeit viel über das Thema sauberes Wasser z.B. durch die MuKoWo-Methode, speziel die Artikel von Jörg und Michael.

    Mein Becken wurde seit über einem Jahr mit der Zeovitmethode gefahren und die Werte No3 und Po4 lagen größtenteils im NN-Bereich (Salifert), beim Po4 aber wohl durch die Kalkwassermethode. Diese hatte ich aber auch vor einiger Zeit, wegen Problemen und den hier geschriebenen Vermutungen abgesetzt und Posphatabsorber eingesetzt.

    Seit Sommer des letzten Jahres habe ich leider immerwieder verschiedene Probleme, bei einigen Acropora starben die Spitzen ab, hervorgerufen durch einen zu hohen Salzgehalt welcher von mir falsch gemessen wurde (Temperatur und Salinität). Der Refraktometer den ich mir gekauft hatte ist sein Geld auch nicht wert, jetzt hatte ich nehmlich zu wenig Salz im Becken, laut meinem neuen Tropic Marin Präzesionsärometer, diesen habe ich nun auf 1,023 bei 25°C eingestellt.

    An der Wodkamethode habe ich mich auch versucht, Zeovit entfernt. Die Werte lagen in der letzen Zeit bei No3 NN und Po4 bei 0,03 bis 0,06 beide Tests mit MN gemessen.

    Wodka wurde eingesetzt um die Tubastreas noch besser füttern zu können, mit Cyclop-eeze und dem Ultramin F und S von Claude. Der Abschäumer wurde auf größeren Durchlauf gestellt um bei dem fetten Futter eine schnellere Schaumbildung zu erreichen. Zwischenzeitlich wurde der Abschäumer auch nur über Nacht betrieben.

    Dies alles wurde aber ständig durch mehr oder wenig kränkelnde Korallen begleitet, nicht alle aber Seriatopora caliendrum (weiß und grün) zeigt von unten Auflösungserscheinungen, einige Acroporas haben im unteren abgeschatteten Bereich teilweise Gewebeaufhellungen (defenitiv keine Strudelwürmer), das Polypenbild ist insgesamt nicht so wie ich es gewohnt bin. Eine gelbe Tubinaria schleimt stark ab. Das Gewebebild ist aber bei den Korallen nicht so hell das man sagen kann die Zooxanthellen sind weg, es ist halt ehr dunkel.

    Seit mehreren Tagen liegt No3 bei 1mg/L und Po4 bei ca. 0,09 bis 0,15. Nach diesen Werten dürfte ja keine Nähstofflimitierung vorliegen, oder doch :confused_face: hat jemand von euch Erfahrung mit den Anzeichen von Nährstofflimitierung.

    Ach ja Spurenelemente gebe ich in der Regel keine zu, außer letzte Woche da gab es drei Tage Spuris von T.Pohl nach Anweisung (Spurenelemente, Eisen und Kaliumjodid-Flurkonzentrat.

    Weiterhin wechsel ich regelmäßig Wasser, wöchentlich ca 10-12 %, Salzsorte wurde vor ca. 4 Wochen gewechselt, Read Sea auf Aqua Medic.

    Nun wird der eine oder andere sicher sagen fummel nicht so viel rum aber wenn Du siehst das was nicht stimmt must Du was unternehmen. Aber was stimmt nicht bzw. wie kriege ich die Situation wieder in Griff?

    Danke und Gruß

    Henry

  • Hallo Henry,

    ohne das jemand das Becken gesehen hat ist das sehr schwierig ein Urteil zu fällen bzw. ein Ratschlag ins blaue zu geben .
    Wenn das Zeovit nichts gebracht hat werden die anderen auch nichts bringen und würde nach Fehlequellen suchen .

    Cu Resa

  • Hallo Sabine,

    sorry hatte ich glatt vergessen, Ca 400 mg/l, KH 6-7 normal (im Moment 8-9 durch fehlerhaften Test) MG bei 1350. Werte werden wöchentlich mit Salifert-Tests ermittelt. Ach ich nutzte die Ballingmethode.

    Gruß Henry

  • Hallo Henry
    um wieviel fällt dein KH Wert in 24 h, oder wieviel gibst du je Lösung zu?

    Mfg Gunther

  • Hallo Gunther,

    ich gebe täglich zeitversetzt 300-400ml je Lösung/Tag auf 400 Liter Wasser netto zu. Den Abfall der KH innerhalb von 24 h habe ich noch nicht ermittelt, lässt sich aber machen.

    Gruß Henry

  • Hallo Henry
    ist ja heftig, mich hätte nur mal interessiert wieviel dein Becken so verbraucht aber 400ml ist ja heftig, oder hast du die Lösungen verdünnt. Wieviel gramm gibst du je Liter Wasser?

    Mfg Gunther

  • Hallo,

    je fünf Litern Osmosewasser 285 gramm Natriumhydrogencarbonat und 250 gramm Calciumchloriddihydrat.

    Gruß Henry

  • Ich denke du führst es auf Phosphat in den Steinen zurück, Peter?

    Henry: Du hast nicht zufällig eine geschäumte Rückwand oder Pumpen in denen Metall (z.B. Titan) vorkommt?

    Einmal editiert, zuletzt von kenny (31. Januar 2004 um 22:26)

  • Zitat

    Original von kenny
    Du hast nicht zufällig eine geschäumte Rückwand


    Hi Peter,
    schon mal daran gedacht

  • Zitat

    Original von KS


    Hi Peter,
    schon mal daran gedacht


    Hallo Klaus,
    die Frage war schon mal, aber nach eigenem Ansehen (sagt zwar nicht viel) bin ich sehr wohl der Meinung, daß die Rückwand nicht ganz unschuldig ist, aber wohl nicht der Auslöser war.
    Claude zeigte mir mal den typischen grünen Überzug auf Steinen, den ich bei Peter sofort wieder erkannte.
    Und da rührt eindeutig dessen PO4 Problem her.

    Servus
    Stefan

  • Hallo Kenny,

    ich habe die Rückwände von Juwel im Aquarium, diese waren aber vorher schon über zwei Jahre im Süßwasser und seit zwei weiteren Jahren im Meerwasser. Von Juwel habe ich es schriftlich das diese Wände 100% Meerwassertauglich sind.

    Als Pumpen verwende ich mehrere Powerhead, die haben eine Metallachse sind aber auch von Anfang an im Becken, die Probleme exestieren aber erst seit ca. 6 Monaten.

    Wobei das Anfangsproblem (falscher Salzgehalt) mit seinen Auswirkungen behoben ist und die Folgeerscheinungen (auflösen der Acrospitzen) verschwunden sind.

    Peter,

    das sind ja spitzen Aussichten, aber Glückwunsch das Du so ein Durchhaltevermögen hast.

    Was die Steine betrifft, ja ich habe neue Steine in Becken gebracht, einmal ein paar lebende Steine unbekannter Herkunft und trockenes Riffgestein, mit diesem habe ich mir übrigens noch ganz nebenbei eine Kugelalgenplage eingefangen.

    Ich habe heute, auf Claude seinen Rat eine Probe gewässert und gekocht, morgen werde ich diese das Wasser testen (sieht übrigenes nicht sehr Vertauenserweckend aus).

    Gruß Henry

  • Hallo

    Mit Juwel gibt es öfters Probleme. Was hilft dir die Aussage von juwel wenn sie nicht stimmt oder nur teilweise zutrifft. Von Seeigeln würde ich dir abraten, den die haben die Rückwand zum fressen gern. Es gibt auch genug andere Sepkulationen über ausdünstungen.

    Mfg michael hannig

    Ps aber ich denke nicht an die Rückwand bei dir, denn das hoffe ich wäre dir aufgefallen und somit erwähnt.

  • Zitat

    Original von Henry
    Als Pumpen verwende ich mehrere Powerhead, die haben eine Metallachse sind aber auch von Anfang an im Becken, die Probleme exestieren aber erst seit ca. 6 Monaten.

    Die habe ich auch mal in einem Becken verwendet. Ein halbes Jahr lang lief es prima, dann ist mir eine Kupferanemone ohne erkennbare Fehlerquellen einfach eingegangen.

    Zitat


    Was die Steine betrifft, ja ich habe neue Steine in Becken gebracht, einmal ein paar lebende Steine unbekannter Herkunft und trockenes Riffgestein, mit diesem habe ich mir übrigens noch ganz nebenbei eine Kugelalgenplage eingefangen.

    Das hatte ich allerdings auch in dem Becken. Ich weiß nicht ob Kupferanemonen auch so empfindlich auf Phosphat reagieren. Steinkorallen waren keine im Becken, nur Xenia und eine Muschel.

  • Zitat

    Original von KS


    Hi Peter,
    schon mal daran gedacht

    Ja natürlich habe ich das auch. Sowohl mein Lieferant als auch der andere Kölner Fachladen der das seit Jahren verwendet sagen das kann es nicht sein. Ich habe das sogar schriftlich von meinem Hersteller. Ob mir das im Fall der Fälle was nutzen würde ist ne andere Frage. Langsam wird der Schaden nämlich richtig teuer. Koralrenverluste und Adsorber sowie Wasserwechel in gesteigerten Maße.

    Gibt es eine Stelle die mir den Schaum untersuchen kann?

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • HAllo Peter

    spar Dir das Geld

    wenn es diese Art vom Schaum die ich vor ein paar Tagen beim Hersteller sah dann kannste das ausschliessen der ist völlig i.O.
    und kann nichts abgeben !


    Gruss Claude

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!